Musikdownloads bei Amazon

Amazon MP3War das nun eine wirkliche Überraschung oder ging da nur was an mir vorrüber. Wie ich heute erfahren habe, gibt’s ab sofort jede Menge Musik in Form von downloadbaren MP3-Dateien bei Amazon käuflich und somit legal zu erwerben. Natürlich habe ich davon gehört, dass das Unternehmen diesen Schritt plant und in den USA auch schon längst getan hat, aber dass es hierzulande nun doch so flott geht, war mir unbekannt. Jedenfalls ist die Auswahl für einen Neuling beachtlich. Vor allem aber die Preise sind umwerfend! Teilweise gibt es ganze Alben für gerade mal rund 5,- EUR. Die meisten Songs kosten unter 1,- EUR. Das ist eine harte Konkurrenz für alle anderen Anbieter in dieser Sparte. Noch dazu ist der Download denkbar einfach, nicht zuletzt auch deshalb, weil Amazon gleich ganz ohne Kopierschutzmechanismen an den Start geht.

Ich bin zwar nach wie vor ein eiserner Verfechter und Liebhaber von “guten, alten” CDs (mit Cover, Booklet usw.), werde aber sicher hier und da mal Einzeltitel dort kaufen. Vielleicht auch mal das ein oder andere Album, das es mir dann doch nicht wert ist, in Form einer CD gekauft zu werden. :mrgreen:

Wer sich mal umschauen möchte: Hier geht’s zu Amazon MP3. Zur Begrüßung gibt’s dann gleich mal Amy McDonald’s “This much is true” als Gratisdownload für alle!

Gestört

© Doreen Lauterbach (Pixelio)

Es ist wieder mal soweit: Unsere DSL-Leitung ist gestört. Sie funktioniert grundsätzlich schon, hat aber in unregelmäßigen Abständen massive Leistungseinbrüche. Dann geht fast gar nichts mehr. Es ist ein leidiges Thema und wir sind ständig mit der T-Com am Diskutieren deswegen. Da werden in unserem Wohngebiet immer neue Anschlüsse geschalten… immer noch mehr… und noch einer… Ständig sehe ich den T-Com-Techniker an “unserer” Vermittlungsstelle arbeiten und Drähte ziehen. Aber anstatt man dem Ansturm mal gerecht wird und den Knotenpunkt endlich mal solide und der Wohngebietgröße angemessen ausbaut, wird stattdessen die meiste Zeit in die Störungsbeseitigung gesteckt – obwohl das aufgrund der infrastrukturellen Defizite nie dauerhaft möglich sein wird.

Der Klopper diesmal: Nicht nur die Leitung ist gestört, sondern auch das Störungsportal des technischen Kundendienstes! Die gestörte Störung der Störungsstelle. :lol:

Virenschleuder

VirenfundeInzwischen müsste es sich doch eigentlich rumgesprochen haben, dass es an virtuellen Selbstmord grenzt, heutzutage ohne irgendeinen Virenschutz online zu gehen. Selbst bisher “virenfreie” Plattformen wie Linux oder MacOS werden immer öfter Ziel von Virenbastlern. Trotzdem bleibt Windows als Betriebssystem mit der wohl größten Verbreitung Angriffsziel Nummer eins. Mit einem solchen hatte ich es heute zu tun und gleichzeitig mit einem Internetnutzer, der einfach davon ausgeht, dass ohne alles (sprich: ohne Virenschutz und Firewall) auch nix passieren kann. Dabei ging er direkt über ein gutes, altes Modem online (also über keinen DSL-Router oder ähnlichem). Dazu vernachlässigte er die regelmäßig erscheinenden Sicherheitsupdates des Betriebssystems und aller installierten Anwendungen. Somit kam ein linuxbasierter Virenscan auf sage und schreibe 4.990 virenbefallene Einzeldateien. :eek: Damit ist das System endgültig hinüber…

Dieses Beispiel zeigt, wie gefährlich das Internet sein kann, wenn man unbedacht darin umhersurft. Wenn das auf einem Produktivsystem passiert, auf das man angewiesen ist, dann grenzt das an den persönlichen Ruin. Zum Glück kann ich im aktuellen Fall das System neu aufsetzen, nachdem ich ein paar private Fotos gesichert habe.

