Schnuppertag
Ohje, ohje, ohje…ich bin heute sehr traurig, denn mein kleines Baby ist keines mehr
. Am 23.09.2009 hat Hannah ihren Schnuppermittag im Kindi und ab 01.10. geht sie dann jeden Tag. Eigentlich sollte ich mich für sie freuen, denn sie freut sich auch auf ihre Nachbarschaftsfreunde und auf`s Spielen und Toben und lachen, aber mein Herz tut ein bissel weh dabei ![]()
Vergeht die Zeit wirklich so schnell? Es kommt mir vor als hätte ich sie gestern noch im Arm gehalten und jetzt soll ich sie in die Freiheit entlassen? Ohje, ohje, ohje…
Neuer Look
Unser Blog präsentiert sich ab sofort im neuen Gewand. Im Hintergrund hadern wir schon eine Weile mit diesem Relaunch. Katrin fand den alten Look beinahe schöner, mir wurde der aber mit der Zeit einfach zu dunkel. So kommt es, dass hier jetzt alles bewußt heller, moderner… einfach “frischer” wirkt bzw. wirken soll. Was mir besonders gefällt ist die Trennung bei den Kommentaren zwischen tatsächlichen Kommentaren und Trackbacks. Das macht das Ganze hoffentlich übersichtlicher. Der Wackerstein als Headerbild ist geblieben (natürlich!) und mit ihm die vielen grünen, quer verteilten Farbtupfer – darunter natürlich auch die kleinen Jungs, die die eine oder andere Emotion veranschaulichen sollen.
Überhaupt sollen sich alle Farben des Wackersteinfotos im Blog irgendwo wiederfinden… so ist das jedenfalls gedacht!
Ich kann nur hoffen, dass Euch der neue Look gefällt und Ihr trotzdem oder jetzt erst recht gerne hierher kommt. Viel Spaß! ;)
Und natürlich gibt’s auch noch eine kleine Umfrage zum neuen Gewand:
Wie gefällt Dir unser neues Blog-Design?
- Einfach super! (47%, 8 Stimmen)
- Ist mir egal. Der Inhalt zählt. (24%, 4 Stimmen)
- Das Alte gefiel mir besser. (18%, 3 Stimmen)
- Ist ganz okay. (12%, 2 Stimmen)
- Furchtbar! (0%, 0 Stimmen)
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Schwäbische Kehrwoche
Ob es diese Art der Gebäudereinigung auch in anderen Bundesländern gibt weiß ich nicht, hier bei de Schwoba jedenfalls wird akriebisch darauf geachtet, dass einmal die Woche das Treppenhaus gereinigt wird und wehe dem, der dies nicht ordentlich durchführt. Hui, da droht ein Donnerwetter
.
Wir haben in unserem Haus eine Hausmeisterin und die achtet mit Adlersaugen auf die korrekte Durchführung eben dieser Kehrwoche. Gnade mir, denn als wir letztes Jahr hier eingezogen sind, war ich mit den Gepflogenheiten dieses ehrenwerten Hauses noch nicht vertraut und habe prompt die Kehrwoche falsch durchgeführt. Da hat es aber ordentlich Mecker von Frau Hausmeisterin gegeben
. Als gewissenhafte Mieterin achte ich seither natürlich darauf, den Standards zu entsprechen
.
Was mich in letzter Zeit jedoch etwas grätig stimmt ist die Tatsache, dass unser Nachbar dieser Tradition hier nicht nachzukommen scheint. Er macht nämlich selten bis keine Kehrwoche und keiner sagt was. Da stellt sich mir die Frage: wird das hier nur von Frauen verlangt? Hat der Herr mit der Hausmeisterin einen Deal am Laufen? Sind illegale Machenschaften am Werk?
