Welcher Weihnachtsbaumtyp bist Du?

In den letzten Jahren hatten wir immer einen Weihnachtsbaum. Das gehört für uns einfach mit dazu. In diesem Jahr nun, in dem Hannah zum ersten mal “so richtig” Weihnachten wahrnahm, haben wir daher einen besonders schönen und großen Baum gekauft. Da wir ihn heuer hier im Ort bei Privatleuten gekauft haben, die ein Waldgrundstück besitzen, war er deutlich “frischer” als sonst. Erst gestern fing er so richtig an zu nadeln. Ja, er steht noch unser Weihnachtsbaum. :mrgreen:

Irgendwie fällt es schwer, ihn “einfach so” abzubauen. Und außerdem weiß ich, dass meine Oma ihn immer sehr lange stehen ließ, während es anderenorts üblich war ihn pünktlich zu “Dreikönig” zu entsorgen. Dank der neuen Medien habe ich mich jetzt informiert: In überwiegend evangelisch geprägten Familien, wird am Feiertag “Heilige Dreikönige” der Baum abgebaut. Bei den Katholiken steht er bis zu “Maria Lichtmess” am 2. Februar. Man lernt nie aus! So wußte ich auch nicht, dass wir “katholisch gepärgt” zu sein scheinen. :lol: In Wirklichkeit geht es nur um eins: Hannah (jaaaa, und auch uns) gefällt das Bäumchen und die Stimmung, die er ausstrahlt, so sehr, dass er einfach immer noch steht. Und wie ist das bei Euch?

Steht bei Dir der Weihnachtsbaum noch?

  • Nein, schon lange nicht mehr! (50%, 5 Stimmen)
  • Ich hatte gar keinen. (40%, 4 Stimmen)
  • Ja, der steht noch. (10%, 1 Stimmen)

Stimmen: 10

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Immernoch da

Finette ist jetzt fast 3 Jahre tot und trotzdem ist sie noch immer fast täglich in meinen Gedanken. Nicht nur weil ich, jedes Mal wenn ich in den Stall gehe ihr “Grab” sehe, sondern weil sie einfach immernoch da ist:

  • sie fällt mir ein, wenn ich Karotten kaufe
  • sie fällt mir ein, wenn ich Fenchel koche (den hat sie geliebt)
  • sie fällt mir ein, wenn draußen ein Schneesturm tobt, denn gerade an solchen Tagen war ich draußen und hab geguckt, ob es ihr gut geht
  • sie fällt mir ein, wenn ich an Rufus verzweifel, weil er sich wegen eines vom Baum fallenden Blättchens ins Fell macht
  • sie fällt mir ein, wenn es mir nicht gut geht und ich nirgends eine Zuflucht finde (sie konnte so gut trösten)

Diese komische Sehnsucht nach ihr, die hab ich noch immer im Herzen und ich muss dann erkennen, dass sie mir noch genauso fehlt wie am Tag nach ihrem Tod! Finette ist wirklich mehr als ein Pferd, sie ist einfach meine Freundin!

“Alte” Fundstücke

Es gibt Tage (das weiß sicherlich jede Mutter und jeder Vater), an denen man in der Erziehung der lieben Kinder nicht nur bis ans Limit kommt, sondern auch teils weit darüber hinaus. Vor allem in der berühmt-berüchtigten Trotzphase ist das so und diese durchleben wir hier momentan live und in Farbe.

Umso wichtiger und schöner war ein unerwarteter Fund, den ich heute Morgen rein zufällig gemacht habe: Ein Video aus “uralten” Zeiten. Genauer gesagt vom 30. Juli 2008. Damals war Hannah gerade mal knapp zwei Jahre alt und begann mehr und mehr zu reden. Man vergisst offengesagt so schnell, wie goldig diese Zeit war. Und so saßen wir, das heißt Katrin und ich, verzückt vor diesem Video und strahlten mit Tränen in den Augen in den Monitor vor uns. Die “heutige” Hannah kam schließlich dazu und war genauso angetan von der Aufnahme, bei der sie unbedingt den “Bananenblues” sehen wollte, der hier im Blog, zu eben jener Zeit, schon mal Thema war.

Kinder

Kinder sind ein nie enden wollender Quell der Freude