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Archiv für die Kategorie ‘Erkenntnisse’

Glücksmomente

2. März 2010 Katrin Keine Kommentare

Manchmal sind es gerade die kleinen Dinge, die das Leben so schön machen:

  • ein überraschender Anruf
  • ein unerwartetes Geschenk per Post ;-)
  • ein selbstgemaltes Bild vom Tochterkind
  • eine heiße Tasse Tee von der Lieblingssorte
  • eine gute Nachricht, die wieder Mut macht
  • Menschen, die einem zur Seite stehen
  • einige ruhige Minuten am Tag
  • beschwingte Musik im Radio
  • ein gutes Buch

Danke an alle Anrufer, Geschenkeverteiler, Bildermaler, Teekocher, Nachrichtenüberbringer, Mutmacher, Buchschreiber und an so viele andere

Auge in Auge

26. Februar 2010 Micha 1 Kommentar

Jeder kennt dieses Gefühl. Jeder weiß, wie es sich anfühlt. Es gibt Ereignisse im Leben, die man regelmäßig ausblendet, die man bestmöglich ignoriert wie verflossene Liebschaften, denen man am liebsten niemals wieder begegnen würde. Manchmal aber, da passiert es einfach. Da kann man nicht ausweichen und zur Seite schauen. Da muss man sich stellen und schließlich kapitulieren vor der Übermacht des Schicksals. Es ist immer schlimm, wenn ein Mensch diese Welt verlassen muss. Aber letztlich gehört es dazu wie das Geborenwerden, wie Schatten zum Licht. Angesichts dessen, wird einem die tatsächliche Hilflosigkeit gegenüber dem Lauf des Lebens bewußt und man lernt (wenn auch oftmals leider nur für den Moment) die wirklich wichtigen Dinge schätzen.

Lieber Jürgen, wo immer Du jetzt bist: Danke dafür, dass wir uns kenngelernt und so manchen, vor lauter Lachen tränenreichen Moment erleben durften. An diesem Tag heute wissen alle, die Dich kannten und mochten: Es waren viel zu wenige. Mach’s gut! Man sieht sich… :wink:

KategorienErkenntnisse

Von der Enttäuschung

25. Februar 2010 Katrin Keine Kommentare

Es mag sicherlich sein, dass ich ein eher pessimistischer Mensch bin. Vielleicht wurde ich so geboren, vielleicht hat das Leben mich aber auch so gemacht. Die letzten 2 Jahre waren für mich bzw. unsere Familie nicht einfach und Optimismus daher ein Fremdwort. Viel Schmerz und Enttäuschung, viel Kampf und Resignation liegt hinter uns. Die Zeiten wollen auch jetzt nicht wirklich besser werden und umso mehr schmerzt es, wenn man das Gefühl hat, alleine dazustehen. Wenn man Hilfe sucht und diese nicht bekommt, weil Banalitäten wichtiger sind, wenn man immer wieder vertröstet wird, wenn Freunde plötzlich schlecht über einen reden und wenn Kollegen auf einmal gegen einen sind. Dann ist das sehr enttäuschend, zermürbend und es schmerzt sehr. Es hilft auch nicht wirklich die Krisen zu überstehen. Nichts destotrotz haben mich die letzten 2 Jahre eins gelehrt: Ich hab einen, auf den ich mich verlassen kann, und das ist mein Michl!

Kleine Schätze

12. Februar 2010 Katrin Keine Kommentare

Steine beherbergen in sich die Energien von Jahrtausenden und ich glaube fest daran, dass jeder Stein eine Heilkraft in sich trägt, die er an uns weitergibt oder uns hilft negative Energien auszugleichen. Seit frühester Zeit wurden Edelsteine als heilig verehrt und zum Schutz vor negativen Einflüssen getragen. Die Kreuzritter z.B. sollen zum Schutz vor Gefahren und falschen Freunden stets ein Tigerauge bei sich getragen haben. In der Offenbarung des Johannes wird z.B. der Saphir als zweiter Grundstein des neuen Jerusalem genannt und Hildegard von Bingen, eine der mittelalterlichen Heilerinnen, beschreibt in ihrem umfassenden Werk “Physica” von 1154 u.a. die Entstehung von zwölf Edelsteinen und erläutert deren Anwendungsmöglichkeiten.Vielleicht ist es also das Mythische das mich so an den Heil- und Edelsteinen fasziniert. Vielleicht hat auch meine Oma daran etwas Schuld. Ich erinne mich nämlich noch sehr gut an ihren Setzkasten, in dem sie die unterschiedlichsten Steine aufbewahrt hat bzw. bis heute aufbewahrt. Dort findet man z.B. einen Bernstein mit einer versteinerten Fliege oder einen Lavastein aus Sizilien.
Meine eigene Sammlung an Heilsteinen wächst stetig und so habe ich für jede Gelegenheit meinen persönlichen Stein zur Hand:

  • meinen grünen Jadestein trage ich, wenn ich ruhiger werden will oder wenn eine Entscheidung ansteht. Er verhilft auch zu Harmonie und Liebe
  • der Karneol gilt als “Widderstein” und ich habe ihn bei mir, wenn ich Mut brauche oder Dinge optimistischer sehen möchte
  • mein Mondstein fördert die weiblichen Intuitionen und gibt Feinfühligkeit
  • aus den Bergkristallen lässt sich prima Kristallwasser herstellen, welches klarsichtig macht
  • in unserer Wohnung sind Rosenquarze verteilt. Diese machen empfindsamer für die Wünsche und Sorgen anderer Menschen
  • im Schlafzimmer liegen Amethyste, diese vertreiben Alpträume und verhelfen somit zu einem ruhigen Schlaf

So kann ich zu jedem meiner kleinen Schätze eine eigene Geschichte erzählen und sagen, wann und wie ich sie gebrauche. Lacht mich aus und haltet mich für verrückt – ich glaube fest an meine Steine und hab immer einen bei mir, der mich beschützt und mir durch die Probleme des Lebens hilft.

Das Glück anderer Leute

30. Januar 2010 Katrin 2 Kommentare

© Oliver Haja (Pixelio)

Wenn so alles schief geht im Leben und ich kurz davor bin, den ganzen Mist einfach hinzuschmeißen, dann guck ich aus dem Fenster und mach mir so meine Gedanken:

  • ist die alleinerziehende Mutter von nebenan glücklich mit ihren 2 Kindern, oder beneide ich sie nur um ihr Mutterglück?
  • ist der Nachbar, zwei Häuser weiter, wirklich zufrieden mit seinem arbeitslosen Leben oder beneide ich ihn nur, weil er den ganzen Tag zuhause ist und scheinbar trotzdem genug Geld hat für ein großes Auto und eine Videokamera?
  • läuft bei der Großfamilie, eine Straße weiter, wirklich alles so rund wie es den Anschein hat, oder sehe ich nur das, was ich sehen soll?

Glück ist relativ. Wann ist man glücklich? Die einen sind glücklich, wenn sie gesund sind, andere wenn sie Geld gewonnen haben, wieder andere wenn sie anderen Menschen helfen konnten. Vielleicht sehen diese Leute auch durch unsere Fenster und denken: ach, die sind bestimmt glücklich und ich hab so nen Mist am Hals!

KategorienErkenntnisse

Für´s Spatzel

24. Januar 2010 Katrin Keine Kommentare

Man muss nicht das Gescheitere tun,
sondern das Bessere.
Jakob Boßhart

Liebe Frau Holle

23. Januar 2010 Katrin 3 Kommentare

An
Frau Holle
Himmel 3
12345 Schneehausen

Liebe Frau Holle,

es ist der 23. Januar und – es schneit nicht. Es liegt auch sonst bemerkenswert wenig Schnee auf Feld und Flur. Nicht, dass ich Ihnen Inkompetenz oder gar Faulheit unterstellen möchte – nichts liegt mir ferner – viel eher möchte ich Sie erinnern, an das was früher mal Winter war:

  • Schneetreiben und weiße Pracht von November bis März
  • Tiefschneespuren am Waldrand
  • Schlitten und Rodeln gut
  • Wintersonne und Schneegeglitzer

Es wäre sehr, sehr schön wenn Sie sich noch vor Ende März dazu entschließen könnten, hier auf der Schwäbischen Alb das eine oder andere Schneewölkchen vorbeizuschicken.

Vielen Dank schon mal im voraus – auch im Namen meiner Tochter

Katrin Vollmer

Danke, Oskar!

19. Januar 2010 Katrin 3 Kommentare

Eigentlich esse ich kein Fleisch. Hin und wieder mal ein Wurstbrot und dann ist es wieder gut. Für Micha und Hannah koche ich aber regelmäßig Fleischiges. Und ehrlich gesagt, hab ich mir nicht so riesig Gedanken gemacht über die Herkunft des Fleisches. Ich hab oft bei Aldi Fleisch gekauft. Wurst hingegen schon seit einer Weile nur bei unserer Zeeb-Filiale in Engstingen. Vor kurzem kam im Fernsehen ein Bericht über einen Schlachthof auf der Schwäbischen Alb, der sogar für Bio-Land schlachtet, und es war schockierend: die Tiere wurden gequält und brutals ermordet. Ich benutze dieses Wort mit Absicht, denn von einem “tiergerechten Töten” waren die Schlachter weit entfernt. Die Tiere wurden bei lebendigem Leib aufgeschnitten und ausgenommen. Also nix mit Betäubung oder so!
Der Schock saß also tief und ich hab mir sehr viele Gedanken gemacht. Schluß endlich habe ich der Firma Zeeb eine Mail geschrieben, und diese will ich hier veröffentlichen. Um zu zeigen, dass man auch mit gutem Gewissen Tiere essen kann, wenn man sie eben in einer Metzgerei kauft und diese Ramschartikel im Supermarkt verweigert. Wir sollten uns also alle mal so unsere Gedanken machen!

Sehr geehrte Damen und Herren,

nicht nur aus Qualitätsgründen kaufe ich Fleisch und Wurst für meine Familie ausschließlich in Ihrer Zeeb-Filiale in Engstingen. Mir ist sehr daran gelegen, dass die Schlachttiere artgerecht gehalten und geschlachtet werden. Die Herkunft Ihrer Schlachttiere konnte ich auf Ihrer Homepage erfahren. Leider steht dort nichts über Ihre Schlachthöfe geschrieben. Heute habe ich mit Entsetzen im Fernsehen ein Video über die Schlachtung von Tieren an einem Bio-Schlachthof in Baden-Württemberg gesehen. Dieser Schlachthof schlachtet unter anderem für die Marke “Bioland”. Aus sicherlich verständlichen Gründe mache ich mir nun Sorgen, wo die Wurst und das Fleisch von Zeeb produziert werden. Ich hoffe sehr, Sie können mir die Sorgen nehmen und mir versichern, dass Ihre Tiere nicht qualvoll geschlachtet werden.

Vielen Dank für Ihre kurze Antwort.

Katrin Vollmer

Sehr geehrte Frau Vollmer,

vielen Dank für Ihre Mail. Ich kann Ihre Sorgen gut verstehen, denn viele Verbraucher machen sich keine Gedanken, wie denn das Schnitzel, das auf dem Teller liegt, überhaupt produziert wurde.

Schon immer legen wir großen Wert auf die Herkunft unserer Tiere sowie möglichst kurze Transportwege zum Schlachthof. Deshalb werden unsere Tiere im Schlachthof in Mengen bei Sigmaringen geschlachtet. Die meisten Bauernhöfe, von denen wir unsere Rinder und Schweine beziehen, sind auf der Schwäbischen Alb, deshalb liegt der Schlachthof in Mengen ideal.

Bei der Schlachtung ist immer ein Veterinär dabei, der alles überwacht. Die Schweine werden vor der Schlachtung schonend mit CO 2 betäubt, bei den Rindern erfolgt die Betäubung mit einem Schußapparat.

Leider ist der Schlachtvorgang kein sehr angenehmer Anblick, denn die Tiere müssen ausbluten und werden anschließend ausgenommen. Das muss aber jedem Verbraucher, der Fleisch und Wurst isst klar sein, dass für diese Produkte ein Tier sein Leben läßt. Deshalb ärgert es mich, dass ein so kostbares Produkt wie Fleisch in den Supermärkten und bei den Discountern zu billigsten Preisen “verramscht” wird.

Da es sich bei dem Schlachthof in Mengen um einen kleineren Regionalschlachthof handelt, werden dort auch nicht so viele Tiere geschlachtet wie in den großen Schlachthöfen wie zB. in Ulm oder Crailsheim. In Mengen wird auf die schonende Schlachtung großer Wert gelegt. Das wird von unserer Qualitätsbeauftragten Frau Fritz ebenfalls überwacht.

Falls Sie hierzu noch Fragen haben, können Sie mich gerne anrufen.

Freunliche Grüße

Jürgen Zeeb
Geschäftsführer

Immernoch da

10. Januar 2010 Katrin 3 Kommentare

Finette ist jetzt fast 3 Jahre tot und trotzdem ist sie noch immer fast täglich in meinen Gedanken. Nicht nur weil ich, jedes Mal wenn ich in den Stall gehe ihr “Grab” sehe, sondern weil sie einfach immernoch da ist:

  • sie fällt mir ein, wenn ich Karotten kaufe
  • sie fällt mir ein, wenn ich Fenchel koche (den hat sie geliebt)
  • sie fällt mir ein, wenn draußen ein Schneesturm tobt, denn gerade an solchen Tagen war ich draußen und hab geguckt, ob es ihr gut geht
  • sie fällt mir ein, wenn ich an Rufus verzweifel, weil er sich wegen eines vom Baum fallenden Blättchens ins Fell macht
  • sie fällt mir ein, wenn es mir nicht gut geht und ich nirgends eine Zuflucht finde (sie konnte so gut trösten)

Diese komische Sehnsucht nach ihr, die hab ich noch immer im Herzen und ich muss dann erkennen, dass sie mir noch genauso fehlt wie am Tag nach ihrem Tod! Finette ist wirklich mehr als ein Pferd, sie ist einfach meine Freundin!

KategorienErkenntnisse

Kinder

10. Januar 2010 Katrin 1 Kommentar

Kinder sind ein nie enden wollender Quell der Freude