Pistengaudi

Nach anfänglichem Respekt vor dem hölzernen Gefährt, hat Hannah nun vollends die Scheu verloren und hat richtig Spaß auf dem Schlitten. An unserem “Übungshügel”, der quasi fast direkt nebenan liegt, haben wir das mal in Form eines Videos festgehalten. In Kürze geht’s dann wohl mal zur großen Piste. :mrgreen:

“Alte” Fundstücke

Es gibt Tage (das weiß sicherlich jede Mutter und jeder Vater), an denen man in der Erziehung der lieben Kinder nicht nur bis ans Limit kommt, sondern auch teils weit darüber hinaus. Vor allem in der berühmt-berüchtigten Trotzphase ist das so und diese durchleben wir hier momentan live und in Farbe.

Umso wichtiger und schöner war ein unerwarteter Fund, den ich heute Morgen rein zufällig gemacht habe: Ein Video aus “uralten” Zeiten. Genauer gesagt vom 30. Juli 2008. Damals war Hannah gerade mal knapp zwei Jahre alt und begann mehr und mehr zu reden. Man vergisst offengesagt so schnell, wie goldig diese Zeit war. Und so saßen wir, das heißt Katrin und ich, verzückt vor diesem Video und strahlten mit Tränen in den Augen in den Monitor vor uns. Die “heutige” Hannah kam schließlich dazu und war genauso angetan von der Aufnahme, bei der sie unbedingt den “Bananenblues” sehen wollte, der hier im Blog, zu eben jener Zeit, schon mal Thema war.

Kinder

Kinder sind ein nie enden wollender Quell der Freude

Hannahs Osterbild

Wir sind irgendwie unserer Zeit voraus… Das folgende Bild entstand mit Hannahs Hilfe und auf deren Anweisung. Es vermittelt unverhohlen eine gewisse Sehnsucht nach Sonne und Wärme. Dabei ist der Winter hier auf der Alb bisher eher gemäßigt, während ja andernorts die Menschheit im Schnee geradezu versinkt.

Aprés Schlitten

Wir waren bis eben mit Hannah Schlittenfahren. Weil wir aufgrund diverser Gebrechen nicht wirklich aktiv mitdüsen konnten und uns somit aufs bloße Zusehen beschränken mussten, wurde die ganze Aktion durch das immer längere Herumstehen stetig kälter und kälter. Da half auch Hannahs Begegnung mit einem Weidezaun nichts, die uns kurzfristig den Puls steigen ließ. Sie düste locker fröhlich mit einem Plastikbob den Hang hinunter und erst als sie immer schneller wurde, war uns klar: Sie hatte die Anweisungen zum Bremsen des Gefährts nicht wirklich verstanden. Zwar nahm der Schwung irgendwann ab, reichte aber dennoch, um mit dem Gesicht (genauer gesagt mit der Nase) an der Litze des Zauns zu bremsen. Durch die Wucht wurde sie nach hinten vom Bob gedrückt, was einerseits Spuren im Schnee und andererseits im Gesicht hinterließ. Sie weinte natürlich entsprechend, aber sie wollte mit ihrem “Porutscher” gleich nochmal den Hang hinunterdüsen. Ein tapferes Kind. :mrgreen:

Alles in allem drängt sich ein wärmendes und zugleich beruhigendes Getränk nach so einem Nachmittag geradezu auf. Also wärmte ich mir eben kurzerhand einen schönen Glühwein. Herrlich! Die Lebensgeister kehren zurück… :-D

Hannah und der Wintersport

Inzwischen ist Januar und hier auf der Schwäbischen Alb hält der Winter natürlich Einzug – mehr oder weniger. Es könnte sicher besser sein, sprich: mehr Schnee haben, aber das kann ja noch kommen. Jedenfalls entdeckt Hannah in diesem Jahr den Wintersport ganz anders als bisher. Sind wir im letzten Jahr mit ihr noch auf einem mit Sitz versehenem und gepolsterten Schlitten gemächlich bergab gerutscht, so ist sie heuer schon sehr viel flotter und auf “Poporutschern” und Bobs unterwegs. Und weil Hannahs Opa Skilehrer ist, gibt es da natürlich noch starke Bestrebungen, sie auch auf die beiden Bretter zu bringen… irgendwie. Allerdings gestaltet sich das nicht ganz so einfach, wie sich das der “Skigroßvater” vorstellt. Skischuhe sind Hannah irgendwie unheimlich und immer dann, wenn es am Hügel gilt wieder bergauf zu marschieren, verliert sie zuerst die Lust und dann die Beherrschung. Letzteres äußert sich in teils wilden Schreiattacken, die (zumindest gestern Nachmittag) eine Mischung aus Frust, Faulheit und vor allem Müdigkeit waren. Trotzdem will sie immer wieder Schlitten- oder Bobfahren. Und heute Morgen äußerte sie sogar den Wunsch, mal das Skifahren auszuprobieren. Wieviel da letztlich dran ist, werden wir sehen. :mrgreen:

Fastfood-Premiere

Wir gehören keineswegs zu den Eltern, die ihrem Kind Fastfood in jedweder Form bis zur Volljährigkeit verweigern. Es ist nur einfach so, dass Katrin nicht der “Fastfood-Typ” ist (sprich: ihr schmeckt dort kaum etwas) und somit auch ich nur eher selten bei McDonald’s oder Burger King vorbeischaue. So ergab es sich, dass wir bisher noch nie mit Hannah bei solch einer Imbisskette waren. Wir wissen wohl, dass sie für Pommes mit Ketchup mehr als nur eine Vorliebe hat, aber es hat sich bisher einfach noch nicht ergeben. Heute war das (gleich zu Beginn des noch jungen Jahres) anders und so durfte Hannah heute zum ersten Mal Pommes mit Ketchup, Chicken McNuggets und ein Apfelschorle in sich reinschlingen genießen. Es war wirklich Genuss pur und sie hat jeden einzelnen Kartoffelstick beinahe persönlich begrüßt. Damit grenzt sie sich schon mal vom Großteil der Jugendlichen um uns herum deutlich ab, die den Begriff “Fastfood” wirklich wörtlich nehmen. Das hat mit Nahrungsaufnahme kaum mehr was zu tun, sondern eher mit Müllentsorgung. Wie auch immer… Hannah hat’s gefallen und es ware sicherlich nicht das letzte Mal, dass wir dort vorbeischauen. Und obwohl Hannahs Mami wie gesagt kein Fan von Fastfood ist, heißt sie das auch gut, denn so bleibt wenigstens ab und zu mal die Küche kalt. :mrgreen:

Flöten-Hannah

Unsere Hannah hat die Musik für sich entdeckt. Musik an sich ist ja nichts Neues. Sie mag zum Beispiel “die Steffi” (von Silbermond) oder “den Mann” (Laith Al-Deen). Neu ist jedoch, dass sie selbst musizieren möchte. Und wie man das von einer Dreijährigen erwarten kann, ist das verhältnismäßig eintönig und deshalb auch auf Dauer brutalst nervtötend.

Aus Rücksicht auf die körperliche und geistige Unversehrtheit unserer Leser hier nur ein sehr, sehr kurzer Ausschnitt: :twisted:

Ständchen zur Bescherung

Bedingt durch das Lampenfieber der laufenden Aufnahme klingt Hannahs Ständchen etwas gehaucht, schüchtern und leise. Normalerweise schmettert sie ihr Lieblingsweihnachtslied durch die Bude. Aber heute ist ja Heilig Abend und da soll es ohnehin etwas besinnlicher zugehen. Hier, nur für Euch:

Hinweis für alle Mitarbeiter von Amnesty International, Unicef und Greenpeace:
Bei der hier gezeigten Aufnahme kamen keine Tiere, Menschen oder gar Kinder zu Schaden. Sie entstanden ohne Einwirkung von Gewalt oder Zwang, sondern stattdessen aus freien Stücken.

Hannahs Lieblings-Weihnachtslied

Im Kindergarten singen die Kinder jeden Tag dieses Lied, wenn sie die Kerzen am Adventskranz anzünden. Hannah singt es zuhause auch immer wieder. Und weil es so schön ist, schreib ich es jetzt hier auf:

Das Licht einer Kerze
ist im Advent erwacht.
Eine kleine Kerze
leuchtet durch die Nacht.

Alle Menschen warten
hier und überall,
warten voller Hoffnung
auf das Kind im Stall.

Wir zünden zwei Kerzen
jetzt am Adventskranz an.
Und beide Kerzen
sagen´s dann:

Lasst uns alle hoffen
hier und überall,
hoffen voll Vertrauen
auf das Kind im Stall.

Es leuchten drei Kerzen
so hell mit ihrem Licht,
Gott hält sein Versprechen.
Er vergisst uns nicht.

Lasst uns ihm vertrauen
hier und überall.
Zeichen seiner Liebe
ist das Kind im Stall.

Vier Kerzen hell erstrahlen
durch alle Dunkelheit.
Gott schenkt uns allen Frieden.
Macht euch jetzt bereit.

Gott ist immer bei uns
hier und überall.
Darum lasst uns loben
unseren Herrn im Stall!