Ein gutes Neues!
Liebe Leser,
liebe Bekannten,
liebe Freunde,
wir wünschen Euch allen ein glückliches, schönes und vor allem anderen ein gesundes neues Jahr. Es wäre schön, Euch auch in den nächsten zwölf Monaten hier immer wieder begrüßen zu dürfen. Wir haben uns fest vorgenommen, wieder öfter hier tätig zu werden.
Liebe Grüße
Eure Vollmers
2011
Heute endet nun also 2011 – unausweichlich. Nicht nur Zeit, wieder einmal zurück zu blicken, sondern auch wieder einmal ein Stöckchen zu veröffentlichen. Passend zum Jahreswechsel habe ich hier bei souli ein schönes gefunden. Das habe ich mir einfach mal geschnappt. Interessanterweise zeigen meine Antworten an mancher Stelle eine gewisse Parallele zu den ihren. Ohne Kommentar!
1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
2011 bekommt eine sehr gute 8. Warum? Nicht zuletzt deshalb, weil dieses Jahr von Moritz’ Geburt geprägt war. Die halbjährige Elternzeit war eine der schönsten Phasen meines Lebens. Leider muss ich gleich zwei Punkte abziehen, weil es im nahen familiären Umfeld ein weniger schönes Ereignis gab. Hoffen wir, dass 2012 hier vieles wieder zum Guten kehrt – auch wenn man in so einem Fall nie zuviel hoffen sollte.
2. Zugenommen oder abgenommen?
Ach Du liebe Zeit! Zugenomen… definitiv! *seufz*
3. Haare länger oder kürzer?
Kürzer… oder besser gesagt: immer weniger. Gegenwehr unmöglich!
4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Ich hoffe doch umsichitger! Ansonsten: Nach wie vor keine Brille nötig.
5. Mehr Kohle oder weniger?
Aufgrund der Elternzeit doch deutlich weniger. Aber das war es allemal wert!
6. Besseren Job oder schlechteren?
Besser, weil zukunftssicherer und vor allem macht er deutlich mehr Spaß!
7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Eher weniger.
8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Sehr, sehr wichtige Erkenntnisse, die mehr wert sind als alle materiellen Gewinne.
9. Mehr bewegt oder weniger?
Junge Eltern bewegen sich automatisch mehr.
Gewichtsmäßig gebracht hat’s (bei mir zumindest) goar nüscht.
10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Außer den üblichen Rotznasen und Alltagsverleztungen, die man in einer Familie mit kleinen Kindern ertragen muss, nichts Schlimmeres.
11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Die schlimmsten Krankheiten, sind immer die, bei denen man von außen nur wenig oder gar nichts tun kann. Je kleiner die Kids, umso mehr trifft das zu. Leider!
12. Der hirnrissigste Plan?
“Dann lass uns mal eben die neuen Büromöbel anliefern und einräumen.” Da werkeln wir bis heute dran.
13. Die gefährlichste Unternehmung?
Die Windel meines Sohnes zu wechseln! Er schafft es jedesmal (ob mit Absicht oder nicht, man weiß es nicht), das gesamte Umfeld einzusauen.
14. Die teuerste Anschaffung?
Unsere neue, gebrauchte Familienkutsche.
15. Das leckerste Essen?
Katrins Braten! Überhaupt werden ihre Kochkünste immer noch besser. Ein Grund mehr, warum es eine sehr gute Entscheidung war, sie zu heiraten. ;)
16. Das beeindruckendste Buch?
Bücher und Lesen kamen 2011 situationsbedingt viel zu kurz. “Das Eva-Prinzip” von Eva Herman lieferte aber in jedem Fall interessante Einblicke. Und es zeigt, wie schnell die Medien jemanden auf mehr oder weniger unfaire Weise mundtot machen können, der viel Wichtiges zu sagen hat – ob das Gesagte nun einem passt oder nicht.
17. Der ergreifendste Film?
Für Filme war irgendwie immer zu wenig Zeit. Für’s Kino sowieso. Trotzdem gab es da einen Film, der mich sehr bewegt hat. Eigentlich ist es ein Tatort schon vom Dezember letzten Jahres. Drüber gestolpert sind wir komischerweise erst vor kurzem: “Nie wieder frei sein” – Schrecklich, erschütternd… beeindruckend.
18. Die beste CD?
Laith Al-Deen – “Der letzte deiner Art”
19. Das schönste Konzert?
Leider kein einziges. Aber das ändert sich 2012 ganz schnell – das steht heute schon ganz fest.
20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Meiner Familie.
21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Meiner Familie.
22. Zum ersten Mal getan?
24 Stunden-Kinderbetreuung als in Elternzeit befindlicher Vater. Klingt banal, ist aber eine extrem wichtige und überwiegend auch schöne Erfahrung!
