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Archiv für die Kategorie ‘Musik’

Houston, wir haben ein Problem

14. Mai 2010 Micha Keine Kommentare

Zugegeben: Es mag eine schlechte Aufnahme sein. Zugegeben: Nach dem, was sie durchmachen musste, muss man mit Einbußen rechnen. Vergleicht man aber die Whitney Houston der 90er Jahre mit der heutigen, dann muss man sagen, dass das zwei verschiedene Sängerinnen sind. Nein, man muss bezweifeln, dass das hier noch “Gesang” im Sinne von “der” Whitney Houston ist! Erst recht nicht zu diesen Kartenpreisen! Bleibt nur noch die Frage, warum ihr das keiner sagt… und sie davon abhält, sich so bloßzustellen! :-?

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KategorienMusik

Lena – Mr. Curiosity

7. Mai 2010 Micha Keine Kommentare

Mit diesem Auftritt hat mich Lena Meyer-Landruth einst vollends überzeugt. Natürlich ist sie nicht die perfekteste, begnadetste Sängerin! Aber sie bringt unglaublich viel Emotion und Ausstrahlung auf die Bühne, sodass von den Fünf- bis Neunzigjährigen (fast) alle begeistert sind. Ich bin gespannt, wo sie in Oslo landet. Aber das ist im Grunde genommen zweitrangig. Da ist ein neues Gesicht, ein wenig verrückt, vor allem aber eigenwillig und zielstrebig. Das ist erfrischend und gut die deutsche Musiklandschaft.

Heute ist übrigens auch Lenas Debutalbum “My Cassette Player” erschienen. Mir gefällt es ganz gut… Klar, man kann auch hier geteilter Meinung sein, aber besser als die stets gleich klingenden Bohlen-Produktionen der DSDS-Gewinner ist das hier allemal!

KategorienMusik

Tanz der Vampire

19. April 2010 Micha 1 Kommentar

Letzten Sonntag, Stuttgart… Es war sooooo genial, gruselig, düster, schön… *seufz*

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KategorienMusik

An deiner Seite

26. März 2010 Micha Keine Kommentare

Ich weiß nicht warum, aber bisher blieben mir die Songs von “Unheilig” verborgen. Das ist umso erstaunlicher, weil mir diese Mischung von Musik wirklich sehr, sehr gut gefällt. Ich bin regelrecht begeistert – auch von dem neu erschienenen Album “Große Freiheit”. Geradezu erschüttert und aus den Füßen gehauen hat mich ein Song vom älteren Werk namens “Puppenspiel”. “An deiner Seite” berührt zutiefst, ist der Hammer und hat wohlbekannte Gefühle in mir geweckt, für die ich seit langer Zeit keine Worte finde. Ein grandioser Song, ein erschütternder Text und ein fassungslos-machender Hintergrund, den der Sänger “der Graf” wie folgt umreißt:

Ich habe mich damals mit einem offenen Brief an die Öffentlichkeit gewandt, weil es mein Herzenswunsch war, dieses Lied als Single für einen sterbenden Freund zu veröffentlichen.

Ich wollte ihm so zeigen, dass ich ihn niemals vergessen werde, egal wo er ist.

Durch mein Handeln hatte ich das Gefühl, etwas in dieser aussichtslosen Situation für ihn und seine Familie zu tun und ich konnte ebenso der Hilflosigkeit, die mich in dieser Zeit übermannte, entfliehen. Es war ein schönes Gefühl für ihn zu spüren, dass man eine gewisse Unsterblichkeit auch im Hinblick auf ein kommendes Ende erreichen kann und nicht in Vergessenheit gerät, wenn man letztendlich doch gehen muss.

Schließlich war er trotz seines Schicksals durch die vielen lieben Gedanken tausender Menschen bei den Konzerten in den letzten Monaten niemals alleine.

Ich habe dieses doch sehr private Kapitel seiner Geschichte geöffnet und in die Welt getragen und seine Geschichte durch das Singen seines Liedes erzählt. Allerdings ist es nun an der Zeit dieses Kapitel wieder zu schließen, damit alles einen Abschluss findet, so wie sein Gehen selbst.

„An deiner Seite“ erzählt mittlerweile nicht nur seine Geschichte, sondern steht für so viele Menschen, die ihre eigene Geschichte damit in Verbindung gebracht haben und das ist wunderschön. Jedoch gehören gerade diese wundervollen Momente der letzten Monate, die dieses Lied ausgelöst hat, ebenso zu diesem Lied, wie mein ursprünglicher Grundgedanke.

Aus einem Lied ist mittlerweile ein kleines Denkmal geworden, so wie ich es mir gewünscht habe. Allerdings nicht nur für meinen guten Freund, sondern es steht mittlerweile für so viele. Somit wird es „An deiner Seite“ auch nur noch mit gerade diesen schönen Erinnerungen und Momenten als Neuveröffentlichung  geben, denn sie gehören zu diesem Lied genauso wie jede einzelne Note.

Und genauso wie jener gedankliche Besitz soll diese Neuveröffentlichung ein Beispiel dafür sein, was eine doch so unscheinbar kleine Geschichte bei so vielen Menschen bewegen kann und wie wichtig jede noch so kleine Erinnerung für uns Menschen ist. Denn diese bleibt für immer und ewig.

Euer Graf

KategorienFundstücke, Musik

Purple Schulz – Mit dem Rücken an der Wand

3. Januar 2010 Micha Keine Kommentare

Manchmal Meist sagt Musik mehr als tausend gesprochene Worte…

Er liegt wach im Bett und das Fenster ist auf,
dumpf fliegt der Lärm von der Straße herauf,
und dumpf ist das Echo aus seinem Bauch,
sein Herz ist wie die Wüste – heiß und leer.
Er schaut auf die Uhr, ob es Zeit ist zu gehen,
springt in seine Klamotten, trinkt den Kaffee im stehen,
rennt aus seinen vier Wänden, um dem Licht zu entgehen,
denn er glaubt, da draußen gäb es so viel mehr.
Er läßt sich fallen in den tiefen Rausch der Sinne
alles was er will steht auch für ihn bereit.
Er packt alles ein, und er schafft es nach Hause,
er kippt es auf den Boden, doch da ist nichts, was er braucht.

Mit dem Rücken an der Wand schaust Du nach vorne,
du siehst nicht doch Du spürst, was Du vermisst.
Es kommt auf Dich zu, wie ein Schrei aus der Stille,
will nur, daß der Himmel Deine Erde küßt.

Dieser Blick am Morgen, sie kennt ihn genau,
steht vorm Spiegel und schminkt sich Farbe ins grau,
die Seele zersplittert, gut abgedeckt sticht in ihr Herz doch sie
geht drüber weg.
Jedes Lächeln zielt, jeder Blick überlegt, keine Bewegung, die
nicht was bewegt
hält sie sicher die Fäden in der Hand,
der Zerfall kühl berechnet und gebannt.
Sie läßt sich fallen in das Paradies der Lichter
tanzt bis der Boden unter den Füßen bebt,
fliegt durch die Nacht und sie landet vorm Spiegel,
die Farben sind zerlaufen und ihr Traum explodiert.

Mit dem Rücken an der Wand schaust Du nach vorne,
du siehst nicht doch Du spürst, was Du vermisst.
Es kommt auf Dich zu, wie ein Schrei aus der Stille,
will nur, daß der Himmel Deine Erde küßt.

© Purple Schulz

KategorienMusik

Dein liebster Weihnachts-Popsong

23. Dezember 2009 Micha 2 Kommentare

Die Vorweihnachtszeit neigt sich dem Ende entgegen. Schon seit Wochen hört man vermehrt im Radio oder beim Einkaufen die “üblichen Verdächtigen” durch die Lautsprecher dudeln. Man kann mich sentimental nennen, aber das hat doch in jedem Jahr wieder was.

Weil ich mich selbst nur schwer entscheiden kann, dachte ich mir: Frag doch mal die Bloggerwelt! :mrgreen: Ich bin sehr gespannt, was dabei rauskommt. Ihr müsst Euch nur beeilen, denn nach den Feiertagen ist die Umfrage zu Ende. ;)

Welcher ist Dein liebster Weihnachts-Popsong?

  • Frankie goes to Hollywood - The Power of Love (33%, 3 Stimmen)
  • Melanie Thornton - Wonderful Dream (22%, 2 Stimmen)
  • WHAM! - Last Christmas (11%, 1 Stimmen)
  • Keiner der hier genannten (11%, 1 Stimmen)
  • Chris Rea - Driving Home For Christmas (11%, 1 Stimmen)
  • Band Aid - Do They Know It's Christmas? (11%, 1 Stimmen)
  • Bryan Adams - Christmas Time (0%, 0 Stimmen)
  • Queen - Thank God It's Christmas (0%, 0 Stimmen)
  • Paul McCartney - Wonderful Christmas Time (0%, 0 Stimmen)
  • John Lennon & Yoko - Happy Xmas (1%, 0 Stimmen)

Stimmen: 9

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KategorienMusik, Umfragen

Sentimentale Gedanken

23. Dezember 2009 Katrin 1 Kommentar

Vielleicht liegt es daran, dass bald Weihnachten ist oder dass dieses Jahr bald zu Ende geht…vielleicht liegt es auch an den Geschehnissen im letzten Jahr um diese Zeit, oder einfach an so vielen Dingen, die sich im Laufe dieses Jahres ereignet haben. Als ich eben im Radio “Tears in heaven” von Eric Clapton gehört habe, war mir ganz seltsam zumute. Und weil dieses Lied so viel ausdrückt, so viel von meinen Gedanken wiederspiegelt, habe ich hier den Text aufgeschrieben…einfach so, weil bald Weihnachten ist, oder dieses Jahr bald zu Ende geht…oder weil ich dieses Lied seit letztem Jahr mit anderen Ohren höre:

Would you know my name
if I saw you in heaven?
Would it be the same
if I saw you in heaven?

I must be strong and carry on
’cause I know I don’t belong
here in heaven

Would you hold my hand
if I saw you in heaven?
Would you help me stand
if I saw you in heaven?

I’ll find my way through night and day
’cause I know I just can’t stay
here in heaven

Time can bring you down
time can bend your knees
time can break your heart
have your beggin’ please
beggin’ please

Beyond the door there’s peace I’m sure
and I know there’ll be no more
tears in heaven

Would you know my name
if I saw you in heaven?
Would it be the same
if I saw you in heaven?

I must be strong and carry on
’cause I know I don’t belong
here in heaven
’cause I know I don’t belong
here in heaven.

Der neue Laith Al-Deen?

24. September 2009 Micha 7 Kommentare

Wenn bei Musikjournalisten die Rede davon ist, dass ein neuer Laith Al-Deen geboren sei und sich der echte warm anziehen müsse, dann werde (vor allem auch) ich natürlich sehr hellhörig. Wer Laith schon einmal live erlebt hat, der weiß, dass mit derartigen Aussagen die Latte extrem hoch gelegt wird, denn musikalisch kann man nicht arg viel besser sein.

Tobias Tan soll also “der Neue” sein und mit seinem Song “Heimweh” will er zusammen mit Christian Auerbacher sogar im internationalen Musikbusiness Fuß fassen. Ob ihm das wirklich gelingt, wird man sehen und ob der Vergleich mit Laith Al-Deen gerechtfertigt ist, davon kann sich hier nun jeder selbst überzeugen. Ich bin auf Eure Feedbacks sehr gespannt! :mrgreen:

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KategorienMusik

Purple Schulz – Immer nur leben

16. September 2009 Micha Keine Kommentare

Es gibt Musik, die einfach ins Ohr geht, die man ständig immer wieder hören möchte und die meist auch einer breiteren Masse gefällt. Und es gibt Musik, die beim Hören fast schon weh tut, weil sie stets einen Nerv trifft, weil sie viel tiefer geht als bloße Worte, weil sie nicht einfach nur Freude und Spaß, sondern eben auch Gefühle aller Couleur heraufbeschwört. Zu letzterer Gruppe gehören ganz zweifellos die Songs von Purple Schulz. Sie treffen ausnahmslos immer den Nerv, den sie wohl auch treffen sollen. Und dieser Titel hier spricht für sich… und für unsere Situation, wie sie momentan grad bei uns herrscht… irgendwie… :roll:

Doch lest selbst, was ich damit meine:

Immer nur leben, nur leben
Keinen einzigen Tag vergeben
Alles genießen, jeden Atemzug
Und ganz genau zu wissen: es ist
Noch lange nicht genug

Immer nur leben, nur leben
Nicht oben, nicht unten
Nur daneben
Nur ‘ne Wiese und ‘ne Flasche Wein
Und Du an meiner Seite wirst mein
Größter Luxus sein
Solange ich Dich hab’
Hab’ ich noch Liebe
Solange ich Dich noch hab’
Hab’ ich noch Mut
Werd’ Dir den Horizont verschieben
Ich hab’ ja Dich
Und das tut mehr als gut
Immer nur leben, nur leben
Sich dem Augenblick ergeben
Jede nTag so, als
Ob’s der letzte wär
Wie die Falken frei am Himmel
Wie Delphine frei im Meer
Jede Sekunde wird zur Stunde
Jeder Tag zur Ewigkeit
Wenn Du bei mir bist
Verschwindet selbst die Zeit
Spür’ nur Wind in meinen Haaren
Und den Regen auf der Haut
Wenn Du bei mir bist
Mir lächelnd
In die Augen schaust

Immer nur leben, nur leben
Keinen einzigen Tag vergeben
Alles genießen, jeden Atemzug
Und ganz genau zu wissen: es ist
Noch lange nicht genug
Und ganz genau zu wissen: es ist
Noch lange nicht genug

© Purple Schulz

KategorienMusik

Robbie Williams is back!

10. September 2009 Micha 1 Kommentar

Eine ganze Weile hat man nichts mehr von ihm gehört – zu meinem Bedauern! Die Rede ist von Robbie Williams. Seit einigen Tagen ist der nun zurück und seine neue Single “Bodies” läuft in vielen Radiosendern rauf und runter. Das Echo ist gemischt. Viele empfinden den neuen Song als langweilig und untypisch. Das kann ich in keinster Weise nachvollziehen! Der Titel ist einfach nur klasse und einzigartig. Mit einem verrückten Mix aus unzähligen Stilrichtungen beweist Robbie einmal mehr, dass er zusammen mit seinen Songwritern und Produzenten stets das richtige Gespür hat, um neue Wege zu beschreiten, ohne sich selbst und seinen Stil zurückzulassen.

“Bodies” ist anders, neu, ideenreich, mutig, kraftvoll, abwechslungsreich, genial, klasse… einfach spitze! Ich könnte mich dran tothören! Man kann nur hoffen, dass das Album ähnlich grandios wird… Ich freu mich drauf.

Und wer ihn noch nicht kennt – hier ist Bodies:

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KategorienMusik