Auge in Auge
Jeder kennt dieses Gefühl. Jeder weiß, wie es sich anfühlt. Es gibt Ereignisse im Leben, die man regelmäßig ausblendet, die man bestmöglich ignoriert wie verflossene Liebschaften, denen man am liebsten niemals wieder begegnen würde. Manchmal aber, da passiert es einfach. Da kann man nicht ausweichen und zur Seite schauen. Da muss man sich stellen und schließlich kapitulieren vor der Übermacht des Schicksals. Es ist immer schlimm, wenn ein Mensch diese Welt verlassen muss. Aber letztlich gehört es dazu wie das Geborenwerden, wie Schatten zum Licht. Angesichts dessen, wird einem die tatsächliche Hilflosigkeit gegenüber dem Lauf des Lebens bewußt und man lernt (wenn auch oftmals leider nur für den Moment) die wirklich wichtigen Dinge schätzen.
Lieber Jürgen, wo immer Du jetzt bist: Danke dafür, dass wir uns kenngelernt und so manchen, vor lauter Lachen tränenreichen Moment erleben durften. An diesem Tag heute wissen alle, die Dich kannten und mochten: Es waren viel zu wenige. Mach’s gut! Man sieht sich…






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