Heute war es also soweit: Wir haben unsere alte Wohnung an unsere Vermieter übergeben und waren somit zum letzten Mal in den einst eigenen vier Wänden. Nicht nur, weil Hannah dort zur Welt gekommen ist, war das ein einschneidendes Ereignis. Wir haben viele schöne, aber auch viele traurige Momente dort und irgendwie hat dort die Geschichte unserer kleinen Familie erst so richtig begonnen. Viele Erinnerungen haben wir an diese sechs Jahre und insofern ging heute ohne Übertreibung eine Ära zu Ende. Natürlich freuen wir uns sehr über die neue Wohnung, die für uns heute sehr viel schöner und komfortabler ist als die alte (sonst wären wir nie umgezogen). Natürlich haben Leute wie Herr Knolle und der ein oder andere, sehr laute Untermieter dazu beigetragen, dass wir auch irgendwo liebend gern ins neue Domizil “geflüchtet” sind. Trotzdem: Ein wenig Wehmut war schon dabei. Irgendwann werden wir am bisherigen Haus vorbeispazieren und Hannah erklären: “Schau, hier hast Du das Licht der Welt erblickt.” Irgendwie komisch…
Es ist kaum zu glauben, aber das Schlimmste ist vorbei! :grin: Das neue Heim ist bezogen, die großen Karrenzmänner wie Möbel, Waschmaschine und Wäschetrockner stehen an ihrem neuen Platz. Lediglich der Gefrierschrank muss noch umgezogen und die Umzugskisten aus der neuen Garage in die Wohnung gebracht werden. Katrin hat schon fast die ganze Küche eingeräumt, Hannahs Zimmer ist auch fast komplett fertig und im Wohnzimmer können wir schon mal SAT und DVD in der Glotze anschauen.
Musik dudelt noch aus dem tragbaren Radio, aber das ist besser als nix. ;)
Leider haben wir auch ein paar Verluste zu vermelden. :sad: Katrins Karrussellpferd, das sie von mir mal geschenkt bekommen hat (also ein echtes von einem original Kinderkarrussell) ist in der Mitte auseinandergebrochen. Aber zum Glück haben wir ja einen Schreiner in der Familie.
Der weiß nur noch nichts von seinem “Glück”.
Und (Ihr könnt’s nun glauben oder nicht) mein Auto hat schon wieder den Geist aufgegeben. Damit hat sich die blöde Kiste nun endgültig disqualifiziert. Wir werden das blöde Blech so schnell wie möglich abwerfen! :mad:
Soviel für den Moment… Hoffentlich wird morgen noch das Telefon samt Internet hier freigeschalten (denn über den PDA wird das hier auf Dauer zu teuer
), dann kann ich hier wieder regelmäßiger schreiben.
So far… Haltet die Stellung und bis in Kürze! ;)
So, ab morgen ist es also soweit: Das neue Domizil wartet schon auf uns und wird morgen (wieder) mit Leben gefüllt. Die alte Wohnung wird sich hingegen nach und nach leeren. Schon die letzten Wochen ging es bei uns heiß her und Hannah half (auf ihre Art) mit, wo es nur ging. Das Beweisfoto findet man nebenstehend.
Ob sich ihre Umzugsvorstellungen immer mit den unseren deckten… naja, das kann sich jeder selbst denken und das wurde hier und da auch schon erörtert.
Jedenfalls wird es hier die nächsten Tage ruhig. Das liegt nicht mal nur an den anstehenden Arbeiten, sondern vor allem daran, dass unser Telefon- und DSL-Anschluss mit umziehen muss und dieser (hoffentlich) am 2. Juni in der neuen Bleibe wieder zur Verfügung steht. In welchem Jahr, das hat uns die T-Com allerdings nicht verraten.
Haltet hier in der Zwischenzeit die Stellung und passt schön auf unseren Blog auf. Wir melden uns wieder sobald Land in Sicht ist. ;)

© Nadja Tams (Pixelio)
Wenn es hier im Blog bei den Besucherzahlen und Kommentaren eher ruhig zugeht, dann weiß ich eines: Es ist entweder Wochenende oder Feiertag. Heute aber ist Brückentag, also der Tag zwischen einem Feiertag und dem Wochenende. Natürlich nutzen sehr viele diesen Freitag als “wochenendverlängernde Maßnahme” und haben kurzerhand Urlaub genommen. Offenbar ist das bei vielen gleichbedeutend mit: Ich lass die Kiste aus und surf nicht nur das World Wide Web.
Bis zum Mittag, also quasi bis jetzt, sind fast um die Hälfte weniger Besucher vorbeigekommen als sonst. Interessant, oder? Bin ich wirklich (fast) alleine hier? Ist da niemand, der mein Schicksal teilt und auch im Büro sitzt und werkelt?
Gebt mir ein Zeichen!

© Jurec (Pixelio)
Normalerweise bringe ich Mannheim in erster Linie mit diesem Herren und somit jenem Haufen in Verbindung. In der Quadratestadt habe ich deshalb auch schon wunderschöne Momente erlebt. Ich denke da allen voran an den einen oder anderen Gig im legendären Capitol. Heute bin ich aber aus ganz anderen, nämlich aus rein geschäftlichen Gründen hier in dieser Stadt. Irgendwie merkwürdig… und irgendwie auch wehmütig. :shock: Jedenfalls ist diese mehr oder weniger unfreiwillige Unternehmung auch der Grund dafür, warum es hier tagsüber (mal wieder) etwas ruhiger zugehen wird.
Aber vielleicht gibt es ja heute Abend noch was zu berichten oder zu sagen.
Kommt gut durch den Tag!
Dass es hier im Moment tagelang so ruhig ist, das liegt nach wie vor daran, dass wir mitten in die Umzugsvorbereitungen stecken. Jetzt sind es also nur noch knapp zwei Wochen und die Planungen werden immer konkreter: An nur einem Tag wird das meiste über die Bühne gehen. Dafür ist der Umzugswagen gemietet und die Helfer eingeteilt. Der Tag drauf ist als Puffer eingeplant. Aber dank Katrins unglaublicher und wirklich sagenhafter Vorarbeit, werden wir den wohl kaum brauchen. An dieser Stelle mal ein wirklich nicht übertriebenes und vor allem bewunderndes Dankeschön an meinen Schatz. Trotz Hannah und den damit verbundenen Mutterpflichten, einem Haushalt der natürlich weiterläuft und anderen Widrigkeiten, steht sie hier viel mehr als nur einen, nämlich ihren Mann. Ohne sie ging’s einfach nicht! ;) Schatz, Du bist unglaublich… und das meine ich so, wie ich es schreibe!
Tja, dann müssen nur noch Widrigkeiten wie die Umschaltung der lieben Telekom und die Wohnungsübergaben (alt und neu) reibungslos über die Bühne gehen. Ach ja, und dann geht “drüben” natürlich die Einräumaktion und somit der Umzug weiter. Hach, wenn nur schon alles wieder an seinem Platz wäre! :???: Aber so ein Umzug hat auch eine gewisse “reinigende Wirkung” und außerdem fühlt man sich dann im neuen Heim deutlich wohler, weil größer, schöner, besser… Sonst hätte man das ja niemals auf sich genommen!

© nimkenja (Pixelio)
Nun mal ehrlich: Irgendwer muss doch mal die Idee gehabt haben, dass Menschen zur Arbeit gehen. Irgendwer hat sich doch irgendwann mal dagegen entschieden, so einen Tag draußen an der frischen Luft zu verbringen (da ich weder Bauarbeiter, noch Briefträger bin, sehe ich das zumindest für mich so
). Da fragt man sich dann schon auch: Wie sadistisch war dieser Jemand?
Das obige Foto aus dem münchner Biergarten am chinesischen Turm ist ganz bewußt gestreutes Salz in offene Wunden. Ich bin mit allen, denen bei diesem Anblick auch Tränen in die Augen schießen.
Heute kann’s hier im Blog schon auch mal deutlich langsamer zugehen als sonst. Nein, wir haben keine “Schweizer Wochen”!
Im Rechenzentrum finden Wartungsarbeiten an der Stromversorgung statt, was widerrum Auswirkungen auf den ein oder anderen Webserver hat. Ich kann Euch da nur um Geduld bitten…
Das etas merkwürdige Wort hier in der Überschrift, stammt interessanterweise aus der Bibel. Es ist hebräisch und bedeutet soviel wie “Durcheinander”. Ein solches Thouwabohu ist auch dafür verantwortlich, dass im Moment hier im Blog eher wenig los ist. Manchmal fordert einem das Leben sehr viel ab und da bleibt einfach weder die Zeit, noch die Kraft, die richtigen Worte für den ein oder anderen Beitrag zu finden. Aber es gehört auch dazu, dass sich alles wieder ändert und dann ist hier auch sicher wieder mehr los.
Zuerst prangerte dort das Engstinger Wetter, aber da wir nicht südlich der Alpen leben und es deshalb immer wieder auch längere Strecken mit grauen und kalten Tagen gibt, gibts nun ausschließlich Erfreulicheres an besagter Stelle zu sehen. Die Rede ist von der kleinen Box mit der vielsagenden Überschrift “Derzeit im Player” in der Seitenleiste unsere Blogs. Dort ist immer für jedermann (und jede Frau
) zu sehen, was im Vollmerschen Player gerade läuft. Meist handelt es sich dabei um das, was ich mir jeden Tag während der Fahrt zur Arbeit und wieder heim zu Gemüte führe. Das sind überwiegend Alben oder Sampler von Musikern, die ich sehr mag oder die ich kennenlernen möchte, oftmals aber auch einfach nur ein Hörbuch.
Die Idee zu dieser Box hatte ich schon lange, weswegen es umso kurioser war, dass mir Sternle diesen Einfall “wegschnappte”. Sehr amüsant, dass wir da den gleichen Tick haben: Ich bin auch wahnsinnig neugierig darauf, was andere gerade so hören oder womit sie sich beschäftigen. Im aktuellen Fall hat das sogar dazu geführt, dass sich CDs im Player drehen, die man sonst gar nie gehört hätte. :smile:
In diesem Sinne: Fröhliches Linsen und Probehören!
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