DVDs leihen leicht gemacht
Die Qualität des Fernsehprogramms nimmt aus unserer Sicht immer weiter ab. Außer der alltäglichen Tagesschau gucken wir uns kaum noch etwas im “regulären” Programm. Und seit auch beliebte, erfolgreiche TV-Serien käuflich zu erwerben sind, ist auch der letzte Grund wieder etwas daran zu ändern passé. Daher haben wir uns mehr und mehr auf das Medium DVD verlagert, auch, weil wir auf diese Weise das anschauen können was wir wollen… und vor allem wann wir wollen. Wenn dann zum Beispiel (was zum Glück selten ist) Hannah mit einem Schnupfen und den damit verbundenen, durchwachten Nächten dazwischen kommt, pausieren wir einfach und machen dann, wenn wieder Ruhe einkehrt, wieder da weiter, wo wir aufgehört hatten.
Da es aber unmöglich ist, alle Wunsch-DVDs käuflich zu erwerben, kommt man nicht umhin, gelegentlich den ein oder anderen Film in der Videothek auszuleihen. Im Zeitalter des Internets habe ich mich also auf die Suche nach einem guten Onlineanbieter umgesehen und habe dabei unglaubliche Erfahrungen gemacht. Es gibt von “ganz furchtbar übel”, über “ganz schrecklich” bis hin zu “geht so” und “hervorragend” alles was das Herz begehrt. Um das Ganze abzukürzen, vermelde ich nur die beiden Anbieter, die mir (nahezu) rundum “hervorragend” gefallen haben.
Wer nur hin und wieder gelegentlich eine Scheibe ausleihen möchte (dann vielleicht sogar gleich mehrere auf einmal), der sollte sich an den Verleihshop Jakob halten. Das DVD-Angebot ist erschlagend und beinahltet wirklich alles, was das Herz begehrt. Von Filmen über Serien, bis hin zu Kinderfilmen oder Dokumentationen. Alles, was das Verleihrecht besitzt kann man dort bekommen. Die Preise variieren, liegen aber meist bei 3,50 Euro pro DVD. Hinzu kommen allerdings (wenn man nicht die volle Anzahl DVDs pro Sendung leiht) noch Versandkosten. Dafür kann man die Datenträger eine volle Woche behalten.
Für Vielgucker muss es dann schon eine Flatrate sein, denn ansonsten läuft das ganz schön ins Geld. Hier hatte ich mal den Amazon-Verleih getestet und war sehr zufrieden damit. Allerdings schauen wir dann doch nicht (regelmäßig) so viele Filme, als dass sich das gelohnt hätte. Inzwischen gibt es den Amazon-Verleih auch gar nicht mehr und die Firma “LOVEFiLM” führt den Service fort. Ein vierwöchiges, kostenloses Testangebot hat mich dazu gebracht, diesen mal zu testen. Was soll ich sagen? Ganz okay! Die Auswahl ist fast so gut wie zu Amazons Zeiten, die Flatrateangebote sind (auch wenn sie dann mal kosten und sich lohnen) fair und umgerechnet durchweg günstiger als bei der Konkurrenz. Leider krankt auch LOVEFiLM an einer für Flatrateanbieter typischen Macke: Der Versand von neuen DVDs, wenn die alten zurückgesandt wurden dauert unverhältnismäßig lange. Es drängt sich der Verdacht auf, dass hier bewußt verzögert wird, damit man nicht allzu viele Filme für einen günstigen Preis ausleihen kann. Natürlich kann man das nicht wirklich unterstellen! Vielleicht liegt es auch nur an dem hohen Bestellaufkommen?!
Letztlich ist für uns eine Flatrate sowieso indiskutabel, weil wir auf Dauer nie regelmäßig viele DVDs ausleihen.
Was mich aber mal interessieren würde: Leiht Ihr auch DVDs? Wenn ja, wo? In der klassischen Videothek um die Ecke oder online? Was bezahlt Ihr und wie zufrieden seid Ihr?
Krabat
Vor vielen Monaten las ich irgendwo ganz beiläufig, dass eine Verfilmung des legendären Preußler-Jugendromans “Krabat” in Arbeit sei. Das habe ich mit einer gewissen Freude zur Kenntnis genommen, weil dieser Stoff und diese Geschichte mich immer schon fasziniert haben. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, in der ich das Buch zum ersten Mal las. Ich war verängstigt, begeistert und mitgerissen. Als Jugendlicher hat mich “Krabat” voll und ganz in seinen Bann gezogen… und nun hoffe ich, dass der Film, welcher nun in die Kinos kommt, das auch zu tun vermag. Ich bin gespannt!
