Polizeikontrolle

Folgende Szene soll sich tatsächlich so zugetragen haben:

Später Abend. Polizeikontrolle. Ein Auto wird herausgewunken und hält neben den Polizisten. Der Fahrer kurbelt die Scheibe herunter.

Fahrer: “Guten Abend, ich hätte gern bitte einen Big Mäc, sechs Chicken McNuggets mit Barbecuesoße und zwei Happy Meals. Als Geschenk nehme ich die rote Kelle und das kleine grüne Männchen da hinten.”

Polizist: “Aussteigen bitte!”

Köstlich! Ich könnte mich bepinkeln vor lachen! Vor allem auch deshalb, weil es wirklich keine frei erfundene Story ist! :lol:

Adolf Hitler und Aids

Die Immunschwächekrankheit Aids ist für den Tod von mehr als 28 Millionen Menschen verantwortlich. Alle 15 Sekunden stirbt ein weiterer Mensch daran. So gesehen ist das Aidsvirus vergleichbar mit einem Massenmörder. Dass derartige Vergleiche immer heikel und anstößig sind, beweist die aktuelle Kampagne der Werbeagentur “das comitee”, die zusammen mit dem gemeinnützigen Verein “Regenbogen e.V.” vor den Gefahren von HIV warnen möchte. Über mangelnde Aufmerksamkeit können sich die Macher bis dato nicht beschweren. Ein Aufschrei ging durch die Presse, als die Plakate veröffentlicht wurden, die Adolf Hitler, Saddam Hussein und Josef Stalin beim Sex zeigen. Der Slogan: “Aids ist ein Massenmörder”. Das sei geschmacklos und würde alle Opfer des Nationalsozialismus beleidigen. Zudem stelle diese Darstellung jeden Aidskranken mit Verbrechern wie Hitler gleich. Das aufreißerisch gestaltete Werbevideo zur Kampagne wurde auf YouTube wieder entfernt.

In der Tat kann man den Machern ein “nicht ganz so glückliches Händchen” bei der Wahl ihrer Motive vorwerfen. Sie hätten wissen müssen, dass sich Vergleiche mit Hitler und dem Nationalsozialismus in Deutschland schlichtweg verbieten. Es findet sich immer jemand, der sich verletzt und brüskiert zeigt, der mahnend die Hand hebt und entrüstet den Kopf schüttelt. Und wenn sich sonst keiner zu Wort meldet, dann hat sicher der Zentralrat der Juden noch etwas beizusteuern. Dabei zeigt doch genau dieser Umstand die eigentliche Misere: Wir beschäftigen uns noch immer und ausgiebig mit dem Thema “Drittes Reich”, wohingegen Aids in der öffentlichen Debatte kaum noch eine Rolle spielt. Ich will damit nicht sagen, dass man Hitler und seine Gräueltaten vergessen oder gar verharmlosen sollte! Aber man sollte dieses traurige Kapitel der deutschen Geschichte auch nicht über alles andere stellen. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang übrigens die Tatsache, dass sich über die ähnliche Darstellung von Stalin und Saddam bisher kaum jemand aufregt.

Vielleicht sind die Kreativen hinter der Kampagne letztlich doch nicht so “ungeschickt”?! Vielleicht sahen sie diese Reaktionen – gerade auf diese Darstellung von Hitler – voraus und provozierten sie bewußt, um das Thema in dasselbe Rampenlicht zu rücken, in dem die Verbrechen der Nazis bis heute stehen?! Diesen Eindruck bestätigen die Aussagen von Heiko Schüßling, dem Vorsitzenden von “Regenbogen e.V.”, und (man höre und staune) von Ex-Tennisprofi Michael Stich (Quelle: Bild.de). Vermutlich kommen die bisherigen, inzwischen eher seicht wirkenden Aids-Werbespots, vor allem bei Jugendlichen gar nicht mehr an. Es scheint nun einmal so zu sein, dass man in der heutigen, medialen Welt nur noch dann wirklich durch- und ankommt, wenn man aufrüttelt… und das tut diese Werbekampagne ganz sicher. Man sollte den Hitler aus dieser Werbung nicht mit den Aidskranken gleichstellen, sondern als Metaffer für eine teuflische Krankheit verstehen. So gesehen ist das erste Ziel erreicht: Alle reden wieder über Aids! Der Zweck heiligt also doch die Mittel… ;)

Merry Christmas!!

