Neues von Diane

Diane - Im Zweifelsfall noch immerDiane Weigmann ist nun nicht gerade der Name, bei dem jeder sagt: “Ah die!” Schade eigentlich, denn was die kleine Berlinerin da musikalisch auf die Beine stellt ist wirklich hörenswert!

Ich hatte im Rahmen meiner Tätigkeit als Leiter des offiziellen Laith Al-Deen-Fanclubs schon die Gelegenheit, Diane persönlich kennenzulernen. Das war vergangenes Jahr in Hanau als sie das Vorprogramm von Laith gestaltete. Sie ist genau so wie ihre Musik: Spritzig, frech, alles andere als oberflächlich und vor allem liebenswert. Dass mich dann noch ihr damaliger Auftritt voll und ganz überzeugt hat, war die Keimzelle für mein weiteres Interesse. Also habe ich mir ihr bis dato erstes Album zugelegt und war hellauf begeistert.

DianeUnd nun liegt also ihr neues Album auf dem Ladentisch. In meinem Player läuft es neben Laiths aktuellem Werk um die Wette. Ich muss zwar offen sagen, dass es mir nicht ganz so gut gefällt wie ihr Debüt (vielleicht ändert sich das noch beim intensiveren Reinhören), wer aber allein nur die neue CD kennt, wird feststellen, dass dies schon eine Klasse für sich ist. Gute Popmusik mit intelligenten deutschen Texten. Gerade in Zeiten eines “mega Deutschsing-Booms” ist das eine Wohltat.

Also: Jeder der deutsche Popmusik mag… zugreifen! Und wenn man dann zufälligerweise auch noch Laiths Musik gerne hört, sollte man doppelt aufmerksam sein: Es ist zwar bisher nur ein Gerücht, aber man munkelt, Diane könnte auf Laiths kommender Tournee im Herbst als Vorprogramm mit dabei sein. Ich drück ihr aus reinem Eigennutz die Daumen! :-D

Für alle Nicht-Älbler

Von den einen werden die Bewohner der Alb als Hinterwäldler beschimpft und deren Heimat als rauh und a****kalt verunglimpft, die anderen kennen die Alb nicht wirklich und denken unwillkürlich an Alpträume. Dass die Schwäbische Alb vor allem aber auch wie im Urlaub, unberührt und einfach wunderschön ist, das zeigen schon die Fotos hier oben im Kopf des Blogs, doch soll dies zukünftig aber auch in der neuen Rubrik “Alb-Träume” bewiesen werden.

SonnenstrahlenDen Anfang macht dabei ein Foto, das von unserem Balkon aus geschossen wurde (Zum Vergrößern: Foto einfach anklicken!). Das Wetter ist hier manchmal so wie im Hochgebirge: Launisch, wechselhaft und vor allem sehr, sehr schnell. So blieb nicht wirklich viel Zeit, diesen Schnappschuss zu machen. Wie man sieht: Oben scheint die Sonne, unten beginnt es wie aus Kübeln zu regnen… und das alles innerhalb von Minuten. Das ist die Alb! In Kürze wird es hier aber noch viel mehr als “nur” Wolken zu sehen geben! ;-)

Innovativer Rückschritt

© Andreas Morlok (Pixelio)

Das Wochenende bietet sich ja an für Dinge wie die Einkommensteuererklärung. Jetzt im Juni ist es auch höchste Zeit, den mal fertig zu machen, dachte ich mir. Die gute Steuersoftware in der Hinterhand würde das sicher erleichtern. Gleich zu Beginn fiel mir dann auch etwas sehr Positives auf: Endlich kann man bei unserem Finanzamt nun auch die ausgedruckten Formulare einreichen! Endlich muss man nicht mehr alles mühsam vom Computerschirm in die sehr übsersichtlichen Formulare abschreiben…

Der geneigte Leser ahnt es bereits: Das böse Aber! Die schönen Formulare müssen nämlich…

1. über einen Zeitraum von mindestens 15 Jahren haltbar sein,
2. beidseitig bedruckt und gut lesbar sein,
3. bei getrennt ausgedruckten Blättern vierseitiger Formulare miteinander verbunden sein.

Im Klartext bedeutet dies: Mann kann zwar ruhigen Gewissens seine mit einem Tintenstrahl- oder Laserdrucker erzeugte Steuererklärung beim Finanzamt abgeben. Man muss jedoch darauf achten, dass die Formulare beidseitig bedruckt sind und der Mantelbogen haltbar zusammengeklebt ist. Neuerdings werden daher sicher die Volkshochschulkurse “Steuererklärung leicht gemacht” zusammen mit “Basteln für Anfänger” abgehalten.

Wer nun vorschnell sagt: Mensch Kerle, dann mach’s halt elektronisch – per ELSTER – dem sei gesagt: Weit gefehlt, wenn man glaubt, dadurch fiele der Formularwust weg! Nein, man schickt quasi seine Daten nur vorab per Internet an das Finanzamt, damit der liebe Mensch dort nichts mehr abtippen muss. Bearbeitet wird die Erklärung aber erst, wenn die Originalunterlagen (und jetzt kommt’s) samt Formulare beim Amt vorliegen.

Willkommen, liebes Finanzamt, im elektronischen Zeitalter! Was für eine Farce!

Heißer Tipp

Die Liebe zum DetailDass Katrin und ich eine besondere Beziehung zu Laith Al-Deens Musik haben, hat sich inzwischen sicher rumgesprochen (falls nicht, dann schaue man sich hier mal ganz genau um ;-) ).

Am Freitag war daher für uns ein Freudentag, denn Laiths neues Album stand endlich in den Regalen der Plattenläden! Und was soll ich sagen? Ich kann es nur jedem wärmstens empfehlen! Müsste ich zwei Top-Songs daraus auswählen… ich könnte es nicht, weil zu viele geniale Stücke darauf enthalten sind. Da wäre das sphärische und – mit Verlaub – das (Gott sei Dank anders als Naidoo) Bibel zitierende “Alles unter diesem Himmel”, der Ohrwurm schlechthin “Keine wie du”, das rockige “Es wird nicht leicht sein”, das sanfte “Wo du bist”, der Partysong “Stille”… um nur einige zu nennen. Es kommt einfach nirgendwo Langeweile auf! Für mich ist dieses Album schon heute der Al-Deen-Klassiker schlechthin. Besser geht es nicht!

Hier kannst Du in das gute Stück mal reinhören und hier kannst Du es gleich online bestellen (sicher kein Fehlkauf!!!).

Unser Subbeschdar

Durch einen heißen Tipp bin ich auf “Bobbelsche” aufmerksam gemacht worden. Ich wollte Euch das auf keinen Fall vorenthalten! So klasse…


Quelle: YouTube

Das ist echt der Gipfel!

Das Chaos rund um den in aller Munde befindlichen G8-Gipfel lässt schon seit Tagen meine Adern pulsieren. Dass dort unsere Steuergelder verpulvert werden, nur damit sich die acht “Größten” sich in trauter Runde zusammensetzen können, entbehrt jedem Verständnis von meiner Seite. Schon viel zu oft kamen große Versprechen bei diesen Treffen heraus; gehalten wurden sie eigentlich nie! Das macht das Ganze für mich zu einem Kasperletheater…

Am heutigen Abend kam aber nun die vermeintlich “gute” Nachricht: Unsere große, geschichtsträchtige Bundeskanzlerin Angela Merkel verkündete den entscheidenden Durchbruch beim Klimaschutz. Selbst US-Präsident Bush erklärte sich offenbar bereit, die Halbierung des Treibhausgasausstoßes bis 2050 in Betracht zu ziehen. Wie so oft in der Politik muss man ganz genau lesen und mir fallen da zwei Punkte ins Auge: “bis 2050″ (hoffen wir, bis dahin gibt’s noch sowas wie ein Klima, das man schützen könnte) und “in Betracht ziehen” (ich ziehe auch in Betracht bis 2050 Multimilliardär zu sein). Sachter hätte es nicht ausfallen können!

Wenn ich hier sitze und auf unsere kleine Hannah schaue, die neben mir mit ihrem Schmusekissen spielt, wird mir Angst und Bange. Jörg Feddern, Klimaschutzexperte von Greenpeace (die am heutigen Tag die hochpotenten Sicherheitskräfte schwer ins Schwitzen brachten – klick hier), spricht mir aus der Seele: “Was wir brauchen, sind verbindliche Vorgaben. Alles andere ist kein Erfolg, sondern ein Aufschieben der Probleme in die Zukunft”. Und die Zukunft, die im Grunde heute schon beginnt, gehört nicht uns, sondern unseren Kindern!

Teppichterroristen

Ein geflügeltes Wort beschreibt den Urlaub als die schönste Zeit des Jahres. Lediglich ein paar Formalitäten im Vorfeld muss man beachten und schon kann das Urlaubsglück beginnen… dachten wir! Den Südtirolurlaub im Blick machten wir uns also auf, um für unsere kleine (man beachte: gerade mal sieben Monate alte) Hannah Ausweispapiere zu besorgen. Ich wusste aus meiner eigenen Kindheit noch: Ein Kinderausweis ist ein einfacher Papierlappen, den die gute Frau im Amt mit einer alten Triumph Adler-Kugelkopfschreibmaschine befüllt und den man dann gleich mitnehmen kann. Ein Klacks! Eigentlich… Was ich nicht beachtet habe: Die stets präsente und überall lauernde Terrorgefahr! Schäuble sei Dank ist unser lieber Vater Staat nicht ganz so leichtsinnig wie der hinterwäldlerische und leichtgläube Papa von der Alb!

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Hallo Welt!

Bloggen ist in, keine Frage! Aber mit Verlaub: Tokio Hotel sind auch in und ich käme trotzdem nicht auf die Idee, mir fortan die Augendeckel pechschwarz anzupinseln und die Haare in alle Richtungen stehen zu lassen. Darum dachte ich mir bisher: Es geht auch ohne Blog! Übrigens: Ein Blog ist ein Onlinetagebuch, also das worin Du als werter Besucher gerade liest! Es ist keine Schande, das nicht zu wissen. Man ist dann halt mega-out! Das bin ich auch allein schon deshalb, weil ich “in” und “out” schreibe. Neudeutsch würde man nämlich sagen: Bloggen ist “hip”! Jo, von mir aus…

Und nun sitze ich hier und tippe den ersten Eintrag in meinen “hippen Blog”. Ich glaub es nicht! Aber solche privaten Revolutionen gab es schon öfter. Anfangs war ich auch ein Gegner des Handys und beschimpfte alle mobilen Telefonierer als Snobs und Angeber. Wer heute noch eine Telefonzelle benutzt, den bezeichne ich als Hinterwäldler. So ändern sich die Zeiten und so wird aus dem “outen Nicht-Blogger” ein “hipper Blogger”. Prost Mahlzeit!

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