Die Reinlichkeit dieses ehrenwerten Hauses leidet jedoch nicht unter der mangelnden Putzwut des Nachbarn
Kindermund
Hannah redet gerne und viel und eigentlich den ganzen Tag. Manchmal geht mir das tierisch auf die Nerven und manchmal kommen dabei lustige Dinge raus. Hier einige Beispiele:
Gell, Mama, du bist so glücklich wie ein Mensch
Uiii, Mama, guck mal – ein Zug. Den hab ich noch nieeee im meim Leben geseh`n
(das ist übrigens ihre neueste Erfindung: …das und das…hab ich noch nieeee im meim Leben geseh`n)
Mammaaaa, pass auf…der Kack der greift dich an. Der tut sich immer wehr`n! ![]()
(Sagte Hannah, als sie in ihr Häfele gekackert hatte)
Du Mama, das Pferd hat keinen Sattel für die Füße
(soll heißen: der Sattel hat keine Steigbügel. Muss man erstmal drauf kommen)
Seit neuestem liebt Hannah Rätsel. Entweder muss ich ihr eins stellen wie z.B.: was ist weiß und klein und wollig und Hannah weiß dann genau, dass das ein Schaf ist. Sie ist richtig gut beim Raten :-) Heute hat sie mir mal ein Rätsel gestellt. Das geht dann so:
Hannah: “Mama, was ist bunt und steht auf der Wiese?”
Mama: “mmmh, die Blumen?”
Hannah: “Jaaa, super Mama!”
Spätlese
Der Sommer geht, der Altweibersommer kommt und meine Erdbeeren legen nochmal so richtig los
Hannah: Songwriterin
Eins gleich mal vorneweg: von mir hat sie`s nicht ![]()
Bereits gestern mittag überraschte mich Hannah mit ihrem selbstgetexteten “Gustav-Lied”.
(Info für Nicht-Insider: Gustav ist eine Biene und spielt – wie könnte es anders sein – bei Biene Maja mit. Wer genaueres wissen will, höre oder schaue sich “Gustav und Emma” an)
Wie auch immer, die Kleine trällerte fröhlich vor sich hin und war sehr stolz auf sich – ich auch. Der Song ging mir zwar nach einstündiger Dauerbeschallung mächtig auf die Nerven, aber es war einfach niedlich mit welcher Phantasie Hannah ihr Liedchen getextet hat. Zu meinem Erstaunen hat sie ihr “Gustav-Lied” über Nacht nicht vergessen und es heute gleich mal ihrer Oma zum Besten gegeben. Wer weiß, welches Talent in dieser frechen Göre steckt 8-)
Hier nun eine Kostprobe des “Gustav-Liedes”:
(Melodie ist eine Mischung aus “Biene-Maja” und “Pipi Langstrumpf” Titellied):
eins-zwei-drei-vier-fünf
widewitt der Gustav fliegt herum
die Bienen sammeln süßen Nektar
solange es ihnen gefällt
kleine, freche, schlaue Biene Maja
die ist die Freundin vom Gustav
trallala und hoppsasa, die macht was ihr gefällt
Achtung, hier kommt die 2. Strophe. Hannah hat sie grad nochmal extra vorgesungen:
der Gustav und die Maja
die fliegen rum
der Gustav und die Cassandra fliegen nach Amerika
trallali und trallala
das ist lustig anzuschau´n
Für Biggi und die anderen Fans kommt hier die 3. Strophe
Der Gustav lebt auf einer Wiese
in seinem schönen Heimversteck (=Kinderzimmer laut Hannah)
er knabbert an dem Blatt und sammelt Blütennektar
Merry Christmas!!