23. Nach langer Zeit wieder getan?
Die alten Walt Disney-Filme angeschaut. Dank Hannah bin ich wieder total auf den Geschmack gekommen.
24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Neben den alltäglichen Ärgernissen, hätte es eine Hiobsbotschaft wirklich nicht gebraucht. Aber das Leben ist kein Ponyhof!
25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dieses Jahr gab es überdurchschnittlich viele “wichtige Sachen”, die naturgemäß meist unsere kleine Familie betreffen. Das Schöne daran ist, dass ich Katrin meist nie überzeugen brauchen, weil wir eh einer Meinung sind.
26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Es wäre sehr vermessen, wenn ich meine gemachten Geschenke selbst beurteilen würde. Nein, das müssen schon deren Empfänger sagen.
27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ein zweites, gesundes Kind. Wenn das nicht das größte Geschenk überhaupt ist?!
28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
“Papi, ich hab Dich ganz doll lieb!”
29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Den kann und will ich hier nicht preisgeben. ;)
30. Dein Wort des Jahres?
Elternzeit
31. Dein Unwort des Jahres?
Wutbürger
32. Dein Lieblingsblog des Jahres?
Henryk M. Broders Kolumne bei Welt Online.
33. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchem vom vorigen Jahr!
Das war heuer die Premiere. 2012 wird dann fleißig verlinkt! ;)
Antriebslos
Mit dem CD-Player ist es, wie mit dem ersten Auto. Man erinnert sich noch genau daran, wann man das gute Stück erworben hat, was man damit zuerst getan hat und irgendwie ist einem das Ganze über all die Jahre doch ziemlich ans Herz gewachsen. Umso schlimmer dann der Moment, in dem der treue Begleiter den Geist auf- und den Löffel abgibt. Das ist jetzt mit meinem ersten CD-Player geschehen. Lange Zeit war er mein Unterhalter und dödelte mal leise im Hintergrund, mal laut und unüberhörbar vor sich hin. Nun will er seine Schublade nicht mehr öffnen. Eine “alte Sony-Krankheit”, wie man im Netz lesen kann. Zwar sei nur ein Riemen am Antrieb ausgehängt, aber nun stellt sich natürlich die Frage, wer einem diesen wieder einhängt. Ich werde die Kiste sicher mal öffnen, aber ob ich’s auch repariert bekomme? Man wird sehen! In Zeiten von Multimedia- und/oder MP3-Playern spielen die altbackenen CD-Player ohnehin eine immer unwichtigere Rolle. Offengesagt bräuchten wir ihn gar nicht mehr zwingend – eben weil die junge Konkurrenz ohnehin alles abspielt, was auch nur im Entferntesten nach Datenträger aussieht.
Und so wird er also, nach all den Jahren, den Weg allen Irdischen gehen. Er, dessen erste Amtshandlung das Absipielen von Dusty Springfields Album und meiner allerersten CD namens “Reputation” war. Lang ist’s her… Leb denn wohl, Du treuer Freund! ;)
Komische Sachen
Eben vorhin beim Anziehen empfand Hannah ihr T-Shirt als etwas zu eng. Ich hingegen fand es ganz okay, versuchte aber elegant die Hintertür zu nehmen und sagte voller Leichtsinn: “Frag mal die Mami!” Daraufhin offenbarte mir Hannah ihr Weltbild:
“Babi, stimmt! Ich und die Mama wir sind für die Wäsche zuständig und für’s Essen.”
Natürlich wollte ich wissen wofür dann “wir Männer”, also Moritz und ich, zuständig seien.
“Ach, das kann ich Dir net so genau erklären. Für so komische Sachen…”
Nachgegeben
Heute Nacht, kurz nach vier Uhr. Ein ohrenbetäubender Lärm. Kurz, aber beeindruckend. Im ersten Schreck schien es aus dem Büro zu kommen. Mein erster halbschlafener Gedanke (Achtung!!! Wortwitz!!!): Der Rechner ist abgestürzt! Doch im Büro ist alles ruhig und in Ordnung. Vielleicht hat sich unser Erste Hilfe-Schränkchen im Flur davor selbstständig gemacht? Nein, alles hängt wo es soll. Dann plötzlich wieder: Ein weiterer, noch gewaltigerer Rumms. Jetzt ist klar: Es kommt aus unserer Speisekammer.
Jahrelang hielt das dort an der Wand angebrachte Regal den Lasten stand. Ausgerechnet heute Nacht entschied es sich dazu nachzugeben – und das in beeindruckender und vor allem folgenschwerer Weise. Honig, Marmelade und andere sich bei Putzattacken eher hartnäckig verhaltenden Stoffe ergossen sich übereinander. Die Folge: Eine nicht definierbare Pampe aus allem, was unser Lebensmittelvorrat hergibt hergab. Und so wurden kurzerhand alle Sonntagsplanungen verworfen und wir machen nun wider Erwarten Großputz. Ganz großes Kino – und das, wo wir ohnehin genug zu tun haben. Morgen kommt der Handwerker und nimmt die vom letzten Hagelschauer demolierten Rollläden in Augenschein. Darum heißt es hier auch noch: Fenster frei räumen und vor allem den Schreibtisch im Büro verrücken.
Wenigstens Euch wünsche ich einen gemütlichen, entspannten Sonntag!
Abendliche Weisheiten
Das Leben ist eines der schwersten,
eines der schönsten…
und eines, das am seidenen Faden hängt.
Sadisten
Kfz-Konstrukteure müssen Sadisten sein – da gibt es überhaupt keinen Zweifel! Ich habe schon mehrere Autos besessen, aber bei keinem war der Austausch einer defekten Abblendlicht-Birne so zu bewerkstelligen, dass man danach noch all seine Finger beisammen hatte. Heute war es wieder einmal soweit: Mein rechtes Abblendlicht war tot. An dieser Stelle geht ein herzlicher Dank an den Nachbarn, der Katrin darauf aufmerksam machte. Die moderne Technik meldet zwar alles (wenn das Birnchen der Nummernschildbeleuchtung ausfällt zum Beispiel). Wenn aber die eher nebensächliche Straßenbeleuchtung am Fahrzeug die Grätsche macht, dann kommt da rein gar nüscht. Egal! Jedenfalls dokterte ich heute volle 30 Minuten an der scheiß Funzel rum. Zwar war ich danach heilfroh, weil ich beim Durchzählen wirklich auf zehn kam und auch der Scheinwerfer nachher wirklich leuchtete wie er soll (sogar die Birne ist richtig rum drin, was auch nicht immer so ohne Weiteres der Fall ist). Gekrönt wurde diese Aktion dann aber von einem himmelschreienden Wolkenguss. Könnte es sein, dass die Dreistigkeit gewisser Ingenieure (die vermutlich jeden Tag mehrmals herzhaft lachen, weil sie uns Autofahrern so ein Ei gelegt haben) sogar einer höheren Macht auf die Nüsse geht? Die Frage bleibt wohl – zum Glück – unbeantwortet.
Einen guten Start in die Woche Euch allen! ;-)
Blogsterben
Es ist jetzt schon etwas mehr als vier Jahre her, dass ich hier unseren Blog ins Leben gerufen habe. Seither haben wir über tausend Beiträge verfasst, zweieinhalbtausend Kommentare erhalten und mehr als 140.000 Besucher angelockt. Mehrfach schon hat die Seite ihr Gesicht verändert – mal mehr, mal weniger. Und immer noch macht es Spaß hier zu schreiben, zu werkeln, zu testen und einfach “online” zu sein.
Ob wir wie damals noch genauso “hipp” sind, das frage ich mich allerdings immer öfter. Viele der Blogs, die ich früher regelmäßig besuchte und die hier auch noch im Blogroll prangern, sind inzwischen verwaist. Mit viel Glück stammen die letzten Beiträge schon von diesem Jahr. Bei manchen liegt der letzte gar zwei Jahre schon zurück. Ein allgemeines Blogsterben scheint sich breit zu machen. Warum auf einer eigenen Webseite Beiträge verfassen und sich ins Zeug legen müssen, damit auch wirklich jemand die URL aufruft, wenn man in Facebook & Co. ohnehin seine Botschaft in die Welt proleten kann?! Das finde ich so schade… Und daher bleibe ich eisern dabei: Facebook, Twitter und wie sie alle heißen sind die Plattform für Wegwerfprodukte. Was ich vor einer Stunde geschrieben habe, liest jetzt schon keiner mehr, weil unzählige neuer Beiträge von anderen nachgekommen sind. Keine Frage: Social Networks machen Spaß, sind kurzweilig, informativ und witzig. Aber sie sind auch schnelllebig und unpersönlich. Daher halten wir unserem Blog die Stange – wenn auch vielleicht nicht mehr so intensiv wie früher. Das hier ist “unser Ding”, das wir nach unserem Gusto gestalten können und bei dem wir uns nicht nach der Strategie eines mächtigen Unternehmens richten müssen.
Wir hoffen, dass Ihr trotzdem immer mal wieder gerne herkommt. Vielleicht schaffen wir es ja sogar, wieder etwas interessanter und stetiger zu werden. Der Vollmer-Blog als Webseite hätte das in meinen Augen verdient…
Bis in Kürze! ;)








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