Richtig sparen
Ich muss gestehen ich hasse es, trockene Vertragstexte von Versicherungen zu lesen. Aber als ich gestern durch Zufall auf eine Tatsache gestoßen bin, die mir schlicht unglaublich erschien, tat ich das dann doch gerne. Erst recht, weil am Ende eine Menge Geld mehr in meinem Sparschweinchen verbleibt. Aber ich fang von vorne an…
Vor ziemlich genau einem Monat kam über mir – oder besser gesagt über meinem armen Auto – ein ordentlicher Hagelschaden nieder. Noch am selben Tag meldete ich diesen Vorfall meiner Versicherung, die bis zu jenem Tag noch nie einen Kfz-Schadensfall von mir entgegen nehmen musste. Zuerst mal hörte ich gar nichts! Weder eine Bestätigung noch sonst was… Dann hakte ich nach und wurde vertröstet: Aufgrund der Vielzahl der Schadensfälle… *blablabla* Erst als alle möglichen Menschen um mich herum, die ebenfalls einen Hagelschaden abbekommen hatten, ihre Versicherungsfälle längst abgewickelt hatten, erlaubte ich mir, wieder aufzumucken. Lange Rede, kurzer Sinn: Jetzt soll irgendwann (vielleicht im nächsten Jahr?
) ein Gutachter zu mir auf den Weg machen. Da bin ich mal gespannt!
Trafalgar Square
England und Frankreich verband in der Jahrunderte alten Geschichte beider Länder selten eine innige Freundschaft. Im Gegenteil: Anfang des 19. Jahrhunderts bekriegten sich die beiden Staaten sogar massiv. Damals wurden Kriege noch hauptsächlich auf hoher See gewonnen oder verloren und so ist es kaum verwundertlich, dass die entscheidende Schlacht zwischen England und Frankreich am Kap Trafalgar bei der Straße von Gibraltar stattfand. Damals siegte der dadurch weltberühmte Admiral Horatio Nelson und somit die Engländer über die Franzosen. Nelson selbst kam dabei ums Leben und so erfuhr er nicht wirklich von seinem glorreichen Sieg.
Natürlich sind die Engländer bis heute stolz auf ihren Nationalhelden und widmeten diesem geschichtsträchtigen Ereignis den größten Platz mitten im Herzen Londons: Trafalgar Square. In dessen Mittelpunkt befindet sich die weltberühmte Nelson Column, 56,34 Meter und damit exakt so hoch, wie Nelsons Flaggschiff HMS Victory vom Kiel bis zur Mastspitze. Der würfelförmige Sockel des Denkmals zeigt auf jeder der vier Seiten prachtvolle, aus französischen Kanonen gegossene Bronzereliefs, die Szenen aus den vier großen Siegen des Admirals darstellen.
Ich und die
Schon der erste Streich des ungleichen und doch so passenden Paares namens “Ich und ich” hat mich durchweg überzeugt. Um wen es sich dabei handelt, ist inzwischen ausreichen bekannt, oder?
Jetzt ist das neue Album da (siehe Cover links) und was soll ich sagen? Es hat mich wieder komplett erwischt! Die Platte läuft in meinem Player im Endlosmodus und bis jetzt ist noch kein Ende in Sicht. Ich kann die CD nur jedem wärmstens empfehlen, vor allem dann, wenn man auf kluge (deutsche) Texte und eingängliche, nicht auf einen Stil festgelegte Musik steht. Man merkt: Da tut jemand was, von dem er Ahnung hat.
Das Tüpfelchen auf dem i ist dann noch ganz zweifellos das Video zur aktuellen Single mit demselben Namen wie das Album: “Vom selben Stern”. Mal sehn, wen Ihr so alles wiedererkennt.
24 auf schwäbisch (Teil 3)
Alle guten Dinge sind drei!
Ich wurde gefragt, woher ich diese schwäbischen Schmankerln hab. Eine “befreundete Kollegin” hat mir Teil 1 davon zukommen lassen und ich fand das so klasse, dass ich daraufhin einfach mal im Netz gesucht hab. That’s all…
Das böse Wort mit A
Nun versucht man ja wirklich redlich, vom Nachwuchs ordinäre Worte fern zu halten und dann das! Man schlendert gedankenverloren durch die Weinregale in der Getränkehandlung und entdeckt diesen blanken Ausrutscher. Ausgerechnet auf einer Weinflasche findet sich das böse Wort mit A. Nein! Noch schlimmer! Das Wort deutet sogar ganz unmissverständlich auf eine Entblößung eines ansonsten eher verborgenen Körperteils hin. Da steht tatsächlich “Nacktarsch” auf der Pulle! :shock: Nun glaubt man dem Wortsinn nach an ein eher ordinäres Gesöff. Doch weit gefehlt! Der “Nacktarsch” war lecker, wenn auch vielleich etwas zu lieblich und süffig. Dennoch haben wir diesen guten Rotwein von der Mosel sicher nicht zum letzten Mal genascht…
Also doch nicht alles für’n A….
Der große Brand
Wer London, so wie es sich uns bis heute zeigt, verstehen möchte, der kommt um ein Großereignis nicht herum: “The Great Fire” – Der große Brand von 1666. Schon wenige Monate zuvor wurde die Stadt von einer Katastrophe heimgesucht: Die letzte Große Pest. Der Sommer 1666 war sehr warm und trocken, was zunächst die Angst vor einer noch weiteren Ausbreitung der tödlichen Krankheit anheizte. Eine sehr viel größere und alltägliche Gefahr wurde hingegen total unterschätzt. Es gab damals weder Streichhölzer noch Feuerzeuge und so war das Feuermachen ein ziemlich umständlicher Prozess. Mit Zunder oder glühenden Kohlen wurde Feuer entflammt und aus Bequemlichkeit oftmals tagelang im Ofen oder Herd glimmen gelassen. So tat es wohl auch ein Bäcker in der Pudding Lane nahe der Themse oder er hatte einfach die Glut übersehen. Jedenfalls entfachte sein Ofen ein Feuer in der Backstube, das sich rasend schnell ausweitete. Die Häuser bestanden damals nicht nur aus hölzernem Fachwerk, sondern hingen aufgrund des akuten Platzmangels in der City in den oberen Stockwerken über, d.h. die Häuser waren oben breiter als unten und boten so dem Feuer den optimalen Nährboden.
Öfter mal was Neues
… das ist ganz zweifellos das Motto einer meiner “Blogrollerinnen“. Mit unermüdlicher Kreativität verleiht sie ihrem Blog in vergleichsweise kurzen Abständen ein immer wieder neues Aussehen. Ich habe zwar das gleiche Tierkreiszeichen wie sie, bei mir jedoch überwiegt häufig die typische Unentschlossenheit, die der Waage eben auch innewohnt. So kommt es, dass der Vollmersche Blog nun rund schon ein Vierteljahr existiert, ohne dass er einer gründlichen, äußerlichen Generalüberholung unterworfen wurde. Das hat sich nun heute – ganz offensichtlich – geändert.
Das neue Layout soll ein bisschen frischer, flotter und einfach schöner wirken. Ich hoffe, das ist gelungen. Im Großen und Ganzen ist alles am selben Ort wie gehabt, lediglich Informationsseiten wie das Kontaktformular oder das Impressum sind nach oben in den Kopf gewandert. Ansonsten sollte sich hoffentlich jeder gleich wieder heimisch fühlen… In diesem Sinne: Viel Spaß!
McMania
“Bei mancher Imbisskette weißt Du nicht, wo der Burger aufhört und der Pappteller anfängt.” Wir kennen alle diese abfälligen Bemerkungen über McDonald’s, Burger King und Co. Komisch nur, dass bei all dieser Ablehnung diese Läden immer voll sind! Ja, ich mag diese Art von Essen und ich gehe hin und wieder wirklich gern dort hin.
Aber gerade als Gelegenheitsbesucher von McDonald’s muss man sich dann schon mal fragen, welche Werbetaktik hinter all dem steckt. “Big Mac” oder “Hamburger Royal TS”, das waren noch Namen! Gut, man könnte hinter dem einen auch einen Pornodarsteller und hinter letzterem eine Luxuskarrosse vermuten. Aber zumindest klingen sie nicht wirklich dämlich! Neuerdings jedoch geht das auch anders! Entschuldigung… McFlurry? Man fragt sich, wer kommt auf so einen Blödsinn? McFlurry! Sitzt da am Hauptsitz von McDonald’s in Illinois ein alkoholkranker Mensch in einer dunklen Kellerstube und denkt sich solche Namen aus? Die neueste Kreation: McCafé! Klar, da gibt’s dann wohl McCheesecake und McBlackwoodforestcherry?!
Nun gut, spätestens wenn ich tribbelnd das stille Örtchen suche und mir der McStaff der Woche mit dem McWishingmop in der Hand erklärt: “McToilet ist da hinten neben McTabletwagon.” weiß ich, dass die Schotten mit allem geizen… nicht jedoch mit völlig verblödeten Namensgebungen!
24 auf schwäbisch (Teil 2)
Wie hier versprochen nun also der zweite Teil:
Big Ben schweigt
Es ist das erste Mal seit mehr als 50 Jahren, dass Big Ben schweigt, zuletzt war das 1956 der Fall. Für alle London-Fans (und ich bin zweifellos einer davon) ist das ganz gewiss ungewohnt. Die Stadt an der Themse ohne das berühmte Geläut ist wie Eis ohne Sahne! Zwar ist der Verkehr an der Westminster Bridge oftmals so belebt, dass man das Glockenspiel nur leise wahrnimmt, aber doch gehört es ganz zweifellos dazu.
Aber warum schweigt Big Ben? Wegen dringender Wartungsarbeiten verstummt das Londoner Wahrzeichen für rund einen Monat. Die berühmte Glocke des Turms am Londoner Parlamentsgebäude “Houses of Parliament” hat zum vorerst letzten Mal am Samstag seine Glocken schlagen lassen. Nun herrscht für vier bis sechs Wochen Stille. Die Uhr wird während der Arbeiten jedoch nicht still stehen, ein elektronisches Sicherheitssystem soll sie am Laufen halten.







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