Erkenntnisse zur kurzen Auszeit

Die letzten Tage war es hier sehr ruhig, was schlicht und ergreifend an einem viel zu vollen Terminkalender lag. Trotzdem (oder gerade deshalb) gibt es hierzu einige Erkenntnisse:

  • Neue Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. Ich bin begeistert, welchen Weg da jemand einschlägt. Mutig, selbstbewußt… gut! :mrgreen:
  • Zwanzig Zentimeter Neuschnee… das hätte jetzt wirklich nicht mehr sein müssen, oder? Jetzt war noch nicht mal ganz der alte Schnee fort und der erste Hauch Frühling da, jetzt kommt schon wieder der Winter! :cry:
  • Zum Glück kam die weiße “Pracht” erst am Donnerstag! Am Mittwochabend war ich nämlich noch weiters mit dem Auto unterwegs. :roll:
  • Jetzt ist es amtlich: Ab Oktober geht Hannah in den Kindergarten… und zwar in den evangelischen, der näher liegt und uns einfach spontan mehr zusagte. Wir haben den Ratschlag befolgt und hörten einfach auf unsere Bäuche. :mrgreen: Danke nochmal! :wink:

“Wetten dass..?”-Erkenntnisse

  • Jennifer Aniston scheint bei weitem nicht so symphatisch und locker zu sein, wie sie auf der Leinwand oder im Fernsehen wirkt. :roll:
  • Die Wetten werden immer verwechselbarer und daher austauschbarer.
  • Geht noch peinlicher als peinlich? Ja! Das nennt man dann Boris Becker und “seine Lilly”. :-?
  • Bei den Showacts kassierte Hape Kerkeling Uschi Blum mit Abstand den meisten Applaus. Angesichts der (eigentlich) namhaften Konkurrenz (Oasis, Reamonn und Duffy) ist das schon beinahe beängstigend! :roll:
  • [Machomodus] Wer sich von (s)einer Frau während der Fahrt einen Motorradreifen montieren lässt und anschließend damit über (gefühlte) 400 km/h schnell durch die Gegend rast, der hat wirklich grenzenloses Vertrauen. Heiraten! Sofort! :twisted: [/Machomodus]
  • Die Sawatzki sieht langsam aus wie Nosferatu. Dafür ist sie im Gegensatz zu manchem Hollywood-Star wenigstens locker und natürlich.
  • Klasse! Meister Propper hat einen Oscar bekommen! :-D
  • Eine eher seichte “Wetten dass..?”-Show ist immer noch hundertmal besser als der übrige Müll, den man heutzutage zu sehen bekommt. ;-)

Winterliche Erkenntnisse

  • Minus 15°C sind verdammt kalt.
  • Dass es heute Nacht noch kälter gewesen sein muss, zeigt die Tatsache, dass heute Morgen nicht nur das Garagentorschloss, sondern das gesamte Garagentor zugefroren war.
  • Gefrorener Schnee ist noch ätzender als einfach nur meterhoher.
  • Hannah war heute Morgen leicht enttäuscht, dass der Papi trotz Schneemassen zur Arbeit fährt. Gestern war das viel besser! :lol:
  • Wenn man mit dem Auto durch eine verschneite Winterlandschaft fährt und im Radio was von einem “Schneeballsystem” von irgendwelchen Betrügern hört, dann ist das aberwitzig. :mrgreen:
  • Blauer Himmel, verschneite Landschaft und der Gedanke an ein schneeschippendes Kind motivieren nicht gerade zu übereifriger Arbeit. :roll:

Erkenntnisse

  • Sturm ist blöd
  • wenn Hannah mit vollem Mund niest, ist es eklig
  • manchmal muss man sich überwinden und ist danach erstaunt wie leicht es gefallen ist
  • manchmal sind gerade die Menschen von denen man es nicht erwartet verständnisvoller als die engsten Freunde
  • der Benzinpreis ist immer dann hoch, wenn mein Tank leer ist

Das schwarze Gold

Ich hab keine Lust, Durst und Fernweh… Da hilft nur eins – wenn man’s denn griffbereit hätte. :roll:

© Jan-Paul Herr (Pixelio)

Ungerechtigkeit?!

Ist es nicht ungerecht, dass

  • Hannah schon wieder einen Schnupfen hat (nach einer erst im November überstandenen Grippe und eines erst vor einer Woche ausgeheilten Magen-Darm-Virus)
  • man hierzulande für ein verschrottetes Auto 2.500 EUR bekommt, für ein Kind aber nur 100 EUR (wo is´n überhaupt das versprochene Geld für unser Kind? Muss ich das auch erst verschrotten lassen?)
  • andere immer zufriedener sind als man selber (zumindest glaubt man das)
  • hier schon wieder Nebelsuppe ist, und anderswo die Sonne scheint
  • ich unglaubliche Augenringe und graue Haarsträhnen habe und damit glatt 5 Jahre älter aussehe :cry:
  • ein Teil der Wohnung immer verwüstet ist, obwohl ich gerade aufgeräumt habe :razz:
  • der Wäscheberg nicht kleiner wird
  • manches eben doch nicht durch die Zeit geheilt wird :sad:

Gewöhnungsbedürftig

  • Komischerweise gewöhne ich mich seit ein paar Jahren ganz schnell daran, nach Silvester die neue Jahreszahl im Datum zu schreiben. Früher war das ganz anders… :mrgreen:
  • Dass ich seit gestern Abend ständig einen komischen Druck auf den Ohren hab und mir eins davon immer zufällt, ist definitiv gewöhnungsbedürftig. :roll:
  • Ich werde mich wohl nie dran gewöhnen, wenn es Hannah mal nicht so gut geht. Und sei es nur ein einfacher Schnupfen oder (wie zuletzt) eine Magen-Darm-Grippe.
  • Es ist eine wirklich dumme Angewohnheit, dass ich jeden Abend sag: “Morgen geh ich mal früher zur Arbeit!” Schaffen tu ich’s (fast) nie! :lol:
  • Ich schaff es einfach nicht, mich dran zu gewöhnen, dass ich hier sitz, während Hannah zu Hause plappert, lernt, singt, und vom Papi enttäuscht ist, weil er schon wieder weg ist. :cry:

Erkenntnisse nach einer Woche Auszeit

Nachdem wir drei nun über eine Woche lang außer Gefecht waren, zieht man unwillkürlich Bilanz:

  • So eine Gastroenteritis kann irgendwo sehr reinigend und leerend wirken.
  • So eine Gastroenteritis schlaucht tierisch – das hält man nicht für möglich.
  • Es ist unglaublich, wieviel Flüssigkeit ein Mensch verlieren kann.
  • Zum ersten Mal habe ich (aufgrund des Drängens unseres Arztes) erlebt, wie wichtig und entscheidend es ist, sich “richtig” auszukurieren und sich nicht gleich wieder nach dem ersten Anzeichen von Leben in die Arbeit zu stürzen.
  • Man gewöhnt sich (gerade auch in einer Genesungsphase) viel zu schnell ans Nichtstun und das Daheimsein bei den Lieben. :roll:

Jetzt hat uns aber der Alltag wieder und in diesem Zusammenhang wünsche ich Euch allen einen guten Start in die neue Woche! ;-)

Erkenntnisse zum Jahresbeginn

  • Silvesterknallzeug macht roten Schnee. Eklig! :???:
  • Hannah findet Feuerwerk klasse, auch wenn es den Schnee rot macht.
  • Hannah ist das beste Kind auf der Welt, denn trotz mitternächtlichem Feuerwerk (das sie natürlich aufgeweckt hat) schlief sie nach Betrachtung der ganzen Angelegenheit ohne Probleme ein und weiter wie ein Engelchen… ohne Murren, Weinen, Meckern.
  • Die Alb kann manchmal arschpopokalt sein. :roll:
  • “Popokalt” heißt: Schnee, der fällt, friert sofort am Boden fest. :shock:
  • Anders ausgedrückt: In den letzten Tagen hatten wir morgens -7°C, nachts sogar bis zu -14°C :eek:
  • Inzwischen wird’s wieder wärmer. :mrgreen:
  • Gehören wir zum “alten Eisen”, wenn wir beide (also Katrin und ich !!!) an Silvester um kurz nach zehn auf dem Sofa einschlafen und erst fünf vor zwölf wieder zu uns kommen? :???:

Adieu 2008!

