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Archiv für die Kategorie ‘Erfreuliches’

Von Kindern und Fernsehern

19. Juni 2010 Katrin Keine Kommentare

Unser Fernseher ist dabei den Jordan zu überschreiten. Sprich: er flimmert wie der Teufel und man kriegt schlicht Kopfschmerzen wenn man längere Zeit glotzen will. Hannah hat das sehr wohl auch bemerkt, ist doch ihre heißgeliebte “Heidi” irgendwie ein bissle anders als sonst. Jedenfalls kam sie heute angesaust und hatte einen Zettel in der Hand, von dem sie folgende Worte “abgelesen” hat: “…wenn das nächste Mal die Post klingelt kriegen wir einen neuen Fernseher im Paket. Und der flimmert dann nimmer wenn man auf den Knopf drückt!”. Soweit so logisch. Auf meine Frage, ob denn auf dem Zettel auch steht wer die neue Glotzkiste bezahlt antwortete sie prompt und ohne Umschweife:” auf dem Zettel steht, dass das der Papi ist!”
Na denn… :)

Die Einladung!

4. Juni 2010 Katrin 2 Kommentare

Heute kam Hannah ganz besonders aufgeregt aus dem Kindergarten gestürmt:
sie hatte einen Glitzerkäfer gefunden und vorallem die Einladung zu ihrem ersten Kindergeburtstag in der Hand.

Etwas schockiert ob des Kartenmotivs :-) werde ich mich aber selbstverständlich baldmöglichst auf die Suche nach einem geeigneten Kindergeburtstagsgeschenk machen.

Muttertagsgeschenke!

9. Mai 2010 Katrin Keine Kommentare

Ohne viele Worte

Typisch Heinz!

22. April 2010 Micha 1 Kommentar

Heinz Becker in einzelnen Dosen ist schon heftig und anstrengend (im positiven Sinne!). Aber eine Art “Best of” von Heinz’ peinlichsten Szenen über eine Länge von rund zehn Minuten ist fast nicht auszuhalten! Spätestens bei Laufzeit 1:41 Minuten (wenn nicht schon vorher bei den Einkaufswagen) haut’s bei mir alle Sicherungen raus und ich ergieße mich in einem tränenreichen Lachkrampf. Herrlich, köstlich, absolut erfrischend und erheiternd. Klasse einfach!

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Der Frühling ist da

19. März 2010 Micha Keine Kommentare

© AngelaL (Pixelio)

Woran merkt man, dass der Frühling endlich da ist?

  • Die Sonne scheint und wärmt nicht nur die Luft, sondern auch die in den letzten Wochen nicht nur wegen des tristen Wetters geschundene Seele.
  • Beim Wegschippen der allerletzten Schneereste kommt man erstmals ins Schwitzen.
  • An den Balkongeländern hängen quasi über Nacht plötzlich allerlei Blumenkästen.
  • Bei geöffnetem Fenster hört man Autostaubsauger und fegende Besen.
  • Der Balkon oder die Terrasse fällt nun definitiv als Kühlschrankersatz für gerstenhaltige Getränke weg.
  • “Die” Nachbarn verrichten ab sofort wieder (fast) alles an der frischen Luft. Lediglich Geschäfte aufgrund ihrer Notdurft bilden hier (zum Glück !!!) eine Ausnahme.

Weise Worte eines weisen Mannes

8. März 2010 Katrin Keine Kommentare

Wer kennt sie nicht aus Kindertagen: die Poesiealben. Kleine Büchlein, in denen sich die Tanten und Onkel, Omas und Opas, Schulfreunde und sonstige Leutchen mit kleinen fröhlichen Sprüchen verewigt haben. Einen dieser Sprüche habe ich in letzter Zeit wieder öfters gelesen. Weil er so wahr war und ist und wohl auch bleiben wird. Mein Großvater hat ihn mir in mein Poesiealbum geschrieben – selber ausgedacht und liebevoll verewigt:

S´Leaba ischt a Karussell
mol dreht´s sich langsam, ond mol schnell
oimol bischt oba, oimol bischt onda
s´geit lustige, doch au traurige Stonda.
Sei Optimischt, doch mit Verstand,
no hoscht ällaweil a glücklicha Hand.

Glücksmomente

2. März 2010 Katrin Keine Kommentare

Manchmal sind es gerade die kleinen Dinge, die das Leben so schön machen:

  • ein überraschender Anruf
  • ein unerwartetes Geschenk per Post ;-)
  • ein selbstgemaltes Bild vom Tochterkind
  • eine heiße Tasse Tee von der Lieblingssorte
  • eine gute Nachricht, die wieder Mut macht
  • Menschen, die einem zur Seite stehen
  • einige ruhige Minuten am Tag
  • beschwingte Musik im Radio
  • ein gutes Buch

Danke an alle Anrufer, Geschenkeverteiler, Bildermaler, Teekocher, Nachrichtenüberbringer, Mutmacher, Buchschreiber und an so viele andere

Auf dem linken Bein erwischt

25. Januar 2010 Micha 1 Kommentar

Es gibt immer wieder Momente im Leben, in denen man sprachlos ist. Meist aus Wut oder Fassungslosigkeit, manchmal aber auch, weil man gerührt ist. Heute habe ich – völlig unerwartet – den sprachlosesten Moment seit sehr, sehr langer Zeit erlebt. Selbst jetzt noch, Stunden danach, lässt er mich nicht los und zaubert einen verdammt dicken Kloß in den Hals.

Als ich heute im Büro saß, klingelte das Telefon und Katrin wollte kurz ein paar Dinge mit mir abklären. Schließlich fragte ich, wie so oft, ob Hannah in der Nähe wäre – einfach, um ihr kurz “Hallo” zu sagen. Im Hintergrund hörte ich schon ihre Stimme, die unmissverständlich zum Ausdruck brachte, dass sie den Papi gern sprechen würde. Schließlich überreichte Katrin der kleinen Maus den Hörer und ließ uns kurz allein. Völlig unerwartet und mit einer erschreckend rührseeligen und aufrichtigen Stimme schleuderte sie mir entgegen:

Babi, ich hab Dich heut schon ganz doll vermisst.

Ich war geplättet… sprachlos… unfähig irgendwas zu sagen. Hannah plappert zur Zeit vieles nach, was sie irgendwo aufschnappt, aber diesmal klang sie so ernst und klar. Sie meinte jedes einzelne Wort so, wie sie es sagte. So etwas “Tiefes” und Emotionales hat sie noch nie so klar und unmissverständlich zum Ausdruck gebracht. Umso mehr stand mir der Mund offen. Sie scheint mit ihren feinen Antennen längst bemerkt zu haben, dass die nächsten Wochen aufgrund beruflicher Umstände nicht einfach für unsere kleine Familie werden. Vielleicht ist es ihre Art zu zeigen, dass auch sie an diesen bevorstehenden Herausforderungen teilnimmt. Und sie wird spüren, dass ich sie auch sehr oft vermisse – einfach, weil ich nicht dann bei ihr sein kann, wenn mir danach ist.

Hannahs “Babi” scheint ein furchtbarer Gefühlsdusel zu sein. Aber viel zu schnell verrinnt die Zeit und aus Kindern werden Leute. Hannah hat mir heute auf ihre ganz eigene Art gezeigt, wie nah sie mir ist – auch dann, wenn wir, jeder für sich, dem eigenen Alltag nachgehen. Sie ist da, immer und überall und das ist ein furchtbar schönes Gefühl und gerade in schwierigen Zeiten ein trostspendender Gedanke. Dafür hab ich sie umso mehr lieb – die kleine Nudel. :)

Danke, Oskar!

19. Januar 2010 Katrin 3 Kommentare

Eigentlich esse ich kein Fleisch. Hin und wieder mal ein Wurstbrot und dann ist es wieder gut. Für Micha und Hannah koche ich aber regelmäßig Fleischiges. Und ehrlich gesagt, hab ich mir nicht so riesig Gedanken gemacht über die Herkunft des Fleisches. Ich hab oft bei Aldi Fleisch gekauft. Wurst hingegen schon seit einer Weile nur bei unserer Zeeb-Filiale in Engstingen. Vor kurzem kam im Fernsehen ein Bericht über einen Schlachthof auf der Schwäbischen Alb, der sogar für Bio-Land schlachtet, und es war schockierend: die Tiere wurden gequält und brutals ermordet. Ich benutze dieses Wort mit Absicht, denn von einem “tiergerechten Töten” waren die Schlachter weit entfernt. Die Tiere wurden bei lebendigem Leib aufgeschnitten und ausgenommen. Also nix mit Betäubung oder so!
Der Schock saß also tief und ich hab mir sehr viele Gedanken gemacht. Schluß endlich habe ich der Firma Zeeb eine Mail geschrieben, und diese will ich hier veröffentlichen. Um zu zeigen, dass man auch mit gutem Gewissen Tiere essen kann, wenn man sie eben in einer Metzgerei kauft und diese Ramschartikel im Supermarkt verweigert. Wir sollten uns also alle mal so unsere Gedanken machen!

Sehr geehrte Damen und Herren,

nicht nur aus Qualitätsgründen kaufe ich Fleisch und Wurst für meine Familie ausschließlich in Ihrer Zeeb-Filiale in Engstingen. Mir ist sehr daran gelegen, dass die Schlachttiere artgerecht gehalten und geschlachtet werden. Die Herkunft Ihrer Schlachttiere konnte ich auf Ihrer Homepage erfahren. Leider steht dort nichts über Ihre Schlachthöfe geschrieben. Heute habe ich mit Entsetzen im Fernsehen ein Video über die Schlachtung von Tieren an einem Bio-Schlachthof in Baden-Württemberg gesehen. Dieser Schlachthof schlachtet unter anderem für die Marke “Bioland”. Aus sicherlich verständlichen Gründe mache ich mir nun Sorgen, wo die Wurst und das Fleisch von Zeeb produziert werden. Ich hoffe sehr, Sie können mir die Sorgen nehmen und mir versichern, dass Ihre Tiere nicht qualvoll geschlachtet werden.

Vielen Dank für Ihre kurze Antwort.

Katrin Vollmer

Sehr geehrte Frau Vollmer,

vielen Dank für Ihre Mail. Ich kann Ihre Sorgen gut verstehen, denn viele Verbraucher machen sich keine Gedanken, wie denn das Schnitzel, das auf dem Teller liegt, überhaupt produziert wurde.

Schon immer legen wir großen Wert auf die Herkunft unserer Tiere sowie möglichst kurze Transportwege zum Schlachthof. Deshalb werden unsere Tiere im Schlachthof in Mengen bei Sigmaringen geschlachtet. Die meisten Bauernhöfe, von denen wir unsere Rinder und Schweine beziehen, sind auf der Schwäbischen Alb, deshalb liegt der Schlachthof in Mengen ideal.

Bei der Schlachtung ist immer ein Veterinär dabei, der alles überwacht. Die Schweine werden vor der Schlachtung schonend mit CO 2 betäubt, bei den Rindern erfolgt die Betäubung mit einem Schußapparat.

Leider ist der Schlachtvorgang kein sehr angenehmer Anblick, denn die Tiere müssen ausbluten und werden anschließend ausgenommen. Das muss aber jedem Verbraucher, der Fleisch und Wurst isst klar sein, dass für diese Produkte ein Tier sein Leben läßt. Deshalb ärgert es mich, dass ein so kostbares Produkt wie Fleisch in den Supermärkten und bei den Discountern zu billigsten Preisen “verramscht” wird.

Da es sich bei dem Schlachthof in Mengen um einen kleineren Regionalschlachthof handelt, werden dort auch nicht so viele Tiere geschlachtet wie in den großen Schlachthöfen wie zB. in Ulm oder Crailsheim. In Mengen wird auf die schonende Schlachtung großer Wert gelegt. Das wird von unserer Qualitätsbeauftragten Frau Fritz ebenfalls überwacht.

Falls Sie hierzu noch Fragen haben, können Sie mich gerne anrufen.

Freunliche Grüße

Jürgen Zeeb
Geschäftsführer

Das schwarze Gold

12. Januar 2010 Micha 2 Kommentare

Der irische Abend ist hiermit eingeläutet… Natürlich mit waschechtem Draught Guinness – dem Echten aus Irland! :wink:

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