
© Bea23 (Pixelio)
In ihrer Funktion als Mitglied des Elternbeirates von Hannahs Kindergarten machte sich Katrin und ihre “Ratskollegen” Anfang des Jahres daran, die Kontaktdaten aller einverstandenen Eltern zu sammeln, um diese in einer Telefonliste zusammenzufassen. Wir alle fanden die Idee toll, allein schon deshalb, weil sich so der ein oder andere Wunsch nach freundschaftlichem Kontakt sowohl für Kinder als auch für Eltern deutlich leichter nachkommen lässt. Also wurden Zettel verteilt, auf denen man seine Kontaktdaten eintragen und der bestimmungsgemäßen Verwendung dieser Angaben zustimmen konnte. Mit Ausnahme von einem Elternpaar machten alle begeistert mit.
Heute nun bekamen wir einen Anruf von einer Kindergartenmutter, die uns zu einer “Informationsveranstaltung” einladen wollte. Als wir nachhakten, worum es ginge und vor allem, woher sie unsere Nummer habe (denn wir stehen in keinem Telefonbuch!) wurde sie pampig und drängte auf ein Ende des Gesprächs. Nach einem kurzen Rundruf später wissen wir nun, dass die Dame und ihr Mann in der Finanzberatung tätig sind und die Telefonliste des Kindergartens zum Kundenfang missbrauchten – in gleich mehreren Fällen.
Wie dreist und unverschämt können Menschen sein, wenn es ums nackte Geldverdienen geht? Natürlich geben uns alle juristischen Regeln recht. Was aber viel schlimmer wiegt, ist der unverschämte Missbrauch von Vertrauen. Es ist beschämend, dass eine gute Absicht so ins Gegenteil verkehrt wird. Wir sind wütend und wir schämen uns! … und wir hoffen, dass all die anderen Eltern, die die Telefonliste mit guten Absichten verwendet haben, auch in Zukunft noch Vertrauen aufbringen können. Unglaublich!

© Andrea Kusajda (Pixelio)
Heute sollte es laut Wetterbericht etwas kühler werden. Alles ist relativ! Es ist kühler, dafür die Luft feuchter und somit nicht gerade erträglicher. Da müssen wir wohl durch… mit der absolut passenden Musik!
Amtliche UNWETTERWARNUNG vor ERGIEBIGEM DAUERREGEN
für den Kreis Reutlingen
gültig von: Donnerstag, 17.06.2010 19:14 Uhr
bis: Freitag, 18.06.2010 12:00 Uhr
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am: Donnerstag, 17.06.2010 19:14 Uhr
In der Nacht zu Freitag und Freitagvormittag kommt es zu
ergiebigen Regenfällen. Bis Freitagmittag sind Regenmengen von
mehr als 40 Liter pro Quadratmeter, lokal auch bis 60 Liter pro
Quadratmeter möglich.
ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren:
Infolge des Dauerregens ist Hochwasser an Bächen und kleineren
Flüssen sowie Überflutungen von Straßen möglich. Es können
Erdrutsche auftreten.
Schließen Sie alle Fenster und Türen!
DWD / RZ Stuttgart
Ich glaube, unsere WM-Beflaggung am Balkon wird da lieber mal eingeholt… bevor die Wassermassen sie gen Boden reißen.
Merke: Wenn etwas Schweres gen Boden stürzt, immer vorher den Zeh drunter wegziehen!

Bereits Ende 2008 hatten wir das zweifelhafte Vergnügen: Trauermücken suchten uns heim – besser gesagt unsere Pflanzen hier in der Wohnung. Und nun sind die kleinen, schwarzen Biester wieder da. Damals kamen sogenannte SF Nematoden zum Einsatz. Das sind kleine, für das bloße Auge kaum sichtbare Würmchen, die die Larven der Mücken in der Erde auffressen und somit den Nachwuchs ausrotten. Dann heißt es: Noch eine Weile abwarten… und weg ist das Ungeziefer. Leider relativ bald auch die Nematoden, denn die verhungern mangels Beute. Um diesem Umstand entgegen zu wirken, schießen wir heuer gleich dreifach: Einmal mit den altbekannten Nematoden, um schnellen Erfolg zu haben. Dann noch mit Raubmilben, die im Gegensatz zu den Nematoden aktiver umherwandern und Jagd auf die Schädlinge machen – und die im übrigen auch dann noch sehr lange überleben, wenn es schon gar keine Feinde mehr gibt. Und last but not least kontrollieren wir das Ganze mit Gelbtafeln, an denen auch die erwachsenen Viecher der Mücken hängen bleiben. Dezimierung auf der ganzen Linie ist angesagt. Was uns ganz wichtig dabei ist: Wir verzichten auf jedwede Chemie. Das dauert oftmals zwar etwas länger, ist aber dafür umwelt- und auch menschenfreundlicher.
Für alle, die es uns gleichtun wollen: Hier bei uns in der Nähe gibt es die Firma Sautter & Stepper. Die können wir jedem nur ans Herz legen! Man bestellt die Nützlinge einfach per Onlineshop und erhält sie mit der Post. Es ist unglaublich wogegen es auch für den Hausgebrauch alles natürliche Helferlein gibt. Selbst gegen Schnecken! Also ruhig mal vorbeischauen, auch wenn’s bei Euch was anderes als Trauermücken sind.
Es klinkt unglaubwürdig, fast schon sarkastisch, aber es ist leider wahr: vorhin haben wir die Ergebnisse von Hannahs Abstrich erhalten und es ist jetzt klar, dass sie eine hochgradig ansteckende Streptokokken-A-Infektion hat. Also Angina. Und natürlich gehen die Erreger auf´s Herz und natürlich bin ich herzmäßig vorbelastet. Weil ich als Kind sehr oft Scharlach mit eben diesem Erregertyp hatte und mir die wilden Bazillen sozusagen die Herzklappe zerfressen haben. So heißt es also für Familie Vollmer (mal wieder): Peniccillinsaft nehmen und Hausarrest.
Ach Frühling – du könntest so schön sein
Ach, was haben wir uns auf den Frühling gefreut! Nach diesem langen, kalten und vorallem sonnenarmen Winter waren wir geradezu glückseelig, als die Temperatur stieg und der Schnee schmolz. Doch die Freude hatte kurz vor Ostern ein jähes Ende: hurra, hurra – der Heuschnupfen ist da! Was für uns Erwachsene ja schon übelst ist, ist für Kinder noch anstrengender. Hannah ist dieses Jahr voll mit eingestiegen: sie hat vereiterte Augen, eine Schniefenase und vorallem einen trockenen fast asthmatischen Husten. Abends hat das arme Fräulein manchmal noch Fieber. Und entsprechend ist die Stimmung: grätig bis unerträglich!
Ich geh jetzt nicht soweit, mir den Winter zurückzuwünschen. Ich wünsch mir viel eher einen Regentag – damit wir alle mal kurz durchschnaufen können.
Hannahs Geburt liegt nun schon über 3 Jahre zurück, aber dennoch werde ich diese Zeit niemals vergessen: dieses kleine Wesen, die plötzliche Vertrautheit, das Glück, die unbeschreibliche Liebe zu diesem Kind. Und ich werde auch die Hilfe meiner Hebamme nicht vergessen. Wie sie 2 Tage lang an meiner Seite war, wie sie mich unterstützt hat – mit Worten und Taten, wie sie mir Mut gemacht hat, wie sie für Micha da war, wie sie meinem Kind auf die Welt geholfen hat! Erst durch meine Hebamme war es uns möglich, Hannah zuhause zur Welt zu bringen und dadurch das schönste Erlebnis meines Lebens in vertrauter Umgebung erleben zu dürfen!
Eine Hebamme braucht jede Frau früher oder später mal! Nicht nur bei einer Geburt ist sie an deiner Seite. Auch bei der Vor- oder Nachsorge ist sie stets eine hilfreiche und vorallem nichtärztliche Ansprechpartnerin. Meine Hebamme war auch vor gut einem Jahr bei mir und mit mir, als ich unser Kind verlor. Kurzum: eine Hebamme ist nicht mit Gold aufzuwiegen. Und darum rufe ich hiermit zum Kampf für die Rechte der Hebammen auf. Helft mir kämpfen auf euren Blogs, in Twitter, bei Facebook usw. Weitere Infos findet ihr unter:
Es mag sicherlich sein, dass ich ein eher pessimistischer Mensch bin. Vielleicht wurde ich so geboren, vielleicht hat das Leben mich aber auch so gemacht. Die letzten 2 Jahre waren für mich bzw. unsere Familie nicht einfach und Optimismus daher ein Fremdwort. Viel Schmerz und Enttäuschung, viel Kampf und Resignation liegt hinter uns. Die Zeiten wollen auch jetzt nicht wirklich besser werden und umso mehr schmerzt es, wenn man das Gefühl hat, alleine dazustehen. Wenn man Hilfe sucht und diese nicht bekommt, weil Banalitäten wichtiger sind, wenn man immer wieder vertröstet wird, wenn Freunde plötzlich schlecht über einen reden und wenn Kollegen auf einmal gegen einen sind. Dann ist das sehr enttäuschend, zermürbend und es schmerzt sehr. Es hilft auch nicht wirklich die Krisen zu überstehen. Nichts destotrotz haben mich die letzten 2 Jahre eins gelehrt: Ich hab einen, auf den ich mich verlassen kann, und das ist mein Michl!
Oh wie ist mir heute der Kamm geschwollen – was hab ich mich aufgeregt. Aber, wie so oft, ist es auch dieses Mal völlig sinnlos denn es wird sich nichts ändern. Geschehen ist folgendes:
Hannah hat seit dem Wochenende ihren gefühlten 1000000000078594043. Infekt und kann somit nicht in den Kindi gehen. Sehr zu ihrem und meinem Leidwesen. Heute mittag waren wir eine kleine Runde spazieren und Hannah wollte mal eben schnell im Kindi nach ihren Freunden sehen. Also haben wir einen kurzen Stopp hingelegt um “Hallo” zu sagen. Was ich dort sag, ließ mir (wie oben beschrieben) beinahe den Kragen platzen: hustende, rotzelnde Kinder wohin man sieht. Das Schlimme dabei ist nicht, dass die Eltern ihre kranken Kinder im Kindergarten abliefern, sondern die Tatsache dass diese Eltern zuhause rein gar nix zu tun haben! Die stehen auf der Straße und datschen, oder rauchen auf dem Balkon das eine oder andere Zigarettchen oder machen nen schönen Spaziergang mit dem Hund! Keine der Mütter ist berufstätig, sondern zuhause. Und dennoch landen die Kinder im Kindergarten, wo sie fleissig ihre Bazillen und Viren an andere weitergeben! Wie verantwortungslos muss man denn sein??
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