Im Einsatz für Haie
Heute Abend um 20:15 Uhr im ZDF läuft eine neue Dokumentation von und mit Hannes Jaenicke. Diesmal geht es um Haie. Ähnlich wie beim letzten Mal wird es sicherlich eine schockierende aber informative Sendung werden. Wäre schön, wenn viele gucken und sich danach Gedanken machen.
Originelles Werbegeschenk
Sind wir doch mal ehrlich: Werbegeschenke sind in aller Regel billiger Ramsch. Außer vielleicht USB-Sticks mit Firmenaufdruck habe ich selten etwas wirklich originelles gesehen. Was ich aber von der Deutschen Post zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, hat mich offengesagt beeindruckt. Es ist zwar “nur” ein einfacher Handventilator, aber der hat es in sich. Er hat Leuchtdioden an einem Rotorblatt und macht damit erstaunliche Dinge. Seht selbst:
Ach übrigens: Ich bekomme von der Post keine Provision!
Mir hat das Ding einfach nur gefallen.
Wir haben keine Probleme
Solange Deutschland (oder zumindest ein Teil davon, nämlich die Bild.de-Leser) sich mit solchen (Um-)Fragen beschäftigt, können wir keine “echten” Probleme haben.

Geschützt: Schwäbische Maultaschen
Das war aber mal längst überfällig: Die EU hat nun endlich die Schwäbische Maultasche (auch bekannt als “Hergottsbscheißerle”) als “regionale Spezialität” offiziell geschützt. Darauf kann der Schwabe stolz sein und gleich mal einen Kübel voll hackfleischgefüllter Teigtaschen sieden. Ich schlage außerdem vor, dass man die turnusmäßige “Kehrwoche”, das “Viertele” und natürlich den “urschwäbischen Geiz” auch schützt.
Aber ich will das hier nicht ins Lächerliche ziehen. Ich werde in Zukunft unsere Maultaschen mit weniger Angst im Bauch genießen können. Schon gut, so ein gewisser Schutz!
Parallelwelten
Recht häufig kommt es vor, dass ich eine Zeitschrift rückwärts durchblättere. Das ist vor allem dann der Fall, wenn ich sie schon einmal in Händen hielt und nun einfach nochmal querlesen möchte. Im jüngsten “Stern” kommt es dabei zu eine schier unglaublichen Konfrontation zweier Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Zuerst stößt man auf einen ausgedehnten Bericht für angehende Eigenheimbesitzer. Es wird aufgezeigt, wie man sein eigenes Haus finanziert, welche Fallen man meiden muss und man bekommt an verschiedenen Beispielen aufgetischt, wie schön und teils auch luxuriös deutsche Hausbesitzer ihr Heim ausgestattet haben.
Blättert man nur ein paar Seiten weiter, stößt man auf das Unfassbare. Dieser Wechsel ist so paradox, dass er schon beinahe weh tut: Bilder aus dem Erdbebengebiet Indonesien springen dem Leser ins Auge. Eingestürzte Häuserkomplexe, verschüttete und festgeklemmte Kinder, Körperteile von Leichen, die unter Trümmern vage auszumachen sind und unter all dem die erschütternden Worte eines Helfers:
Eine derartige Zerstörung in so einem riesigen Gebiet habe ich noch nie gesehen.
Natürlich ist diese Gegenüberstellung rein zufällig. Natürlich sollte man nicht alles vergleichen und vermischen. Aber diese Zerstörung, diese Not und dieses Elend, das über die Menschen in Indonesien hereingebrochen ist, macht einfach nur fassungsloss… Erst recht, wenn man nur wenige Seiten zuvor liest, mit welchen “Problemen” wir uns herumschlagen.
Mein lieber Freund
Ich frag mich wirklich: Für wie blöd halten die einen?
Eine originale, unveränderte Mail aus meinem Spamordner (lediglich die Links wurden entfernt):
Lieber Freund,
Ich vermute das diese E-Mail eine Ьberraschung fьr Sie
sein wird, aber es ist wahr.
Ich bin bei einer routinen Ьberprьfung in meiner Bank wo ich arbeite,
auf einem Konto gestoЯen, was nicht in anspruch genommen worden ist,
wo derzeit $14.300,000 ((vierzehnmillionendreihundert US
Dollar) gutgeschrieben sind.
Dieses Konto gehцrte Herr Christian Eich, der ein Kunde in unsere Bank
war, der leider verstorben ist. Herr Christian Eich war ein gebьrtiger
Deutscher.
Damit es mir mцglich ist dieses Geld $14.300,000 inanspruch zunehmen,
benцtige ich die zusammenarbeit eines Auslдndischen Partners wie Sie,
den ich als Verwandter und Erbe des verstorbenen Herr Eich vorstellen kann,
damit wir das Geld inanspruch nehmen kцnnen.
Fьr diese Unterstьtzung erhalten Sie 30% der Erbschaftsumme und die
restlichen 70%
teile ich mir mit meinen zwei Arbeitskollegen, die mich bei dieser
Transaktion ebenfalls unterstьtzen.
Wenn Sie interessiert sind, kцnnen Sie mir bitte eine E-Mail schicken,
damit ich Ihnen mehr Details zukommen lassen kann.
Schicken Sie bitte Ihre Antwort auf diese E-Mail Adresse:
♥♥♥@aim.com
Bitte Lesen:http://♥♥♥.stm
Mit freundlichen GrьЯen
Kebele Majavu.
Schlagende Argumente
Wie man Gerede im Büro schnell beendet…
Man muss nicht immer gleich rumbrüllen.
Es geht auch anders:

Aua!
Adolf Hitler und Aids
Die Immunschwächekrankheit Aids ist für den Tod von mehr als 28 Millionen Menschen verantwortlich. Alle 15 Sekunden stirbt ein weiterer Mensch daran. So gesehen ist das Aidsvirus vergleichbar mit einem Massenmörder. Dass derartige Vergleiche immer heikel und anstößig sind, beweist die aktuelle Kampagne der Werbeagentur “das comitee”, die zusammen mit dem gemeinnützigen Verein “Regenbogen e.V.” vor den Gefahren von HIV warnen möchte. Über mangelnde Aufmerksamkeit können sich die Macher bis dato nicht beschweren. Ein Aufschrei ging durch die Presse, als die Plakate veröffentlicht wurden, die Adolf Hitler, Saddam Hussein und Josef Stalin beim Sex zeigen. Der Slogan: “Aids ist ein Massenmörder”. Das sei geschmacklos und würde alle Opfer des Nationalsozialismus beleidigen. Zudem stelle diese Darstellung jeden Aidskranken mit Verbrechern wie Hitler gleich. Das aufreißerisch gestaltete Werbevideo zur Kampagne wurde auf YouTube wieder entfernt.
In der Tat kann man den Machern ein “nicht ganz so glückliches Händchen” bei der Wahl ihrer Motive vorwerfen. Sie hätten wissen müssen, dass sich Vergleiche mit Hitler und dem Nationalsozialismus in Deutschland schlichtweg verbieten. Es findet sich immer jemand, der sich verletzt und brüskiert zeigt, der mahnend die Hand hebt und entrüstet den Kopf schüttelt. Und wenn sich sonst keiner zu Wort meldet, dann hat sicher der Zentralrat der Juden noch etwas beizusteuern. Dabei zeigt doch genau dieser Umstand die eigentliche Misere: Wir beschäftigen uns noch immer und ausgiebig mit dem Thema “Drittes Reich”, wohingegen Aids in der öffentlichen Debatte kaum noch eine Rolle spielt. Ich will damit nicht sagen, dass man Hitler und seine Gräueltaten vergessen oder gar verharmlosen sollte! Aber man sollte dieses traurige Kapitel der deutschen Geschichte auch nicht über alles andere stellen. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang übrigens die Tatsache, dass sich über die ähnliche Darstellung von Stalin und Saddam bisher kaum jemand aufregt.
Vielleicht sind die Kreativen hinter der Kampagne letztlich doch nicht so “ungeschickt”?! Vielleicht sahen sie diese Reaktionen – gerade auf diese Darstellung von Hitler – voraus und provozierten sie bewußt, um das Thema in dasselbe Rampenlicht zu rücken, in dem die Verbrechen der Nazis bis heute stehen?! Diesen Eindruck bestätigen die Aussagen von Heiko Schüßling, dem Vorsitzenden von “Regenbogen e.V.”, und (man höre und staune) von Ex-Tennisprofi Michael Stich (Quelle: Bild.de). Vermutlich kommen die bisherigen, inzwischen eher seicht wirkenden Aids-Werbespots, vor allem bei Jugendlichen gar nicht mehr an. Es scheint nun einmal so zu sein, dass man in der heutigen, medialen Welt nur noch dann wirklich durch- und ankommt, wenn man aufrüttelt… und das tut diese Werbekampagne ganz sicher. Man sollte den Hitler aus dieser Werbung nicht mit den Aidskranken gleichstellen, sondern als Metaffer für eine teuflische Krankheit verstehen. So gesehen ist das erste Ziel erreicht: Alle reden wieder über Aids! Der Zweck heiligt also doch die Mittel… ;)
Sinnfreie Newsfeeds
Sinn und Zweck eines Newsfeeds ist ganz zweifellos die hohe Aktualität der übermittelten Nachrichten. Vor allem bei Blogs ist ein solcher ein wahrer Segen, denn dadurch kann man in seinem Newsreader gesammelt alle neuen Beiträge seiner Lieblingsblogs lesen. Immer mehr gehört ein Newsfeed aber auch einfach nur zum guten Ton einer Webseite. Dieser Trend bringt kuriose Phänomene mit sich, nämlich dann, wenn Newsfeeds für Bereiche eingesetzt werden, in denen sie eigentlich überhaupt nicht geeignet sind. Wenn beispielsweise ein Radiosender die gespielten Musiktitel “feedet”, dann bringt mir das nur bedingt etwas… Es sei denn, ich will zwei Tage später erfahren, dass “jetzt gerade” Robbie Williams läuft.
Willis Stimme
Hannahs Vorlieben können für uns Eltern manchmal eine echte Herausforderung sein. Ihren Biene Maja-Hörspielen lauscht sie beispielsweise so häufig, dass wir sozusagen vom Vorbeigehen ganze Passagen und Lieder auswendig können. Manchmal fühlt man sich aber auch in die eigene Kindheit zurückversetzt. Das ist vor allem dann der Fall, wenn Willi zu Wort kommt. Diese einzigartige, näselnd-röhrende Stimme, die man auch von Figuren wie dem Snorre aus “Wickie und die starken Männer” oder dem Koch aus der Muppet-Show kennt, gehört eigentlich Eberhard Storeck. Er lieh den einzigartigen Figuren nicht nur seine Stimme, sondern zeichnet sich zumeist auch für die gesamte Dialogregie verantworlich. Ihm sind Willi-Zitate wie “Meine Badehose hat ein Loch – vorne.” zu verdanken. Herrlich! Wir lachen oftmals wirklich Tränen.
Aus purem Interesse habe ich dann mal nach dem Mann hinter dieser markanten Stimme geforscht und bin auf ein (zugegeben nicht sehr gutes) Foto gestoßen, dass mich zunächst einmal gar nicht verwundert hat. Wer so lustig klingt, muss so lustig aussehen! Und ob irgendwelche Ähnlichkeiten zwischen Willi und seinem “Stimmvater” vorhanden sind, das überlasse ich nun jedem selbst…









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