Ein Jahrzehnt

Ein Jahrzehnt

Der September 2001 war weltgeschichtlich sicher kein schöner Monat. Am Elften fielen die Türme des World Trade Centers in sich zusammen und die Welt hielt den Atem an. Auch Katrin und mich erschütterte, was da in New York vor sich ging. Aber noch etwas anderes bewegte uns noch mehr, noch viel mehr… Es berührte uns durch und durch. Am 14. September 2001 geschah, was schon Tage zuvor in der Luft lag: Wir küssten uns zum allerersten Mal und es war ein Sturm der Gefühle, eine Vertrautheit und das Empfinden für immer zusammen sein zu wollen. Drei Jahre später gossen wir diese Emotionen in Form und heirateten. Das ist hier und heute zehn Jahre her – ein Jahrzehnt. Mir kommt es oft vor, als ob es erst gestern war. Einzelne Momente haben sich ins Bewußtsein...

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Das verflixt schöne siebte Jahr

Das verflixt schöne siebte Jahr

Dieses Foto von Hannah entstand, auf den Tag genau, vor sieben Jahren. Natürlich fühlt man sich angesichts dessen dazu befleißigt, Floskeln wie „Hach, wie schnell doch die Zeit vergeht“ oder (noch besser) „An den Kindern sieht man, wie alt man wird“ in die Welt zu posaunen. Hier und jetzt will ich aber etwas völlig anderes zum Ausdruck bringen. Meine Kinder sind kein Makel, der mir mein fortschreitendes Alter vor Augen führt. Sie sind eine Bereicherung, im negativen aber vor allem auch im positiven Sinne. Natürlich bringen sie einen fast jeden Tag an die Grenzen dessen, was ein immer älter werdender Mensch verkraften kann. Aber sie geben auch so viel zurück, sie sind auf Mama und Papa angewiesen, sie lieben bedingungslos, sie bringen Leben...

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WM-Maskottchen

WM-Maskottchen

Die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien ist Geschichte und Deutschland Weltmeister. Den einen interessierte das sportliche Treiben mehr, den anderen weniger (wobei einen die Spannung letztlich dann doch geradezu mitreißen musste). Es wurde viel diskutiert, gejubelt und gefeiert… aber jemand wurde da schlicht und ergreifend vergessen: Wo trieb sich eigentlich das Maskottchen dieses Turniers herum? Gab es überhaupt eins? Man denke da nur an den albern tapsigen „Goleo“ hierzulande oder an „Footix“ den französischen Hahn. Unvergessen ist das Quadratemännchen „Ciao“ aus Italien oder „Gauchito“ aus Argentinien. Alle lassen einen beim bloßen Anblick in Erinnerungen schwelgen. Also, wo ist die personifizierte...

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Wo mir die WM vorbei geht

Wo mir die WM vorbei geht

Okay, Marco Reus fällt also aus. Das, was der Gute sich da abgerissen und kaputt gemacht hat, ist mir gleichermaßen unbekannt wie er selbst. Ich war, bin und werde nie ein Fußball-Experte. Daraus mache ich auch keinen Hehl. Es geht mir einfach am südlichsten Punkt des Abdomens vorbei. Zumindest bei internationalen Wettbewerben wie der Weltmeisterschaft war das in der Vergangenheit ein bisschen anders. Heuer nicht. Es ist, wie wenn ich Valium eingenommen hätte, das nur partiell bei Ballsportarten wirkt. Ob mein Sinneswandel mit der Tatsache zu tun hat, dass der immer wiederkehrende Nationalhype bisher zu keinerlei messbarem Ergebnis geführt hat, weiß ich nicht. Das bundesdeutsche Kollektiv fiebert in schwarz-rot-goldenen Kleidungsstücken mit, die manch einer nicht...

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Wenn Menschen gehen

Wenn Menschen gehen

Wenn Menschen sterben und einen somit verlassen bleibt nichts zurück als eine große Lücke, eine Leere, der Schmerz über den Verlust des oder der Lieben. Einfach ausgedrückt: Das Leben wird beherrscht von „der Trauer“. Aber was ist „diese Trauer“? Man hört davon, dass jeder sie anders erlebt und jeder anders damit umgeht. Meine Erfahrung ist eine ganz andere: Trauer ist das Gefühl von Verlust, von Zurückgelassenwerden, von seelischem Schmerz… vielleicht auch von Selbstmitleid, denn dem Verstorbenen scheint es nun ja gut zu gehen. Das ist so ziemlich bei allen Trauernden gleich. Im Alltag hört man an Stammtischen und bei Freundestreffen meist gut gemeinte Ratschläge… zum Aushalten von körperlichen, durch eine Verletzung...

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