La Boum – Die Fete
Ich gehöre zu einer Generation, die in den Achtzigern groß geworden ist. Das meiste, was damals aktuell und “in” war erscheint uns heute altbacken, ja geradezu lächerlich. Einige Dinge haben sich aber durchgesetzt, auch wenn sie nicht mehr aktuell sind. Sie sind zum Kult avanciert – so wie “La Boum – Die Fete”. Jemand, der die Zeit nicht miterlebt hat, wird sagen, das ist ein seichter Teeniestreifen. Wer aber live dabei war, wird mir zustimmen: Das war “unsere” Jugend!
Immerhin wurden die Songs aus dem Film (vor allem aus dem ersten Teil) zu echten Hits, die auf keiner Party fehlen durften. Ich denke da nur an “Reality” von Richard Sanderson! Hand aufs Herz: Welches Mädel war nicht in diesen “Mathieu” verknallt? Und welcher Kerl fand die junge Sophie Marceau alias “Vic” nicht aufregend? Na? Hä?
… ich überlege gerade ernsthaft, den Film mal wieder auszuleihen.
Alle, die jetzt sagen wollen: “Den Film kenn ich nicht! Dafür bin ich zu jung!”, der möge bitte schweigen…
Ich werde alt!
Der Baader-Meinhof-Komplex
Die Zeit der RAF in den 70er Jahren unserer noch jungen Bundesrepublik war eine aufwühlende und besorgniserregende Epoche. Obwohl ich die damaligen Geschehnisse aufgrund meines Alters bei weitem noch nicht bewußt miterlebt habe, so haben mich diese doch irgendwie geprägt. Die damaligen Terroranschläge lassen mich bis heute erschaudern und der Gedanke daran, dass so etwas mitten “unter uns” stattgefunden hat, lässt auch den aktuellen, islamistischen Terror in anderem Licht erscheinen.´
In wenigen Tagen kommt nun ein Film namens “Der Baader-Meinhof-Komplex” in die Kinos. Kein Geringerer als der deutsche Starproduzent Bernd Eichinger hat sich dessen angenommen und alles, was man davon zu hören oder sehen bekommt, zeugt von entsprechender Qualität. Ich bin ob dieser Tatsache sehr gespannt auf den Streifen und werde ihn mir ganz sicher ansehen. Die Authentizität soll unheimlich und die Nähe zu den Originalgeschehnissen beklemmend sein. Ich bin sehr gespannt darauf.
Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack in Form eines Trailers:
Extrablatt
Endlich, endlich, endlich! Durch puren Zufall habe ich heute Morgen entdeckt, dass es nun endlich einen meiner absouten Lieblingsfilme auf DVD gibt: “Extrablatt”! Als absoluter Fan von den guten, alten, klassischen Screwballkomödien ist das wie Geburtstag und Weihnachten an einem Tag. Zum Glück hat Katrin da auch einen gewissen Hang, weswegen es bei uns nicht selten vorkommt, dass abends zum Tagesausklang mal ein witziger Doris Day-Movie oder die alten, schwarz-weißen Miss Marple-Filme laufen. Und jetzt gibt es also “Extrablatt” (Original: “The Front Page”) mit Jack Lemmon und Walter Matthau. Was habe ich nicht gehofft und gebangt, dass dieser alte Schinken endlich digitalisiert wird.
Die Handlung und auch die Inszenierung ist nichts Besonderes, wenn man Billy Wilder-Filme kennt. Aber man erwartet ja auch nichts anderes!
Einfach nur geniale, witzige Dialoge und das herrlich harmonierende Paar Lemmon/Matthau. Der Film spielt in der Prohibitionszeit und handelt von Hildy Johnson und Walter Burns. Ersterer ist ein versierter Journalist (gespielt von Jack Lemmon), der immer den richtigen Riecher für eine sensationelle Reißerstory hat. Allerdings will dieser den aufregenden und unsteten Job an den Nagel hängen, heiraten und sich seiner zukünftigen Familie widmen. Klar, dass Walter Burns (Walter Matthau) als alter Haudegen mit Sinn für Profit und Kommerz das nicht ohne weiteres zulassen und gegensteuern will. Er setzt Himmel und Erde und fiese Tricks in Bewegung, um Johnson zu halten und setzt ihn zunächst gegen seinen Willen auf einen brisanten Fall an: Der verurteilte Mörder Earl Williams soll hingerichtet werden, der Stuhl wartet schon. Als dieser aber praktisch vom Galgen herunter entkommt, ist das Durcheinander perfekt, denn der Mörder taucht im Zeitungshaus auf und plötzlich wittert die halbe Pressewelt eine Story.
Der Fuchs und das Mädchen
Gestern Abend standen wir vor der Frage: Wie läuten wir die bevorstehende Urlaubswoche ein? Wir entschieden uns spontan für einen Film, den wir schon lange mal anschauen wollten. Alles, was wir darüber wussten, entsprach voll und ganz unserem Geschmack: Ein Film über Natur, über Tiere und die unberührte Wildnis und über ein Mädchen, das eben diese Welt für sich entdeckt. Die Rede ist von “Der Fuchs und das Mädchen”. Die Macher von “Die Reise der Pinguine” liefern damit einen “echten” Spielfilm ab. Ein kleines Mädchen verbringt ihre Freizeit stets im Wald und trifft dort eines Tages auf einen Fuchs. Sie findet ihn so wunderschön und interessant, dass sie fortan nicht nur vieles über diese Tiere liest, sondern diesen einen Fuchs unbedingt wiedersehen und ihn kennenlernen möchte. Über längere Zeit entwickelt sich so etwas wie eine kaum fassbare Freundschaft zwischen Mensch und (wildem) Tier. In atemberaubend schönen Bildern wird die Geschichte erzählt, sodass man hier und da das Gefühl hat zu träumen. Nicht nur die Landschaft lässt die Kinnlade nach unten fallen, sondern vor allem die schier unglaublichen Szenen zwischen Mädchen und Natur (und allem voran die Begegnungen mit dem Fuchs) reißen einen aus den Socken.
Ich will nicht sehr viel mehr verraten, sondern den Streifen einfach nur jedem, der für so etwas empfänglich ist, nahelegen. Wir haben selten einen Film gesehen, der einfach nur so atemberaubend schön und unglaublich ist. Tolle Bilder, tolle Musik und der Stimmung entsprechend eine vielsagende Handlung. Klasse! :grin:
Go West – King of wishful thinking
Ein tolles Lied, das ich immer wieder gerne höre! Und ja: Ich find auch den Film (nach wie vor) kultig und deutlich besser als sein oftmals kitschiger Ruf.
Serienfieber?
Irgendwie scheint grad sowas wie ein Serienfieber durch Deutschlands Blog zu wabern: souli schreibt ja in ihrem Blog davon, dass sie TV-Serien sehr schätzt, genauso wie Goldie im Aurum Blog. Auch im Bollenhut-Blog kann man hierzu was finden. Und wer hier fleißig mitliest, der könnte aufgrund des ein oder anderen Beitrags auf die Idee kommen, dass die drei in mir einen Gleichgesinnten gefunden haben. Aber der Schein trügt!
Für einen Moment hab ich mir überlegt, was das Gegenteil eines Junkies ist.
Eigentlich mag ich Serien überhaupt nicht. Das was souli gerade so interessant findet, ist für mich einfach nur ätzend: Ich will nicht immer warten müssen, wie es denn nun wieder weitergeht! Dafür bin ich einfach viel zu ungeduldig. Außerdem mag ich es nicht, regelmäßig von Sendeterminen abhängig zu sein – und das ist man ja nun mal, wenn man wissen will, wie es weitergeht!
Eben deshalb bin ich das Gegenteil eines Serienjunkies. Gut, ich hab als Kind Pippi Langstrumpf geliebt und ungduldig auf die nächste Folge gewartet. Auch habe ich Jahre später bei meinen Eltern hier und da “Dallas” oder “Ich heirate eine Familie” geguckt (letzteres mag ich bis heute und steh dazu, jawohl!!! *zuAnkeblinzel*). Und auch heute noch gibt es so ein paar Serien, die ich mag. Da sind die besagten “Friends”, “King of Queens” oder auch “Die Simpsons”. All diese Serien habe ich eigentlich erst durch Katrin entdeckt. Ich allein hätte wohl nie im Leben damit angefangen sie anzuschauen (mit Ausnahme vielleich von “Heinz Becker”, aber ob das so eine typische Serie ist?!
). Damit die für meinen Geschmack vorhandenen Nachteile einer Serie nicht mit Katrins Vorliebe kollidieren, haben wir uns einfach die entsprechenden DVDs angeschafft.
Und siehe da: Seither liebe ich diese Serien! Wir können nach Herzenslust Folge um Folge anschauen, ohne allzu sehr auf die Folter gespannt zu werden. Wenn Hannah ein kurzes Mittagsschläfchen hält, kann man mal eben schnell zwei, drei Folgen “Friends” einschieben. Herrlich! :grin: Lediglich Katrins Vorliebe für “Desperate Housewives” oder “Emergency Room” kann ich bis heute nicht wirklich teilen. Ich weiß nicht warum, aber diese Serien mag ich nicht so.
Und unterm Strich bin ich dann doch eher der “Film-Typ”, der eine abschließende Geschichte einem schier endlosen Handlungsstrang vorzieht.
Bondfan
In vielen Bereichen scheine ich das “typische Mann-Klischee” nicht zu erfüllen. Wobei ich anfügen muss, dass ich derartige Vorurteile und Schubladendenken überhaupt nicht leiden kann, aber das gibt es nun mal. Männer lesen nicht gern und schrauben gern an Autos. Männer sind ausschließlich pragmatisch und überhaupt nicht emotional veranlagt. Männer haben eine geile Pornosammlung und lieben Fussball.
Nun gut, ich übertreibe hier natürlich maßlos und bin heilfroh, dass die meisten Männer nicht so sind.
Ein ganz kleines bisschen erfülle ich dann das Klischee doch, denn ich liebe James Bond-Filme! Katrin war beinahe schon entsetzt, als sie zum ersten Mal von dieser Vorliebe hörte.
Ich bin da richtig “fanatisch”! Ich kenne alle Filme, Darsteller, kann auch schon bei einem kurzen Blick auf eine Szene sagen, aus welchem Streifen sie stammt. Ich mag diese eigenartige Mischung aus Action, Autos, Krimi, Frauen, blöden Sprüchen… Komischerweise aber nur in der richtigen Mischung und nur in einem James Bond-Film.
Vielleicht ist es diese leichte Ironie, diese feinen Züge einer Persiflage, die in (fast) jedem Bondfilm zu spüren sind. Keine Ahnung!
Mein absoluter Lieblings-Bond ist (natürlich) Sean Connery. Auch Pierce Brosnan und Roger Moore waren nicht schlecht. Dass die anderen Bonddarsteller, allen voran Daniel Craig, nicht ganz so mein Fall sind, daraus habe ich nie einen Hehl gemacht. Trotzdem ist es irgendwie spannend, wenn James Bond einem so nahe kommt, wie es die Tage der Fall ist. Für den neuesten 007-Movie “Quantum of solace” wird derzeit am Bodensee gedreht. Das ist (z.B. im Vergleich zu Chile, einem weiteren Drehort) nicht allzu weit von hier entfernt. Wir fahren da nur rund eine Stunde bis ans Schwäbische Meer. Die über zweihundert Mann starke Filmcrew dreht unter anderem in Feldkirch. Interessanterweise spielen diese Szenen später in Bregenz!
So also wird man verarscht getäuscht.
Wer mehr über James Bond erfahren möchte, ist mit JamesBond.de immer gut bedient. Das ist mein Haus- und Hoflieferant für Infos rund um den weltberühmten Geheimagenten.
Zurück in die Zukunft
In den letzten Tagen haben wir uns immer mal wieder einen Teil der “Zurück in die Zukunft”-Trilogie gegönnt. Ich liebe diese Filmreihe! Ich war damals beim ersten Teil in der Premiere im Kino und ich werde nie vergessen, wie mich dieser Film restlos begeistert hat. Er ist in sich genial und ich werde ihn immer wieder gerne anschauen. Die folgenden Teile sind auch ganz gut, aber kommen meiner Meinung nach an den ersten Teil nicht heran. Die in sich perfekt geschlossene Handlung, die vielen witzigen und genialen Ideen, die Schauspieler, vor allem aber die Musik von Huey Lewis and the News… alles passt perfekt zusammen! Ich liebe diesen Streifen!
Heute Abend (also jetzt gleich) gibt’s also den dritten und letzten Teil. Insbesondere heute schaue ich ihn mir etwas wehmütig an, weil ich auf der Suche nach Michael J. Fox’ weiterem Werdegang auf eine Internetseite gestoßen bin, auf der das relativ aktuelle Video eines TV-Interviews mit ihm gezeigt wird. Ich wusste zwar, dass er an Parkinson erkrankt ist. Dass es aber so schlimm um ihn steht, hat mich zutiefst schockiert. Dieser einst drahtige, stets strahlende und jung wirkende Typ scheint um Jahrzehnte gealtert, hat eine versteinerte Mimik und zittert am ganzen Leib ohne Unterlass… Das hat mich doch wirklich sehr betroffen gemacht. Nicht nur weil ich ein großer Fan von ihm bin!







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