Präventive Prävention
Die Virengefahr an Computern ist allgegenwärtig. Wer beispielsweise ohne Schutzprogramm im Internet surft ist schon nicht mehr mutig, sondern einfach nur dumm! Deshalb bin ich ein Befürworter von Schutzmaßnahmen, gerade auch deshalb, weil die größte Sicherheitslücke der Mensch ist, der vor dem Computer sitzt. Macht der Benutzer selbst den Fehler, helfen auch die besten Abwehrprogramme nichts!
So ein Müll!
Gemäß den für uns geltenden Abfallgebühren bezahlen wir – wie die meisten anderen von Euch sicher auch – pro Person. Seit nun Hannah auf der Welt ist entrichten wir daher Müllgebühren für drei Personen. Das mag ja soweit einleuchtend sein, immerhin verbraucht Hannah täglich soundsoviele Windeln. Allerdings muss man (auch hier) genauer hinschauen: Ist das gerecht?
Eine Mitbewohnerin hier im Haus zahlt für eine Person, weil sie seit geraumer Zeit einfach wieder alleine in der von ihr gemieteten Wohnung lebt. Die gute hat eine Katze und dem Inhalt der gemeinsamen Mülltonne zu schließen mindestens noch einen Vogel. Irgendwer im Haus scheint noch sowas wie Meerschweinchen oder Hamster zu haben. Da stapeln sich säckeweise “Tierabfälle” und zugegebenermaßen zwischendrin auch der ein oder andere Windelsack. Daher ist die Mülltonne kurz vor ihrer Abholung randvoll – manchmal sogar überfüllt! Ich warte auf den Tag, bis die Abfuhr den Kübel deswegen voll stehen lässt.
Bleibt die Frage nach dem Verhältnis zwischen Müll erzeugen und Müllgebühren bezahlen.
Dem sei noch angefügt, dass Hannah in zwei Wochen einen Sack voll Windeln produziert, während unsere tierlieben Mitbewohner wöchentlich mindestens einen Sack beisteuern. Vielleicht hätten wir Hannah als Haustier anmelden sollen, das wäre in der Hinsicht sicherlich günstiger gewesen?!
Wo Tierliebe ein Ende hat
Also, ich bin ja nun wirklich tierlieb. Ich finde diese Krabbeltiere zum Beispiel sehr eklig, aber ich dulde sie und finde sie trotz allem hochinteressant. Aber alles hat seine Grenzen und diese sind in meinem Fall bei Stechmücken überschritten! Man sollte ja meinen, in diesem subjektiv eher lauen Sommer sollten diese Viecher (wenn überhaupt) nur in kleinen Mengen auftreten. Weit gefehlt! Wir werden heuer regelrecht gefressen! Unser Bett ziert inzwischen ein Moskitonetz, das von Hannah sowieso. Doch auch das ist nicht der hunderprozentige Schutz! Wehe man hält ein Körperteil in die Nähe des Netzes, schon stechen die Plagegeister durch die Maschen hindurch! Ein gemütliches Sitzen auf dem Sofa bei geöffnetem Fenster oder gar ein netter Grillabend… kann man vergessen!
Tage wie dieser…
“Warum will dieser Tag, dass ich ihn nicht mag?” Dieser Satz aus einem Song von Laith Al-Deen scheint heute mehr als nur treffend zu sein. Wer kennt sie nicht, die Tage, an denen einfach alles gegen einen zu laufen scheint?
Ganz grundsätzlich ist ein Tag, an dem ich unsere kleine Hannah morgens nicht zu Gesicht bekomme, weil sie noch tief und fest schläft, ein weniger guter Tag. :smile: Heute war das natürlich so! Und was erfahre ich später von Katrin? Die Kleine ist fünf Minuten nachdem ich das Haus verlassen habe freudestrahlend aufgewacht! :sad:
Dann ging’s direkt damit weiter, dass ich mir heute morgen literweise feinsten Diesel über die Finger geleert hab. Sowas ist mir beim Tanken ja noch gar nie passiert! Heute schon… Das riecht doch so lecker und abgesehen davon ist jeder Tropfen dieser “reizenden” Flüssigkeit inzwischen ein Vermögen wert!