“…we wish you a Merry Christmas, we wish you a Merry Christmas…” *sing*

Es ist kaum zu glauben, aber wahr:
die ersten Spekulatius und Dominosteine stehen in den Regalen der Supermärkte :-o
Wenn Hannah jetzt anfängt Schneeflocken und Weihnachtsmänner zu basteln dreh ich durch :-P

Sinnfreie Newsfeeds

Sinn und Zweck eines Newsfeeds ist ganz zweifellos die hohe Aktualität der übermittelten Nachrichten. Vor allem bei Blogs ist ein solcher ein wahrer Segen, denn dadurch kann man in seinem Newsreader gesammelt alle neuen Beiträge seiner Lieblingsblogs lesen. Immer mehr gehört ein Newsfeed aber auch einfach nur zum guten Ton einer Webseite. Dieser Trend bringt kuriose Phänomene mit sich, nämlich dann, wenn Newsfeeds für Bereiche eingesetzt werden, in denen sie eigentlich überhaupt nicht geeignet sind. Wenn beispielsweise ein Radiosender die gespielten Musiktitel “feedet”, dann bringt mir das nur bedingt etwas… Es sei denn, ich will zwei Tage später erfahren, dass “jetzt gerade” Robbie Williams läuft. :roll:

Sinnfreier Newsfeed

Willis Stimme

Hannahs Vorlieben können für uns Eltern manchmal eine echte Herausforderung sein. Ihren Biene Maja-Hörspielen lauscht sie beispielsweise so häufig, dass wir sozusagen vom Vorbeigehen ganze Passagen und Lieder auswendig können. Manchmal fühlt man sich aber auch in die eigene Kindheit zurückversetzt. Das ist vor allem dann der Fall, wenn Willi zu Wort kommt. Diese einzigartige, näselnd-röhrende Stimme, die man auch von Figuren wie dem Snorre aus “Wickie und die starken Männer” oder dem Koch aus der Muppet-Show kennt, gehört eigentlich Eberhard Storeck. Er lieh den einzigartigen Figuren nicht nur seine Stimme, sondern zeichnet sich zumeist auch für die gesamte Dialogregie verantworlich. Ihm sind Willi-Zitate wie “Meine Badehose hat ein Loch – vorne.” zu verdanken. Herrlich! Wir lachen oftmals wirklich Tränen.

Aus purem Interesse habe ich dann mal nach dem Mann hinter dieser markanten Stimme geforscht und bin auf ein (zugegeben nicht sehr gutes) Foto gestoßen, dass mich zunächst einmal gar nicht verwundert hat. Wer so lustig klingt, muss so lustig aussehen! Und ob irgendwelche Ähnlichkeiten zwischen Willi und seinem “Stimmvater” vorhanden sind, das überlasse ich nun jedem selbst… :mrgreen:

Willi Eberhard Storeck

Urlaubserkenntnisse

Ganz spontan und unverhofft habe ich die letzten drei Tage frei genommen. Das ist auch der Grund dafür, warum es hier eher etwas ruhig war. Neben diversen handwerklichen Aktivitäten rund ums liebe Heim stand auch Familie pur auf dem Programm. Das war auch alles ganz erfolgreich und wunderschön, aber die Erkenntnisse, die allein drei Tage Urlaub zu Hause brachten, werfen abgrundtiefe Zweifel auf. Wenn man werktags zu Hause ist, erlebt man die Nachbarn ganz neu. Natürlich berichtete mir Katrin oft davon, was hier unter der Woche abgeht, aber wenn man es mit eigenen Augen mitbekommt, ist das nochmal was anderes.

Da wird frühmorgens ein romantischer Spaziergang mit dem (arbeitslosen) Liebsten und Hund über die noch taubedeckten Wiesen zelebriert… zu einer Zeit, zu der ich sonst längst schon im Auto oder am Schreibtisch sitze. Die andere Familie, die aus Rentnern und Alleinerziehenden besteht, verbringt tageweise im neu renovierten, aber deshalb leider auch nicht gerade erschwinglichen Freibad. Die kettenrauchende Schwangere von Gegenüber scheißt den ganzen Tag ihre Tochter zusammen und säuft literweise schwarzen Kaffee. Und das alleinerziehende Kind (zumindest verhält sich das Mädel Anfang zwanzig so) fährt mal schnell um 20:44 Uhr zum Supermarkt. “Muss schnell Eier und Salat holen!” Um diese Zeit haben wohlgemerkt alle Discounter hier zu, sodass sie zum etwas teureren Geschäft fährt. Man gönnt sich ja sonst nichts… Doch! Einen Stecher, der (eigentlich) gegenüber wohnt, als Liebesgott und Ersatzvater dient und (natürlich) offiziell nirgends in Erscheinung tritt. Die Ämter würden das angesichts der beiden Kindsväter sicher nicht gern sehen.

Ich sitze hier, starre zum Fenster raus und frage mich ernsthaft, warum ich noch zum Arbeiten gehe. Es scheint ganz offensichtlich auch ganz anders zu gehen. Es möge mir bitte keiner mit dem Argument kommen, dass man das auch können und der Typ dafür sein muss. Nein! Zwölf Monate Urlaub im Jahr, das muss man nicht können! Irgendwas machen wir falsch… :-? Nein! Irgendwas läuft hier in Deutschland falsch! :-x

Berühmte Nachbarn

Die Erkenntnis traf mich wie ein Schlag:
Günther Kastenfrosch wohnt uns gegenüber! Lange Zeit haben wir ihn ignoriert, weil er eigentlich eine sie ist, aber es lässt sich nicht länger leugnen: die Frau Nachbarin IST Günther Kastenfrosch :mrgreen:
Okay, ein Insiderwitz. Zum besseren Verständnis: Frau Nachbarin ist nicht grün oder froschartig, sie hat nur halt die gleiche Figur wie Günther :lol:

Mein Leben als Mensch

Jan Weiler mit Hund

© Jan Weiler

Als Leser des Nachrichtenmagazins “Der Stern” kamen wir bisher stets in den Genuss von Jan Weilers Kolumne “Mein Leben als Mensch”. Wer sich jetzt fragt: “Jan, wer?”, dem sagt vielleicht “Maria, ihm schmeckt’s nicht” etwas. Bei diesem Titel handelt es sich um ein Werk Jan Weilers. Dieses wurde nun verfilmt und läuft heute im Kino an. Pünktlich zu diesem Ereignis stellt nun auch Der Stern die Weilersche Kolumne ein. Dabei sind wir regelrechte Fans von Weilers Berichten geworden. Allwöchentlich erzählte er uns von seinen alltäglichen Sorgen und Nöten und nur allzu oft fanden wir uns darin exakt wieder. Oftmals entwich uns ein Schmunzeln, manchmal amüsierte man sich darüber, dass man in gewisser Weise “ertappt” wurde… Aber fast immer musste man laut lachen. Und nun?

Jetzt zieht die Kolumne um zur “Welt am Sonntag”. Die Versuchung ist groß, die Zeitung zu abonnieren, nur um in den Genuss des Lebens als Mensch zu kommen. Aber da unsere finanziellen Mittel dann doch irgendwo begrenzt sind, heißt es wohl Abschiednehmen… :cry:

Halt! Nicht ganz! Im September erscheinen alle bisherigen Folgen von “Mein Leben als Mensch” im Buchhandel – einmal zum Lesen, einmal zum Hören. Und schließlich kann man in Kürze auf Jan Weilers Homepage die Kolumne allein (also ohne “Welt am Sonntag” drumherum) abonnieren – in elektronischer Form. Ich denke, beides dürfte für uns das genau Richtige sein. :mrgreen:

Manueller Virus

Weil ich hier so fassungslos war, ist mir nach langer Zeit wieder einmal der manuelle Virus eingefallen, der es (so wurde damals, als er neu ersonnen wurde, behauptet) vor allem in Österreich verbreitet ist:

Hallo,

dies ist ein manueller e-Mail Virus. Sein Entwickler hat leider keine Ahnung und keine Zeit, um einen echten zu programmieren. Wählen Sie einfach die ersten 50 Adressen aus Ihrem Adressbuch und senden Sie diesen Virus weiter. Dann löschen Sie einige Dateien aus Ihrem Systemverzeichnis. Falls heute Freitag der 13. ist, formatieren Sie bitte Ihre Festplatte.

Danke für Ihre Mitarbeit.

Na? Wer fängt an? :lol:

Nackte Tatsachen

Entschuldigung mal! Wenn ich so eine Nachricht lese, will ich Belege, Nachweise… Fotos einfach! :lol: