Die Bärenhöhle

12. September 2007 Micha 1 Kommentar

FauthslochEs war im Jahre 1834 als sich ein Lehrer namens Fauth aus Honau aufmachte, um auf der Schwäbischen Alb in einem Waldstück bei Sonnenbühl Heilkräuter zu sammeln. Dabei fiel ihm seine Schnupftabakdose in einen Felsspalt. Natürlich wollte er sie nicht kampflos aufgeben. Also kletterte er in den Spalt und entdeckte alsbald, dass der Spalt tatsächlich eine größere, unterirdische Kammer, ja eine ganze Höhle, ist. Nach und nach erforschte man die Höhle und fand so allerlei darin: Direkt unter dem Felsspalt fanden sich viele menschliche Knochen. Heute wird aufgrund des Alters der Knochen vermutet, dass das Erdloch im Mittelalter dazu benutzt wurde, Pestopfer hineinzuwerfen und somit die Ansteckungsgefahr zu bannen. Außerdem fanden sich unzählige Bärenknochen in der Höhle.

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KategorienAlb-Träume

Ein geschichtsträchtiges Datum

11. September 2007 Micha 13 Kommentare

Was heute vor sechs Jahren passierte, braucht man nicht wirklich lang und breit erzählen. Der 11. September hat sich in die Köpfe der Menschen gebrannt und die Welt zu einer anderen gemacht, als sie es zuvor noch war.

Wie hier auch schon, so würde mich auch heute interessieren: Wo und wie habt Ihr diesen denkwürdigen Tag erlebt? Was habt Ihr getan, als Ihr von dem schrecklichen Terroranschlag gehört habt?


KategorienUmfragen

Präventive Prävention

10. September 2007 Micha Keine Kommentare

Die Virengefahr an Computern ist allgegenwärtig. Wer beispielsweise ohne Schutzprogramm im Internet surft ist schon nicht mehr mutig, sondern einfach nur dumm! Deshalb bin ich ein Befürworter von Schutzmaßnahmen, gerade auch deshalb, weil die größte Sicherheitslücke der Mensch ist, der vor dem Computer sitzt. Macht der Benutzer selbst den Fehler, helfen auch die besten Abwehrprogramme nichts!

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KategorienComputer, Ärgernisse

Ungerechtigkeit!

9. September 2007 Micha 8 Kommentare

Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die sind einfach ungerecht! Warum nur muss Hannah ausgerechnet am Sonntagmorgen Wert darauf legen, schon um 6:15 Uhr (in Worten: Viertel nach sechs!!!) “spielen spielen” zu wollen? :cry:

Unser Neid ist mit all denen, die heute bis halb zehn, halb elf oder länger schlafen können und dürfen… :shock: Ich kann Euch verischern: Am Wollen hapert’s bei uns nicht! :???:


KategorienElterngeschichten

So ein Müll!

7. September 2007 Micha 2 Kommentare

Gemäß den für uns geltenden Abfallgebühren bezahlen wir – wie die meisten anderen von Euch sicher auch – pro Person. Seit nun Hannah auf der Welt ist entrichten wir daher Müllgebühren für drei Personen. Das mag ja soweit einleuchtend sein, immerhin verbraucht Hannah täglich soundsoviele Windeln. Allerdings muss man (auch hier) genauer hinschauen: Ist das gerecht?

Eine Mitbewohnerin hier im Haus zahlt für eine Person, weil sie seit geraumer Zeit einfach wieder alleine in der von ihr gemieteten Wohnung lebt. Die gute hat eine Katze und dem Inhalt der gemeinsamen Mülltonne zu schließen mindestens noch einen Vogel. Irgendwer im Haus scheint noch sowas wie Meerschweinchen oder Hamster zu haben. Da stapeln sich säckeweise “Tierabfälle” und zugegebenermaßen zwischendrin auch der ein oder andere Windelsack. Daher ist die Mülltonne kurz vor ihrer Abholung randvoll – manchmal sogar überfüllt! Ich warte auf den Tag, bis die Abfuhr den Kübel deswegen voll stehen lässt.

Bleibt die Frage nach dem Verhältnis zwischen Müll erzeugen und Müllgebühren bezahlen. :roll: Dem sei noch angefügt, dass Hannah in zwei Wochen einen Sack voll Windeln produziert, während unsere tierlieben Mitbewohner wöchentlich mindestens einen Sack beisteuern. Vielleicht hätten wir Hannah als Haustier anmelden sollen, das wäre in der Hinsicht sicherlich günstiger gewesen?! :idea:


KategorienÄrgernisse

Es ist soweit…

5. September 2007 Micha Keine Kommentare

Jetzt scheint es also soweit zu sein. Was alle befürchtet haben, bestätigt sich nun als wahr: Der Terror hat Deutschland endgültig erreicht! Gestern wurden offenbar drei Verdächtige festgenommen, während sie Bomben für den Frankfurter Flughafen und die US-Militärbasis in Ramstein gebastelt haben (siehe Berichte: heute.de, Tagesschau.de). Natürlich spricht es für unsere Sicherheitsbehörden, dass man die Männer schon seit drei Monaten beobachtet und nun im entscheidenden Moment zugegriffen hat. Trotzdem bleibt der Schock: Terror in Deutschland! Daran muss man sich wohl leider erst gewöhnen… Man darf auf die Pressekonferenz am heutigen Morgen gespannt sein! Sicher ist aber schon jetzt: Alle drei Männer sind Konvertiten, die nun dem islamischen Glauben angehören.

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KategorienPolitik

Weit, weit weg

3. September 2007 Micha 1 Kommentar

Es gibt Lieder, die dringen in den Gehörgang und kaum treffen sie auf das Trommelfell, wecken sie Emotionen, Erinnerungen und Bilder in einem. Plötzlich ist eine Situation, ein Erlebnis oder eine Zeit so präsent, als wäre es keine Vergangenheit sondern Gegenwart. Die Möglichkeiten von Musik sind dabei nahezu grenzenlos. Jedem, dem das bekannt vorkommt, wird nun sicher warm ums Herz. Mir geht es jedenfalls so beim Schreiben dieser Zeilen.

Zur Zeit und vor allem an einem so grauen Montagmorgen wie heute höre ich wahnsinnig gerne einen Mann, der es immer wieder schafft, mich in sekundenschnelle “weit, weit weg” zu bringen. Sofort bin ich mitten in Südtirol. Neben dieser Stadt und der (Halb-)Insel, auf der sie liegt, ist Südtirol wie eine zweite Heimat für uns. Dort hin, in diese sagenhafte Bergwelt, entführt mich Hubert von Goisern immer wieder – obwohl er ja eigentlich Österreicher ist. :wink: Wer ihn nicht kennt und nun glaubt, es ginge dabei um volksmusikalisches Gedudel, der liegt weit daneben! Hubert ist ganz zweifellos ein Rocker, der einfach die Musik seiner Heimat mit seiner Lieblingsmusik vermischt. Das Ergebnis ist berauschend, (ent-)fesselnd und mitreissend. Unbedingt hörenswert! Vor allem Stücke wie “Heast as nit” und vor allem “Weit, weit weg” haben es mir und uns sehr, sehr angetan. *schmelz*

Mei, i wär so gern amoi wieda weit, weit weg… :roll:


KategorienMusik, Urlaub

Alles Gute kommt von oben

2. September 2007 Micha 3 Kommentare

BalloonGestern Abend, so kurz nach halb acht, saß ich wie jetzt am Computer und feilte an einer E-Mail. Nach dem richtigen Wort suchend blickte ich rein zufällig aus dem Fenster und machte dort ein merkwürdiges Flugobjekt aus. Es schien, als ob zwei kleine Vögel in der Luft umeinander herum tanzten. Erst als ich genauer hinsah bemerkte ich: Das sind keine Vögel, sondern ein erschlaffter Balloon und eine Postkarte, die an einer Schnur miteinander verbunden sind und die der Wind im Kreis drehte. Ich rief Katrin herbei und sofort berieten wir, was zu tun ist – fast so als wäre eine Horde Außerirdischer an unserem Fenster vorbei gesegelt. Meiner Schätzung nach musste das Flugobjekt im Garten eines Nachbarn unseres Nachbarn gelandet sein. Katrin zögerte nicht lange: “Pass auf Hannah auf! Ich such das Ding!” – Und weg war sie!

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KategorienFundstücke

Die spinnen und spinnen…

1. September 2007 Micha 3 Kommentare

SpinnennetzAn anderer Stelle hier im Blog habe ich mit einem ziemlich “ekligen” Beitrag (zumindest wurde er so von sehr vielen aufgefasst) für wahre Furore gesorgt. :mrgreen: Wenn man so will setze ich dem Ganzen heute noch einen obenauf. Aber ich finde diese Meldung einfach so bemerkenswert und kurios, dass sie hier im Blog als “Fundstück” erscheinen muss: In Texas liegt ein Park namens “Lake Tawakoni State Park”. Dort gibt es schon seit Wochen eines der größten Spinnennetze der Welt zu bewundern. Es ist über sage und schreibe 200 Meter lang!

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Heute vor zehn Jahren

31. August 2007 Micha 3 Kommentare

Wer erinnert sich schon daran, was genau vor zehn Jahren war? Ich glaube, gerade am heutigen Tag tun das verdächtig viele Leute. Warum? Weil der 31. August 1997 einer dieser Tage ist, über den die Menschen noch in Jahrzehnten sagen werden: “Wo und wie hast Du damals davon erfahren?”. Die Ermordung Kennedys, der 11. September und eben auch der Unfall Lady Dianas sind Ereignisse, die einen schlagartig immer wieder an den einen, betreffenden Tag zurückversetzen – ganz gleich, wie lange dieser schon her ist.

Heute vor genau zehn Jahren ist also Lady Diana gestorben. Für mich als London-Fan natürlich eine wichtige Persönlichkeit, nicht nur, weil wir bei unserem letzten Besuch im Londoner Hyde Park am Princess Diana Memorial von einer ganz eigenartigen Stimmung erfasst wurden. Ich erinnere mich noch genau an jenen Sonntagmorgen, als ich schlaftrunken dem Radio lauschte und das Unglaubliche hört: Lady Di ist tot! Ich schaltete sofort den Fernseher ein und sah das, was ich nicht fassen konnte.

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KategorienLondon, Umfragen