Purple Schulz – Immer nur leben

Es gibt Musik, die einfach ins Ohr geht, die man ständig immer wieder hören möchte und die meist auch einer breiteren Masse gefällt. Und es gibt Musik, die beim Hören fast schon weh tut, weil sie stets einen Nerv trifft, weil sie viel tiefer geht als bloße Worte, weil sie nicht einfach nur Freude und Spaß, sondern eben auch Gefühle aller Couleur heraufbeschwört. Zu letzterer Gruppe gehören ganz zweifellos die Songs von Purple Schulz. Sie treffen ausnahmslos immer den Nerv, den sie wohl auch treffen sollen. Und dieser Titel hier spricht für sich… und für unsere Situation, wie sie momentan grad bei uns herrscht… irgendwie… :roll:

Doch lest selbst, was ich damit meine:

Immer nur leben, nur leben
Keinen einzigen Tag vergeben
Alles genießen, jeden Atemzug
Und ganz genau zu wissen: es ist
Noch lange nicht genug

Immer nur leben, nur leben
Nicht oben, nicht unten
Nur daneben
Nur ‘ne Wiese und ‘ne Flasche Wein
Und Du an meiner Seite wirst mein
Größter Luxus sein
Solange ich Dich hab’
Hab’ ich noch Liebe
Solange ich Dich noch hab’
Hab’ ich noch Mut
Werd’ Dir den Horizont verschieben
Ich hab’ ja Dich
Und das tut mehr als gut
Immer nur leben, nur leben
Sich dem Augenblick ergeben
Jede nTag so, als
Ob’s der letzte wär
Wie die Falken frei am Himmel
Wie Delphine frei im Meer
Jede Sekunde wird zur Stunde
Jeder Tag zur Ewigkeit
Wenn Du bei mir bist
Verschwindet selbst die Zeit
Spür’ nur Wind in meinen Haaren
Und den Regen auf der Haut
Wenn Du bei mir bist
Mir lächelnd
In die Augen schaust

Immer nur leben, nur leben
Keinen einzigen Tag vergeben
Alles genießen, jeden Atemzug
Und ganz genau zu wissen: es ist
Noch lange nicht genug
Und ganz genau zu wissen: es ist
Noch lange nicht genug

© Purple Schulz

Robbie Williams is back!

Eine ganze Weile hat man nichts mehr von ihm gehört – zu meinem Bedauern! Die Rede ist von Robbie Williams. Seit einigen Tagen ist der nun zurück und seine neue Single “Bodies” läuft in vielen Radiosendern rauf und runter. Das Echo ist gemischt. Viele empfinden den neuen Song als langweilig und untypisch. Das kann ich in keinster Weise nachvollziehen! Der Titel ist einfach nur klasse und einzigartig. Mit einem verrückten Mix aus unzähligen Stilrichtungen beweist Robbie einmal mehr, dass er zusammen mit seinen Songwritern und Produzenten stets das richtige Gespür hat, um neue Wege zu beschreiten, ohne sich selbst und seinen Stil zurückzulassen.

“Bodies” ist anders, neu, ideenreich, mutig, kraftvoll, abwechslungsreich, genial, klasse… einfach spitze! Ich könnte mich dran tothören! Man kann nur hoffen, dass das Album ähnlich grandios wird… Ich freu mich drauf.

Und wer ihn noch nicht kennt – hier ist Bodies:

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Michael Jackson – Man in the mirror

Es gibt Songs, die einem immer und überall – ganz gleich, wo sie einen “erwischen” – eine Gänsehaut zaubern. Zu diesen Titeln gehört ganz zweifellos Michael Jacksons “Man in the mirror”. Natürlich tragen die jüngsten Ereignisse dazu bei, dass die Gänsehaut nochmal so dick ausfällt. Allein schon die Trauerfeier zu Michaels Tod setzte den einleitenden Klängen dieses Songs ein Denkmal. Das mystische Bild des Mannes im Spiegel jagt einem zudem einen Schauer über den Rücken. Man sollte trotzdem oder gerade deshalb ganz genau hinören… denn im Kern hatte Michael – wie in vielen anderen Songs – Recht: So pathetisch es auch daher kommen mag, man sollte wirklich zuerst einmal vor der eigenen Haustüre kehren…

Sommerhit 2009

Vielleicht ist es etwas verfrüht, denn der Sommer ist ja zum Glück noch in vollem Gange. Trotzdem haben sich schon ein paar Titel in den Gehörgang gebrannt, die allesamt Chancen auf den “Sommerhit 2009″ haben. Daher die Frage:

Welcher ist Dein Sommerhit 2009?

  • Marit Larsen - If A Song Could Get Me You (38%, 6 Stimmen)
  • Emilia Torrini - Jungle Drum (19%, 3 Stimmen)
  • Cassandra Steen feat. Adel Tawil - Stadt (19%, 3 Stimmen)
  • Jan Delay - Oh Jonny (13%, 2 Stimmen)
  • Laura Pausini feat. James Blunt - Primavera In Anticipo (6%, 1 Stimmen)
  • Daniel Merriweather - Anything (6%, 1 Stimmen)
  • Nelly Furtado - Manos Al Aire (0%, 0 Stimmen)
  • Lenka - The Show (0%, 0 Stimmen)
  • Marquess - Arriba (0%, 0 Stimmen)
  • Mika - We are golden (0%, 0 Stimmen)
  • Keiner von denen (0%, 0 Stimmen)

Stimmen: 16

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Ich hoffe, dass ich niemand wichtigen vergessen habe. :roll: Jedenfalls bin ich sehr auf Eure Stimmen und Kommentare gespannt! ;) Zwei Wochen lang läuft das Voting.

Reinhard Mey “Die erste Stunde”

Auf der Suche nach einem geeigneten Sprüchlein für die  “Babykarte” an eine liebe Bekannte bin ich, mal wieder, über Reinhard Mey gestolpert. Der Text hat sich zwar als zu lange für eine Glückwunschkarte erwiesen :lol: , aber mich dennoch zu mehr als einer Träne bewegt:

Die erste Stunde

Solange wie ich leben mag
Werd ich die Stunde und den Tag
Den Augenblick vor Augen haben
Da sie dich mir winzig und warm
Zum erstenmal in meinem Arm
Und in mein Herz zu schließen gaben
Für einen Augenblick lang
War mir das Geheimnis offenbart
Warst du Antwort auf alle Fragen
Vom Sinn und Widersinn der Welt
Der Hoffnung die uns aufrecht hält
Trotz all den Mühen die wir ertragen

Kein Dutzend Atemzüge alt
Und hattest doch so viel Gewalt
Und alle Macht über mein Leben
Solang schon deinen Platz darin
Und du vermochtest ihm den Sinn
Zu nehmen oder neu zu geben
Noch nie zuvor im Leben war
Mir unsere Ohnmacht so klar
Wir können nur hoffen und bangen
Da stehen wir hilflos herum
Und taugen zu nichts als nur stumm
Dies Geschenk dankbar zu empfangen

So hielt ich dich sie war vollbracht
Die lange Reise durch die Nacht
Vom hellen Ursprung aller Dinge
Hab ich geweint oder gelacht
Es war als ob man uns ganz sacht
Ein Schicksalshauch durch Zimmer ginge
Da konnte ich die Welt verstehen
Dem Leben in die Karten sehn
Und war ein Teil der Schöpfungsstunde
Einmal im Leben sah ich weit
hinüber unsre Winzigkeit
In die endlose Weltenrunde

Nick Kamen – I promised myself

Ein Song, den ich mit ganz intensiven Gefühlen verbinde: “I promised myself” von Nick Kamen. Das ist meine Jugend, meine Schulzeit. Damals war ich wahnsinnig verliebt… unglücklich natürlich! :lol: Irgendwie witzig, wie einen manche Lieder sofort zurückversetzen in vergangene Zeiten. :mrgreen: Der hier ist zwar ziemlich poppig, aber er gefällt mir nach wie vor sehr gut.

Trauer um Michael Jackson

Es hat mich heute morgen wie ein Schlag getroffen, als ich kurz nach sieben im Radio gehört habe, dass Michael Jackson tot ist. Ich muss ehrlich sagen, dass es mich doch betroffen macht und ich traurig bin. Michael begleitet mich immerhin seit bestimmt 20 Jahren. Er ist ein Idol, seit meiner Schulzeit! Ich habe heute noch eine Kassette von seinem Album “Bad” und habe damals vorallem “Dirty Diana” immer sehr laut gehört :mrgreen: und bei “Liberian Girl” oder “I just can’t stop loving you” muss ich heute noch weinen :smile:
Bis heute schalte ich das Radio lauter, wenn ein Michael-Song gespielt wird.
Der Mann war ein Getriebener und sonderbar in jeder Hinsicht, aber er hat die Musik der letzten Jahrzehnte geprägt und wird wohl nie vergessen werden. Es bleibt nur noch, ihm zu wünschen, dass es ihm besser geht… wo immer er jetzt auch ist!

Bye Michael!

Laith Al-Deen – Session

Laith Al-Deen - SessionSeit heute ist es nun also da: Laiths neues Album “Session”. Selten war das Lager seiner Fans so gespalten wie diesmal. Bisher stand er mit seiner Musik für eingängigen Schmusepop (dank seiner Stimme) mit hohem Wiedererkennungswert. Nicht selten hörte man von den begeisterten Hörern seiner Songs: “Hach, woher weiß er nur immer, wie ich fühle?” Bei so viel Emotion verwundern die theatralischen Beschriftungen seiner musikalischen Schublade nicht: “Schmusepapst”, “Knopfaugenprinz” oder “Liebesbarde”. Dass dieses musikalische Korsett sich mit jeder Neuveröffentlichung im alten Stil weiter zuzog, diente sicher nicht der Entfaltung seines schier unfassbaren Könnens. Insofern erkannten die allermeisten, die heute flammende Verehrer seiner Musik sind, erst nach einem Besuch seiner Livekonzerte, welches Potential wirklich in ihm steckt. Manchmal hatte man den Eindruck, dass Laith ganz bewußt seinem angedichteten Klischee widersprechen wollte – verbal wie musikalisch.

Und nun liegt also “Session” auf dem Plattenteller, das in gewisser Weise all denen vor den Kopf stößt, die um jeden Preis “ihren alten Laith” behalten möchten. Im Rahmen meiner Tätigkeit innerhalb dieses Haufens hatte ich die einmalige Gelgenheit, im Studio einigen Aufnahmen des neuen Werks beizuwohnen. Selten habe ich Laith so gelöst und fröhlich erlebt. Selbst als Nicht-direkt-Beteiligter spürte ich den Spaß an der Sache, der nach Laiths eindringlichen Aussagen ganz klar im Vordergrund stand. Vor diesem Hintergrund ist “Session” sogar etwas trotzig, weil die Platte ohne Beachtung jedweder Trends, Stilrichtungen oder gar Schubladen entstand. Das ganze Projekt scheint ein Austoben, ein “Rauslassen” und vielleicht auch ein Beweis zu sein. Hier kommen erstmals Facetten von Laiths Können zum Vorschein, die das Genre “Pop” niemals hätte zutage fördern können. Wer beispielsweise Laiths Version von Roachfords ”Lay your love on me” zum ersten Mal hört, wird sich fragen, ob das wirklich Laith ist! Nur wer sein bisheriges Schaffen intensiv verfolgt hat, kannte schon vorher diese immense Wandlungsfähigkeit. Manche mag das irritieren, andere widerrum werden begeistert sein. Dass alle Songs in kürzester Zeit und (entgegen den heutzutage gebräuchlichen Verfahren) in einer gemeinsamen Bandsession ”in Echtzeit” aufgenommen wurden, spricht für die außerordentliche Qualität aller Beteiligten.

Ganz gleich, wie sein weiterer Weg aussehen mag. “Session” wird dazu beitragen, dass viele Laith mit anderen Augen sehen. Mit dem selbst geschriebenen “Der Sturm” zeigt Laith schon auf “Session” in eine bestimmte songwriterische Richtung. Bleibt abzuwarten, ob er diesen Weg weiterverfolgt. Es bleibt spannend…

Dubiose Einladung

Muss man sich ernsthaft Gedanken machen, wenn man bei MySpace von Bernhard Brink zu einer “Freundschaft” eingeladen wird? :?:

Yohanna aus Island

Hier habe ich schon über meine ganz neuen “Eurovision Song Contest”-Ambitionen berichtet. Tatsächlich haben wir uns den Wettkampf angetan und ihn (fast) in voller Länge “genossen”. Zum überwiegenden Großteil grauste es uns regelrecht. Aber man muss einfach der Tatsache Respekt zollen, dass Europa zum überwiegenden Großteil aus Ländern besteht, die mit der internationalen Musikszene ganz wenig zu tun haben. Vor allem die östlichen Staaten haben doch sehr viel Folklore in der “Pop”-Musik, was bei uns so gar nicht ankommt. Umgekehrt kommt die bei uns beliebte “eingängige” Popmusik im Osten wenig an. Insofern ging auch die deutsche Swing-Nummer total unter (Platz 20). Wen wundert es da, dass ausgerechnet ein in Weißrussland geborener Harry Potter-Verschnitt gewinnt? :mrgreen:

Zum Glück galten die Gesetzmäßigkeiten für “meine” Yohanna nur bedingt. Mit ihrer klassischen Popballade “Is it true?” erfüllte sie eigentlich alle Aspekte, um kaum Beachtung zu finden. Aber Qualität wird belohnt und so landete sie auf einem sehr guten zweiten Platz. Dass die Isländerin kein “One Hit Wonder” zu sein scheint, das nur aufgrund des europäischen Contests mit einem “netten” Song ausgestattet wurde, zeigt der folgende Titel “I miss you”. Er macht Lust auf mehr… Und mehr gibt es derzeit schon auf ihrer Myspace-Seite zu hören. Leider gibt es ihr Album noch nirgendwo zu kaufen. :cry: Oder weiß von Euch irgendjemand mehr? :roll: