Das Fiasko mit den Rußfiltern

Auspuff

© O. Fischer (Pixelio)

Auch hier im Blog war es schon ein Thema: Die neue Regelung zur Reduzierung des Feinstaubausstoßes. Da führt die Politik völlig überstürzt und unbedacht ein neues System ein, das dazu noch einseitig und somit ungerecht ist, und wundert sich nun, warum alles schief gegangen ist. Lange Zeit wollte keiner eine Feinstaubplakette haben, jetzt kommt der große Ansturm. Selbiges gilt für Rußpartikelfilter, die zunächst nicht gefragt und deshalb nicht produziert wurden. Später dann ließen viele einen solchen für viel Geld einbauen und bekommen nun gesagt, dass die alle mangelhaft und defekt seien. :roll:

Damit die Emotionen nur nicht im Keller bleiben, sondern ordentlich hochkochen, gießt unser lieber Herr Umweltminister Gabriel, dem wir diese ganze Scheiße dieses Schlamassel zu verdanken haben, jede Menge Benzin ins Feuer. Er will den Autofahrern nun Dampf machen, dass sie die fehlerhaften Rußfilter hurtig austauschen lassen (siehe hier). Ansonsten müssen sie wieder mehr Steuern zahlen. Großartig! So macht man sich Freunde! Lieber Herr Gabriel, ich frage mich, wer endlich Ihnen einmal Dampf macht, damit sie in Zukunft ordentliche Arbeit abliefern und nicht unüberlegten, politischen Müll unters Volk werfen. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Wie ich hier auch schon sehr ausführlich beschrieben habe, bin ich sehr dafür, dass endlich mehr Umweltschutz praktiziert und nicht immer nur darüber geredet wird. Aber dann doch bitte so, dass es alle trifft, die die Luft verschmutzen (denn Ruß ist bei Weitem nicht unser einzigstes Problem!), das Ganze dann auch was bringt und nicht nur bürokratische (Amts-)Schimmelritte nach sich zieht!

Babe – verzweifelt gesucht

PinguineSeit einer Woche ist “Fritzi” verzweifelt: seine Freundin “Babe” ist verschwunden! Gekidnappt? Geklaut? Mitgenommen von einem herzlosen Besucher der Stuttgarter Wilhelma, der es niedlich findet einen Brillenpinguin im Bad zu haben? Keiner weiß, was mit “Babe” passiert ist. Tierpfleger Manfred Popp geht davon aus, dass ein Besucher das Brillenpinguinweibchen mitgenommen hat. “Babe” ist nämlich eine sogenannte Handaufzucht und daher sehr zutraulich. Die Leidtragenden in dieser Geschichte sind auf jeden Fall “Fritzi” und “Babe”! Und wer den verzweifelten “Fritzi” im Gehege nach seinem Frauchen weinen sieht, der wird wirklich stinksauer auf den vermeintlichen Dieb! :mad: Die Polizei ermittelt und wir hoffen alle, dass “Babe” gesund und munter zu ihrem “Fritzi” und Manfred zurückkehren wird! :cry:

Hier ist der Link zum Steckbrief für die Brillenpinguine.

Der andere Streik

© Andreas Morlok (Pixelio)

