Alle Jahre wieder!

Alle Jahre wieder…kommt nicht nur das Christuskind, sondern auch der Familienstress: wer feiert wann und wo mit wem und wieso.
Wie soll man eine Großfamilie inklusive 4 Urgroßeltern glücklich machen, ohne abends schweißgebadet vom Weihnachtsbesuch und total genervt von Weihnachten überhaupt heimzukommen?! Jedes Jahr das gleiche Spektakel und jedes Jahr nervt es mich mehr. Klar wollen alle Omas, Opas, Tanten, Uromas und Uropas, Cousinen und Großnichten einen an Weihnachten sehen, aber wo bleibt man selber dabei? Wäre es nicht viel schöner, am 24. Dezember gegen 16 Uhr die Türe zu verschließen und diese erst am 27. Dezember gegen 9 Uhr morgens vorsichtig wieder zu öffnen?

Eine Flasche für den Umweltschutz

Das Thema “Flaschenpfand” ist in Deutschland ein schwieriges: keiner weiß wo, wann und wieviel er für welche Flasche Pfand kriegt. Auch ist wohl den wenigsten bewusst, dass alle (!!) PET-Flaschen geschreddert und eingeschmolzen werden. Obwohl dieses tolle Wiederverwertzeichen auf der Flasche ist. Umweltfreundlicher ist in jedem Fall die gute alte Glasflasche. Nur leider ist diese Flasche am Aussterben! Bei unserem Getränkemarkt in Engstingen sind mittlerweile alle Getränke, außer Bier, auf PET umgestellt. Keine Chance eine umweltfreundliche Glasflasche zu kriegen.
Mich ärgert sowas maßlos!! :-x Da hocken die oberklugen Staatsmänner(-frauen) großartig zusammen und diskutieren sich den Wolf über den Umweltschutz, dabei könnte im Kleinen schon was erreicht werden: Glasflasche statt PET!
Denn neben dem Umweltschutzaspekt spielt hierbei auch die Gesundheit eine Rolle: die Weichmacher in der PET-Flache lösen sich nämlich durch kohlensäurehaltige Getränke auf und wir trinken das Zeug mit! Na denn: Prost!

Schneeschippen…oder Schneeschippen…oder???

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Unsere Hausmeisterin ist eine sehr patente Dame: sie sorgt dafür, dass jeder hier eine ordentliche Kehrwoche macht, sie rückt fleissig jedem Fitzelchen Unkraut zu Leibe, sie reinigt die Mülltonnen von Hand und sie entstaubt sogar die Straßenlaterne. Wenn es aber um das Schneeschippen geht, so hat sie eine andere Auffassung als (vielleicht) viele andere: sie schippt nämlich nicht den ganzen Schnee beiseite, sie macht wirre Wegchen, sodaß jeder Bewohner dieses Hauses trockenen Fußes zu den Mülltonnen kommt oder aber das Grundstück verlassen kann. Was jene patente Hausmeisterdame jedoch mit jährlich wiederholender Regelmäßigkeit vergisst ist, dass auch Autos aus den Garagen müssen und das ihre Wegelchen durchaus sehr glatt werden können, wenn sie nur geschippt und nicht gestreut werden. So haben wir auch dieses Jahr wieder etwas zu staunen, wenn der erste Schnee gefallen ist und auch dieses Jahr werden wir uns wieder maßlos darüber ärgern, dass wir trotz monatlicher Hausmeisterkosten wieder selber unsere Garage freischippen und die Wegelchen streuen müssen :-P

Weihnachtsverunstaltungen

Endlich ist es wieder soweit: die alljährliche Weihnachtsverunstaltung der nachbarschaftlichen Balkone hat begonnen. Angefangen mit leuchtend bunten Eiszapfen, über an Brüstungen hängende Nikoläuse bis hin zu schreiend-hässlichen Blickelichtchen ist alles vorhanden. Ein Lob an die gesammelte Nachbarschaft: ich bin schockiert! :-|

Nicht mein Problem!

Nicht mein Problem…

  • wenn die Meere überfischt werden, weil jeder billigen Fisch will
  • wenn die Eisberge schmilzen und die Eisbären aussterben
  • wenn auf gerodeten Urwaldflächen Rinder gezüchtet werden, für den Fleischkonsum in Europa
  • wenn Kinder verhungern und wir tonnenweise Lebensmittel wegschmeißen
  • wenn die Laufzeiten maroder Atomreaktoren verlängert werden
  • wenn Menschen in der heutigen Zeit immernoch an Aids sterben
  • wenn Kinder schon gewalttätig sind
  • wenn Tiere gequält werden
  • wenn der Nachbar seine Kind verprügelt oder es verhungern lässt
  • wenn immer mehr Menschen arm werden
  • wenn das Klima langsam kollabiert
  • wenn wir in unseren Lebensmitteln Giftstoffe haben
  • wenn unsere Bundesregierung weiter Schulden macht, obwohl der Schuldenberg bereits jetzt unüberschaubar ist
  • wenn man wegen Zivilcourage selber Opfer von Gewalt wird
  • wenn sogenannte Nutztiere unter erbärmlichen Bedingungen gehalten und geschlachtet werden
  • wenn die Taschen der Manager immer voller werden, und die der Bürger immer leerer
  • wenn Geld in den Aufbau bankrotter Firmen gesteckt wird und der Kindergarten nebenan zu machen muss

Es ist in der Tat nicht mein Problem. Es ist unser aller Problem und wir sollten endlich anfangen uns unseren Problemen zu stellen, anstatt sie zu ignorieren!

Aktiv werden statt alles akzeptieren

Unter www.greenpeace.de/musterbrief_palmoel kann ein Brief an die Bundeskanzlerin ausgedruckt werden.
Es handelt sich um eine Kampagne von Greenpeace, um den Regierungen endlich klar zu machen, dass wir kein Palmöl in unseren Produkten haben wollen! Palmölprodukte zerstören die Umwelt, zerstören die Artenvielfalt und das Klima. Es ist eine Mitmachaktion, die weder viel Zeit noch Geld kostet.

Aufwachen !!!

© S. Hofschlaeger (Pixelio)

umdenken – nachdenken – mitdenken
für eine gerechtere Welt – für unsere Umwelt – für unsere Tierwelt
sich engagieren – sich wehren – sich einsetzen -  sich informieren
für eine gerechtere Welt – für unsere Umwelt – für unsere Tierwelt
hinsehen – nicht alles glauben – handeln
für eine gerechtere Welt – für unsere Umwelt – für unsere Tierwelt

Die gestrige Doku “Hannes Jaenicke – im Einsatz für Haie” hat mich die obigen Worte denken lassen. Wir müssen endlich aufwachen und handeln, sonst machen wir unsere Erde, unsere Ozeane, unsere Lebensgrundlage kaputt. Wir hinterlassen unseren Kindern einen zerstörten Planeten. Wenn sich unsere Politiker auf der ganzen Welt nicht für Umwelt- Tier- und Klimaschutz interessieren, so sollte jeder einzelne von uns das dringlichst tun. Denn: die Zeit läuft ab!
Engagiert Euch, wehrt Euch, macht die Augen auf – bevor es zu spät ist!

Weiterlesen, informieren, mitmachen:
www.sharkproject.org
www.greenpeace.de
www.hannesjaenicke.zdf.de

Im Einsatz für Haie

Heute Abend um 20:15 Uhr im ZDF läuft eine neue Dokumentation von und mit Hannes Jaenicke. Diesmal geht es um Haie. Ähnlich wie beim letzten Mal wird es sicherlich eine schockierende aber informative Sendung werden. Wäre schön, wenn viele gucken und sich danach Gedanken machen.

Scheißtag

Von einem Scheißtag kann man wohl getrost sprechen wenn…

  • einem ein Schneidezahn genau dort abbricht, wo er schon mal geflickt wurde.
  • die Zahnarztpraxis wegen Krankheit geschlossen hat.
  • sich die Arbeit so häuft, dass man weder Anfang noch Ende des Berges erblicken kann.
  • die Sonne vom blauen Himmel strahlt, während man hinterm Schreibtisch sitzen muss.
  • das eigene Kind aus Enttäuschung darüber, dass der Kurzurlaub vorbei ist, das Abschiedsbussi verweigert.

Einblicke in die Milchwirtschaft

Milch

© Viktor Mildenberger (Pixelio)

Es ist schon einige Wochen her. Im nahegelegenen Pfullingen fand damals eine Art “Tag der offenen Tür” bei den umliegenden Bauernhöfen statt. Mit an Traktoren angehängten Planwagen konnte man von Hof zu Hof kutschieren und die einzelnen Betriebe besichtigen. Dabei schauten wir uns einen Hof an, der sich der Milchproduktion verschrieben hatte. In einer beängstigend großen Halle (als Stall würde ich das schon gar nicht mehr bezeichnen) leben Arsch an Arsch eng nebeneinander zusammengepfercht unzählige Kühe, deren Scheiße Exkremente vollautomatisch über ein Seilzugsystem abtransportiert wird. Erschreckend viele Tiere weisen Pilzflecken auf. Katrin kennt diese Art von Hauterkrankung in ähnlicher Form von Pferden. Die Kälbchen dürfen nicht bei ihren Müttern bleiben, sondern werden in einen eng mit Gattern abgegrenzten Bereich gesperrt. Einige wenige Tiere kamen in den Genuss, auf einer Wiese zu weiden. Das ist ein wahrer Glücksfall, denn der Gestank in dem “Stall” war unerträglich. Mir zog es unwillkürlich die Atemwege zusammen.

Es ist nicht etwa so, dass ich ein empfindlicher Stadtmensch bin, der den Geruch von Ställen und Tieren nicht ertragen kann. Im Gegenteil: Seit wir auf der Alb wohnen und Hannah sich für jedwede Art von Bauernhof interessiert, haben wir schon den ein oder anderen Einblick bekommen. Der Eindruck an jenem Sonntagnachmittag war erschütternd und zum ersten Mal brachte ich den Streit um den Milchpreis in Kontext damit, was diese Art von Massenproduktion für die Tiere bedeutet. Es ist ein marktwirtschafliches Gesetz, dass Überschuss den Preis senkt. Wer einzig und allein auf die Milchproduktion setzt und sie in einer derart perfiden Weise bis an die Grenzen des Machbaren ausreizt, braucht sich nicht wundern, wenn er mittelfristig auf der Strecke bleibt.

Es ist in meinen Augen geradezu zynisch, dass die Milchbauern nun von der EU 280 Millionen Euro Krisenhilfe erhalten sollen. Da wird auf Teufel komm raus produziert, Überschüsse in den Gulli gekippt, weder nach links noch nach rechts geschaut und dann auch noch gejammert. Es geht auch anders: Mir sind zwei Betriebe bekannt, die eben nicht ausschließlich auf einen Erwerbszweig bauen. Neben der Bullenzucht werden da Schafe, Hühner, Schweine gehalten und sogar Pferde in Pension genommen. Ein anderes Beispiel setzt neben des “normalen” Hofbetriebs auf den “Zoocharakter” und lädt zu Kindergeburtstagen, Betriebsfeiern oder einfach nur Besichtigungen in ländlicher Idylle ein. Es geht also auch anders!