Heute ist nun also Silvester und ganz unbewußt stellt man sich die Frage, wie das vergangene Jahr war. Was hat es Gutes gebracht, was war eher negativ? Ich bin eigentlich keiner von denen, die glauben, dass durch den bloßen Jahreswechsel alles anders wird oder das man etwas verbessern oder zumindest verändern sollte. Letztlich ist es doch nur ein kalendarisches Ereignis, eine Kehrtwende in einem zeitlichen System. Trotzdem verstehe auch ich einen Jahreswechsel als eine Art von Abschluss und Neuanfang — zumindest, um Bilanz zu ziehen.

Unser Jahr 2008 war — gelinde gesagt — beschissen nicht ganz so toll. Es würde den Rahmen sprengen, hier alles aufzuzählen, was dazu beitrug. Außerdem gehören viele Dinge davon auch nicht hierher. Erfreulich war sicher der Umzug in unsere neue Wohnung, der deutlich mehr Platz mit sich brachte. Natürlich gibt es auch hier gewisse “Mäkel”, aber wir haben so vieles dazugewonnen, dass diese nicht weiter ins Gewicht fallen.

Abgesehen davon war auch 2008 sehr geprägt von Hannah und ihren Entwicklungen. Als ich vor Hannahs Geburt immer daran dachte, Vater zu sein, stellte ich mir die Zeit, bis dann endlich eine verbale Kommunikation möglich ist, stets als die schwierigste vor. Rückblickend kann ich das nur unterstreichen. Auch wenn ihr Gequassel ihr ständig wachsender Wortschatz manchmal etwas geballt daherkommt, so ist es doch eine Wohltat, dass das Kinde nun sagen kann, wo es ihm fehlt, was es will und was es nicht möchte. Das Raten hat ein Ende und man kann viele umständliche Aktionen ganz einfach sparen. Das ist ganz zweifelsohne ein Gewinn in dem vergangenen Jahr und ich denke, auch Hannah empfindet das so. Gleichzeitig lernte die Kleine aber auch Türen zu öffnen und Treppen zu laufen… weswegen nun eigentlich nichts mehr sicher ist. Ansonsten kann ich nur bestätigen: Hannahs zweites Lebensjahr war insgesamt gesehen einfach nur schön! :grin:

Was gab es sonst noch? Wieder mal ein geniales Konzert in Hanau mit Herrn Al-Deen, bei dem ich diesmal leider nicht die Leutchen aus dieser Meute traf. Das war ein großer Wehrmutstropfen und ich kann mich dem Eindruck nicht entziehen, dass mir dieses ausgebliebene Aufeinandertreffen einen Hauch von Arroganz oder zumindest Distanzierung auferlegt hat. Dabei täuscht dieser Eindruck voll und ganz, denn ich habe es selbst am meisten bereut, nicht unter “meinesgleichen” zu kommen. Zu allem Übel habe ich dann in diesem Jahr verpasst, dieser Dame ganz recht herzlich zum Geburtstag zu gratulieren und ihr auch noch ganz lieb zu danken. Ersteres möchte ich hier in aller Öffentlichkeit nachholen, zweiteres erledige ich dann lieber privat (newohr, Hase? :lol: ).

Tja, was bleibt dann also noch? Ein Ausblick auf das neue Jahr, verbunden mit der Hoffnung, dass es auch seine wirklich erfreulichen Höhepunkte haben wird, vor allem aber insgesamt erfreulicher ausfällt. Uns, aber vor allem auch Euch allen, die hier mitlesen, wünsche ich ein friedliches, geruhsames, erfolgreiches und (ganz wichtig!) gesundes 2009. Rutscht gut rüber und ich würde mich freuen, wenn wir auch im nächsten Jahr den Alltag miteinander bestreiten… ganz gleich auf welchen Wegen, ob hier im Blog, real… wie auch immer! :wink: