Kleine Schätze
Steine beherbergen in sich die Energien von Jahrtausenden und ich glaube fest daran, dass jeder Stein eine Heilkraft in sich trägt, die er an uns weitergibt oder uns hilft negative Energien auszugleichen. Seit frühester Zeit wurden Edelsteine als heilig verehrt und zum Schutz vor negativen Einflüssen getragen. Die Kreuzritter z.B. sollen zum Schutz vor Gefahren und falschen Freunden stets ein Tigerauge bei sich getragen haben. In der Offenbarung des Johannes wird z.B. der Saphir als zweiter Grundstein des neuen Jerusalem genannt und Hildegard von Bingen, eine der mittelalterlichen Heilerinnen, beschreibt in ihrem umfassenden Werk “Physica” von 1154 u.a. die Entstehung von zwölf Edelsteinen und erläutert deren Anwendungsmöglichkeiten.Vielleicht ist es also das Mythische das mich so an den Heil- und Edelsteinen fasziniert. Vielleicht hat auch meine Oma daran etwas Schuld. Ich erinne mich nämlich noch sehr gut an ihren Setzkasten, in dem sie die unterschiedlichsten Steine aufbewahrt hat bzw. bis heute aufbewahrt. Dort findet man z.B. einen Bernstein mit einer versteinerten Fliege oder einen Lavastein aus Sizilien.
Meine eigene Sammlung an Heilsteinen wächst stetig und so habe ich für jede Gelegenheit meinen persönlichen Stein zur Hand:
- meinen grünen Jadestein trage ich, wenn ich ruhiger werden will oder wenn eine Entscheidung ansteht. Er verhilft auch zu Harmonie und Liebe
- der Karneol gilt als “Widderstein” und ich habe ihn bei mir, wenn ich Mut brauche oder Dinge optimistischer sehen möchte
- mein Mondstein fördert die weiblichen Intuitionen und gibt Feinfühligkeit
- aus den Bergkristallen lässt sich prima Kristallwasser herstellen, welches klarsichtig macht
- in unserer Wohnung sind Rosenquarze verteilt. Diese machen empfindsamer für die Wünsche und Sorgen anderer Menschen
- im Schlafzimmer liegen Amethyste, diese vertreiben Alpträume und verhelfen somit zu einem ruhigen Schlaf
So kann ich zu jedem meiner kleinen Schätze eine eigene Geschichte erzählen und sagen, wann und wie ich sie gebrauche. Lacht mich aus und haltet mich für verrückt – ich glaube fest an meine Steine und hab immer einen bei mir, der mich beschützt und mir durch die Probleme des Lebens hilft.
Für´s Spatzel
Man muss nicht das Gescheitere tun,
sondern das Bessere.
Jakob Boßhart
Die Rolle des Prinzen
Was ich nicht wußte: Lukas Podolski macht neuerdings Werbung für DeBeukelars “Prinzenrolle”. Da gehst du nichts ahnend einkaufen und da grinst dir Prinz Poldi entgegen und will Dir Kekse unterjubeln. Das ist insofern sehr amüsant, weil er eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem Strumpfhosen tragenden Prinzen auf der Verpackung hat. Und außerdem kann man jetzt getrost sagen: Poldi hat die Rolle seines Lebens gefunden!
Unser Blog ist jetzt CO²-neutral
Der Jahreswechsel ist für viele ein passender Zeitpunkt für das ersinnen guter Vorsätze. Wenn dabei noch eine “gute Tat” ersonnen und schließlich auch umgesetzt wird, ist das etwas Tolles. Leider hapert es meist bei der eigentlichen Durchführung, denn es kommt dies dazwischen oder man hat grad kein Kleingeld oder man weiß nicht recht was oder man hat es halt einfach wieder vergessen. Etwas Gutes zu tun und dafür aber noch nicht einmal bezahlen, das klingt gut? Das wirklich Gute daran ist: Es geht und zwar ohne viel (persönlichen) Aufwand! Die Firma kaufDA setzt sich in ihrer Kampagne “Mach’s grün!” für mehr Umweltschutz bei Werbung und neuen Medien ein. Die Idee: Weniger Prospekte im Briefkasten reduzieren das Abholzen von gesunden Bäumen. Anstelle der Prospektwerbung kann sich jeder mündige Konsument bei kaufDA online über regionale Angebote informieren. So einfach ist das! Jeder, der einen kostenlosen “Bitte keine Werbung”-Aufkleber an seinem Briefkasten anbringt, vermeidet jährlich im Durschnitt 33 kg Papiermüll und reduziert somit die Zahl der hierfür deutschlandweit abgeholzter Bäume von 2,7 Millionen Stück pro Jahr.
Aber nicht nur mit seinem Briefkasten kann man Gutes tun. Auch wer einen Blog oder eine andere Webseite betreibt kann sich aktiv einbringen. Es geht nicht einfach nur um das Verlinken von schönen Bannern oder Buttons. Wer in seinem Blog über diese Kampagne schreibt, einen grafischen Link anbringt und schließlich eine kleine E-Mail mit einem Hinweis auf die eigene Seite an kaufDA übermittelt “erkauft” sich dafür ein neu gepflanztes Bäumchen. Stand heute, Silvester 2009, wurden schon 37.914 Bäume gerettet!
Natürlich steht hinter dieser ganzen Aktion auch eine Werbestrategie der Initiatoren. Aber ist dies angesichts der dadurch erzielten Effekte nicht völlig legitim? Allein schon das Bewußtsein für den Prospektwahnsinn zu wecken, erlaubt (fast) jede Maßnahme. Oder?
Sentimentale Gedanken
Vielleicht liegt es daran, dass bald Weihnachten ist oder dass dieses Jahr bald zu Ende geht…vielleicht liegt es auch an den Geschehnissen im letzten Jahr um diese Zeit, oder einfach an so vielen Dingen, die sich im Laufe dieses Jahres ereignet haben. Als ich eben im Radio “Tears in heaven” von Eric Clapton gehört habe, war mir ganz seltsam zumute. Und weil dieses Lied so viel ausdrückt, so viel von meinen Gedanken wiederspiegelt, habe ich hier den Text aufgeschrieben…einfach so, weil bald Weihnachten ist, oder dieses Jahr bald zu Ende geht…oder weil ich dieses Lied seit letztem Jahr mit anderen Ohren höre:
Would you know my name
if I saw you in heaven?
Would it be the same
if I saw you in heaven?I must be strong and carry on
’cause I know I don’t belong
here in heavenWould you hold my hand
if I saw you in heaven?
Would you help me stand
if I saw you in heaven?I’ll find my way through night and day
’cause I know I just can’t stay
here in heavenTime can bring you down
time can bend your knees
time can break your heart
have your beggin’ please
beggin’ pleaseBeyond the door there’s peace I’m sure
and I know there’ll be no more
tears in heavenWould you know my name
if I saw you in heaven?
Would it be the same
if I saw you in heaven?I must be strong and carry on
’cause I know I don’t belong
here in heaven
’cause I know I don’t belong
here in heaven.
Hannahs Lieblings-Weihnachtslied
Im Kindergarten singen die Kinder jeden Tag dieses Lied, wenn sie die Kerzen am Adventskranz anzünden. Hannah singt es zuhause auch immer wieder. Und weil es so schön ist, schreib ich es jetzt hier auf:
Das Licht einer Kerze
ist im Advent erwacht.
Eine kleine Kerze
leuchtet durch die Nacht.Alle Menschen warten
hier und überall,
warten voller Hoffnung
auf das Kind im Stall.Wir zünden zwei Kerzen
jetzt am Adventskranz an.
Und beide Kerzen
sagen´s dann:Lasst uns alle hoffen
hier und überall,
hoffen voll Vertrauen
auf das Kind im Stall.Es leuchten drei Kerzen
so hell mit ihrem Licht,
Gott hält sein Versprechen.
Er vergisst uns nicht.Lasst uns ihm vertrauen
hier und überall.
Zeichen seiner Liebe
ist das Kind im Stall.Vier Kerzen hell erstrahlen
durch alle Dunkelheit.
Gott schenkt uns allen Frieden.
Macht euch jetzt bereit.Gott ist immer bei uns
hier und überall.
Darum lasst uns loben
unseren Herrn im Stall!
Die Weihnachtsmaus
Die Weihnachtsmaus
Die Weihnachtsmaus ist sonderbar.
(Sogar für die Gelehrten.)
Denn einmal nur im ganzen Jahr
entdeckt man ihre Fährten.Mit Fallen oder Rattengift
kann man die Maus nicht fangen.
Sie ist, was diesen Punkt betrifft,
noch nie ins Garn gegangen.Das ganze Jahr macht diese Maus
den Menschen keine Plage.
Doch plötzlich aus dem Loch heraus
kriecht sie am Weihnachtstage.Zum Beispiel war vom Festgebäck,
das Mutter gut verborgen,
mit einem Mal das Beste weg
am ersten Weihnachtsmorgen.Das sagte jeder rundheraus:
“Ich habe nichts genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.”Ein andres Mal verschwand sogar
das Marzipan vom Peter,
was seltsam und erstaunlich war,
denn niemand fand es später.Der Christian rief rundheraus:
“Ich habe nichts genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.”Ein drittes Mal verschwand vom Baum,
an dem die Kugeln hingen,
ein Weihnachtsmann aus Eierschaum
nebst andren leckren Dingen.Die Nelly sagte rundheraus:
“Ich habe nichts genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.”Und Ernst und Hans und der Papa,
die riefen:” Welche Plage,
die böse Maus ist wieder da,
und just am Feiertage.”Nur Mutter sprach kein Klagewort.
Sie sagte unumwunden:
“Sind erst die Süßigkeiten fort,
ist auch die Maus verschwunden.”Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg,
sobald der Baum geleert war,
sobald das letzte Festgebäck
gegessen und verzehrt war.Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus
- bei Fränzchen und bei Lieschen -
da gäb es keine Weihnachtsmaus,
dann zweifel ich ein bisschen.Doch sag ich nichts, was jemand kränkt.
Das könnte Euch so passen!
Was man von Weihnachtsmäusen denkt,
bleibt jedem überlassen.© James Krüss
Gutzlesrezept: Mandelplätzchen
Zutaten:
125 gr Butter
150 gr Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
90 gr zarte Haferflocken
80 gr gehackte Mandeln
1 Tl Backpulver
80 gr Mehl
Backpapier
Zubereitung:
Butter, Zucker, Vanillezucker, Salz und Ei schaumig rühren. Danach die anderen Zutaten dazu und gut durcharbeiten.
Mit feuchten Händen kleine Kugeln drehen und diese aufs Blech setzen. Vorsicht: Kugeln verlaufen sehr stark, nicht zu groß machen!
Mittlere Schiene
190 Grad
ca. 8 Minuten
Gutzlesrezept: Schneebälle
Zutaten:
2 Eiweiß
100 g Puderzucker
1 1/2 Esslöffel Zitronensaft
200-250 g kleingehackte Walnüsse
Backpapier
Zubereitung:
Das Eiweiß zu Schnee schlagen. Nach und nach den Puderzucker und den Zitronensaft dazugeben und alles zu einer steifen Masse rühren.
Danach die kleingehackten Walnüsse unter die Eischneemasse heben. Mit Hilfe von 2 Teelöffeln werden nun kleine Häufchen auf ein, mit Backpapier ausgelegtes, Backblech gesetzt.
Die Schneebälle läßt man bei 120 Grad ca. 20 Minuten im Backofen trocknen








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