Nicht mein Problem!

Nicht mein Problem…

  • wenn die Meere überfischt werden, weil jeder billigen Fisch will
  • wenn die Eisberge schmilzen und die Eisbären aussterben
  • wenn auf gerodeten Urwaldflächen Rinder gezüchtet werden, für den Fleischkonsum in Europa
  • wenn Kinder verhungern und wir tonnenweise Lebensmittel wegschmeißen
  • wenn die Laufzeiten maroder Atomreaktoren verlängert werden
  • wenn Menschen in der heutigen Zeit immernoch an Aids sterben
  • wenn Kinder schon gewalttätig sind
  • wenn Tiere gequält werden
  • wenn der Nachbar seine Kind verprügelt oder es verhungern lässt
  • wenn immer mehr Menschen arm werden
  • wenn das Klima langsam kollabiert
  • wenn wir in unseren Lebensmitteln Giftstoffe haben
  • wenn unsere Bundesregierung weiter Schulden macht, obwohl der Schuldenberg bereits jetzt unüberschaubar ist
  • wenn man wegen Zivilcourage selber Opfer von Gewalt wird
  • wenn sogenannte Nutztiere unter erbärmlichen Bedingungen gehalten und geschlachtet werden
  • wenn die Taschen der Manager immer voller werden, und die der Bürger immer leerer
  • wenn Geld in den Aufbau bankrotter Firmen gesteckt wird und der Kindergarten nebenan zu machen muss

Es ist in der Tat nicht mein Problem. Es ist unser aller Problem und wir sollten endlich anfangen uns unseren Problemen zu stellen, anstatt sie zu ignorieren!

Mantra des Teetrinkens

Tee wärmt, wenn dir kalt ist.
Tee kühlt, wenn dir heiß ist.
Tee beruhigt, wenn du nervös bis.
Tee baut auf, wenn du niedergeschlagen bist

Aufwachen !!!

© S. Hofschlaeger (Pixelio)

umdenken – nachdenken – mitdenken
für eine gerechtere Welt – für unsere Umwelt – für unsere Tierwelt
sich engagieren – sich wehren – sich einsetzen -  sich informieren
für eine gerechtere Welt – für unsere Umwelt – für unsere Tierwelt
hinsehen – nicht alles glauben – handeln
für eine gerechtere Welt – für unsere Umwelt – für unsere Tierwelt

Die gestrige Doku “Hannes Jaenicke – im Einsatz für Haie” hat mich die obigen Worte denken lassen. Wir müssen endlich aufwachen und handeln, sonst machen wir unsere Erde, unsere Ozeane, unsere Lebensgrundlage kaputt. Wir hinterlassen unseren Kindern einen zerstörten Planeten. Wenn sich unsere Politiker auf der ganzen Welt nicht für Umwelt- Tier- und Klimaschutz interessieren, so sollte jeder einzelne von uns das dringlichst tun. Denn: die Zeit läuft ab!
Engagiert Euch, wehrt Euch, macht die Augen auf – bevor es zu spät ist!

Weiterlesen, informieren, mitmachen:
www.sharkproject.org
www.greenpeace.de
www.hannesjaenicke.zdf.de

Der Herbst ist da!

Hannah und Katrin beim Drachensteigen

Der Zahn der Zeit

Hannah hat seit ihrer Geburt einen besten Freund: ihren Knopf. Dieser kleine Bär geht seit jeher mit ihr überall hin: zum Spazieren, zum Onkel Doktor, zum Einkaufen, zur Oma… Sie kann ohne ihn nicht einschlafen und ist ohne Knopf schwerer zu trösten. Klar, dass wir uns da nicht nur auf ein Exemplar verlassen konnten und zur Sicherheit zwei dieser Freunde zuhause haben. So kann einer getrost in der Waschmaschine baden und Hannah hat trotzdem immer einen Kumpel zur Hand. ;-)
Keine Frage, dass ihr Knopfi auch mit in den Kindi geht. Was uns zu der Entscheidung gebracht hat, noch einen Knopf zu kaufen. Immerhin wird der “Kindi-Knopf” mit der Zeit sicherlich etwas siffiger werden als die beiden anderen Exemplare. :mrgreen: Dieser neue Knopf ist jetzt bei uns angekommen und um den erbarmungslosen nagenden Zahn der Zeit zu dokumentieren, hier ein Bild:

Alt und neu

Der neue und der alte beste Freund. Und dahinter die Verursacherin der Gebrauchsspuren :-)

Du lebst in uns

Wie Katrin an anderer Stelle schon erzählte, ereilte uns Ende letzten Jahres kein schönes Schicksal. Unser zweites Baby, Hannahs Geschwisterchen, war nur wenige Gramm schwer und aus rein medizinischer Sicht nicht mehr als ein “Zellklumpen”. Eine Hand voll Leben, das lange vor der Geburt endete; so früh, dass das Kind nach deutschem Recht keinen Anspruch auf einen Namen, eine Geburts- und Sterbeurkunde besaß, nicht mal auf ein Grab. Im Herzen seiner Eltern wird das Kleine aber immer seinen Platz haben.

Erst viel zu spät haben wir erfahren, dass unser Baby nicht, wie vor einigen Jahren noch üblich, zusammen mit abgenommenen Raucherbeinen organischem Klinikabfall als Sondermüll entsorgt wurde, sondern auf dem Reutlinger Friedhof Römerschanze eine Ruhestätte gefunden hat. Die würdige Begräbnisstätte für die Allerkleinsten, zugleich ein Ort der Trauer und des Erinnerns für die verwaisten Eltern, ist unverständlicherweise nirgendwo ausgeschildert und für unwissende Eltern wie uns nur eher schwer zu finden. Unter uralten Bäumen am Südrand des Friedhofes ragt eine zunächst merkwürdig erscheinende Skulptur empor, die die Trauer der Eltern, die Lücke, die der Verlust des erwarteten Kindes reißt, aber auch die Hoffnung, die den Tod überwinden kann symbolisiert. Der Ort strahlt eine merkwürdige Ruhe und Gelassenheit aus, von der man sich unwillkürlich anstecken lässt. Vielleicht ist es aber auch einfach nur eine gewisse Art von Trost, die wir dort spürten. Immerhin gibt es nun plötzlich einen Bezugspunkt, einen versinnbildlichten Platz der Trauer und des Abschieds. Das was unserem Kind und uns vorenthalten wurde, nämlich ein Platz mitten im Leben, scheint nun wenigstens einen kleinen “Ersatz” gefunden zu haben. Das ist für Katrin wie für mich ein wichtiger Schritt in unserer insgeheim immer noch kaum verminderten Trauer.

Um ein Kind zu trauern, das man nie im Arm halten konnte – das ist nicht leicht. Loslassen, Abschied nehmen und ein Stück weit erleichtert nach Hause gehen – dabei soll der Gedenkplatz helfen. So war auch der symbolische Teil der Einweihungsfeierlichkeiten im Jahre 2004 zu verstehen: Jeder sollte einen Stein am Gedenkplatz niederlegen – und stattdessen eine Feder mitnehmen. Auch wir haben einen kleinen Gedenkstein vorbereitet, den wir dort ablegen werden – und stattdessen werden wir unsere imaginäre “Feder”, unser Baby mitnehmen… in uns… für immer.

Kleine Geste – große Wirkung

Vor ein paar Wochen hab ich hier den Beitrag “Abschied nehmen dürfen” veröffentlicht. Darin ging es um das große Schweigen das herrscht, wenn eine Familie ein Kind während der Schwangerschaft verliert. Uns ging es so und ich wollte und will nicht schweigen. Durch Zufall hab ich von der Initiative “Glücklose Schwangerschaft” gehört und hab durch diese Initiative endlich einen Platz für meine Trauer gefunden. Ich habe aber noch mehr gefunden: der Seelsorger, mit dem ich damals telefonierte ist kein anderer als der Pfarrer, der mich einst konfirmiert hat :-)
Um mein Schweigen vollständig zu brechen, habe ich vor ein paar Tagen einen Brief an die Klinik geschrieben, in der damals die Ausschabung gemacht wurde. Ich hab all meinen Ärger und meine Wut über das “nicht-reden” reingepackt. Heute hat mich besagter Pfarrer angerufen und mir inständig für meinen Brief gedankt. Endlich hätte er etwas in Händen, womit er den Ärzten und der Klinikleitung klarmachen kann, dass es wichtig ist zu trauern und zu reden, dass es wichtig ist den Frauen zu sagen: es gibt einen Platz, euer Kind wird wahrgenommen und beerdigt! Auch wenn das Kind in Ärzteaugen nur ein Zellklumpen ist. Endlich kann auch er effektiver gegen das allgemeine Schweigen vorgehen.

Und es tut so gut! Es tut mir und vorallem meiner Seele so gut, endlich reden zu können und vorallem anderen damit auch noch zu helfen.

Die Moral von der Geschichte ist wohl folgende: macht das Maul auf, Leute! ;-)

Schwäbische Kehrwoche

KehrwocheOb es diese Art der Gebäudereinigung auch in anderen Bundesländern gibt weiß ich nicht, hier bei de Schwoba jedenfalls wird akriebisch darauf geachtet, dass einmal die Woche das Treppenhaus gereinigt wird und wehe dem, der dies nicht ordentlich durchführt. Hui, da droht ein Donnerwetter :-x .
Wir haben in unserem Haus eine Hausmeisterin und die achtet mit Adlersaugen auf die korrekte Durchführung eben dieser Kehrwoche. Gnade mir, denn als wir letztes Jahr hier eingezogen sind, war ich mit den Gepflogenheiten dieses ehrenwerten Hauses noch nicht vertraut und habe prompt die Kehrwoche falsch durchgeführt. Da hat es aber ordentlich Mecker von Frau Hausmeisterin gegeben :oops: . Als gewissenhafte Mieterin achte ich seither natürlich darauf, den Standards zu entsprechen :mrgreen: .
Was mich in letzter Zeit jedoch etwas grätig stimmt ist die Tatsache, dass unser Nachbar dieser Tradition hier nicht nachzukommen scheint. Er macht nämlich selten bis keine Kehrwoche und keiner sagt was. Da stellt sich mir die Frage: wird das hier nur von Frauen verlangt? Hat der Herr mit der Hausmeisterin einen Deal am Laufen? Sind illegale Machenschaften am Werk?
Die Reinlichkeit dieses ehrenwerten Hauses leidet jedoch nicht unter der mangelnden Putzwut des Nachbarn :lol:

Erkenntnisse

  • Der Frühling ist auf der Alb noch nicht angekommen: windig bei 6 Grad *bibber*
  • Der Herr Nachbar wechselt soeben seine Reifen. Der hat wohl trotz frischer Temperaturen schon Frühlingsgefühle   bzw. ein Gottvertrauen :eek:
  • Ich bin alt: bei SWR3 ist 80-er Tag und ich kann fast alles mitsingen. Das ist zwar sehr schön :cool: aber es beängstigt mich auch etwas :mrgreen:
  • Warum sagen die im Radio immer, man könne die Jacke ausziehen und in die Sonne sitzen?? Wo is Sonne? Wo isses warm?? :mad:

Woran merkt man…

  • … dass wieder zwei Wochen rum sind? – Wenn der nächste Infekt Einzug hält. :roll:
  • … dass Montag ist? – Wenn draußen die Sonne scheint und ich hier im Büro hocken muss. :mad:
  • … dass man cholerische Nachbarn hat? – Wenn man ein Wochenende lang Familienstreit vom Feinsten mitbekommt. Das machen wir nicht mehr lange mit! :evil:
  • … dass man urlaubsreif ist? – Wenn man am Kaffeeautomaten auf den Knopf drückt und dann erst merkt, dass noch gar keine Tasse unterm Auslauf steht. :???: