Der Glitzerkäfer
Zu Beginn der Geschichte eins vorneweg: nein – wir haben kein Bild gemacht :-)
Hannah hatte heute morgen im Sandkasten des Kindergartens einen grünen Glitzerkäfer (wie sie ihn nennt) gefunden. Wie zu erahnen, weilte dieser Käfer nicht mehr unter den Lebenden. Diese Tatsache jedoch störte Hannah nicht im Geringsten: sie hat mir nach Kindergartenende diesen sandigen und leicht lädierten Käferkörper mit den Worten in die Hand gedrückt:” guck mal Mami – mein Glitzerkäfer!” Darauhin habe ich behutsam versucht dem Kind zu erklären, dass eben jener Käfer tot sei. Die Antwort kam rasch und entwaffnend:” Ich weiß! Aber ich nehm ihn mit heim und dann kann er wieder fliegen!”
So!
Mit einiger Überredungskunst habe ich Hannah dazu gebracht, den Käfer wenigstens auf dem Balkon zu platzieren bis er wieder fliegen kann. Den ganzen Mittag hat sie sich um ihren Glitzerkäfer gekümmert: ihn gestreichelt und ihm eine Suppe gekocht. Ja! Als es endlich Abend wurde – und Hannah im Bettchen süß träumte – erhob sich jener Glitzerkäfer und flog davon…welch Wunder!
(Muss gestehen: ich hab ihn den Balkon runtergeworfen).
Rührend finde ich diese Geschichte dennoch :-)
P.S.: der Glitzerkäfer ist auch bekannt als “Gemeiner Rosenkäfer” – falls jemand nachschauen möchte
2 Kommentare
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- Vollmer-Blog » Die Einladung! - [...] kam Hannah ganz besonders aufgeregt aus dem Kindergarten gestürmt: sie hatte einen Glitzerkäfer gefunden und vorallem die Einladung zu ...






Hach, das ist sooo herzzerreißend… Ich könnt grad plärren…
musste mal schreiben, denn meine Tochter (seit gestern 3 Jahre alt) nennt die Rosenkäfer auch Glitzerkäfer (so was nenne ich “spontane Volksetymologie”
), bei uns wird in der Regel der 6jährige Bruder damit beauftragt, die Glitzerkäfer zu fangen (lebend oder tot
) und mitzunehmen, dann werden sie abwechselnd auf dem Esstisch bzw. Fensterbrett oder Puppenhochstuhl schön eingereiht und stundenlang beobachtet und bewundert. Nachts werden sie leider von einigen Gnomen immer wieder gestohlen, die Gnomen benutzen sie nämlich als Gärtner im Wald
, so hat zumindest meine Tochter das nächtliche Verschwinden der Käfer erklärt…..