Lissi und der wilde Kaiser
Ja, wir sind Fans von Bully Herbig und seiner einstigen “Bullyparade” – wie viele andere. Ja, wir fanden “Der Schuh des Manitu” weltklasse – wie viele andere. Ja, wir waren von “(T)Raumschiff Surprise – Periode 1″ maßlos enttäuscht – wie viele andere. Nein, wir finden “Lissi und der wilde Kaiser” nicht so schlecht – wie alle anderen. Wir ließen uns von den vielen sehr negativen Kritiken leiten und haben den Streifen bisher gemieden. Deshalb waren wir auch nicht im Kino. Jetzt ist er auf DVD erhältlich und wir haben ihn uns in der Videothek ausgeliehen. Was soll man über den Film sagen? Er ist absolut verblödet, man fasst sich öfter an den Kopf und sagt laut “Autsch!” und irgendwie fragt man sich, was man da eigentlich anguckt! Die Antwort darauf macht den Film zu einer wirklich gelungenen Klamotte: Es ist eine mehrfach überzeichnete Sissi-Persiflage – nicht mehr und nicht weniger! Wer sowas anguckt, der darf keinen hochtrabenden Intellektuellenspaß erwarten! Klamauk pur ist angesagt und der darf dann auch mal richtig plump, flach, aber trotzdem gut sein: “Liebe Lissi, wie geht es dir, was macht der Herpes? ” – “Der spielt mit Akne hinten im Sandkasten!” Herrlich (blöd)!
Das Leben ist ernst (und intellektuell) genug!
Über den Dächern von Engstingen
Alfred Hitchkocks Meisterwerk “Über den Dächern von Nizza” erzählt von “der Katze”, einem Gauner, der über Hausdächer in die Wohnungen und Hotelzimmer reicher Leute einsteigt und deren Juwelen raubt. Gespielt wird John Robie, die Katze von Cary Grant, den ich als Schauspieler immer sehr mochte.
Seit über einem Jahr gibt es nun auch rätselhafte Juwelendiebstähle in Engstingen und Umgebung. Lange Zeit tappte die Polizei im Dunkeln, aber nun scheint sich der Fall langsam aufzuklären. Eine solche Ähnlichkeit kann kein Zufall sein:
Man beachte bitte, welches Tier auf Hannahs rotem Schal zu sehen ist!!! Das sagt alles…
Gottes Werk und Teufels Beitrag
Eigentlich kenne ich den Film “Gottes Werk und Teufels Beitrag” schon seit vielen Jahren. Ich bin damals “einfach so” ins Kino gegangen und habe mich für diesen Streifen entschieden, weil nichts anderes lief, was mich angesprochen hätte. In all der Zeit hat mich der Film irgendwie immer begleitet. Doch heute erst bin ich durch diesen Bericht wieder “so richtig” und bewußt darauf aufmerksam geworden.
Very british
Kennt Ihr das? Man sitzt auf dem Sofa und in der Glotze kommt nur Müll (was ja nicht gerade selten ist
). Man überlegt und hirnt, was guck mer heut an? Und plötzlich kommt die Idee auf, irgend einen “alten” Film rauszukramen, den man schon lange nicht mehr gesehen hat. So kam es, dass wir uns mal wieder “Notting Hill” reingezogen haben. Zugegeben: Dieser Film ist schon seeehr schwülstig! Eigentlich ist das nicht ganz so meine Art Film, aber manchmal braucht es einfach ein bisschen “heile Welt”. Und gerade dieser Film ist für uns aufgrund seines Schauplatzes etwas ganz Besonderes. Notting Hill ist ein wunderschöner, unscheinbarer Stadtteil Londons und als solcher einfach schon eine Klasse für sich.






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