Eigentlich passt dieser Beitrag gar nicht in die Kategorie “Alb-Träume“, denn worüber ich heute schreiben möchte, liegt allenfalls in nicht umittelbarer Nähe zum Fuße der Alb (ca. 20 Kilometer entfernt). Tübingen ist eine traditionsreiche Universitätsstadt in Baden-Württemberg, etwa 40 Kilometer südlich von Stuttgart gelegen und zugleich meine Geburtsstadt. Ich bin zwar dort nicht aufgewachsen, hege aber trotzdem bis heute eine innige Zuneigung zu dieser Stadt. Einige Jahre lang habe ich sogar in ihr gelebt, woran ich immer wieder gerne zurück denke.
Mit ihren verwinkelten, mittelalterlichen Gässchen und den großen, gepflasterten Plätzen strahlt Tübingen eine ganz besondere Stimmung aus. Nicht zuletzt die rund 20.000 Studenten der Universität, die kleinen Kneipen (meist übervoll mit Studenten ) und das Schloss, das über den Dächern trohnt bilden das abrundende Tüpfelchen auf dem i. Im Sommer gibt es unzählige Veranstaltungen und in den Straßencafés tummeln sich die Menschen. Im Winter gibt es einen urigen Weihnachtsmarkt und – im Verhältnis zur Alb – nur mäßig Schnee.
Also, ich bin ja nun wirklich tierlieb. Ich finde diese Krabbeltiere zum Beispiel sehr eklig, aber ich dulde sie und finde sie trotz allem hochinteressant. Aber alles hat seine Grenzen und diese sind in meinem Fall bei Stechmücken überschritten! Man sollte ja meinen, in diesem subjektiv eher lauen Sommer sollten diese Viecher (wenn überhaupt) nur in kleinen Mengen auftreten. Weit gefehlt! Wir werden heuer regelrecht gefressen! Unser Bett ziert inzwischen ein Moskitonetz, das von Hannah sowieso. Doch auch das ist nicht der hunderprozentige Schutz! Wehe man hält ein Körperteil in die Nähe des Netzes, schon stechen die Plagegeister durch die Maschen hindurch! Ein gemütliches Sitzen auf dem Sofa bei geöffnetem Fenster oder gar ein netter Grillabend… kann man vergessen!
Dass ein Krimi in Irland spielt ist ja nun wirklich nichts Neues. Dass dieser Roman aber von einer Deutschen mit einer Vorliebe für Irland geschrieben wurde schon eher. Die wirkliche Überraschung ist aber die Tatsache, dass dieser Krimi Schafe zur Hauptperson hat. Ja, Du liest richtig: Schafe!
Eines Morgens liegt der Schäfer George mit einem Spaten im Leib auf der Weide, mitten in seiner Schafsherde. Natürlich sind die wolligen Tiere verängstigt und durcheinander. Aber sie sind eben auch klug genug, um die Aufklärung des Mordes selbst in die Hand zu nehmen. Das tun sie so gekonnt, dass kein Wort des Romans “Glennkill” von Leonie Swann langweilig ist. Im Gegenteil! Ich bin noch nicht am Ende der Geschichte und hoffe auf eine echtes Aha-Erlebnis am Ende, aber schon jetzt lässt sich sagen, dass sich dieses Buch zu lesen lohnt. Es ist nicht einfach nur ein Krimi, sondern es ist eben ein Krimi mit Schafen. Das bietet jede Menge Möglichkeiten für witzige Pointen, aber auch für Stellen an denen man schmunzelnd die Welt aus den Augen der Vierbeiner betrachtet. Vieles muss den Tieren wirklich komisch vorkommen, was wir Menschen so treiben. Aber die wirklichen Lacher resultieren aus Anekdoten wie: Sonntags besuchen alle Einwohner des Örtchens “das Haus Gottes”, also muss der Pfarrer “Gott” heißen. Herrlich!
Heute ist Sonntag. Der klassichse Familientag also. :grin: Außerdem fungiert dieser Wochentag aber auch als Wahltag… wenn auch extrem selten! Meiner Meinung nach viel zu selten und diese Tatsache ist sicher auch der große Haken an unserem System in Deutschland. Auf Bundesebene geben wir alle vier Jahre eine Stimme ab und müssen den Rest der Zeit tatenlos zusehen, was mit uns geschieht. Das ist der optimale Nährboden für Stammtischdiskussionen und Politikfrust, was beides zu nichts führt. Allein schon das Wort “Politik” triebt manch einem Pickel auf die Stirn! Niemand sieht einen Nutzen darin, sich mit politischen Themen zu befassen und wenn man keine Stimme hat, dann braucht man sich auch keine eigene Meinung zulegen. Voilá, da ist unser Problem!
Hier und da und dort wird mit “Rockin’ Girl Blogger”-Titeln nur so um sich geworfen. Da fühlt man sich als männliches Wesen dann doch recht verloren… :shock:
Und jetzt das!!! :grin: Es gibt noch Mitleid und Güte auf dieser Welt! Danke Sandy! Du hast quasi mein Blogger-Dasein versüßt, ja beinahe schon am Leben erhalten! Ich bin sooo stolz!
Ich bin ein…
Damit ist der Tag gerettet! Nur, wem könnte ich den Titel jetzt weiter verleihen? Kennt jemand einen männlichen Blogger? Ich hab in meinem Blogroll keinen… Wie frustrierend! :shock:
Ah! Souli? Dein Männe wird zwar keinen Blog haben (oder???), aber ich klatsch ihm das jetzt um die Ohren. Schenk ihm doch ein Beitragsplätzchen in Deinem Blog, damit er den Award auch zur Schau stellen kann! Hab ich ihm da jetzt ein Ei ins Nest gelegt? Nö oder?
Sollte sich noch ein weiterer Herr finden, der echt rockig ist und das hier liest… Bitte! Bedienen Sie sich! Ich freu mich auf gleichgeschlechtliche Unterstützung in der Welt der Blogger!
Ich selbst verfüge noch nicht über ganz so viel Praxis als Vater und stürze mich daher begierig auf alle Geschichten von Profis der “Branche”, die schon längst Routine mit den alltäglichen Anforderungen und Widrigkeiten haben. So erfahre ich nicht nur, wie ich mich wann zu verhalten habe, sondern vor allem auch – wie im jüngsten Fall – was ich zu vermeiden habe!
Wohlgemerkt der Koch unserer Kantine erzählte mir heute von einem Besuch mit seinen beiden Zwillingen bei McDonald’s. Da man als moderner Vater eben nicht das Klischee des vermeintlichen Familienoberhaupts und des bloßen Geldgebers erfüllen, sondern eben auch “cool” und “hip” sein möchte (da ist wieder dieses böse Wort), stolzierte der Gute mit seinen Jungs im Schlepptau zielsicher auf die Theke zu und bestellte eifrig:
Ich muss gestehen ich hasse es, trockene Vertragstexte von Versicherungen zu lesen. Aber als ich gestern durch Zufall auf eine Tatsache gestoßen bin, die mir schlicht unglaublich erschien, tat ich das dann doch gerne. Erst recht, weil am Ende eine Menge Geld mehr in meinem Sparschweinchen verbleibt. Aber ich fang von vorne an…
Vor ziemlich genau einem Monat kam über mir – oder besser gesagt über meinem armen Auto – ein ordentlicher Hagelschaden nieder. Noch am selben Tag meldete ich diesen Vorfall meiner Versicherung, die bis zu jenem Tag noch nie einen Kfz-Schadensfall von mir entgegen nehmen musste. Zuerst mal hörte ich gar nichts! Weder eine Bestätigung noch sonst was… Dann hakte ich nach und wurde vertröstet: Aufgrund der Vielzahl der Schadensfälle… *blablabla* Erst als alle möglichen Menschen um mich herum, die ebenfalls einen Hagelschaden abbekommen hatten, ihre Versicherungsfälle längst abgewickelt hatten, erlaubte ich mir, wieder aufzumucken. Lange Rede, kurzer Sinn: Jetzt soll irgendwann (vielleicht im nächsten Jahr? ) ein Gutachter zu mir auf den Weg machen. Da bin ich mal gespannt!
England und Frankreich verband in der Jahrunderte alten Geschichte beider Länder selten eine innige Freundschaft. Im Gegenteil: Anfang des 19. Jahrhunderts bekriegten sich die beiden Staaten sogar massiv. Damals wurden Kriege noch hauptsächlich auf hoher See gewonnen oder verloren und so ist es kaum verwundertlich, dass die entscheidende Schlacht zwischen England und Frankreich am Kap Trafalgar bei der Straße von Gibraltar stattfand. Damals siegte der dadurch weltberühmte Admiral Horatio Nelson und somit die Engländer über die Franzosen. Nelson selbst kam dabei ums Leben und so erfuhr er nicht wirklich von seinem glorreichen Sieg.
Natürlich sind die Engländer bis heute stolz auf ihren Nationalhelden und widmeten diesem geschichtsträchtigen Ereignis den größten Platz mitten im Herzen Londons: Trafalgar Square. In dessen Mittelpunkt befindet sich die weltberühmte Nelson Column, 56,34 Meter und damit exakt so hoch, wie Nelsons Flaggschiff HMS Victory vom Kiel bis zur Mastspitze. Der würfelförmige Sockel des Denkmals zeigt auf jeder der vier Seiten prachtvolle, aus französischen Kanonen gegossene Bronzereliefs, die Szenen aus den vier großen Siegen des Admirals darstellen.
Schon der erste Streich des ungleichen und doch so passenden Paares namens “Ich und ich” hat mich durchweg überzeugt. Um wen es sich dabei handelt, ist inzwischen ausreichen bekannt, oder? Jetzt ist das neue Album da (siehe Cover links) und was soll ich sagen? Es hat mich wieder komplett erwischt! Die Platte läuft in meinem Player im Endlosmodus und bis jetzt ist noch kein Ende in Sicht. Ich kann die CD nur jedem wärmstens empfehlen, vor allem dann, wenn man auf kluge (deutsche) Texte und eingängliche, nicht auf einen Stil festgelegte Musik steht. Man merkt: Da tut jemand was, von dem er Ahnung hat.
Das Tüpfelchen auf dem i ist dann noch ganz zweifellos das Video zur aktuellen Single mit demselben Namen wie das Album: “Vom selben Stern”. Mal sehn, wen Ihr so alles wiedererkennt.
Ich wurde gefragt, woher ich diese schwäbischen Schmankerln hab. Eine “befreundete Kollegin” hat mir Teil 1 davon zukommen lassen und ich fand das so klasse, dass ich daraufhin einfach mal im Netz gesucht hab. That’s all…
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