Im Einsatz für Haie

Heute Abend um 20:15 Uhr im ZDF läuft eine neue Dokumentation von und mit Hannes Jaenicke. Diesmal geht es um Haie. Ähnlich wie beim letzten Mal wird es sicherlich eine schockierende aber informative Sendung werden. Wäre schön, wenn viele gucken und sich danach Gedanken machen.

Bim-Bam-Bum

Nachfolgende Situation hat mich wirklich zu Tränen gerührt:
Hannah saß in ihrem Zimmer, umringt von ihren Stofftieren und sang:

Bim-Bam-Bum, die Zeit ist um. Der Kindergarten ist aus. Wir geh´n nach Haus!

Dann sprang sie auf und winkte: “Tschüüüüüß!”. Ich hab sie gefragt, was sie denn grad macht. Ihre Antwort hat mein Herz berührt: “Mama, ich sitz im Stuhlkreis und sing das Abschlußlied!”. Als ich dann weinend in der Türe stand ist sie losgeflitzt und hat mir ein Taschentuch gebracht mit den Worten: “Jetzt sag mir mal, was los ist… Was ist denn passiert?”

Es ist wirklich erstaunlich für mich wie sie alles abspeichert. :cry:

Stuhlkreis Tschüüüüß

Der Zahn der Zeit

Hannah hat seit ihrer Geburt einen besten Freund: ihren Knopf. Dieser kleine Bär geht seit jeher mit ihr überall hin: zum Spazieren, zum Onkel Doktor, zum Einkaufen, zur Oma… Sie kann ohne ihn nicht einschlafen und ist ohne Knopf schwerer zu trösten. Klar, dass wir uns da nicht nur auf ein Exemplar verlassen konnten und zur Sicherheit zwei dieser Freunde zuhause haben. So kann einer getrost in der Waschmaschine baden und Hannah hat trotzdem immer einen Kumpel zur Hand. ;-)
Keine Frage, dass ihr Knopfi auch mit in den Kindi geht. Was uns zu der Entscheidung gebracht hat, noch einen Knopf zu kaufen. Immerhin wird der “Kindi-Knopf” mit der Zeit sicherlich etwas siffiger werden als die beiden anderen Exemplare. :mrgreen: Dieser neue Knopf ist jetzt bei uns angekommen und um den erbarmungslosen nagenden Zahn der Zeit zu dokumentieren, hier ein Bild:

Alt und neu

Der neue und der alte beste Freund. Und dahinter die Verursacherin der Gebrauchsspuren :-)

Mutterstolz!

Hannah ist seit 3 Tagen im Kindergarten und die Anfangstränen sind längst getrocknet. Es gibt lediglich ein paar Kullerchen wenn ich sie abhole. Die Kindergärtnerin meint, es seien Tränen der Wiedersehensfreude. Wie auch immer: Hannah geht bis jetzt sehr gerne in den Kindi.
Dieses Ereignis geht natürlich nicht ohne entsprechende Kommentare des Fräulein Tochter über die Bühne. Letzte Woche, kurz vor ihrem ersten Kindergartentag, tat sie folgenden Spruch:” Mama, musch net traurig sei wenn ich jetzt geh. I komm ja wieder!” :mrgreen:
Heute hat sie jedoch nicht nur mich, sondern auch die Kindergärtnerin mit ihrem Ausspruch sprachlos gemacht: ich hab ihr zuhause versprochen, solange im Kindi zu bleiben, bis sie bereit ist mich gehen zu lassen. Hat am Freitag schon wunderbar funktioniert und so wollte ich es heute auch halten. Jedenfalls waren wir im Kindergarten, Hannah hatte angefangen ihren Drachen zu basteln und sprach dann unvermittelt:“Mama, jetzt gang doch endlich!”
Gut zu wissen, dass man gebraucht wird :cry:
Jedenfalls hat Madame nachfolgende Bastelarbeiten fast selbsttätig angefertigt und sie mir dann stolz überreicht. Das erfreut mein Mutterherz ;-)

Drachen

Drachen

Schmetterlinge auf Papier

Schmetterlinge auf Papier

Wurzel und Flügel

Zwei Dinge von bleibendem Wert soll man seinen Kindern mitgeben:
Wurzel und Flügel.

Hannah und ihre KiGa-Tasche3 Jahre lang haben wir Hannah unsere Wurzeln vermittelt: Geborgenheit, Liebe, Familie. Ab heute bekommt sie zu diesen Wurzeln ihre Flügel. Sie hat nämlich ihren ersten Kindergartentag!
Vielleicht klingt es pathetisch, aber ab heute wird es für uns nicht mehr so sein wie bisher. Hannah wird lernen (müssen) sich gegen Gleichaltrige durchzusetzen, sie wird sich von anderen als von Mama, Oma oder Papa trösten lassen. Sie wird aber auch endlich mit anderen Kindern nach Herzenslust springen und toben können!

Wir wünschen der kleinen Maus viel Spaß im Kindergarten, viele tolle Erfahrungen, manche Enttäuschung (denn die gehört auch dazu) und dass sie nie ihre Wurzeln vergisst und ihre Flügel zu nutzen weiß.

Wüstenblume

Wüstenblume erzählt die Geschichte von Waris Dirie: ein weltweit gefeiertes Topmodel und gleichzeitig Opfer eines grausamen Rituals: Genitalbeschneidung von Frauen.

Vor Jahren hab ich das Buch gelesen und es hat mich erschüttert. Jetzt soll dieses Buch verfilmt werden und Waris Dirie ist wieder in aller Munde. Sie kämpft seit Jahren gegen diese Art der Tradition an und ist dabei so mutig, sich nicht nur gegen ihre Familie und ihr Volk zu stellen, sondern auch ihre Scham zu vergessen. Um aufmerksam zu machen, um aufzurütteln, um anderen Frauen zu helfen, die ein ähnliches Schicksal tragen müssen oder die davon bedroht sind.
Eine starke Frau und ein noch immer viel zu wenig beachtetes Thema. Vielleicht schafft es die Verfilmung, dieses Thema nochmals in die Köpfe der Menschen zu bringen.

Mehr unter: www.waris-dirie-foundation.com

Kleine Geste – große Wirkung

Vor ein paar Wochen hab ich hier den Beitrag “Abschied nehmen dürfen” veröffentlicht. Darin ging es um das große Schweigen das herrscht, wenn eine Familie ein Kind während der Schwangerschaft verliert. Uns ging es so und ich wollte und will nicht schweigen. Durch Zufall hab ich von der Initiative “Glücklose Schwangerschaft” gehört und hab durch diese Initiative endlich einen Platz für meine Trauer gefunden. Ich habe aber noch mehr gefunden: der Seelsorger, mit dem ich damals telefonierte ist kein anderer als der Pfarrer, der mich einst konfirmiert hat :-)
Um mein Schweigen vollständig zu brechen, habe ich vor ein paar Tagen einen Brief an die Klinik geschrieben, in der damals die Ausschabung gemacht wurde. Ich hab all meinen Ärger und meine Wut über das “nicht-reden” reingepackt. Heute hat mich besagter Pfarrer angerufen und mir inständig für meinen Brief gedankt. Endlich hätte er etwas in Händen, womit er den Ärzten und der Klinikleitung klarmachen kann, dass es wichtig ist zu trauern und zu reden, dass es wichtig ist den Frauen zu sagen: es gibt einen Platz, euer Kind wird wahrgenommen und beerdigt! Auch wenn das Kind in Ärzteaugen nur ein Zellklumpen ist. Endlich kann auch er effektiver gegen das allgemeine Schweigen vorgehen.

Und es tut so gut! Es tut mir und vorallem meiner Seele so gut, endlich reden zu können und vorallem anderen damit auch noch zu helfen.

Die Moral von der Geschichte ist wohl folgende: macht das Maul auf, Leute! ;-)

Patrick Swayze

Heute morgen bin ich sehr traurig: Patrick Swayze ist tot :-(
Mein Orry, mein Johnny, mein Sam…ich war schon sehr verliebt in Swayze.
Zuletzt hab ich ihn in der englischen Krimi-Komödie “Mord im Pfarrhaus” gesehen: Lance – herrlich verschroben mit sexy Unterbuxe :lol:
Er war schon sehr besonders, dieser Swayze, immer irgendwie anders, allein schon sein Gang machte ihn unverwechselbar.
Und heute morgen dann die traurige Nachricht! Dass er Krebs hatte, weiß die Welt seit über einem Jahr. Aber er hat so tapfer gekämpft und sämtliche Todesprognosen überlebt und letztendlich doch verloren!
Für mich bleibt er unvergessen, als Orry, als Johnny, als Sam, als Lance…und für “She`s like the wind” bin ich ihm sowieso ewig dankbar!

Für Andrea

Hallo Andrea,
nur für Dich: aktuelle Bilder von Hannah. Als Dankeschön für Deine Hilfe ;-)
Hannah im Freibad Hannah isst Eis

Seine Zeit läuft ab!

Mittlerweile bringt uns das Wort “Klimakatastrophe” nicht mehr sonderlich ins Schwitzen. Eher überhören wir es oder tun es ab als medienwirksame Wortkreation. Mir ging es bis gestern ehrlich gesagt auch so. Bis ich mir im ZDF die Dokumentation “Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Eisbären” angesehen habe. Danach war mir schlecht!
Es ist sicherlich jedem bekannt, dass der Eisbär vom Aussterben bedroht ist und jeder hat schon mal von “Knut” oder “Wilbär” gehört, aber kaum einer weiß, wie es wirklich um den Polarbären bestellt ist. Auf gut deutsch: beschissen!
Das Eis schmilzt immer schneller und dadurch verliert der Bär seine Jagdgebiete, seine Kinderstube, seine Lebensgrundlage. Er kann die lebenswichtigen, fetten Robben immer später jagen, er muss immer längere Strecken schwimmen (und ertrinkt immer öfters dabei, weil die Entfernung von Eisfläche zu Eisfläche immer größer wird) und zu allem Überfluss wird sein Leben immer häufiger vom profitgeilen Menschen gestört. Es gibt nämlich in der Arktis, genauer gesagt in der selbsternannten kanadischen Eisbärenhauptstadt “Churchill” einen wahren Bärentourismus. Da wird der Eisbär mit Tundrabuggys aufgestöbert, mit Robbenfett angelockt und dann von zahlungskräftigen Touristen abfotografiert. Dass dieses Tier seit Monaten nichts gefressen hat und ausgehungert und kraftlos ist, scheint niemanden so wirklich zu interessieren. Wenn die Tiere nämlich nachts auf den Müllhalden von Churchill nach Fressbarem suchen, werden sie vertrieben. Nur um am nächsten Tag aufgestöbert und fotografiert zu werden. Ein irrer Kreislauf…krank!
Natürlich fühlen sich auch die Jagdbegeisterten der Gattung Mensch dazu verpflichtet, ihren Anteil an der Ausrottung des Eisbären beizutragen. Sogar von Deutschland aus werden Eisbärjagden organisiert. Es reicht ja nicht, dass der Bär mithilfe des Klimawandels ausstirbt, er wird auch abgeknallt. Damit es noch schneller geht!

Ich weiß, dass viele jetzt sagen: na und? Was soll ich dagegen tun?
JEDER von uns kann etwas tun!!
Energiesparen, öfters das Auto stehen lassen und zu Fuß gehen, die Heizung nicht voll aufdrehen, Stromsparen…es gibt so viele Möglichkeiten um den Klimawandel aufzuhalten, auch wenn sie noch so klein erscheinen. Wenn jeder nur ein bisschen mithilft, ist schon viel erreicht! Nicht nur für den Eisbären, sondern auch für unsere Erde von morgen.
Leider ist auf die Politiker dieser Welt kein Verlass, darum muss jeder selber mithelfen, den Klimawandel und somit das Aussterben nicht nur des Eisbären aufzuhalten!

Wer mehr wissen möchte, der findet Infos über die Dokumentation unter www.hannesjaenicke.zdf.de

“Ich hoffe, mit den Filmen wenigstens ein paar Menschen zum Nachdenken anzuregen, wie wir mit unserer Natur und Umwelt umgehen.” Hannes Jaenicke