Unsere Zukunft: Ernst-Reinhard Beck
Der CDU-Bundestagskandidat unseres Wahlkreises heißt Ernst-Reinhard Beck. Zugegeben: Der Name klingt etwas umständlich. Er ist 63 Jahre alt, katholisch, seit 39 Jahren verheiratet, war 30 Jahre lang Lehrer, davon 20 Jahre Direktor eines Gymnasiums und seine Arbeit macht ihm “sehr viel Freude”, wie er in seinem Wahlwerbespot selbst sagt. Vielleicht lasse ich mich da von nackten Vorurteilen leiten, aber all das klingt ganz und gar nicht nach Mut zur Veränderung, nach Innovation und Zukunftsgewandtheit. Das alles und vor allem auch sein Auftritt in besagtem Spot wirkt vielmehr altbacken, steif und zurückgeblieben. Der Mann spricht sich, wie übrigens die meisten seiner Parteikollegen, noch immer eisern dafür aus, keine Volksabstimmungen einzuführen. Er begründet das mit den “komplexen Sachverhalten” auf Bundesebene, für die der gemeine Wähler wohl einfach zu doof ist. Getreu Helmut Kohls Motto: Der Wähler weiß nicht immer, was das vermeintlich Beste für ihn ist.
Beim besten Willen: So jemand führt die hiesige CDU-Hochburg an und wird vermutlich wieder recht klar in den Bundestag einziehen. Das spricht nicht unbedingt für unsere Region!









Hoffentlich ist der Wähler morgen wenigstens nicht zu dumm, schwarz-gelb zu verhindern
das ist wohl eher abschreckend als einladend… :o oder??
Wie man heute sieht, wohl leider nicht abschreckend genug :shock: