Von Herzen und Felsen

“Und wenn ein Fels vom Herz Dir fällt, so fällt er auf den Fuß Dir prompt. So ist es nun mal auf der Welt, ein Kummer geht – ein Kummer kommt. Trag´s mit Humor, Fröhlichkeit – Traurigkeit beides kommt vor.” Dieses Sprüchlein hat mir mein Dad vor über 20 Jahren in meine Poesiealbum geschrieben. Und was soll ich sagen: es hat auch heute noch Gültigkeit Vergessen wir den Kummer und hoffen auf bessere Zeiten – yeah! Diesen Beitrag...

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Todesangst

Unser Sohn ist eigentlich ein ziemlich unerschrockener Geselle. Moritz krabbelt ohne Sorge in Richtung Sofakante, um dann ohne Hemmung kopfüber hinunter zu purzeln. Er robbt unter Tischen durch, ohne sich Sorgen darüber zu machen, was über ihm geschieht – was dann zwangsläufig beim plötzlichen Aufstehen zu diversen Problemen führt. Wenn das Müllauto laut scheppernd am Haus vorbeipoltert ist er aufgeregt, ja geradezu entzückt und Bagger sind grundsätzlich seine Freunde, auch wenn die mal lauter ans Werk schreiten. Zu einer regelrechten Phobie hat sich ausgerechnet eine Person entwickelt, die eigentlich den Kindern Heldentum und Zivilcourage nahebringen soll. Jemand, der stets für die anderen da ist und der – sofern ich das beurteilen kann – so...

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Weisheit

Ein bisschen dumm ist jeder, aber so dumm wie mancher ist keiner. Diesen Beitrag...

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Abschied

Ich spüre Deine Hand in meiner, die Deinem Abschied Kraft verleiht. So richtig glauben will es keiner, doch Du mußt fort, denn es ist Zeit.   Ein jeder Schritt, den Du nun gehst Macht nur den Schmerz in mir viel schlimmer. Und als Du Dich zu mir umdrehst Da wird mir klar: Es ist für immer.   Ich weiß genau, Du wirst mir fehlen, so manche Stunde, jeden Tag. Ach könnt’ ich nur die Zeit mir stehlen, um festzuhalten, was ich sag.   Doch spürst Du es, ganz tief in Dir, auch wenn Du über’s Meer nun fliegst. Ich trag Dich ständig tief in mir, Du viel zu sehr am Herz mir liegst.   Drum lass ich Dich nun einfach gehen, paß auf Dich auf, ich denk an Dich. Ich möcht Dich bald schon wiedersehen, so furchtbar lieb habe ich Dich! Tschüß Mami!...

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Fußballfieber

Ich bin beileibe kein Fußball-Fan – Gott bewahre! So weiß ich zum Beispiel nicht, welche Mannschaften sich wo in der Bundesliga tummeln und welche Spieler wo unter Vertrag sind. Wenn mich irgendwo irgendwer fragt, was ich zum jüngsten Spiel der Bayern sage, erwidere ich meist: “Jessas, waren die wieder arrogant!” Wohl wissend, damit nie falsch zu liegen. Die perfekte Tarnantwort für absolute Ahnungslosigkeit. Nun steht also die Europameisterschaft an und plötzlich wendet sich das Blatt. Schon seit Tagen freue ich mich auf die Spiele und natürlich auf “unsere” Jungs. Brrr, das hört sich wirklich so an wie ein typischer Fußball-Freak! Da kriegt man fast schon Angst vor der eigenen Courage. Egal! Heute Abend stehen Jogis Buben auf dem...

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Egoismus

Egoismus ist die konsequente Konzentration auf das, worauf es im Leben ankommt. Diesen Beitrag...

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Tage fallen wie Blätter

Wenn all das zu Ende geht, was wir kennen, was uns vertraut ist und worauf wir so lange gebaut haben, dann erfasst uns die Sprachlosigkeit, eine innere Leere, dann helfen auch keine Floskeln und keine Phrasen mehr. Das was unausweichlich und so unfassbar ist, macht uns leise, still und demütig. Umso schöner, wenn jemand die Worte findet, die der eigene Mund nicht zu sprechen vermag… Du bist allein gekommen und alleine wirst du geh’n. Jemanden willkommen heißen, heißt auch Abschied nehmen. Willst nicht wissen was mit dir sondern wegen dir geschah, ob du Spuren hinterlässt und dein Geheimnis offenbarst.   Die Sterne deines Zeichens schweifen ab von ihrer Bahn. Wenn heute nicht dann morgen, denk immer daran.   Tage fall’n wie Blätter, so...

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Chanson de la dingens

Was lernen wir vom heutigen Abend mit dem Chanson de la… Nee, darf man ja nicht mehr sagen. Der Anglizismus hat auch das gecatcht. ● Ein achter Platz ist für viele ein „tolles Ergebnis“. Das sollte man mal einem Bewerber sagen, der wegen sieben anderen die Stelle nicht bekommen hat. ● Beim ESC ging es offen gesagt noch nie um gut gemachte Musik. ● Silbermond zeigt bei der Aftershow-Party, dass sie auch nicht mehr das sind, was sie mal waren. ● Gibt es eigentlich auch noch einen Event ohne Unheilig? ● Menschenrechte und Peter Maffay in Ehren, aber nicht alles, was gut gemeint ist, ist auch gut gemacht. So oder so lässt sich nach einem Grand Prix-Abend sagen: Gute Nacht! Diesen Beitrag...

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Sie fahren…

Man fährt verträumt und in Gedanken durch eine Ortschaft, den Blick direkt in Richtung Ziel gerichtet… Plötzlich funzelt es von rechts in einer aufdringlichen Art und Weise, dass man beinahe den nächsten Fußgänger auf dem Geheweg über den Haufen metzelt: “Sie fahren 45 km/h”. Danke auch! Da drängen sich dem aufgeweckten Autofahrer doch gleich drei Fragen auf: Wozu habe ich einen Tacho? Was kostet diese Funzelgaudi und wer bezahlt den Spaß? Warum kauft man so einen Schrott, wenn er alle Nase lang sowieso spinnt? Bei uns im Ort hängt jetzt auch so ein Flimmerkasten… und funktioniert schon nicht mehr. Vor ein paar Tagen noch blinkte er einem hektisch entgegen: “Sie fahren 88 km/h”. Mit “blinkte” meine ich:...

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Tag des deutschen Bieres

Gestern war “Tag des Buches”. Schön und gut. Wirklich wichtig war aber ein anderer Gedenktag, der ebenfalls auf den 23. April fällt: Der “Tag des deutschen Bieres”. Natürlich wäre es nobler, seriöser und würde intellektueller wirken, wenn ich hier jetzt ein Loblied auf die Literatur ansetzen würde. Noch lieber als jede gute Lektüre ist mir aber ein schönes, kühles Bier. Das muss ich unumwunden zugeben. Und so beging ich gestern ganz bewußt vor allem und in erster Linie den “Tag des deutschen Bieres” – auch deshalb, weil’s gestern irgendwie ein echter Sch…tag war, der nach einem versöhnlichen Ausklang verlangte. Im Allgemeinen haben Biertrinker nicht gerade den Ruf als Gourmets und niveauvolle Feingeister. Ohne...

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Back to life

Es ist schon fast wieder ein Jahr her, als ich vom Blogsterben schrieb – diesem Phänomen, das gehäuft aufzutreten scheint, seit es die sogenannten “Social Networks” gibt. Das Für und Wider liegt für mich seither klar auf der Hand. Und trotzdem ist unser Blog hier doch wieder in eine Art Dornröschenschlaf gefallen. Viel zu schade! Denn es gibt nach wie vor viel zu schreiben. Dem Trend der flotten Lotten folgend, pumpen wir also wieder haufenweise Leben in diesen Blog. Allerdings haben wir uns hier (noch?) nicht die Mühe gemacht, die sich Manja “drüben” gegeben hat. (Dafür an dieser Stelle einen dicken Daumen nach oben! Schön ist’s geworden!) Aber wir sagen uns: Was nicht ist, kann ja noch kommen und außerdem zählen eben auch die...

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Rechnung von der Werkstatt

Mir war nicht bekannt, dass in unserer Werkstatt des Vertrauens Asiaten arbeiten… Diesen Beitrag...

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