Geliebte Mischpoke
Wir lieben sie (mal mehr mal weniger), wenn sie geballt auftreten herrscht absolutes Chaos, sie bringen einen zur Verzweiflung und eigentlich sind wir doch froh, dass es sie gibt: die Familie!
An Weihnachten herrscht familientechnisch absoluter Ausnahmezustand: jeder muss besucht werden, damit alle zufrieden sind, nur keinen Streit anfangen und immer schön besinnlich sein.
Jaaaa, so wie im Fernsehen hat es bei uns (vielleicht auch bei Euch??) dieses Jahr mal wieder nicht hingehauen:
- Uromas waren enttäuscht über den viel zu kurzen Besuch der Urenkelin
- der Patenonkel blieb aus Protest der ganzen Weihnachtsfeierei gänzlich fern
- die Tante hat an Heilig Abend, zu aller Unmut, das ganze Programm nochmal kurzfristig umgeschmissen
- Alkohol war reichlich im Spiel
- so manches Geschenk wurde erst gar nicht ausgepackt – in Befürchtung einer Enttäuschung
- andere Geschenke wurden verwechselt
- das Urenkelkind hat irgendwann den Dienst verweigert und gebrüllt
- und überhaupt nahm das besinnliche Chaos seinen Lauf…auf denn, bis zum nächsten Jahr






nicht ganz so tragisch, aber ähnlich kenn ich das auch!! :o aber weihnachten am strand mit zwar sehr lieben aber doch eigentlich fremden menschen ist schön und anders, aber da fehlt einem die familie schon sehr!! vergessen sind all die gratwanderungen, kurz vor dem streit! feiertagskoller, oder wie auch immer man das nennen will!! tja, wir sind halt einfach herdentiere…
Ich fand’s alles in allem doch irgendwie auch schön. Da hat Danny schon recht: Gerade, wenn man von der Heimat fern ist (das muss vielleicht nicht nur räumlich, sondern kann auch emotional gemeint sein), weiß man so ein “Familienfest” ganz anders zu schätzen. ;-)