Momentan ist ja das Wörtchen “Streik” wieder in aller Munde und auch ich rege mich wie der Bollenhut tierisch drüber auf, dass manche Leute einfach kein Maß mehr zu haben scheinen. Gestern Nachmittag aber widerfuhr uns ein Streik ganz anderer Art und Weise. Katrin wollte mit Hannah in die Richtung meiner Arbeitsstätte düsen, damit wir uns unterwegs treffen und gemeinsam einkaufen können. Das hätte alles auch reibungslos geklappt… :roll: Ja, wenn das Auto angesprungen wäre! Der liebe, gute Fort Fiesta scharrte kurz und gab dann keinen Mucks mehr von sich. Ich, der nach Hause geeilte Hobby-Pannenhelfer, der von Autos nicht mehr versteht als das theoretische, technische Prinzip dahinter, probierte es selbst nochmal. Nix zu machen! :roll: Natürlich haben wir für die extrem strengen Tage des Alb-Winters vor Jahren schon ein Starthilfe-Set gekauft, das nun zum Einsatz kommen sollte. Aber das Scharren und Schleifen des Anlassers ließ mich vermuten, dass das nichts bringen würde, zumal alle Lampen, das Radio, die Lüftung usw. noch tadellos lief. Wäre die Batterie tot, wäre auch all das tot, oder? Nix oder! :lol: Der herbei geeilte gelbe Engel (der sehr nette Herr Schweizer, ein symphathischer, gutaussehender Mann im Overall, der sicher vor allem auch in Not geratenen Frauen wie ein leibhaftiger Engel erscheinen muss – an dieser Stelle nochmal DANKE!) machte zuerst mal nichts anderes als ich: Er versuchte zu starten. Nichts! Er klemmte seinen Batteriepack an… und machte etwas, das ich in der Logik schon abgewiegelt hatte. Er startete nochmal… und das Auto lief! :oops:

Micha, merke: Bei Autos scheint dasselbe zu gelten wie bei Computern. Das Ganze funktioniert eigentlich nach logischen Grundsätzen. Die Logik bringt einen aber nicht wirklich weiter, wenn es ein Problem gibt! Man muss einfach verschiedene Dinge, der Reihenfolge nach durchprobieren, weil Technik meiner Erfahrung nach in Wirklichkeit niemals logisch ist! :lol:

Echter Kaffee

Montagmorgen. Obwohl genügend Stunden zusammenkamen, war die Nacht viel zu kurz, der Morgen einfach zu früh da. Die Arbeit türmt sich und die Woche will einfach kein Ende nehmen. Da kann eigentlich nur eins helfen: Ein “echter” Kaffee für “echte” Kerle. :lol:

Echter Kaffee

Herr Knolle: Unser Nachbar

Eigentlich ist es ein echtes Wunder, dass er es noch nie bis in unseren Blog geschafft hat. Dabei amüsiert er uns nahezu täglich. :mrgreen: Das ist auch der Grund, warum ich in der Überschrift das Präfix “Herr Knolle” eingefügt habe, damit man auch zukünftig die Anekdoten mit ihm auf den ersten Blick erkennt. Wer weiß? Vielleicht schafft er es ja auch bald, eine eigene Kategorie zu bekommen?! :twisted: Die Rede ist von unserem “lieben” Nachbarn. Nennen wir ihn der Einfachheit halber Herr Knolle (Katrin weiß warum :twisted: ). Er ist im typischen Rentenalter und lebt mit seiner extrem ruhigen Frau zusammen in einer Dreizimmerwohnung… Naja, sie vegetieren eher so vor sich hin, denn viel scheinen die beiden nicht zu haben. Jeden Morgen zur selben Zeit (ganz gleich, ob werktags, samstags, sonntags, feiertags) bringt er den Müll raus. Jeden Tag kurz nach dem Mittagessen setzen sich die beiden in seinen stets auf Hochglanz polierten Mercedes (wir fragen uns, wie er es bei richtigem Dreckwetter schafft, dass das Auto wie neu aussieht) und fahren eine kurze, aber stets dieselbe Runde. Abends dann klackt jeden Tag um dieselbe Uhrzeit der Schlüssel in der Wohnungstür und die beiden gehen zu Bett. Man kann wirklich die eigene Uhr danach stellen! Alles verläuft nach festen Regeln und dazwischen passiert gar nichts! So ist die Hausordnung sein heiligstes Evangelium und die Hausverwaltung oberster Gerichtshof. Korrekt ist “was sich gehört” und alles andere ist unanständig, unglaublich, ungehörig… einfach nicht korrekt!

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DAD – Deutscher Adressdienst GmbH

Schreiben des DADFormular des DADVon Spezialisten für Internetrecht hört man oft den saloppen Satz: “Die beste Absicherung gegen Ärger durch die eigene Webseite ist, keine eigene Webseite zu betreiben.” :twisted: Leider ist an diesem Satz mehr wahr, als es der kleine Hobbywebmaster gerne hätte! Ein immer wiederkehrendes und aktuell wieder präsentes Thema ist die “Deutsche Adressdienst GmbH” (DAG). Diese Gesellschaft verschickt (offenbahr wahllos) Briefe an Betreiber von Domains, mit der Aufforderung, die eigenen Daten zu prüfen und entsprechend zu bestätigen oder zu korrigieren. Die Schreiben sind so irreführend gestaltet, dass unzählige meiner Kunden total verunsichert bei mir anrufen, um zu erfahren, wie sie sich nun zu verhalten hätten. Immerhin sei dies offensichtlich ein Brief von “offizieller Stelle”. Was sich dahinter verbergen soll, das können sie freilich nicht beantworten.

Dabei ist die Sache glasklar: Wer kein Kunde der DAG ist und es auch nicht werden möchte, der braucht einfach gar nichts zu tun! Damit ist die Angelegenheit vom Tisch. Es geht nämlich bei den mir bekannten Fällen um nichts anderes, als um das Eintragen in ein Online-Webseitenverzeichnis. Dafür bezahlt man dann, wenn man unterschreibt und zurückschickt, locker flockige Beträge zwischen 700,- und 1.000,- Euro pro Jahr. Die DAG ist weder (wie von vielen fälschlich angenommen) offizielle Registrierungsstelle für Domains, noch eine Art Kontrollinstanz für personenbezogene Daten oder dergleichen. Es handelt sich vielmehr um ein Unternehmen, das auf seine Weise versucht, möglichst viel Geld in möglichst kurzer Zeit zu verdienen. Im Law-Blog kam man gar nach langer Diskussion zu dem Ergebnis, dass die auf diesem Wege zustande kommenden Verträge wohl zumindest wegen Täuschung nach § 123 BGB anfechtbar sind: Das Formular ist nach der dortigen Auffassung irreführend gestaltet. Vor diesem Hintergrund mutieren manche Webseitenbetreiber sogar zu “richtig bösen Menschen” und werfen nach eigenen Berichten einfach den leeren Rückumschlag in den Briefkasten um Porto- und Bearbeitungskosten zu erzeugen.

Eine Antwort auf die Frage, wie die DAD an die Adressen der angeschriebenen Webseitenbetrieber kommt, habe ich bisher im gesamten World Wide Web noch nicht gefunden. Zwar gibt es die Denic, die online ein Whois-Abfragesystem für DE-Domains anbietet. Meines Wissens dürfen über dieses System aber nicht automatisiert Daten abgerufen und verarbeitet werden. :roll: Dass durchweg jede Art von Webseite (auch private, die laut den Angaben der DAD überhaupt gar nicht zur eigenen Zielgruppe gehören) angeschrieben werden, lässt aber ein solches Vorgehen zumindest vermuten.

Irgendwie…

Manchmal nehmen die Dinge im Leben merkwürdige Wendungen. Da freut man sich beispielsweise seit Wochen, ja Monaten, auf einen Event, nicht weil man diesen oder seinen Initiator besonders mag, sondern weil da jemand dran teilnimmt, für den man was übrig hat. :mrgreen: Man plant, wo man die kleine Hannah unterbringt, wie man anreist, wo man übernachtet, wie man zurück reist… Alles scheint perfekt! Und dann, kurz davor überschlägt sich irgendwie alles: Katrin kann nicht mit, deshalb geht man selber auch nicht so gern, weil man seine Mädels in gewisser Weise “im Stich” lässt. Man selber fühlt sich gesundheitlich irgendwie auch nicht so dolle und schließlich bricht auf Seiten der großen Organisatoren besagtes Chaos aus. :roll: Zum Glück gibt es wenigstens noch Leute, die in diesen Momenten die bewundernswerte Eigenschaft haben, Ruhe zu bewahren – wohl deshalb, weil sie beruflich dazu da sind, spontanes Chaos zu organisieren. :mrgreen: (Danke Kiki! :wink: ) Nun machen wir einfach das Beste draus und irgendwo glaube und hoffe ich, dass es letztlich dann doch ein schöner Event wird. *Daumendrück*

Das ist die Härte!

TeststreifenDass wir hier sehr kalkiges Wasser haben, das war nie wirklich zu übersehen. Selbst wenn man täglich überall schrubbert, hat man kurz darauf überall wieder die berühmten weißen, trockenen Ringe und Schlieren. :roll: Furchtbar! Da kommt man sich vor wie Sisyphos, dem auch alle Mühe letztlich nichts brachte. :shock: Dass durch den hohen Kalkgehalt trotz irgendwelcher “Ionisationsdingenskirchensheimer” auch Leitungen und Geräte in Mitleidenschaft gezogen werden, ist auch nicht neu. Also haben wir zugeschlagen, als wir neulich durch Zufall davon hörten, dass man auf der Webseite von Calgon einen kostenlosen Wasserhärteteststreifen bestellen kann. Der lag dann noch wochenlang hier rum und hatte nun seinen großen Tag. Wow! :eek: Wir haben hier einen Wasserhärtegrad von stolzen 21° dH. Das klingt nicht nur brutal, das ist es auch! Beinahe hätte sich das vierte Kästchen auch noch verfärbt, was sicherlich einen ABC-Alarm nach sich gezogen hätte. Unser Wasser ist so hart, da muss man beim Duschen aufpassen, dass man mit dem Brausekopf keine Löcher in die Duschwandkabine schießt. :lol:

Brandherd Ludwigshafen

Was in Ludwigshafen passiert ist, ist eine Tragödie, eine schreckliche Sache und kein Mensch mit Herz und Verstand (ganz gleich welcher Nationalität oder Religionszugehörigkeit) würde so etwas einem anderen Menschen wünschen oder gar antun. Nur leider zeigt dieser schreckliche Brand auch, wie zerrüttet das Verhältnis zwischen Deutschen und Türken zu sein scheint. Sollte sich der Hinweis bestätigen, dass es ein fremdenfeindlicher Anschlag war, dann ist das beschämend für alle Deutschen! Trotzdem ist es kein Argument für einen Generalverdacht! Ich war sehr verwundert, als ich in den Nachrichten hörte, dass türkische Ermittler den deutschen Kollegen helfen wollen. Das klingt zunächst nach Partnerschaft. Lauscht man aber einem Polizeisprecher in der Tagesschau, hört sich das mehr nach “Kontrolle” an, weswegen die türkischen Gäste lediglich “beobachten” und “nicht aktiv ermitteln” dürfen.

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AbGEZocke?

Nie wieder Rundfunkgebühren!Es gibt nicht viele Begriffe außer “Finanzamt”, bei denen der brave Bürger derart zusammenzuckt und einen gewissen Widerstand in sich spürt. Einer aktuellen Umfrage zufolge ist die GEZ unbeliebter als die Finanzbehörde! Die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) tut das, was ihr Name schon ausdrückt: Gebühren einziehen, nämlich auf Grundlage des Rundfunkgebührenstaatsvertrags. Wer nun glaubt, damit werde ausschließlich das öffentlich-rechtliche Fernsehen finanziert, der irrt! Ein fetter Batzen davon versickert im Bürokratieungetüm GEZ selbst. Allein schon das wäre Grund genug, über dieses Thema einmal nachzudenken. :roll: Das haben wir getan und uns genau informiert. Auf den unten genannten Internetseiten und in dem sehr informativen Buch von Bernd Höcker (siehe Abbildung) erfährt man alles, was man als braver Gebührenzahler wissen muss.

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