Zwei-Klassen-Impfung
Der Impfstoff gegen die Schweinegrippe naht. Rund 50 Millionen Dosen wurden von der Bundesregierung bestellt. Somit stehen die Deutschen vor der Frage: Lasse ich mich impfen oder nicht? Was ist gefährlicher, die Impfung oder Grippe? Die Verunsicherung ist groß. Bei einer hier im Blog durchgeführten Umfrage hält sich der überwiegende Großteil deutlich zurück und zieht vorsichtshalber eine Impfung nicht in Betracht. Auch anderenorts sprechen sich über 80% gegen die Impfung aus. Angefeuert wird dieser Trend durch die jüngsten Meldungen, dass die Bundesregierung ebenso wie die Soldaten der Bundeswehr einen ganz anderen, weit verträglicheren Impfstoff erhalten werden. Die breite Masse hingegen muss verstärkende Substanzen (sogenannte Adjuvantien) hinnehmen. Die eifrige Erklärung hierfür folgte steten Fußes: Es handele sich dabei nicht um eine Zweiklassen-Medizin, sondern dieses Vorgehen sei durch vertragliche Bindungen gegenüber den herstellenden Pharmakonzernen begründet.
Ganz gleich, warum welcher Impfstoff wem gespritzt werden soll, die Tatsache dass Unterschiede gemacht werden, sorgt sicher nicht für ein gutes Gefühl. Dieses Vorgehen erweckt ganz sicher sogar den Eindruck, dass einige wenige Bevorzugte den “guten”, das “gemeine Fußvolk” hingegen den “schlechteren” Impfstoff verabreicht bekommt. Ob das den Tatsachen entspricht, darüber sind sich nicht einmal die Experten einig. Genauso wie übrigens bei der grundsätzlichen Frage, ob die Impfung grundsätzlich sinnvoll ist oder nicht. Bedenklich dürfte aber in jedem Fall die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) sein, Schwangere nicht mit dem verstärkten Stoff zu impfen, sondern (wenn überhaupt) hierfür einen anderen zu verwenden.
So muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er die umstrittene Spritze bekommen möchte oder nicht. Im Moment spricht in meinen Augen wenig für die Impfung. Das eigentliche Virus und seine gesundheitlichen Auswirkungen sind verhältnismäßig harmlos. Die Impfung hingegen wurde in einem Schnellverfahren entwickelt und ist somit bei weitem nicht so umfangreich getestet wie beispielsweise der alljährliche Influenza-Wirkstoff. Es gibt sogar erste Anzeichen, die darauf hindeuten, dass die Schweinegrippe-Impfung gerade bei Jugendlichen und Älteren nicht ausreichend schützt. Warum also sollte man jetzt in Panik geraten und sich impfen lassen wollen? Sollte das Virus mutieren und deutlich gefährlicher werden, muss man neu abwägen – auch wenn einam natürlich unter Umständen die Zeit davonrennt. Genauso besteht aber die Möglichkeit, dass dieses Übel ohne größere Auswirkungen an uns vorrüberzieht und die nun anstehende Impfung letztlich nichts anderes ist, als ein gigantischer und zudem noch profitbringender Feldversuch für die Pharmaindustrie in Sachen Adjuvantien. Und das, obwohl aus unzähligen Studien bekannt ist, dass diese neuartigen Impfstoffe deutlich mehr Nebenwirkungen haben: Rötungen, Schwellungen und Verhärtungen an der Einstichstelle, Fieber, Glieder- und Kopfschmerzen und sogar schmerzhafte Gelenkentzündungen. Wie die Behörden dazu kommen, bei diesem makaberen Spiel bedenkenlos mitzumachen, bleibt das eigentliche Rätsel dieser (schweine-)teuren Aktion.








Ist doch die gleiche Vorgehensweise, wenn morgen Aliens hier landen:
wobei die auf dem Mond sicherlich besser aufgehoben wären 
die ersten, die in Sicherheit (sprich auf den Mond geschossen werden) sind die Damen und Herren Politiker
Aber Spaß beiseite: diese Vorgehensweise trägt nicht gerade zur Beruhigung der Bevölkerung bei und sicherlich auch nicht für den erhofften Impferfolg. Schade – dass die Bundesregierung (mal wieder) ihre Bürger für dumm verkaufen will!