“…we wish you a Merry Christmas, we wish you a Merry Christmas…” *sing*
Es ist kaum zu glauben, aber wahr:
die ersten Spekulatius und Dominosteine stehen in den Regalen der Supermärkte ![]()
Wenn Hannah jetzt anfängt Schneeflocken und Weihnachtsmänner zu basteln dreh ich durch
Wahlkampfgedöhns
Huiaheissahoppsassa! Jetzt hat sie aber mal was gesagt, unsere Frau Bundeskanzlerin. Dabei wollte sie doch nicht so aggressiv sein und sich weiterhin zurückhalten in diesem mehr als sachlichen Wahlkampf. Zeitweise hatte man gar den Eindruck, sie würde sich heuer nicht zur Wiederwahl stellen. Dass man von ihr rein gar nichts darüber erfährt, wie es mit ihr als Kanzlerin in unserem Land weitergehen soll, ist an sich ja nichts Neues. Das hat sie von ihrem Ziehvater Helmut Kohl von der Pieke auf gelernt: Keine Meinung haben, auf die man sich festlegen lassen muss – das ist der erfolgreiche Grundsatz! Der Ex-Kanzler ist damit immerhin 16 Jahre über die Runden gekommen und hat uns deshalb auch einen Haufen Probleme hinterlassen, die längst hätten angefasst werden müssen. Außer der Wiedervereinigung, die dem Einheitskanzler quasi “einfach so” vor die Füße geplumpst ist und für die er sich bis heute noch rühmt, blieb kaum etwas in Erinnerung. Egal! Die Deutschen mögen Kanzler, die nichts von sich geben, die nichts verändern und möglichst alles lassen, wie es ist. Wer nichts ändert, tut niemandem weh. Jemand wie Gerhard Schröder, der eine “unverschämt ungerechte” Agenda 2010 umgesetzt hat, deren Früchte eine Frau Merkel heute als die ihren verkauft, wurde eben für jenen fatalen “Fehler” schließlich abgewählt.
Und nun steht die Kanzlerin da und greift ihren ach so gefährlichen Gegner, den Herr Steinmeier an. Dabei hat der ein Charisma wie eine soeben eingenommene Schlaftablette. Dabei hat er mit allen Mitteln versucht, die Regierungschefin aus der Reserve zu locken. Sie habe kein politisches Konzept, sagte er. Sie würde sich ständig wegducken, sagte er. Sie würde sich in Floskeln verfangen und wenig sagen, meinte er. Das alles klingt genau so, wie wenn sich ein Alkoholiker über den Ausschank von Schnaps beschwert. Von Herrn Steinmeier selbst erfährt man doch auch nicht viel mehr! Alles, was bei mir hängengeblieben ist, ist sein Hang alles und jeden vorbehaltlos zu retten, der in wirtschaftliche Not gerät. Der Steuerzahler als solcher ist davon natürlich ausgenommen!
Ausgerechnet der kleine Wähler ist es, der diese Farce doch noch zu einem Wahlkampf werden lässt. Die Landtagswahlen vom vergangenen Wochenende haben die in sich und ihrem Hosenanzug ruhende Kanzlerin aufgerüttelt. Hoppla! Der Kanzlerbonus allein könnte sie doch nicht in die schon sicher geglaubte, zweite Amtszeit schaukeln. Mist! Jetzt muss sie doch noch was von sich geben…
Wie auch immer, das eigentliche Dilemma bleibt: Die Ära der großen Volksparteien scheint zu enden. Die Menschen sind keine “Stammwähler” mehr, die man bloß mit ein paar Versprechen und flotten Plakatsprüchen zur Urne locken muss. Mehr und mehr wanken die Wähler und entscheiden sich – wenn’s sein muss – auch gerne in der letzten Sekunde noch einmal um. Diese Unberechenbarkeit ist sehr unangenehm für die trögen Politiker, die sich so gern in Selbstgefälligkeit sonnen. Jetzt könnte es ja passieren, dass man für seine Aussagen verantwortlich gemacht wird! Vor allem aber eine Frau Merkel, die so viel Elan hat wie ein Hochseedampfer, wird sich zusehends schwerer tun. Mal sehen, wohin das führt…
Alles im Leben wiederholt sich
Als kleines Kind, so vielleicht mit 3-4 Jahren, hab ich mittags immer bei meiner Oma geschlafen. Die hat mir erzählt, dass ich nur einschlafen konnte, wenn sie neben mir auf´m Sofa saß und gelesen oder Kreuzworträtsel gemacht hat. Seit einigen Wochen ist es bei Hannah genauso: kurz vor eins kommt die Anweisung: “Mami, tu da hinsitzen und lesen!” Heißt für mich, auf`s Sofa platzieren und Zeitung/Buch o.ä. schnappen und lesen, während sie selig einpennt. Gestern und heute “musste” ich Kreuzworträtsel lösen. Gut für`s Gehirn und gut für die Nerven, wenn die Kleene nebenbei schläft







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