Der Frühling ist da
Woran merkt man, dass der Frühling endlich da ist?
- Die Sonne scheint und wärmt nicht nur die Luft, sondern auch die in den letzten Wochen nicht nur wegen des tristen Wetters geschundene Seele.
- Beim Wegschippen der allerletzten Schneereste kommt man erstmals ins Schwitzen.
- An den Balkongeländern hängen quasi über Nacht plötzlich allerlei Blumenkästen.
- Bei geöffnetem Fenster hört man Autostaubsauger und fegende Besen.
- Der Balkon oder die Terrasse fällt nun definitiv als Kühlschrankersatz für gerstenhaltige Getränke weg.
- “Die” Nachbarn verrichten ab sofort wieder (fast) alles an der frischen Luft. Lediglich Geschäfte aufgrund ihrer Notdurft bilden hier (zum Glück !!!) eine Ausnahme.
Weise Worte eines weisen Mannes
Wer kennt sie nicht aus Kindertagen: die Poesiealben. Kleine Büchlein, in denen sich die Tanten und Onkel, Omas und Opas, Schulfreunde und sonstige Leutchen mit kleinen fröhlichen Sprüchen verewigt haben. Einen dieser Sprüche habe ich in letzter Zeit wieder öfters gelesen. Weil er so wahr war und ist und wohl auch bleiben wird. Mein Großvater hat ihn mir in mein Poesiealbum geschrieben – selber ausgedacht und liebevoll verewigt:
S´Leaba ischt a Karussell
mol dreht´s sich langsam, ond mol schnell
oimol bischt oba, oimol bischt onda
s´geit lustige, doch au traurige Stonda.
Sei Optimischt, doch mit Verstand,
no hoscht ällaweil a glücklicha Hand.
Glücksmomente
Manchmal sind es gerade die kleinen Dinge, die das Leben so schön machen:
- ein überraschender Anruf
- ein unerwartetes Geschenk per Post ;-)
- ein selbstgemaltes Bild vom Tochterkind
- eine heiße Tasse Tee von der Lieblingssorte
- eine gute Nachricht, die wieder Mut macht
- Menschen, die einem zur Seite stehen
- einige ruhige Minuten am Tag
- beschwingte Musik im Radio
- ein gutes Buch
Danke an alle Anrufer, Geschenkeverteiler, Bildermaler, Teekocher, Nachrichtenüberbringer, Mutmacher, Buchschreiber und an so viele andere
Auf dem linken Bein erwischt
Es gibt immer wieder Momente im Leben, in denen man sprachlos ist. Meist aus Wut oder Fassungslosigkeit, manchmal aber auch, weil man gerührt ist. Heute habe ich – völlig unerwartet – den sprachlosesten Moment seit sehr, sehr langer Zeit erlebt. Selbst jetzt noch, Stunden danach, lässt er mich nicht los und zaubert einen verdammt dicken Kloß in den Hals.
Als ich heute im Büro saß, klingelte das Telefon und Katrin wollte kurz ein paar Dinge mit mir abklären. Schließlich fragte ich, wie so oft, ob Hannah in der Nähe wäre – einfach, um ihr kurz “Hallo” zu sagen. Im Hintergrund hörte ich schon ihre Stimme, die unmissverständlich zum Ausdruck brachte, dass sie den Papi gern sprechen würde. Schließlich überreichte Katrin der kleinen Maus den Hörer und ließ uns kurz allein. Völlig unerwartet und mit einer erschreckend rührseeligen und aufrichtigen Stimme schleuderte sie mir entgegen:
Babi, ich hab Dich heut schon ganz doll vermisst.
Ich war geplättet… sprachlos… unfähig irgendwas zu sagen. Hannah plappert zur Zeit vieles nach, was sie irgendwo aufschnappt, aber diesmal klang sie so ernst und klar. Sie meinte jedes einzelne Wort so, wie sie es sagte. So etwas “Tiefes” und Emotionales hat sie noch nie so klar und unmissverständlich zum Ausdruck gebracht. Umso mehr stand mir der Mund offen. Sie scheint mit ihren feinen Antennen längst bemerkt zu haben, dass die nächsten Wochen aufgrund beruflicher Umstände nicht einfach für unsere kleine Familie werden. Vielleicht ist es ihre Art zu zeigen, dass auch sie an diesen bevorstehenden Herausforderungen teilnimmt. Und sie wird spüren, dass ich sie auch sehr oft vermisse – einfach, weil ich nicht dann bei ihr sein kann, wenn mir danach ist.
Hannahs “Babi” scheint ein furchtbarer Gefühlsdusel zu sein. Aber viel zu schnell verrinnt die Zeit und aus Kindern werden Leute. Hannah hat mir heute auf ihre ganz eigene Art gezeigt, wie nah sie mir ist – auch dann, wenn wir, jeder für sich, dem eigenen Alltag nachgehen. Sie ist da, immer und überall und das ist ein furchtbar schönes Gefühl und gerade in schwierigen Zeiten ein trostspendender Gedanke. Dafür hab ich sie umso mehr lieb – die kleine Nudel.
Danke, Oskar!
Eigentlich esse ich kein Fleisch. Hin und wieder mal ein Wurstbrot und dann ist es wieder gut. Für Micha und Hannah koche ich aber regelmäßig Fleischiges. Und ehrlich gesagt, hab ich mir nicht so riesig Gedanken gemacht über die Herkunft des Fleisches. Ich hab oft bei Aldi Fleisch gekauft. Wurst hingegen schon seit einer Weile nur bei unserer Zeeb-Filiale in Engstingen. Vor kurzem kam im Fernsehen ein Bericht über einen Schlachthof auf der Schwäbischen Alb, der sogar für Bio-Land schlachtet, und es war schockierend: die Tiere wurden gequält und brutals ermordet. Ich benutze dieses Wort mit Absicht, denn von einem “tiergerechten Töten” waren die Schlachter weit entfernt. Die Tiere wurden bei lebendigem Leib aufgeschnitten und ausgenommen. Also nix mit Betäubung oder so!
Der Schock saß also tief und ich hab mir sehr viele Gedanken gemacht. Schluß endlich habe ich der Firma Zeeb eine Mail geschrieben, und diese will ich hier veröffentlichen. Um zu zeigen, dass man auch mit gutem Gewissen Tiere essen kann, wenn man sie eben in einer Metzgerei kauft und diese Ramschartikel im Supermarkt verweigert. Wir sollten uns also alle mal so unsere Gedanken machen!
Sehr geehrte Damen und Herren,
nicht nur aus Qualitätsgründen kaufe ich Fleisch und Wurst für meine Familie ausschließlich in Ihrer Zeeb-Filiale in Engstingen. Mir ist sehr daran gelegen, dass die Schlachttiere artgerecht gehalten und geschlachtet werden. Die Herkunft Ihrer Schlachttiere konnte ich auf Ihrer Homepage erfahren. Leider steht dort nichts über Ihre Schlachthöfe geschrieben. Heute habe ich mit Entsetzen im Fernsehen ein Video über die Schlachtung von Tieren an einem Bio-Schlachthof in Baden-Württemberg gesehen. Dieser Schlachthof schlachtet unter anderem für die Marke “Bioland”. Aus sicherlich verständlichen Gründe mache ich mir nun Sorgen, wo die Wurst und das Fleisch von Zeeb produziert werden. Ich hoffe sehr, Sie können mir die Sorgen nehmen und mir versichern, dass Ihre Tiere nicht qualvoll geschlachtet werden.
Vielen Dank für Ihre kurze Antwort.
Katrin Vollmer
Sehr geehrte Frau Vollmer,
vielen Dank für Ihre Mail. Ich kann Ihre Sorgen gut verstehen, denn viele Verbraucher machen sich keine Gedanken, wie denn das Schnitzel, das auf dem Teller liegt, überhaupt produziert wurde.
Schon immer legen wir großen Wert auf die Herkunft unserer Tiere sowie möglichst kurze Transportwege zum Schlachthof. Deshalb werden unsere Tiere im Schlachthof in Mengen bei Sigmaringen geschlachtet. Die meisten Bauernhöfe, von denen wir unsere Rinder und Schweine beziehen, sind auf der Schwäbischen Alb, deshalb liegt der Schlachthof in Mengen ideal.
Bei der Schlachtung ist immer ein Veterinär dabei, der alles überwacht. Die Schweine werden vor der Schlachtung schonend mit CO 2 betäubt, bei den Rindern erfolgt die Betäubung mit einem Schußapparat.
Leider ist der Schlachtvorgang kein sehr angenehmer Anblick, denn die Tiere müssen ausbluten und werden anschließend ausgenommen. Das muss aber jedem Verbraucher, der Fleisch und Wurst isst klar sein, dass für diese Produkte ein Tier sein Leben läßt. Deshalb ärgert es mich, dass ein so kostbares Produkt wie Fleisch in den Supermärkten und bei den Discountern zu billigsten Preisen “verramscht” wird.
Da es sich bei dem Schlachthof in Mengen um einen kleineren Regionalschlachthof handelt, werden dort auch nicht so viele Tiere geschlachtet wie in den großen Schlachthöfen wie zB. in Ulm oder Crailsheim. In Mengen wird auf die schonende Schlachtung großer Wert gelegt. Das wird von unserer Qualitätsbeauftragten Frau Fritz ebenfalls überwacht.
Falls Sie hierzu noch Fragen haben, können Sie mich gerne anrufen.
Freunliche Grüße
Jürgen Zeeb
Geschäftsführer
Das schwarze Gold
Der irische Abend ist hiermit eingeläutet… Natürlich mit waschechtem Draught Guinness – dem Echten aus Irland!
Unser Blog ist jetzt CO²-neutral
Der Jahreswechsel ist für viele ein passender Zeitpunkt für das ersinnen guter Vorsätze. Wenn dabei noch eine “gute Tat” ersonnen und schließlich auch umgesetzt wird, ist das etwas Tolles. Leider hapert es meist bei der eigentlichen Durchführung, denn es kommt dies dazwischen oder man hat grad kein Kleingeld oder man weiß nicht recht was oder man hat es halt einfach wieder vergessen. Etwas Gutes zu tun und dafür aber noch nicht einmal bezahlen, das klingt gut? Das wirklich Gute daran ist: Es geht und zwar ohne viel (persönlichen) Aufwand! Die Firma kaufDA setzt sich in ihrer Kampagne “Mach’s grün!” für mehr Umweltschutz bei Werbung und neuen Medien ein. Die Idee: Weniger Prospekte im Briefkasten reduzieren das Abholzen von gesunden Bäumen. Anstelle der Prospektwerbung kann sich jeder mündige Konsument bei kaufDA online über regionale Angebote informieren. So einfach ist das! Jeder, der einen kostenlosen “Bitte keine Werbung”-Aufkleber an seinem Briefkasten anbringt, vermeidet jährlich im Durschnitt 33 kg Papiermüll und reduziert somit die Zahl der hierfür deutschlandweit abgeholzter Bäume von 2,7 Millionen Stück pro Jahr.
Aber nicht nur mit seinem Briefkasten kann man Gutes tun. Auch wer einen Blog oder eine andere Webseite betreibt kann sich aktiv einbringen. Es geht nicht einfach nur um das Verlinken von schönen Bannern oder Buttons. Wer in seinem Blog über diese Kampagne schreibt, einen grafischen Link anbringt und schließlich eine kleine E-Mail mit einem Hinweis auf die eigene Seite an kaufDA übermittelt “erkauft” sich dafür ein neu gepflanztes Bäumchen. Stand heute, Silvester 2009, wurden schon 37.914 Bäume gerettet!
Natürlich steht hinter dieser ganzen Aktion auch eine Werbestrategie der Initiatoren. Aber ist dies angesichts der dadurch erzielten Effekte nicht völlig legitim? Allein schon das Bewußtsein für den Prospektwahnsinn zu wecken, erlaubt (fast) jede Maßnahme. Oder?
Hannahs Lieblings-Weihnachtslied
Im Kindergarten singen die Kinder jeden Tag dieses Lied, wenn sie die Kerzen am Adventskranz anzünden. Hannah singt es zuhause auch immer wieder. Und weil es so schön ist, schreib ich es jetzt hier auf:
Das Licht einer Kerze
ist im Advent erwacht.
Eine kleine Kerze
leuchtet durch die Nacht.Alle Menschen warten
hier und überall,
warten voller Hoffnung
auf das Kind im Stall.Wir zünden zwei Kerzen
jetzt am Adventskranz an.
Und beide Kerzen
sagen´s dann:Lasst uns alle hoffen
hier und überall,
hoffen voll Vertrauen
auf das Kind im Stall.Es leuchten drei Kerzen
so hell mit ihrem Licht,
Gott hält sein Versprechen.
Er vergisst uns nicht.Lasst uns ihm vertrauen
hier und überall.
Zeichen seiner Liebe
ist das Kind im Stall.Vier Kerzen hell erstrahlen
durch alle Dunkelheit.
Gott schenkt uns allen Frieden.
Macht euch jetzt bereit.Gott ist immer bei uns
hier und überall.
Darum lasst uns loben
unseren Herrn im Stall!
Happy Birthday Simpsons!
Den lieben Simpsons zum 20-jährigen alles Gute und noch viele, viele, ganz viele neue Folgen!!
Barbara-Tag
Das Fest der Heiligen Barbara am 4. Dezember – Blühende Barbarazweige
Ein alter Brauch der uns in die Natur führt, ist das Sammeln der Barbarazweige am 4. Dezember. Die Kraft und Schönheit der Natur wird so zur Weihnachtszeit sichtbar und wir erleben Blüte und Leben in der dunklen und kalten Jahreszeit.
Wer diesen alten Brauch wieder aufleben lassen will, der muss am 4. Dezember Apfelzweige, Kirschzweige, Forsythienzweige, Rotdornzweige, Kastanienzweige, Haselnusszweige, Holunder- oder Birkenzweige im Garten schneiden und einige Stunden in handwarmes Wasser legen, bis sie voll Feuchtigkeit sind. Danach stellt man die Zweige in eine Vase und wechselt alle drei Tage das Wasser. Zunächst erscheinen Knospen an den Zweigen und zu Weihnachten zeigen sie dann ihre prächtigen Blüten… Die Blüten erinnern bei diesem Brauch an die Geburt Christi, sie sind ein Symbol der Liebe, der Kraft und der Reinheit – ein Geschenk der Natur an uns Menschen, ein kleines Wunder in der Weihnachtszeit, das besinnlich und nachdenklich macht und uns mit Dankbarkeit erfüllt. Die Barbarazweige schenken uns Mut und erinnern uns an den Frühling. Die Natur schenkt uns so einen Blütensegen und bittet im Gegenzug um Respekt und Achtung.








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