Wieder nicht “adda”
Dass die meisten Leute das Sturmtief “Emma” nicht gerade herbeigesehnt haben, ist wohl keine Überraschung. Immerhin hat es stellenweise ganz schön gewütet – zwar weniger schlimm als zunächst erwartet, aber immerhin… Dass heute, ein Tag danach der Wind noch immer nicht ganz abgeflaut und noch deutlich zu stark ist, um mit Hannah einen Spaziergang zu machen, haben wir so nicht erwartet. Hannah findet das ganz und gar nicht witzig. Sie sitzt traurig vor der Wohnungs- oder Balkontür, zeigt nach draußen und fordert: “Adda!” Wer nicht weiß, was damit gemeint ist, kann ja hier schnell nachschlagen.
Arme Maus! Eigentlich ja eine schöne Sache, dass sie so gar kein Stubenhocker zu sein scheint. Aber es hilft nichts: Bei uns ist es definitiv noch zu gefährlich. Immer noch schwirren Gegenstände durch die Gegend und Bäume biegen sich ächzend. Manchmal hat man den Eindruck, die Böen sind sogar noch stärker als gestern! Hoffen wir mal, dass sich das bis heute Nachmittag bessert.
Aber die Vorhersagen lauten anders! :???:
Vaterängste
Schlimm genug, dass Hannah gestern kopfüber aus ihrem Bett gefallen ist. Wie sie das geschafft hat, können wir allenfalls vermuten! Sie lag jedenfalls schreiend zwischen Wand und Bett, als Katrin zu ihr ins Zimmer eilte. Zum Glück hat sie außer einem Kratzer und einer sehr kleinen Beule nichts davongetragen. Natürlich haben wir so gut als irgend möglich eventuelle Gefahrenquellen beseitigt. Aber mangels genauer Kenntnis des Hergangs können wir die Wiederholung dieses Unglücks nur bedingt vermeiden.
Umso mulmiger wurde mir, als ich heute in der Mittagspause weiter meiner aktuellen Lektüre fröhnte. Dort wurde in einer erschreckend ergreifenden Art und Weise beschrieben, wie ein kleiner Junge während einem Telefonat der Mutter nach der heißen Milch auf dem Herd greift, sich mit dieser versehentlich übergießt und schließlich schreckliche Verbrennungen davonträgt. Die spontane Angst, dass so etwas rein theoretisch auch mit Hannah passieren könnte, steckt mir immer noch in den Knochen! Natürlich versucht man als Eltern, so etwas vorauszuahnen und baut im Haushalt gewisse Schutzvorrichtungen auf, aber das gestrige Bettsturzereignis zeigt, dass man wohl nicht alles vorausahnen und vermeiden kann. Ein merkwürdiges Gefühl…
Übrigens: Wer errät, welches Buch ich grad les?
Selbst wenn einem die oben beschriebene Szene unbekannt vorkommt, weil man den Roman selbst noch nicht gelesen hat, könnte man als Besucher dieses Blogs draufkommen…
Hannahs Wörterbuch
Hannahs Wortschatz wächst und wächst…
Da ist ein Wörterbuch für den Alltag inzwischen unentbehrlich!
Hannaisch Deutsch Adda Weggehen, rausgehen, spazierengehen Adn Abkürzung für Hatschi, Adda oder einfach als Universalwort für alles mögliche Baaa baaa baaa Quaken (Ente oder Frosch) Baba Adda Papa ist weg Baba, Babi, Boobi Papa Babia Babbela, nichts mehr übrig, leer Baggn Bagger Bäh / iiih Igitt, Ausdruck von Ekel Bebi Baby, Kind Bibi Pipi machen, aufs Klo gehen Dickdack Uhr Gaga / Gagi Ente Gagag Hühner Hadchi / Hadn Hatschi, Gesundheit oder Nase Ha-Hi Esel Hannah, Hannia Hannah Jackn Jacke, Jacken, Kleidung aller Art Krächzen Freude beim Erblicken von Teddy “Knopf” Mama Bibi Mama macht Pipi / ist auf dem Klo Mama / Mammi / Mamia Mama Mmmmmh Muh / Kuh Uuuhija Tante Julia UhUh Hund, WauWau Zunge schnalzen Schnulli, aber schnell!
Strohhalm
Manchmal sind es die ganz kleinen Dinge, wie der Blick auf ein Schreibtischbild, die einen nochmal motivieren, über Wasser halten und so den Endspurt bis zum Wochenende ertragen lassen. :smile:

Schönes Wochenende Euch allen! ;)
Ihrer Zeit voraus
Da ich heute Urlaub habe, kam ich am Morgen in den Genuss eines sonnendurchfluteten Spaziergangs mit meinen beiden Mädels. Anschließend platzierten wir drei uns auf Hannahs Spieleteppich und begannen gedankenverloren mit Bauklötzen zu hantieren, während wir Eltern über die pfeilschnelle Regierungsbildung in Hessen lästerten diskutierten. Hannah investierte mangels argumentativer Stärken Sprachkenntnissen ihre ganze Energie in die Bauklötze und baute – völlig unbemerkt – einen Turm, der halb so hoch war wie sie selbst. Man bemerke: Das war nicht einfach nur ein Aufeinanderstellen von Klözten! Sie kreierte einen perfekten Turmbau mitten im Zimmer, mit Säulen und Bögen, alles so angeordnet, dass es stabil und kerzengerade dastand. Wir staunten (Achtung Wortwitz!!!) Bauklötze :eek: und waren dazu geneigt, nachzuschlagen, ob sie das in ihrem Alter überhaupt schon können kann!
Eigentlich geht das noch gar nicht! Eigentlich sollte sie sowas erst in einigen Monaten können!
Gut, dafür haben wir anderswo noch Defizite. ;) Leider waren wir zu langsam, um ein Foto von Hannahs Bauwerk zu machen. Bis wir den Apparat geangelt hatten, brach Hannahs Zerstörungswut durch und der Turm gehörte der Vergangenheit an.
Hannah Clooney?
Vorhin saß ich mit Hannah auf dem Boden und spielte mit ihr. Plötzlich stand sie auf, tappte davon und blieb am Couchtisch stehen. Dort lag eine Zeitschrift rum und wie sie es immer tut, blätterte sie zielstrebig darin herum. Sonst findet sie aber nicht wirklich was Interessantes für Kinder. Diesmal wurde sie aber fündig: In einem Bericht prangerte groß und breit das verführerische Grinsen von George Clooney. Völlig verzückt strahlte sie mich an, zeigte darauf und sagte voller Überzeugung: “Papa!” Nun könnte man unterstellen, dass hier tagsüber der Bär steppt… Aber seien wir ehrlich: Würde sich George Clooney auf die Schwäbische Alb verirren? Demnach haben wir ein braves Kind, das einen Sinn für echte Ähnlichkeiten hat? :cool:
Hundemüde
Es gibt Situationen im Leben, da wird man förmlich überrannt. Bei Hannah passiert das wenn sie müde ist auch schon mal “einfach so” im Sitzen, kurz bevor es was zu essen gibt.
Man glaubt es kaum, aber wenn sie diesen Punkt mal überschritten und man diesen verpasst hat, kriegt man sie so schnell nicht mehr zum Schlafen. :???: Das kann dann mitunter sehr anstrengend werden!
Über den Dächern von Engstingen
Alfred Hitchkocks Meisterwerk “Über den Dächern von Nizza” erzählt von “der Katze”, einem Gauner, der über Hausdächer in die Wohnungen und Hotelzimmer reicher Leute einsteigt und deren Juwelen raubt. Gespielt wird John Robie, die Katze von Cary Grant, den ich als Schauspieler immer sehr mochte.
Seit über einem Jahr gibt es nun auch rätselhafte Juwelendiebstähle in Engstingen und Umgebung. Lange Zeit tappte die Polizei im Dunkeln, aber nun scheint sich der Fall langsam aufzuklären. Eine solche Ähnlichkeit kann kein Zufall sein:
Man beachte bitte, welches Tier auf Hannahs rotem Schal zu sehen ist!!! Das sagt alles…
Der Nächste bitte!
Nachdem uns Hannah in den letzten Nächten aufgrund eines dicken Schnupfens, den sie sich eingefangen hatte, gut unterhalten hat :shock: war der Schlaf zum heutigen Sonntag hin ruhig und tief… Wohl etwas zu tief, denn wie sich herausstellte, war dies der Vorbote für eine fette Erkältung unsererseits. Kurz gesagt: Hannah ist (fast) wieder fit und wir beiden Eltern haben nun die Rotznasen. Danke auch! :???:
Da Katrin heute Nachmittag erst mal unter eine heiße Dusche und einfach mal eine kurze Auszeit brauchte, haben Hannah und ich (eigentlich nur ich, denn Hannah zappelte schon vor Vorfreude) uns mühsam aufgerafft, um den “väterlichen” Spaziergang nachzuholen und die Landschaft um Engstingen herum etwas unsicher zu machen. Deshalb gibt es hier nun auch die hier versprochenen Fotos – auch wenn leider kaum mehr Schnee liegt.
Inzwischen sind die Mädels längst schon im Bett und auch der Papa wird jetzt zum Matratzenhorchdienst abtreten. Ja, ich geb’s zu: Neidvoll blicken wir zum Beispiel dort hin, wo Kranke noch liebevoll umsorgt und nicht von wieder gesundeten “Plagegeistern” auf Trab gehalten werden.
Gute Nacht!
Da ist eine so gar net narret
Ohje, ich glaub die Hannah ist kein Fasnetsfan :sad: oder sie findet Bienen blöd ![]()
Jedenfalls wird das so nix mit “Narri Narro”… wenn das der Opa wüsst :eek:







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