Aprilscherz

© Claudia Hautumm (Pixelio)

Kaum jemandem ist’s aufgefallen, aber der erste Beitrag am heutigen Tage war natürlich ein Aprilscherz! :twisted: Wie sollte ich denn jemals ohne diesen Blog hier leben können? Und erst recht wie ohne diesen Haufen? Beides bleibt natürlich bestehen. Vermutlich bis ich alt und zittrig bin! :lol: Ihr müsst mich also noch eine Weile ertragen! :mrgreen:

Gut, wenn ich nun ehrlich bin: So wirklich konnte ich damit ja niemanden beeindrucken! Danke auch Mädels, dass Ihr den Schwindel sofort aufgedeckt habt. :mad: Ich frage mich nur, wie ich zukünftig eine wirklich schlechte Nachricht an den Mann die Frau bringen soll… denn glauben tut mir nun sicher keiner mehr! :lol: Aber woher kommt eigentlich der Brauch des Aprilscherzes? Beim googeln nach der Antwort auf diese Frage bin ich hier gelandet. Dort wird vermutet, dass es mit der Kalenderreform durch den französischen König Karl IX. im Jahr 1564 oder aber dem wechselhaften Aprilwetter zu tun haben könnte. So richtig scheint es aber keiner zu wissen. Vielleicht ist ja der ganze Aprilscherz nur ein Scherz?! :lol: Weiß von Euch jemand mehr? :?:

Erfreulicheres aus der Wilhelma

So sieht ein Waldhund aus! ;-)

© Wilhelma

Dieses Mal gibt es zum Glück eine erfreuliche Info aus der Wilhelma: :smile:

Sechs kleine Waldhunde, der einzige Wurf in Europa dieses Jahr!
Mutter Sabana, Vater Mato und die Wilhelma sind immens stolz auf die munteren kleinen Racker.

Auch wenn die eher bärenartig aussehenden Waldhunde von den Besuchern kaum wahrgenommen werden, da sie irgendwie immer ein bisschen im Schatten der Elefanten und Tiger stehen, so gehören sie doch zu den besonderen Tieren in der Wilhelma: Die kaffeebraunen, knapp terriergroßen Waldhunde sind ursprünglich Bewohner der Wälder und Baumsteppen Südamerikas. Man lebt und jagt in kleinen Rudeln, die aus einem Elternpaar und ihren Jungen bestehen.

Sechs Welpen, die auch alle aufgezogen werden, sind ein außergewöhnlich großer Wurf, normal sind es nur zwei bis drei Junge, die nach zwei Monaten Tragzeit zur Welt kommen und von beiden Eltern gemeinsam großgezogen werden. Der Rüde darf sogar Geburtshilfe leisten. Waldhunde können gut schwimmen und jagen Beute unter anderem im Wasser, so tauchen sie auch in ihrem Wasserbecken in der Wilhelma nach Futter. Auf dem Speisezettel stehen neben allerlei kleinen Säugern auch Weichtiere, Krabben, bodenlebende Vögel, Eier, Fische und Früchte.

Die Familie bleibt etwa 18 Monate zusammen, erst dann verlassen die Jungen den Verband und gründen eigene kleine Rudel. Die Wilhelmabesucher werden also einige Zeit lang Spaß an der Waldhundfamilie haben, wenn sie denn den Blick von Tigern und Elefanten mal lösen können!

Unser Lied

Manchmal geraten die wichtigen, elementaren Dinge im Leben ins Hintertreffen, Alltägliches drängt sich in den Vordergrund, wunderschöne Erinnerungen verblassen… und dann kommt unerwartet aus dem Radio ein heftiges Wachrütteln, vertraute Klänge, die wieder Farbe in die verblassten, vor dem geistigen Auge auftauchenden Bilder malen:

Ich liebe Dich Schatz, mehr als ich hier niederschreiben kann… seit unserer Süßen mehr als je zuvor! :wink:
Danke, dass es Euch gibt und ich Euch habe! :smile:

Herzlich Willkommen kleiner Wilbär

Wilbär

© Wilhelma

Endlich hat auch die Wilhelma in Stuttgart “ihre” Eisbärsensation: WILBÄR :mrgreen: Geboren am 10.12.2007 wächst Wilbär bei seiner Mama “Corinna” gut behütet und fern aller Paparazzi auf. Selbst die Pfleger, so ist zu lesen, bleiben außen vor, :smile: damit Corinna und Wilbär in aller Ruhe zusammenwachsen können! Wohl erst im Mai wird Wilbär im Freigehege zu sehen sein. Bis dahin wünsch ich ihm alles Gute und sehr viele unbeobachtete Kuschelstunden mit Mama :wink:

Hier gibt’s weitere Infos zu Wilbär. :wink:

Jubiläum

10.000 BesucherUnglaublich, aber wahr: Inzwischen hat unser kleiner Familienblog stolze 10.000 Besucher angelockt! Witzigerweise war ich selbst heute Morgen der Zehntausendste. Ich dachte zuerst: “Der Counter tilt!” :shock: Aber bald schon merkte ich, dass das einfach nur ein witziger Zufall ist. Zur Zeit kommen rund hundert Leser am Tag, von denen einige auch immer wieder Kommentare schreiben. Wir freuen uns über jeden einzelnen und hoffen sehr, dass sich in Zukunft noch viel mehr Leute hier verewigen und nicht nur still mitlesen. Nur zu! ;)

Schmotziger Donnerstag

Vor ein paar Jahren, als ich noch in meiner Heimatstadt Rottenburg lebte, war der heutige Tag ein lang ersehnter Festtag. Der “Schmotzige Donnerstag“, wie er in der schwäbisch-alemannischen Fasnet (schwäbisch für: Fastnacht) genannt wird. An diesem Tag übernehmen die Narren das Zepter über die Stadt und beherrschen diese in den kommenden sechs Tagen bis zum Aschermittwoch. In Rottenburg bedeutet dies: Feiern, gemütlich Beisammensitzen und Brauchtum – rund um die Uhr. Was die Fasnet für mich immer zu etwas ganz Besonderem gemacht hat: Es geht eben nicht nur um Remidemmi, sondern um schwäbische Gemütlichkeit und um althergebrachte Tradition. Schon um 1410 wurde in Rottenburg “Vassnach” gefeiert. Daran hat sich bis heute nichts verändert und so übergibt Gräfin Mechthild als bedeutende Figur der Rottenburger Geschichte und Gönnerin des Fasnachtsbrauchs in Form einer Darstellerin heute Abend auf dem Marktplatz den Schlüssel der Stadttore in die Hände ihres getreuen Hofnarren Halberdrein, der fortan die närrischen Tage anführt und die Stadt regiert.

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Geschafft!

Klar, so eine Serie von Feier- und Sonntagen hat was für sich: Man muss nicht arbeiten, man kann konnte früher mal ausschlafen… :mrgreen: Aber… :roll: Ganz ehrlich: Ich bin kein Sonntags- und erst recht kein Feiertagsmensch. Keine Frage: Urlaub ist klasse! Aber so richtig klasse ist er erst, wenn Werktag ist! :mrgreen: Ja, da bin ich so! Ich mag es, wenn man spontan sagen kann, dass man einkaufen geht oder man nicht überlegen braucht, welche Apotheke jetzt wo Notdienst hat (mit Kindern wird sowas zu einem nicht schätzbaren Vorteil :lol: – wobei da Hannah sehr pflegeleicht ist… bisher?! :roll: ). Ich mag einfach dieses Geschäftige, dieses Lebhafte. Ein Sonntag pro Woche geht gerade noch klar, einfach weil es seit einem guten Jahr sowas wie der “reine Familientag” ist, an dem nichts und niemand stören kann. Aber arg viel mehr ist mir dann irgendwie zuwider. Darum war die jüngste Serie von Feiertagen beinahe schon eine Tortur! :twisted: Naja, das ist jetzt etwas übertrieben, aber ich bin jedenfalls froh, dass nun vier “normale” Urlaubstage vor uns liegen. Dann ein “gewöhnlicher” Sonntag, der auch okay geht… Jo, und dann muss ich auch wieder arbeiten. :roll: Das ist um einiges beschissener blöder als Feiertage! :lol:

Mit meiner Feiertagsscheu bin ich übrigens nicht allein: Schon sehr berühmte Leute hatten dieselbe Einstellung. Johnann Wolfgang von Goethe meinte einst:

Es ist nichts so schwer zu ertragen,
wie eine Reihe von Feiertagen.

Punkt! :mrgreen:

Unbeschreiblich

Es gibt Erfahrungen im Leben, die man nicht in Worte fassen kann. Es gibt Erlebnisse, die man beim besten Willen nicht nachvollziehen kann, wenn man sie nicht am eigenen Leib erfahren durfte. Und ganz besondere Ereignisse prägen sich so in das Seelenleben ein, dass man selbst Tage, Wochen oder gar Monate danach noch davon zehrt und der Adrenalinspiegel in die Höhe schnellt, sobald man sich daran erinnert.

Was mir und außerdem rund 250 anderen Menschen am vergangenen Wochenende widerfahren ist, gehört ganz zweifellos zu diesen Erlebnissen. Ich leite seit rund drei Jahren einen Club, in dem sich Fans von Laith Al-Deen treffen und austauschen. In der Vergangenheit konnte ich in dieser Rolle schon sehr viele Blicke hinter die Kulissen des Musikbusiness werfen. Vieles ist in der Tat so beeindruckend, wie man es sich von außen vorstellt. Anderes ist sehr viel banaler und “einfacher” als man es glaubt. In jedem Fall sind es unheimlich interessante Erfahrungen, die man dabei macht. Die (mehr oder weniger spürbare) Nähe zu einem Menschen, den viele nur aus dem Radio oder von Plattencovern kennen, ist sicher auch beeindruckend und aufschlussreich. Vor allem aber die Erkenntnis, mit einem bloßen Projekt, einem simplen Gedanken, so viele Menschen zu erreichen (inzwischen weit über tausend!!!), das ist unumwunden einfach nur rührend.

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Das ist sie wohl…

© Uwe-Jens Kahl (Pixelio)

… die weltberühmte “Übergangszeit”. Manche sagen auch “die Zeit des Zwiebellooks”. :mrgreen: Übersetzt heißt das: Morgens isses a….kalt, mittags angenehm warm. Goldener Oktober halt! Und Zwiebellook deswegen, weil man meist was kurzes unter einem Pulli trägt und sich dann mit Fortschreiten des Tages immer weiter entblättert. :lol:

Sag mir einer was er will… Das ist mein Wetter! Mag sein, das liegt daran, dass ich in diesem Monat einst zur Welt gekommen bin. Wie auch immer: Ich find’s klasse, wenn man sich abends ins Bett kuschelt und sich erst mal unter der Decke ein Wärmereservoir anlegen muss. :lol: Das ist mir hundert Mal lieber wie sich stundenlang in einer unerträglichen Hitze schweißgebadet hin- und herzuwälzen. Morgens dann dieser unheimliche Nebel, der nach und nach von denselben Sonnenstrahlen weggebrannt wird, die dann später die sagenhaften Farben der Bäume in goldenes Licht tauchen. Herrlich! :mrgreen:

Kennt Ihr das?

Am kommenden Samstag findet im Schwarzwald ein Konzert dieses Herren statt. Wer nun sagt: “Ey, da steht auf der Seite aber gar nix von!”, der hat nicht ganz unrecht! Das Konzert am Samstag ist ein Exklusivkonzert, nur für Mitglieder dieses Haufens. Da ich dort die Rolle des Leithammels inne habe, bin ich in den letzten Wochen kräftig dran, zu planen, zu listen, zu organisieren, zu gucken, zu machen und zu tun… Und je näher nun dieser Termin rückt, umso mehr habe ich stets das Gefühl irgendwas vergessen zu haben. Wer kennt das nicht? Man sitzt im Auto, will den Schlüssel rumdrehen und in den Urlaub düsen und man ist sich absolut nicht sicher, ob das Bügeleisen und der Herd aus ist, ob man die Zahnbürste nun eingepackt hat oder nicht… Normalerweise stellt sich dieses Gefühl erst ein, wenn ich tatsächlich und leibhaftig im Auto sitze und wirklich losfahren will. So früh (schon Tage zuvor) hatte ich das noch nicht.

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