Nicht allein

© tommyS (Pixelio)

Offenbar sind wir mit unseren Umzugs- und Technikproblemen bezüglich Telefon und vor allem DSL nicht allein. Wie ich nun heute hier entdeckt habe, ist dieses Theater sogar die Regel. Da ist von einer “Servicewüste” die Rede und genau das beschreibt die Erfahrung, die wir machen durften. Bis heute funktioniert unser DSL-Anschluss nicht richtig. Inzwischen wurde er ja von 16.000 auf 6.000 kbit/s gedrosselt, aber gelegentlich treten immer noch “PPPoE-Fehler” auf. Keiner kann sich erklären warum. Da wird dann schon mal offen gemunkelt, es liege (wieder mal) an uns. Aber dass die genau selbe Hardware zwei Straßen weiter, nämlich in der alten Wohnung, ohne Probleme funktionierte, hat dann auch die Herren in magenta überzeugt.

Dass in der Werbung mehr versprochen wird, als der Kunde letztlich bekommt, das beweisen ganz offensichtlich die neuesten Erhebung der Verbraucherschutzzentralen. Es ist sogar die große Ausnahme, dass jemand, der einen 6.000er Anschluss bestellt auch einen solchen bekommt. Oftmals geben die relativ alten Telefonleitungen solche Geschwindigkeiten gar nicht her. Die Anbieter verstecken sich dann clever hinter der Technik, wohl wissend, dass der Kunde oft nicht genügend Know How hat, um argumentativ dagegen zu halten. Also surft man einfach mal weiter und merkt nur selten, wie schlecht der DSL-Anschluss wirklich ist. Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen: Bisher hatte ich bei jedem Anschluss, den ich in verschiedenen Wohnungen nutzte, immer irgendwelche Probleme, wenn auch oft nur zu Beginn. Hätte ich aber nicht hartnäckig nachgehakt, wäre das so geblieben.. :???:

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Gemütlich

Rechenspiele

Wenn man morgens im Auto (also nicht mit der sehr viel lustigeren S-Bahn :mrgreen: ) zur Arbeit fährt, dann hört man halt vor lauter Langeweile Radio. Das sollte man manchmal einfach nicht tun – nämlich dann nicht, wenn Berichte von der aktuellen, viel zu hohen Steuerlast kommen. Da erfährt der ohnehin schon genervte aggressive resignierende depressive wenig motivierte Steuerzahler, dass er auf das Jahr gesehen rein rechnerisch bis zum heutigen Tag nur für den Staat gearbeitet hat. Anders ausgedrückt: Man zahlt so viele Steuern, dass man mehr als die Hälfte des Jahres nicht für die eigene, sondern für die “fremde” Tasche arbeitet.

Für einen kurzen Moment fühlte ich mich dazu genötigt, die Kupplung zu drücken, zurückzuschalten und nach einer Möglichkeit zum Wenden zu suchen. Aber ich blieb tapfer und sitze nun da, wo ich das letzte halbe Jahr (meist) auch saß – nämlich in meinem Büro und erwirtschafte ab sofort mein eigenes Geld. :twisted:

Micha ist ein Bett

Als ich das hier bei souli fand, war mir schon irgendwie klar, was da bei mir rauskommt. Trotz der Vorahnung ließ ich mich also nicht davon abhalten und tippte hier meinen Namen ein. Gut, es war klar… Was soll man noch sagen? Ja! Ich bin ein Liegemöbel! Ja, ich bin ein Bett! :roll: Gute Nacht! :lol:

Moderne Wegelagerei

© Michael Hirschka (Pixelio)

Ich gehöre beileibe nicht zu denen, die ständig irgendwelche Bußgeldbescheide wegen zu schnellem Fahren im Briefkasten haben und immer darum bangen, wieder geblitzt zu werden und damit den Führerschein dann endgültig zu verlieren. Aber ich gebe zu, dass ich hin und wieder (und vor allem, wo es die Verkehrslage erlaubt) schon eher “sportlich” unterwegs bin. Auf bolzengeraden, gut einsehbaren Strecken muss man ja bitteschön auch nicht mit 80 Kilometern in der Stunde kriechen! Trotzdem glaube ich, verantwortungsvoll zu fahren… allein schon deshalb, weil zu Hause meine Familie auf mich wartet.

Wo ich aber in jedem Fall einen mords Hals bekomme: Wenn auf offener Landstraße, die (ungelogen) zwei, drei Kilometer lang kerzengeradeaus verläuft und links und rechts wirklich alles einsehbar, nirgendwo eine Einmündung und kein Wölkchen am Himmel zu erkennen ist, geblitzt oder mit der Laserpistole rumgestanden wird. Tut mir leid, da drängt sich einem wirklich der Verdacht auf, dass es weniger um Verkehrssicherheit als um Geldmacherei geht. Auch innerorts lassen verlässliche Quellen durchblicken, dass der Aufstellort von den allseits geliebten Messanlagen nicht immer und unbedingt aufgrund von vorhandenen Gefahrenquellen, sondern aus (nennen wir es mal) “kommerziellen Gründen” gewählt wird. Warum in einer Zone 30 vor einer Schule stehen, wo in einer Stunde nur zwanzig Autos vorbeifahren, wenn man an einer günstigeren, aber eigentlich gar nicht gefährlichen Stelle locker das zehnfache hat? Je mehr Autos vorbeikommen, umso höher die Chance, dass welche davon zu schnell sind! Abgesehen davon, könnte man glauben, dass es Stellen gibt, an denen eigens das Ortsschild weiter vor das bebaute Gebiet verlegt wird, nur um in der gewonnenen 50er-Zone mehr Autofahrer in die Falle zu locken und abzusahnen. Das wird von entsprechender Seite freilich stets heftig bestritten. Aber mancher Verdacht fällt nicht vom Himmel… :roll:

Simple Minds – Let there be love

Dieser Song passt einfach immer! Egal wo, egal wann… *genieß*

Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich die Simple Minds einfach nur liebe? :mrgreen:

Auto-Akrobatik

Es ist schon manchmal dreist, was man so hinter Deutschlands Autolenkrädern zu sehen bekommt. Ich meine damit nicht die Personen an sich (dafür können die meisten ja nix :twisted: ), sondern vielmehr die Aktionen, die da gestartet werden. Was ich heute Morgen in einem entgegenkommenden Fahrzeug sah, war schon keine bloße “Aktion” mehr. Das grenzte schon ganz eindeutig an Akrobatik!

Mit der rechten Hand schaltete die offensichtlich schwerbeschäftigte, junge Dame und diskutierte dabei angeregt mit ihrem Gesprächspartner über das zwischen rechte Schulter und Wange eingeklemmte Handy. Das allein ist ja beinahe schon alltäglich, aber wenn man mit der linken Hand dann noch lenkt und damit gleichzeitig einen vollen Becher Kaffee hält, dann ist das schon außergewöhnlich… und im übrigen beachtlich!

Zum Glück kam sie mir “nur” entgegen und fuhr nicht hinter mir. Sonst hätte ich sicher ein Päckchen Betablocker vom Feinsten gebraucht. :shock: