Seine Zeit läuft ab!
Mittlerweile bringt uns das Wort “Klimakatastrophe” nicht mehr sonderlich ins Schwitzen. Eher überhören wir es oder tun es ab als medienwirksame Wortkreation. Mir ging es bis gestern ehrlich gesagt auch so. Bis ich mir im ZDF die Dokumentation “Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Eisbären” angesehen habe. Danach war mir schlecht!
Es ist sicherlich jedem bekannt, dass der Eisbär vom Aussterben bedroht ist und jeder hat schon mal von “Knut” oder “Wilbär” gehört, aber kaum einer weiß, wie es wirklich um den Polarbären bestellt ist. Auf gut deutsch: beschissen!
Das Eis schmilzt immer schneller und dadurch verliert der Bär seine Jagdgebiete, seine Kinderstube, seine Lebensgrundlage. Er kann die lebenswichtigen, fetten Robben immer später jagen, er muss immer längere Strecken schwimmen (und ertrinkt immer öfters dabei, weil die Entfernung von Eisfläche zu Eisfläche immer größer wird) und zu allem Überfluss wird sein Leben immer häufiger vom profitgeilen Menschen gestört. Es gibt nämlich in der Arktis, genauer gesagt in der selbsternannten kanadischen Eisbärenhauptstadt “Churchill” einen wahren Bärentourismus. Da wird der Eisbär mit Tundrabuggys aufgestöbert, mit Robbenfett angelockt und dann von zahlungskräftigen Touristen abfotografiert. Dass dieses Tier seit Monaten nichts gefressen hat und ausgehungert und kraftlos ist, scheint niemanden so wirklich zu interessieren. Wenn die Tiere nämlich nachts auf den Müllhalden von Churchill nach Fressbarem suchen, werden sie vertrieben. Nur um am nächsten Tag aufgestöbert und fotografiert zu werden. Ein irrer Kreislauf…krank!
Natürlich fühlen sich auch die Jagdbegeisterten der Gattung Mensch dazu verpflichtet, ihren Anteil an der Ausrottung des Eisbären beizutragen. Sogar von Deutschland aus werden Eisbärjagden organisiert. Es reicht ja nicht, dass der Bär mithilfe des Klimawandels ausstirbt, er wird auch abgeknallt. Damit es noch schneller geht!
Ich weiß, dass viele jetzt sagen: na und? Was soll ich dagegen tun?
JEDER von uns kann etwas tun!!
Energiesparen, öfters das Auto stehen lassen und zu Fuß gehen, die Heizung nicht voll aufdrehen, Stromsparen…es gibt so viele Möglichkeiten um den Klimawandel aufzuhalten, auch wenn sie noch so klein erscheinen. Wenn jeder nur ein bisschen mithilft, ist schon viel erreicht! Nicht nur für den Eisbären, sondern auch für unsere Erde von morgen.
Leider ist auf die Politiker dieser Welt kein Verlass, darum muss jeder selber mithelfen, den Klimawandel und somit das Aussterben nicht nur des Eisbären aufzuhalten!
Wer mehr wissen möchte, der findet Infos über die Dokumentation unter www.hannesjaenicke.zdf.de
“Ich hoffe, mit den Filmen wenigstens ein paar Menschen zum Nachdenken anzuregen, wie wir mit unserer Natur und Umwelt umgehen.” Hannes Jaenicke
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Ich bin sehr gluecklich, dass ich diesen Bericht nicht gesehen habe!! Ich muss mich immer furchtbar ueber die Menschheit aufregen!!!!!! Ahhhh! Aber Du hast natuerlich recht, jeder muss im Kleinen daran arbeiten! Ich hoffe die Gesinnung, dass wir die Krone der Schoepfung sind schlaegt noch um bevor alles den Bach runter geht!!!
Ich versuche meinen Beitrag zu leisten und hoffe, dass ich genug dafuer tue!!
Leider zweifle ich an der Mehrheit der Menschheit, darum ist jeder der auch nur ein Fizzelchen mithilft wichtig. Weißt Du, allein dass Du das schreibst und so siehst wie ich, hilft vielleicht schon ein bisschen weiter ;-)