Der gestrige Tag war bei mir ja nun nicht wirklich so prickelnd und auch heute scheint irgendwie eine Unwucht drin zu stecken.
Vielleicht liegt’s ja an diesem Dauerregen, der den Tag so trist und grau macht? Vielleicht bin ich jetzt endgültig depressiv geworden? :shock: Oder ich bin einfach nur urlaubsreif? Und das jetzt, wo kein wirklicher Urlaub in Sichtweite ist! Das macht die Lage nicht wirklich erträglicher! :???: Was also tut man in so einer Phase? Man macht in seiner Phantasie Urlaub! :grin:
Was würde bei meiner Stimmung also besser passen, als ein “Fluchtbuch”? Allein schon der Titel klingt wie ein Aufruf: “Ich bin dann mal weg” von Hape Kerkeling. Nicht nur seit Wochen, sondern sensationellerweise schon seit Monaten rangiert die Geschichte über sein Pilgern auf dem Jakobsweg nun schon auf Platz eins der Bestsellerlisten. Als bekennender Hape-Fan habe ich das gute Stück zwar schon gelesen, aber warum sollte man ein gutes Buch nicht zweimal lesen?
Ja, ich finde es ist fabelhaft und absolut lesenswert! Darum habe ich heute Morgen (wieder) begonnen darin zu schmökern… Anders als beim ersten Mal “lese” ich nicht, sondern ich “höre” diesmal! Ich fahre immerhin rund eine halbe Stunde zur Arbeit… Morgens hin, abends zurück. Macht also zusammen eine Stunde! Diese Zeit nutze ich jetzt und entfliehe mit Hape auf seine Pilgerschaft. Möglich macht dies die Tatsache, dass sein Bestseller auch als Hörbuch erhältlich ist – von ihm höchstpersönlich gelesen (und wie
)! Herrlich! Ich kann Euch das nur empfehlen… als Buch oder als Hörbuch – ganz egal! Nicht nur in Phasen wie der, die ich momentan hab ist diese Geschichte einfach nur klasse! :grin:
“Warum will dieser Tag, dass ich ihn nicht mag?” Dieser Satz aus einem Song von Laith Al-Deen scheint heute mehr als nur treffend zu sein. Wer kennt sie nicht, die Tage, an denen einfach alles gegen einen zu laufen scheint?
Ganz grundsätzlich ist ein Tag, an dem ich unsere kleine Hannah morgens nicht zu Gesicht bekomme, weil sie noch tief und fest schläft, ein weniger guter Tag. :smile: Heute war das natürlich so! Und was erfahre ich später von Katrin? Die Kleine ist fünf Minuten nachdem ich das Haus verlassen habe freudestrahlend aufgewacht! :sad:
Dann ging’s direkt damit weiter, dass ich mir heute morgen literweise feinsten Diesel über die Finger geleert hab. Sowas ist mir beim Tanken ja noch gar nie passiert! Heute schon… Das riecht doch so lecker und abgesehen davon ist jeder Tropfen dieser “reizenden” Flüssigkeit inzwischen ein Vermögen wert!
Also bin ich quasi freihändig zur Arbeit gefahren, weil alles, was ich angefasst habe jetzt widerlich nach Sprit stinkt… vermutlich für die nächsten drei Monate! :???:
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Heute gibt’s mal etwas eher Nebensächliches zu berichten. Und doch ist es wichtiger, als man glaubt! Hier habe ich die ausgiebige Erfahrung gemacht, dass die kleinen Runden sogar eine wesentliche Rolle spielen. Die Rede ist von Smileys! Sie vermitteln Emotionen, wo eigentlich nur nackter Text steht und sie lockern auf, wo es im Grunde eher trocken ist. Darum habe ich nun auch hier im Blog “andere” Smileys. Ich hoffe, sie gefallen Euch besser als die bisherigen Standard-Smileys! ;)

© Helmut Brunken (Pixelio)
Was momentan in Deutschland wieder abgeht, ist einzigartig und zugleich bezeichnend für unser Land. Da steigt der Preis für ein Lebensmittel und alle schreien laut und protestieren heftig. Niemand schaut genau hin, um sich eine möglichst objektive Meinung zuzulegen. Lasst uns doch mal genau hinschauen…
Der Preis pro Liter Milch steigt um etwa 10 Cent. Gehen wir einmal davon aus, dass eine Person einen halben Liter Milch pro Tag trinkt (mehr ist offenbar auch gar nicht gesund!), dann sind das Mehrausgaben von 1,50 EUR im Monat. Eine fünfköpfige Familie hat somit Mehrkosten von 7,50 EUR pro Monat. Dabei muss man einräumen, dass es viele andere Lebensmittel gibt, die Milch enthalten: Butter, Joghurt, Quark, Sahnebonbons, Schokolade… Doch selbst wenn wir mit einem Liter pro Tag rechnen, was extrem hoch angesetzt ist, landen wir bei 3,- EUR Mehrkosten pro Monat und Person. Ist das so wahnsinnig viel für ein hochwertiges Lebensmittel?
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Gestern, Freitagnachmittag, im Baumarkt, von zehn Kassen nur zwei geöffnet, jede Menge Leute, ein Ehepaar direkt hinter mir in der Schlange:
Sie: “Das gibt’s doch nicht! So viele Leute und nur zwei Kassen offen!”
Er: Nickt brav.
Sie: “Aber offenbar lassen sich sowas alle gefallen! Unglaublich!”
Er: “Ja unglaublich! Gibt’s doch net!”
Sie: “Die wollen doch Geld verdienen! Da kann man doch mal ein, zwei Kassen mehr aufmachen!”
Er: “Ja, die könnten wirklich eine Kasse mehr aufmachen!”
Sie: “Die würden das schon merken, wenn alle Ihr Zeug hier auf den Boden werfen und gehen würden!”
Er: Nickt brav.
Sie: “Aber da sind die Leute wieder zu bequem für! Die sagen sich: ‘Jetzt bin ich hier, jetzt nehm ich mein Zeug auch mit.’!”
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© Rainer Altenkamp
In den letzten Tagen brachten wir den Garten rund ums Haus mal wieder auf Vordermann. Büsche stutzen, Rasen mähen… einfach das volle Programm! Hinter unseren Kompostern lehnten noch die Einzelteile eines dritten Komposters, den wir vor geraumer Zeit abgebaut hatten, weil wir ihn nicht mehr brauchten. Diese wollten wir nun auch endlich mal wegräumen. Also haben wir eines der Seitenteile geschnappt und… gleich wieder fallen lassen. Solch nette Tierchen – wie auf nebenstehendem Foto zu sehen – starrten uns gleich mehrfach an! :shock:
Ich muss zugeben, ich gehöre zu der Spezies Mensch, die einen ordentlichen Ekel vor Spinnen haben. Katrin hingegen hat einfach nur eine astreine Phobie! Also war ich mit diesen Tierchen innerhalb nur eines kurzen Augenblicks vollkommen allein.
Doch bei allem Ekel und aller Abscheu muss ich gestehen: Spinnen faszinieren mich! Ich versuche stets den inneren Schweinehund (den ich mir rational nicht erklären kann) zu überwinden und mein Interesse an diesen Tieren in den Vordergrund zu stellen. Ich würde (auch ohne Ekel) niemals eine Spinne als Haustier ansehen. Nein, sie interessieren mich, weil sie ein Teil der Natur sind, die mich ohnehin immer schon interessiert hat. Spinnen heben sich jedoch dadurch deutlich hervor, weil sie sich seit Jahrmillionen kaum mehr verändert haben! Also müssen sie gut sein, in dem was sie tun…
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Es ist ja wirklich nicht zu fassen, aber seit gestern Abend prangert ein etwa drei Millimeter langes Tierchen mitten im Sichtfeld meines TFT-Monitors – also hinter der Bildschirmfolie! Das kleine Monster muss sich durch die Lüftungsschlitze vorgekämpft haben und hat dann ganz spontan beschlossen, mitten im Bild zu verenden. Jo, und da hängt es nun… und hängt… und hängt… und ich muss es ständig anglotzen – das ist wie Hypnose! :shock:
Hat vielleicht jemand Erfahrung mit der Entfernung von Ungetier im Monitor?
Ich bin für jeden Tipp dankbar!


© Klicker (Pixelio)
Ich war immer ein sehr toleranter Nichtraucher und dachte mir, es gehöre einfach mit dazu, dass in Gaststätten geraucht wird. Viele bringen diese Tatsache ja sogar vor, wenn es darum geht, was eine Kneipe so gemütlich macht! Dann fiel mir einst ein Bericht des STERN in die Finger. Was ich dort zu lesen bekam, erschütterte und schockierte mich bis ins Mark! Als Passivraucher atmet man eine Vielzahl von höchst krebserregenden Stoffen ein! Mir war klar, dass der Rauch einer Zigarette auch für Nichtraucher nicht ungefährlich ist. Aber als ich dort in nackten Zahlen las, wieviele Passivraucher tatsächlich Schaden durch Zigarettenqualm nahmen, wurde mir schlecht. Es mag lästig sein, dass man nach Rauch stinkt, wenn man abends in einer Kneipe war. Es mag auch nicht schön sein, dass die Augen brennen und man kaum mehr Luft bekommt. Aber dass man wirklich messbar krank vom Qualm anderer wird… nein, das wollte ich nicht akzeptieren.
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Jessas, Shreki!!! Sorry, ich hab das Ding erst jetzt entdeckt! 8O Macht doch einfach nen Trackback, dann kriegt man das live mit! ;)
Jetzt hab ich also wieder so’n Ding abbekommen.
Danke Shreki! Es hat mich voll am Kopf erwischt!
Aber die Frage war ja, was mein Glücksmoment gestern war. *grübel* Das ist gar nicht mal sooo einfach! Und dann wieder doch… Vielleicht klingt es banal, aber ich habe jeden Tag mindestens einen Glücksmoment: Heimkommen, die Wohnungstür aufschließen, reinlinsen und in das freudestrahlende Gesicht von Hannah schauen. Wie die Kleine sich bedingungslos freut, dass man da ist… Wie sie kreischt, lacht und versucht zu hüpfen. Das ist einfach nur großartig und gibt solch einen Hormonschub, dass man mehr als einfach “nur” glücklich ist!
Tja, das war auch gestern mein Glücksmoment und das wird er sicherlich auch heute sein. Ansonsten hat man ja nur Ärger am Hals!
Und wer kriegt das Ding jetzt um die Ohren? Heut ist einfach mal Tinchen dran. ;)
Weniger wegen des Sommerlochs, als aus “Lust auf mehr”, die durchs Stöbern in meinem Fotoarchiv kam, gibt’s heute eine weitere Unterrichtsstunde in “Heimatkunde”. :D Ich hoffe, Ihr habt Spaß dabei! ;) Und keine Sorge: Der nächste Beitrag handelt dann wieder von was anderem!
Die Schwäbische Alb als Mittelgebirge Südwestdeutschlands ist – zumindest zum Nordwesten hin – eine Art Hochplateau, das wie eine abgebrochene Tafel Schokolade plötzlich steil abfällt. Durch diese geografische Gegebenheit entstehen wunderschöne Landschaften und die vor allem im Winter allseits gefürchteten Steigen mit ihren Serpentinen (Foto), auf denen sich der Autoverkehr in Richtung Donautal hoch- oder in Richtung Neckartal hinunterquält. Da sind Steigungen von 15% und mehr keine wirkliche Seltenheit! Die Steigungen sind teilweise so steil, dass man den ein oder anderen holländischen Touristen mit seinem Wohnwagen am Fuße des Traufs den Kopf schütteln sieht: “Diese Pass fahre wir wohl lieber erst morgen!”

© capturware GmbH (Pixelio)
Besonders imposant ist das Echaztal bei Honau, das vom Albtrauf immer enger werdend gesäumt wird. Hoch oben über all dem steht kurz vor dem Zusammenlauf der beiden Talseiten majestätisch das Schloss Lichtenstein, das unbedingt eine Reise wert ist! Es ist zudem Namensgeber der Gemeinde und somit aller Ortschaften, die ihm zu Füßen liegen: Lichtenstein-Honau, Lichtenstein-Unterhausen…
Obwohl ich nun schon mehrere Jahre auf der Alb wohne, ist ein Besuch am Trauf immer wieder ein atemberaubendes Erlebnis. Jede Menge Mut und Trittfestigkeit vorausgesetzt kann man direkt bis zur Kante vortrippeln und bis zu 400 Meter in die Tiefe blicken. Das jagt selbst einem Schwindelfreien einen unglaublichen Schauer über den Rücken und lässt einen angesichts dieser Dimensionen als wirklich kleines, unwichtiges Etwas erscheinen. Ich kann nur jedem, der hier in die Nähe kommt, einen Besuch am Albtrauf und seinen Aufstiegen empfehlen. Wer sich wirklich bis ganz vor wagen möchte, sollte aber gutes Wanderschuhwerk nicht vergessen! ;-)
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