Wie kann sowas passieren? Ganz einfach: Durch sich selbst reproduzierende Schädlinge, die sich meist an ausführbare Dateien (EXE-Dateien) anhängen. Ruft man dann so ein Programm auf, vermehrt sich der Eindringling fleissig weiter, auf alle anderen EXE-Dateien, die er findet. Zusätzlich haben diese Bösewichter oft noch eine Backdoor-Funktion, über die sie menschlichen Bösewichtern Zugang auf den Rechner und somit auf die darauf befindlichen Daten ermöglichen. Prost Mahlzeit! :???:

Arnie und Angie

Heute öffnet die CeBit. 4300 Austeller aus 69 Ländern präsentieren ihre Produkte in den Messehallen in Hannover. Verbraucher dürfen sich auf die neuesten Handys, Flachbildschirme, Navigationsgeräte und Computerspiele freuen. Moderne Technik, zukunftsweisende Erfindungen, High-Tech… Innovation pur! Wer also könnte für die Eröffnung dieser richtungsweisenden Messe treffender sein als… *Trommelwirbel* Angela Merkel und *nochmehrTrommelwirbel* Arnold Schwarzenegger. Kein Witz! Angie und Arnie, der wandelnde, prallgefüllte Hosenanzug und der Strudel mampfende Terminator aus Österreich. Wer bitteschön hat sich das einfallen lassen? :lol: Nein, ich bin böse! Fairerweise muss man sagen, dass Kalifornien das Partnerland der diesjährigen CeBit ist. Das erklärt, warum Arnie vor Ort ist. Gut, und die Merkel müssen wir von Haus aus ertragen. :twisted: Dass sowohl Frau Merkel, als auch Herr Schwarzenegger nicht mehr ganz so frisch und neu sind, wie die auf der Messe angepriesenen Produkte… jo mei, das ist nun leider mal gottgegeben. :mrgreen:

Menschliche Computer

Es soll ja Leute geben, die nicht gern mit Maschinen sprechen. :mrgreen: Es ist aber auch wirklich merkwürdig. Man möchte einen Menschen aus Fleisch und Blut erreichen und muss sich mit einem Computer unterhalten. Ganz schlimm wird’s, wenn man bei irgendwelchen Hotlines anruft und automatisiert gesteuert wird. Ich kann da als IT-ler ein Liedchen von singen! :roll:

Weil die Entwickler solcher Systeme das auch wahrnehmen, haben sie sich jetzt Gedanken gemacht, um ihre Maschinen zu vermenschlichen. Nicht nur die Stimmen sollen “echter” und “wärmer” wirken, sondern (und jetzt kommt’s!) es sollen auch menschliche “Fehler” eingearbeitet werden wie Räuspern oder hier und da ein grübelndes “Hmm”. Wer dann nicht aufmerksam zuhört bekommt schon mal ein Hüsteln zu hören. :lol: Solange keine Schmatz- oder gar Pfurz- Geräusche zu hören sind, isses mir Wurscht was das Ding an menschlichen Lauten von sich lässt. Amüsanter wird’s dadurch allemal! :mrgreen:

Bloggermacken

Es gibt einige Eigenheiten, die (fast) jeder Blogger an den Tag legt. Die fallen einem einfach auf! Einige davon lassen einen schmunzeln, andere nerven und wieder andere bemerkt man mit der Zeit nicht mehr wirklich.

Da wäre zum Beispiel die Macke mit den Pünktchen. Da liest man Sä.tze mit lau.ter Pu.nk.ten drin. An.geb.lich sol.len die Pun.kte Su.ch.ma.sch.i.nen da.von ab.halten, bes.tim.mte Wo.rte z.u in.dizi.eren. Ich frage mich ernsthaft: Was soll das? Zum einen sind Suchmaschinen deutlich intelligenter als bloße Zeichentricks, zum anderen aber (und das ist der eigentliche Knackpunkt) will man doch als Blogger auch gefunden werden… und gerade auch über Suchbegriffe, über die man schreibt! Warum sollte ich Mag.gi “verpunktieren”, wenn ich doch auch ganz bewußt über diese Marke schreibe? Dann ist das ein Thema in meinem Blog und ich will unter diesem Begriff auch gefunden werden!

Ähnlich kurios sind die “Lamentierbeiträge”. Wer hat es nicht schon gelesen? Da klagt jemand über Schreibblockade oder die mangelnde Lust am Bloggen. Da fühlen sich manche regelrecht getrieben und gedrängt! Ich frage mich: Von wem? Wenn ich einen Blog eröffne, dann tue ich das, weil ich Spaß dran habe. Hab ich keine Lust zum Schreiben, lasse ich es. Wenn deshalb der ein oder andere Besucher flöten geht, dann tut mir das leid. Aber warum sollte ich mich zu etwas zwingen? Mein Blog soll Spaß machen, den Lesern UND mir! Nur so funktioniert Bloggen. Oder? :roll:

Kennt Ihr auch noch “Bloggermacken”, die Euch aufgefallen sind, die Euch nerven oder zum Schmunzeln bringen? Ich bin gespannt! :grin:

Festplattenabsturz

Ich liebe meine Tochter. Ja, ich liebe dieses Kind wirklich über alles. Und trotzdem wäre ich heute beinahe zum Kindermörder geworden. Hannah weiß genau, dass das Büro Papas (und gelegentlich auch Mamas) “Spielzimmer” ist, in dem es zweifellos hochinteressante, aber vor allem auch kinderuntaugliche Dinge gibt. Trotzdem will sie (natürlich) immer wieder am “Puter dippen” (Computer tippen) oder “Weine gucken” (Schweine, sprich: Piggeldy und Frederick auf YouTube anschauen). Als liebender Vater geht man da hin und wieder Kompromisse ein und weicht von der eigentlich ach so harten Linie geringfügig ab. Dass das nicht immer richtig ist, wurde mir heute schmerzlich bewußt. Gerade hatten wir uns nach ein bisschen “Dippen” dazu entschlossen, das “Niemandsland” (also das Büro) wieder zu verlassen, als es Hannah einfiel urplötzlich rumzublödeln und im Sitzen mit den Beinchen umherzuwirbeln. Schön, wenn das Kind so beweglich ist. Nur leider sollte dann nichts im Weg stehen, was viel Geld gekostet hat. Und so schleuderte Hannah, zwar wirklich ungewollt und versehentlich, aber nicht minder sanft, mit einem gezielten Fußkick meine 1 Terabyte große, externe USB-Festplatte für stolze 150,- Euro in die Ecke. Das laute Krachen ließ nichts Gutes erahnen. Das Gehäuse ist auf einer Seite regelrecht aufgesprungen (siehe Foto) und außer einem leisen, beinahe schon wimmernden Klacken, gibt das gute Stück nichts mehr von sich… auch keinerlei Daten. Zum Glück war die Festplatte NOCH nicht voll in Betrieb, sondern sollte erst in den kommenden Tagen als Backupmedium dienen. Und so bin ich schwuppdich 150,- Euro ärmer… :cry:

Ich liebe mein Kind… trotzdem! :mrgreen:

Hotlines dieser Welt

© Rainer Sturm (Pixelio)

Von Berufs wegen habe ich immer viel mit den unterschiedlichsten IT-Firmen zu tun. In letzter Zeit aber haben sich vor allem auch die Kontaktaufnahmen in eigener Sache sehr gehäuft. Dabei hatte und habe ich vor allem mit Weltfirmen wie Adobe, Microsoft oder Symantec zu tun, von denen man eigentlich glaubt, dass sie sehr professionell arbeiten. Doch man wird da (mit einer Ausnahme) eines besseren belehrt. Teilweise ist der Kundenservice so schlecht, dass man sich wirklich fragt, wofür man eigentlich so ein Schweinegeld bezahlt. Es ist wirklich unglaublich, aber bei meinen Kontakten lief wirklich durchweg ALLES schief! Unwissende und somit unfähige Mitarbeiter, verlorene Bestellungen, Falschlieferungen, griechische, tschechische oder “sonstwasfür” Landsleute an DEUTSCHEN Hotlines, die entsprechende Sprachkenntnisse aufweisen… Die Liste ist endlos! Stunden habe ich damit zugebracht, Probleme zu formulieren und um Lösungen zu bitten, die bis heute nicht bei mir angekommen sind.

Schön, dass es unter all den Supergaus Problemfällen eine erfreuliche Ausnahme gibt. Mag sein, dass andere ganz abweichende Erfahrungen gemacht haben. Ich kann sagen: Der Microsoft-Support ist professionell, schnell, hilfreich und somit absolut verlässlich und zuverlässig. Eine knifflige Anfrage konnte die Dame nicht abschrecken. Sie erklärte mir freundlich, sie kläre das ab und melde sich in Kürze mit der Lösung. Ich hüstelte in mich rein, weil ich dachte: “Na, das wird ja was werden!” Eine halbe Stunde später war mein Problem komplett und zu meiner vollsten Zufriedenheit gelöst! Einfach so! Die Damen und Herren von Adobe und Symantec suchen da immer noch nach Lösungen, die sie mir auch immer wieder mit höflichsten Phrasen und der Bitte um Verständnis für die Verzögerungen in Aussicht stellen. Nur passieren tut nichts… GAR nichts! :???:

Es spukt: Norton Ghost

Datensicherung ist die Lebensversicherung für all diejenigen, die auf die Daten ihres Computers fest angewiesen sind. Darum bin ich, was diesen Bereich anbelangt, schon immer sehr sensibel gewesen. Da aus finanziellen Gründen teure, redudante Lösungen à la RAID 5-Festplattenverbund oder ähnliches von vornherein ausfallen, setze ich auf klassische Backup-Programme. Aktuell heißt hier mein Mittel der Wahl “Norton Ghost 14″. Das ist ein lupenreines Imageprogramm, das Kopien meiner Datenträger erstellt.

Ganz grundsätzlich ist das eine tolle und komfortable Sache. Mit alten Backupprozeduren hat das Ganze nur noch wenig gemein. Die Software denkt mit und sichert intelligent und selbstständig, was gesichert werden muss, um eine Vollsicherung zu gewährleisten. Sogar wenn mal mein komplettes Betriebssystem abschmiert oder ich wegen eines dummen Bockmists, den ich selber gebaut habe, die Mühle vollends kaputt mache, habe ich innerhalb von nur rund 20 Minuten den alten Stand wieder – mit allem drum und dran!

Das klingt alles ganz super-toll. Nur einen Haken hat das Ganze! Ich habe zwei USB-Festplatten. Eine davon ist mein Backup-Medium, worauf ich alle Sicherungen ablege. Eine weitere USB-Platte ist mein “Lager”. Dort kommen alle alten, nicht mehr aktuell benötigten (Alt-)Daten hin. Meine “Halde”, wenn man so will. Sichere ich mein aktuelles System, also von interner Festplatte auf externe Backup-Platte klappt alles tadellos. Die erste Vollsicherung läuft durch und auch alle folgenden, inkrementiellen. Sichere ich aber von “Lager” auf “Backup”, also von USB-Platte zu USB-Platte, bleibt Norton Ghost bei der zweiten inkrementiellen Sicherung nach der Vollsicherung stehen. Bei 1% sagt mir die Anwendung: “Lauferk L: wird mit Wiederherstellungspunkt sowieso verglichen.” Aus! Ende! Ich habe den Kasten schon eine ganze Nacht lang stehen lassen, aber nichts läuft weiter! Unabhängig davon würden solche Laufzeiten ein inkrementielles Backup ad absudrum führen!

Kennt jemand dieses Phänomen? Hatte das schon mal jemand? Der Symantec-Support ist (wieder einmal) überfordert und stellt sich an wie eine Kuh in der Apotheke! Bitte erspart mir solche Weisheiten wie “Nein! Wie kann man nur Norton nutzen?” oder “Ich benutze diesunddas und da läuft alles!” Ich habe gute Gründe, die für Ghost sprechen und bevor ich schon wieder auf die Suche gehe (und im Gegensatz zu anderen Produkten grundsätzliche Kompromisse eingehe), will ich alle Möglichkeiten ausschöpfen. Also: Wer hat mit Ghost Erfahrung und kann etwas dazu sagen?

Auslaufmodell

© M. Hauck (Pixelio)

Jetzt ist es amtlich: Mein Navigationsgerät gehört langsam zum alten Eisen. Es ist ja nicht so, dass ich auf jede neue Spielerei, die die Hersteller so auf den Markt werfen, scharf wäre. Ich kann auch mal mit was Älterem Bewährterem ganz gut leben. Aber vor allem die neuen Features wie der Fahrspurassistent ist (vor allem in Großstädten – und ich bin zur Zeit einfach öfter geschäftlich mit dem Auto unterwegs) einfach eine schöne Sache. Es ist ja nicht so, dass TomTom das grundsätzlich nicht anbieten würde. Aber erst die Firmware-Version 8 enthält diese netten Unterstützungen. Mein TomTom One 2nd Edition wird nun endgültig nicht in den Genuss dieses Updates kommen. Für alle älteren Modelle wird diese Software nicht erscheinen, weil die Hardware der Geräte offenbar nicht mitmacht.

Ganz ehrlich: Es klingt natürlich schon ein wenig nach Geldmacherei, auch wenn man das nicht belegen kann. Da werde ich wohl auch zukünftig in wildfremden, verdammt großen Städten auf der ganz rechten Spur fahren, wenn die gute Klaus-Bärbel plötzlich sagt: “Biegen Sie links ab!” :mad: TomTom – the smart choice in personal navigation. :lol: