Raupe auf Wanderschaft
Mit dem Kauf unserer neuen Kamera steigt auch die Lust am Experimentieren und dem Versuch so etwas wie “Fotokunst” zu (er-)schaffen. Natürlich ist das alles andere als leicht und Hobbyfotografen wie ich mühen sich meist vergebens ab. Aber zu Schnappschüssen reicht es allemal, weswegen es nun die neue Rubrik “Knipsereien” gibt, die eben solche beinhaltet.
Der erste Beitrag zu dieser Kategorie stammt von einem Spaziergang mit Hannah, als plötzlich – direkt vor uns – eine Raupe in Windeseile den Weg überquerte. Die neue Kamera war zufälligerweise mit an Bord und so entstand dieses Foto. Ohne die sagenhafte Makrofunktion wäre so eine Ablichtung nicht möglich. Mein erster Makroversuch – sozusagen. :grin: Das Tierchen war nicht mal ganz drei Zentimeter lang und hatte es sehr eilig.
Kleine Abkühlung
Wer mag darf sich gern bedienen!
… wenn auch leider nur virtuell. ![]()
Aber manchmal kühlt ja schon der bloße Anblick.
Power-Bobbelsche
Sorry, ich lach mich grad schlapp hier!
Den jüngsten Schlagzeilen kann man entnehmen, dass Mark Medlock (das Super-Bobbelschen) aggressiv geworden sein soll. Wenn die Berichte stimmen, hat der Sänger Bohlen-Kompanion einen 52-Jährigen in einer Sauna verprügelt. Seit ich das gelesen habe, versuche ich dauernd mir diese Szene vorzustellen: “Ey, bass uff! Sonsch hau isch dir eine uff da Bobbo!”
Nein, das geht nicht! Und selbst wenn der einem Schläge androht… Wer nimmt das ernst?
Ob die zweite Behauptung richtig ist, nämlich dass “äs Bobbelsche” auf einer Party irgendwen sexuell belästigt haben soll, das vermag ich weder einzuschätzen, noch zu beurteilen. Aber auch das kann ich mir nicht wirklich “bedrohlich” vorstellen. Spätestens bei dem Satz “Ah guck amohle, was isch doh fir disch han, Digga!” würde ich mit lautem Prusten und Tränen in den Augen davonrennen müssen.
Hitzewelle
Überall, im Fernsehen, im Radio, in Straßencafés und natürlich auch im Büro, wird von “schönem Wetter” gesprochen, wenn es sommerlich heiß werden soll oder ist. Ich hingegen kann diese Hitze nicht leiden! Alle Lufttemperaturen, die eine drei vorangestellt haben, sind mir zuwider. Sonne pur mag ich nur, wenn sie die Umgebung in goldgelbes Licht hüllt und nicht senkrecht vom Himmel pratzelt. Ich weiß nicht, was an sommerheißem Wetter “schön” sein soll.
Zwischendurch so ein schönes und (wirklich) kühlendes (und nicht nur weiter Schwüle erzeugendes) Gewitter ist das Schönste, was mir an so einem Tag passieren kann. Außerdem liebe ich “lebendiges” Wetter, das nicht aalglatt und konstant daherkommt. Lieber etwas kühler, zwischendurch Wolken, ein leichter Wind… Oder auch morgendlicher Nebel kann furchtbar schön sein. Ein Grund mehr, warum wir uns für die Alb als Wohnort entschieden haben. Dort ist das Wetter rauh und ungestüm… und zudem ist es dort gleich mal vorneweg vier bis fünf Grad kühler als “unten” in den Tälern.
Sprachprobleme
Heute Morgen beim Bäcker. Eine Dame vor mir bestellt drei “Brötle”. Sorry, aber wenn schon Schwäbisch, dann bitte richtig. Entweder sind das drei “Brötchen” oder eben “Weckle”. Alles andere wäre eine unmögliche Vermischung, die zudem noch dämlich klingt.
Außerdem sind “Bredla” (also “Brötle”) im Schwäbischen Weihnachtsplätzchen – und nichts anderes!
Gut, zugegeben: Das ist alles nicht so einfach. Wenn sich Hannah das Schienbein anhaut, dann ist das kein “Aua am Bein”, sondern ein “Aua am Fuß”. Beim Schwaben beginnt der Fuß an der Lende, also dort wo im Hochdeutschen überall anderswo das Bein anfängt.
Und “Fliegen” sind hier “Mucka”, was Hannah auch schon verinnerlicht hat… einfach, weil sie es anders auch nicht kennt!
“Mücken” hingegen sind “Schnaken” und “Schnaken” sind “Habergockel”…
Aber das führt, glaube ich, zu weit!
Stilles Jubiläum
So ganz unbemerkt (auch von mir selbst!) feierte unser Vollmer-Blog vor knapp einem Monat einjähriges Jubiläum! Am 6. Juni 2007 erblickte der erste Beitrag hier im Blog das Licht der Welt. Seither gab es viel zu schreiben und zu kommentieren und ich hätte nie im Leben geglaubt, dass ein Blog so viel Spaß machen kann. Aber man könnte seitenweise schreiben, wenn die Ergüsse dann nicht gelesen werden. Erst ein Blog mit (regelmäßigen) Besuchern wird mit Leben erfüllt und die Kommentare dieser Leser sind wie das Salz in der Suppe. Insofern ist es mir ein großes Anliegen, allen Lesern und Kommentierern zu danken. Ich hoffe, Ihr hattet in diesem mehr als einem Jahr viel zu Lachen, Schmunzeln, Nicken, Kopfschütteln und vor allem ordendtlich Kurzweil hier. Wenn ja, dann wäre ich wirklich happy und freue mich ungetrübt auf weitere hundert Jahre bloggen.
Licht und Schatten
So ein verlorenes Europameisterschaftsfinale hat, bei aller Trauer und Enttäuschung, auch seine Vorteile: Keine schlafraubenden Autokorsos, keine laut knallenden Feuerwerkskörper, keine gröhlenden Besoffenen Fans. Hat was! Herrlich!
Gute Nacht! :grin:









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