Also bin ich quasi freihändig zur Arbeit gefahren, weil alles, was ich angefasst habe jetzt widerlich nach Sprit stinkt… vermutlich für die nächsten drei Monate! :???:
Voll im Bilde
Es ist ja wirklich nicht zu fassen, aber seit gestern Abend prangert ein etwa drei Millimeter langes Tierchen mitten im Sichtfeld meines TFT-Monitors – also hinter der Bildschirmfolie! Das kleine Monster muss sich durch die Lüftungsschlitze vorgekämpft haben und hat dann ganz spontan beschlossen, mitten im Bild zu verenden. Jo, und da hängt es nun… und hängt… und hängt… und ich muss es ständig anglotzen – das ist wie Hypnose! :shock:
Hat vielleicht jemand Erfahrung mit der Entfernung von Ungetier im Monitor?
Ich bin für jeden Tipp dankbar!

Recht und Unrecht
Schon die lezten beiden Wochen hatte ich mit einem besorgniserregenden Problem zu kämpfen, dass ich ganz bewußt nicht an dieser Stelle kundtun wollte. Nun ist die Sache aber (hoffentlich) abgeschlossen und ich kann – zumindest anonym – darüber berichten.
Bezeichnenderweise am Freitag, den 13. Juli kaufte ich bei Amazon Marketplace einen Artikel (für läppische 4,95 EUR) über einen Alternativanbieter. Amazon buchte den Kaufpreis ordnungsgemäß ab und hat ihn ganz offensichtlich dem Verkäufer weitergereicht. Kurz darauf erhalte ich eine E-Mail vom Verkäufer, dass die Ware aufgrund technischer Probleme seitens Amazon nicht mehr lieferbar sei. Ich hielt das zunächst für eine Ausrede, denn mir wollte nicht einleuchten, was Amazon mit dem Artikel eines Alternativanbieters zu tun hat. Deshalb bewertete ich den Verkäufer mit 2 von 5 Sternen und verfasste eine sachliche Bewertung, die den nicht mehr lieferbaren Artikel bemängelte, aber die erfolgte, problemlose Rückabwicklung in Form einer Kaufpreiserstattung lobte. Was mehr hätte ich auch bewerten sollen, als die Fakten, die mir persönlich bekannt sind? Der gute Mann hätte mir alles erzählen können… Ich konnte und wollte nur bewerten, was ich mit eigenen Augen sah.
Tour de Doping
Nun kann man ja geteilter Meinung darüber sein, ob das, was derzeit im Radsport passiert schon immer so war und es bisher nur niemand bemerkt hat… oder niemand bemerken wollte! Sicher ist jedoch, dass dieser Sport kurz vor seinem Ende steht. Es mag ein Verbrechen am eigenen Körper sein, ihn derart zu manipulieren und die natürlichen – sicher zurecht gesetzten – Grenzen zu überschreiten. Es mag auch verwerflich sein, die nicht-manipulierenden Kollegen zu betrügen und sein ganzes Team dem Risiko einer Disqualifikation auszusetzen. Ganz sicher aber ist es einfach nur absolut dumm und vollkommen dämlich, in der aktuellen Situation bewußt zu dopen! Jeder weiß, dass heuer konsequenter und schärfer kontroliert wird denn je! Mich würde ja mal wirklich interessieren, was sich die aktuellen Dopingsünder dabei denken! Wenn ich an dieser Stelle auf Jan Ulrich schließe, müssen die nicht viel denken! Von Jan dachte ich immer, er wäre ein intelligenter Mann. Sein Verhalten in der Dopingsache, die letztlich seine Karriere beendete, ist aber alles andere als intelligent. Zumindest lässt sein Verhalten nicht wirklich darauf schließen, dass da so etwas wie Intelligenz oder Moral vorhanden ist.
Alles Gute kommt von oben?
Eigentlich hatte ich mich auf den vergangenen Freitag gefreut: Ich konnte um 14 Uhr schon Feierabend machen und heim zu meinen Mädels düsen. So war ich gegen 13 Uhr schon dabei, geistig mehr und mehr abzuschalten und die Maschinen bald schon herunterzufahren, als plötzlich ein schweres Unwetter daherbrauste… in einer affenartigen Geschwindigkeit! Dass der Himmel sich dabei gelb verfärbte war kein gutes Zeichen. Kurz darauf prasselten die ersten dicken Hagelkörner vom Himmel – so groß wie Murmeln! Mein besorgter Blick zum Himmel war mit der Hoffnung verbunden, dass das Ganze bald in einen “normalen” Platzregen übergehen würde. Doch weit gefehlt! Die Körner wurden größer und größer – genauso wie die Angst darum, wie ich mein im Freien stehendes Auto nachher antreffen würde. Bei tischtennisballgroßen Hagelkörnern hatte das Unwetter dann seinen Höhepunkt erreicht.
Nach rund 20 Minuten war der Spuk vorbei… nicht aber dessen Nachwirkungen! Einmal abgesehen davon, dass sich einem zumindest auf den umliegenden Rasenflächen eine Winterlandschaft präsentierte, leistete der Hagel ganze Arbeit: Auf dem naheliegenden Parkplatz verwüstete er durchweg alle Autos, so auch meines, das nun übersäht ist mit kleinen Dellen. Einem Cabrio brachen die Hagelkörner gar das Heckfenster durch, sodass das Innere des Fahrzeugs einem Feuchtbiotop glich. Denn man beachte: Der Hagel war natürlich begleitet von wahren Fluten an Regen!
Es kann mir einer sagen, was er will, aber wenn man das live miterlebt hat weiß man, dass all das nicht mehr “normal” ist. Irgendetwas verändert sich! Natürlich hat es immer schon Hagel gegeben, aber die Häufigkeit und Aggressivität der Unwetter haben längst ein Ausmaß angenommen, das nicht mehr im Rahmen ist. Wir sollten dringend umdenken (siehe hier).
Zeitungsberichte aus der Umgebung:
• Tagblatt-Bericht von den Härten
• Tagblatt-Bericht von Hirrlingen
Wir sind Papst? Nein, danke!
Dass man von der katholischen Kirche nicht mehr allzu viel Realitätsnähe erwarten darf, dass ist ja nichts Neues. Diese Tatsache wurde lediglich von diversen Großereignissen vernebelt, die einen wahren Papst-Boom auslösten. Ich konnte das noch nie nachvollziehen!
Was aber jetzt aus Rom durch die Welt erklingt ist entsetzlich, unverschämt und diskriminierend! Zum Glück gibt’s einen Papst, der einem erklärt, dass Protestanten Menschen zweiter Klasse sind. Das wäre mir sonst entgangen! Die haben ja (so der Papst wörtlich) “einen Makel”, weil sie nicht der einzigen, legitimierten Kirche der Christen (selbstverständlich der katholischen!) angehören. Entschuldigung, aber da überkommt mich nicht nur ein krampfartiger Brechreiz, sondern es jagt mir auch einen heftigen Schauer über den Rücken: Solche Äußerungen sind wir in jüngster Zeit doch in zugespitzter Form nur von Fanatikern aus anderen Kulturkreisen gewohnt! Jetzt kommt ein Papst daher und lässt solche Äußerungen vom Stapel… und nein, es ist kein 1. April! Die Krönung: Dieser Mann maßt sich an, islamistischen Fanatikern Friedfertigkeit und Toleranz abzuverlangen. Wie soll das jemals in deren Ohren begreiflich klingen, wenn die Christen untereinander sich schon nicht akzeptieren?
Diese Aktion des großen Pontifex war dann das Tüpfelchen auf dem i. Damit ist die katholische Kirche für mich endgültig gestorben. Nicht genug, dass ich mich mit keiner Sekte identifizieren kann, die ihre ganz eigenen Regeln und Grundsätze und nicht die aus der Heiligen Schrift verfolgt (wie es im übrigen die Protestanten tun ;-) ), sondern vor allem will ich nichts mit einer Sippe zu tun haben, die andere Menschen ausgrenzt und beleidigt!
T-Com: Wehe wenn sie losgelassen
Nun sollte man ja annehmen, dass die gute, alte T-Com aufgrund der jüngsten Streikwelle geschwächt daherkommt und in ihren Aktionen eher gedämpft ist. Von wegen!
Pünktlich zum Monatswechsel wollten wir auf einen neuen Call & Surf-Tarif umsteigen, der uns jeden Monat deutlich mehr Euros im Portemonaie lässt. Wie bei unserem rosaroten Freund so üblich wurde auch brav der Durchführungszeitpunkt genannt: der 2. Juli 2007. Fein, dachten wir und freuten uns auf den günstigeren Tarif bei gleicher Leistung. Wenn ich “gleiche Leistung” schreibe, dann heißt das faktisch: Technisch ändert sich durch den Tarifwechsel bei uns rein gar nichts! Telefon- und Internet-Zugang bleiben dieselben!










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