Gedankenlos
Engstingen liegt auf rund 700 Metern über dem Meer, unser Wohnhaus liegt an einem Hang und die Balkonfront zeigt in Richtung Senke. Aufgrund dieser geografischen Gegebenheiten ist es nicht selten, dass hin und wieder ein ordentlicher Sturm ums Haus pfeifft, wenn es anders wo ein etwas stärkeres Lüftchen gibt. Wenn man hier wohnt, weiß man dass… sollte man meinen! Die Herrschaften über uns schnallen das aber wohl nie! :???:
Seit heute Nachmittag stürmt es wieder einmal… und seit heute Nachmittag poltert und klappert es über uns wie verrückt. Ich frage mich, wie man es schafft das zu ignorieren oder nicht zu bemerken!
Das nerrrrrvt!!! :mad: Da! Wieder! Habt Ihr gehört? Polter, polter, dipolter…
Und tschüss!
Gut! Klasse! Großartig! Das kann ja nur ein guter Tag werden, wenn man voller Elan und Vorfreude das Laptop einschält und einem das einen richtig ekligen Fehler vor die Füße kotzt wirft. Danke! Darauf habe ich mich schon die ganze Woche gefreut.
Nun ja… Man hat ja sonst nix zu tun! Glück auf…
P.S.: Nein! Das Problem liegt nicht zwischen Bildschirm und Stuhllehne, sondern eher an mangelndem Respekt vor seinem Herren!
Wer hat, der darf
Na? Habt Ihr sie schon? Eine Feinstaubplakette? Lange hat man das nahende Unheil vor sich hergeschoben, aber jetzt wird es konkret. Hier in der Nähe zum Beispiel ist Tübigens Oberbürgermeister Boris Palmer fleißig dabei, Umweltzonenschilder aufzustellen und damit die Innenstadt langsam für “Umweltsünder” dicht zu machen.
Ich gestehe, dass ich diese Maßnahme grundsätzlich immer für sinnvoll hielt. Allein schon wegen der verstopften Verkehrswege. Außerdem verschmutzen wir die Umwelt schon genug, da kann jede noch so kleine Einsparung nur sinnvoll sein. Doch was aktuell hier in unserem Umkreis passiert, zeigt, dass Vieles daran zum Himmel schreit. Nicht allein die Tatsache, dass ein sieben Jahre alter Diesel nur eine gelbe, ein über zehn Jahre alter Benziner aber eine grüne Plakette bekommt, scheint unsinnig. Auch dass lediglich die Feinstaubbelastung und nicht teils wichtigere Dinge wie CO² berücksichtigt werden, lässt die Sache halbherzig erscheinen. Der absolute Widerspruch offenbarte sich uns aber neulich erst.
Selbst schuld?
An der Diskussion um die Verschärfung des Jugendstrafrechts und insbesondere die statistische Zunahme von gewaltätigen Ausländern Menschen mit Migrationshintergrund kommt im Moment niemand vorbei. Die Presse ist übervoll damit… Leider auch mit sehr merkwürdigen Äußerungen!
Jens Jessen, der Feuilleton-Chef der “Zeit” gab im Video-Blog seiner Zeitung Erstaunliches zum Besten: Das eigentliche Problem sei, “dass es zu viele besserwisserische deutsche Rentner gibt, die den Ausländern hier das Leben zur Hölle machen und vielen Deutschen auch”. Der “deutsche Spießer” zeige “sein fürchterliches Gesicht mit seinen unzähligen Gängelungen, blöden Ermahnungen, ständigen Anquatschereien, die ausländische Jugendliche zu erleiden haben”. Wenn ich den guten Mann richtig verstehe (und man möge mir das bitte offen sagen, wenn dem nicht so ist), ist der Münchner Renter selbst dran schuld, dass er gemein und feige von hinten angegriffen und hilflos, wie er da lag, verprügelt wurde. Das klingt beinahe so schlüssig wie die Verteidigung eines Vergewaltigers der sein Handeln damit rechtfertigt, dass das Opfer ja ganz bewußt so einen kurzen Rock getragen hat. Entschuldigung, da muss ich kotzen mich beinahe übergeben!
Was für ein Montag!
Auf solche Montage könnte ich gern verzichten: Aufgewacht mit Schädelweh (bevor es jemand einbringt: NEIN, ich habe nicht gesoffen – vielleicht hätte ich genau das tun sollen
), in der Garage dann in eine Schnodderlache getreten, die ein aufgeplatzer Müllsack hinterlassen hat und schließlich zu spät bemerkt, dass man den Geldbeutel zu Hause hat liegen lassen. Nicht mal eine Brezel kann ich mir jetzt gönnen. Es ist purer Zufall, dass ich im Auto noch zwei, drei “Einkaufswagen-Euros” gefunden habe. Die werden jetzt geplündert!
… es kann nur besser werden!
Find no way the easy way
Wer hier fleissig mitliest, der weiß inzwischen, dass ich mich über Unzulänglichkeiten insbesondere bei großen Herstellern sehr aufregen kann. Das hat nichts mit Pedanterie zu tun, sondern mit dem Anspruch für bares Geld eine akzeptable Leistung zu erhalten. Viel zu oft hat sich (gerade im Internet) der Geist durchgesetzt: Hauptsache das Geld schnell dem Kunden per Vorkasse aus der Tasche gezogen. Die Gegenleistung wird dabei leicht vergessen oder wenigstens vernachlässigt.
Im aktuellen Fall geht es wieder um eine “Weltfirma” (was immer das auch ist). TomTom hat ein neues Kartenupdate herausgebracht. Bisher war ich stolzer Besitzer der “Western and Central Europe”-Karte. Somit war alles abgedeckt, was man sinnvollerweise noch mit dem Auto erreichen kann. Dafür war bei der Neuanschaffung eigens der Kauf einer neuen Speicherkarte nötig gewesen, da das Kärtchen knapp 2 Gigabyte in Anspruch nahm. Das Update dafür liegt nun leicht darüber und somit auch über der Kapazität meiner Karte. Der erste Frust machte sich breit! Was? Schon wieder eine neue Speicherkarte kaufen? :mad: Nun gut, dass ist nicht die Schuld des Herstellers, dachte ich, sondern meine mangelnde Weitsicht! Weit gefehlt! Größere Speicherkarten als 2 Gigabyte große, unterstützt der TomTom One 2 nur bedingt. Klasse! Also ersparte ich mir weiteren Ärger, sattelte auf “Western Europe” um und verzichtete damit auf östlicher gelegene Länder wie Kroatien, Polen usw.
Gekappt!
Schön, wenn man heutzutage überall erreichbar sein kann… Handy sei Dank! Noch schöner, wenn man unterwegs mit dem Handy Smartphone auch technische Raffinessen nutzen kann wie E-Mails empfangen und versenden oder sogar im Internet surfen und Messengersitzungen abhalten… Wenns denn funktioniert! Bei mir hat was ganz einfaches nicht (mehr) funktioniert, also habe ich die netten Damen und Herren von der Providerhotline kontaktiert. Das ging auch schnell und unkompliziert. “Ja Herr Vollmer,” sagte mir der (wie immer) überschwänglich freundliche Herr, “da brauchen Sie eine neue SIM-Karte und schon geht das ohne Probleme wieder!” In weiser Voraussicht frage ich nach, ob das was kostet. “Nein, das kostet Sie natürlich nichts! Ich speichere das gerade mal für Sie ab… *klock*” Stille! … und weg war ich! :shock:
Tage wie diesen
… würde man nicht wirklich vermissen. Allein schon, dass es sich um einen Montag handelt, ist ein deutlicher Minuspunkt. Dass dieser Montag dann nach einem zweiwöchigen Urlaub auch noch die neue Arbeitswoche einläutet, spricht weiter gegen ihn. Vor allem aber drei Dinge haben mir heute gründlich die Laune verdorben:
1. Ich werde entgegen meiner Planungen den Freitag nicht als Urlaubs- und somit Brückentag nutzen und ganztägig den ersten Geburtstag mit unserer Hannah feiern können. Mit etwas Glück gehört wenigstens der Nachmittag uns. :???:
2. Am Samstag können wir auch nicht die kleine Geburtstagsfeier von Hannah nachholen, weil ihr Papa da auch arbeiten muss! “Stromabschaltung” heißt das schöne Zauberwort, das leider auch IT-Fuzzis betrifft.
3. Die Erkenntnis, dass man wohl immer irgendwas falsch macht und immer irgend jemand enttäuscht, auch wenn man es gut gemeint hat, ist genauso ernüchternd wie enttäuschend. Paradoxerweise führen mir aber gerade die ersten beiden Punkte vor Augen, dass man Prioritäten setzen muss, weil sonst irgendwann alles auf der Strecke bleibt. :shock:
Sta(u)tistik
Zugegeben: Das Verkehrsaufkommen in den letzten Monaten und Jahren hat beileibe nicht abgenommen. Für mich heißt das: Auf dem Weg zur und von der Arbeit, bilden sich schon mal Schlangen und die Autos schlängeln sich wie eine Perlenkette den Albrauf hinab oder hinauf. Zum Glück, so sage ich immer, führt mein Arbeitsweg nicht durch größere Städte oder gar über Autobahnen und dergleichen. Insofern hält sich alles noch im Rahmen.
Umso erstaunter war ich am vergangenen Freitag, als ich plötzlich mitten in einem ausgewachsenen Stau landete. Für mich war klar: Da muss ein Unfall oder dergleichen passiert sein, denn stellenweise ging überhaupt nix mehr. Klar: Die leiten phasenweise mal uns, mal die entgegenkommenden Fahrzeuge am Unfallort vorbei! So war zumindest meine Theorie. Doch weit gefehlt!
Von wegen sicher!
Heutzutage muss man wirklich aufpassen, wem man seine personenbezogenen Daten überlässt. Da regt sich jedermann über die Pläne eines gewissen Herrn Schäuble auf, vertraut aber bedenkenlos profitträchtigen Unternehmen wie eBay oder PayPal. Dabei scheinen dort die massenhaft gespeicherten Personendaten alles andere als sicher. Wie man nun in durchweg allen Medien lesen kann, konnten Hacker zuletzt über mehrere Wochen hinweg uneingeschränkt auf die Datenbank von eBay und / oder PayPal zugreifen. Klasse! :shock:







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