Bremsen

© Thorben Wengert (Pixelio)

An anderer Stelle kam ja schon mal das Gespräch auf “Arachnophobie”, also der Angst vor Spinnen. Was viele in Bezug auf die Achtbeiner empfinden, das mache ich bei Bremsen durch. Das nebenstehende Foto treibt mir Schweißperlen auf die Stirn und am liebsten würde ich weit, weit weg flüchten. Sobald so ein Getier in meine Nähe kommt, werde ich nervös, aufgeregt und panisch. Ich blicke mich dauernd um und beobachte meinen Körper, ob irgendwo ein grauer Punkt sitzt, der sich als Bremse entpuppen könnte. Mein Nervensystem fährt hoch auf 180 und wartet nur auf diesen einen, klar abgegrenzten und brennend schmerzenden Punkt, an dem so ein Drecksvieh zusticht. :roll:

Diese Angst ist (leider) nicht aus der Luft gegriffen und deshalb auch weniger irrational als die Spinnenangst. Ich habe eine schwere Bremsenallergie. Vielmehr das Eiweiß, welches die Viecher nach dem Stich unter die Haut spritzen, damit das Blut nicht nachfließt, löst bei mir nicht nur eine starke, großflächige Entzündung an der Einstichstelle, sondern auch Asthmaanfälle und Herzklopfen hervor. Es gab schon Bremsen, die mir meinen kompletten Unterarm, vom Ellenbogen bis zum Handgelenkt, knallrot einfärbten und auf Größe einer Nackenrolle anschwellen ließen. :mrgreen: Das ist leider kein Spaß. :roll: Zum Glück haben wir (also mein Doc und ich) die Allergie inzwischen ganz gut im Griff. Zumindest haben wir verhindert, dass mein Asthma durchgehend vorhanden und somit chronisch ist.

Gestern nun spazierte ich mit Hannah in Richtung Pferdestall, wo Katrin auf uns wartete. Dort hat mich dann ein solch liebes Tierchen hinten links erwischt – im wahrsten Sinne des Wortes. :cry: So früh waren die bei uns auf der Alb noch nie unterwegs! :shock: Normalerweise tauchen sie erst auf, wenn die Felder in voller Blüte stehen und Frucht tragen. Naja… Warum nicht? Bei der Hitze! Das mögen die Biester! :evil: Jedenfalls pocht nun meine Wade extrem. Sie ist zum Glück nur leicht angeschwollen – so auf der Fläche einer CD. Aber das reicht schon, um mächtig weh zu tun und brennend heiß zu werden. :cry: Aber ich versuch das zu ignorieren und mit Cortison zu bombardieren. :twisted: Aber das Schlimmste: Ich hab die Scheißbremse nicht erwischt! :shock: Die fliegt immer noch frei und ungestraft herum und hat nun ihren Nachwuchs mit MEINEM Blut gefüttert! :mad: Unglaublich! :???:

Spielerfrauen

Sagt mal, geht das nur mir so oder hat auch für Euch das Wort “Spielerfrauen” einen total negativen Touch? Das klingt so nach “Dummchen” oder “schmückendes Beiwerk”. Die Damen werden so dargestellt, als ob sie in erster Linie gut aussehen sollten, neben ihren muskulösen, sportlichen und hoffentlich stets erfolgreichen Männern. Alles andere ist unwichtig! Keiner weiß, ob sie überhaupt sprechen (oder sonst was) können. Überhaupt brauchen sie keinen eigenen Verstand oder Willen, denn der Bundes-Jogi Bundestrainer sagt ja, wann sie zu den Spielern dürfen und wann nicht. Während der letzten anderthalb Tage waren wohl die Türen zu den Spielerzimmern nicht verschlossen. Und schon wird lauthals in der Pressekonferenz erzählt, dass die Spieler deutlich früher zu Bett gehen, wenn die zugehörigen Damen anwesend sind. Ja hallo? :roll:

Wie auch immer… Wenn’s denn hilft! :twisted: Wichtig ist, dass die spielerische (!!!) Leistung am Ende stimmt. Russland, die Türkei und Spanien sind die letzten Konkurrenten, die “uns” noch bleiben. Wer hätte das zu Beginn des Turniers gedacht? Und selbst wenn, dann hätte jeder gesagt: “Das sind doch easy Gegner!” Aber dass sie allen Vorahnungen zum Trotz so weit gekommen sind, zeigt schon, dass das alles andere als “easy” wird. Trotzdem glaube ich, dass “wir” sehr, sehr gute Chancen haben, Europameister zu werden. Spannend wird es auf jeden Fall! :mrgreen:

Wundermittel

Eigentlich bin ich ja vorsichtig mit dem Wort “Wunder”. Aber was ich hier entdeckt habe ist unglaublich! Zum Glück leide ich nicht oft, aber doch immer mal wieder an Aphten. Das sind nette kleine Wunden in der Mundschleimhaut, deren Herkunft bis heute noch nicht recht herausgefunden wurde. Diese runden, weißen Vertiefungen brennen so dermaßen, dass man nahezu gar nichts mehr essen oder trinken kann. Jeder, der sowas schon mal hatte weiß, dass ich nicht übertreibe. :shock: Und heuer habe ich wieder so ein Teil (siehe hier). Wieder einmal habe ich versucht, ein wirksames Mittel dagegen zu finden (siehe hier). Ich muss allerdings zugeben, dass ich nicht gerade zuversichtlich war, denn bisher habe ich nur Mittel entdeckt, die allenfalls für ein paar Minuten, im Höchstfall vielleicht eine Stunde, Linderung bringen. Von Präparaten mit Betäubungsmittel über natürliche Substanzen, bis hin zu soulis Tipp mit dem “Mundpflaster”. Vor allem letzteres hat zunächst ganz gut funktioniert. Man schmiert dieses harzige Zeug, das von der Substanz her ein bisschen an Honig erinnert, direkt auf die Wunde. Das prickelt allenfalls ein wenig und verschließt das Ganze dann mit einer Schutzschicht. Leider ist die nach den ersten Bissen beim Essen schon wieder hinüber und man ist wieder da, wo man angefangen hat. :???:

Dann entdeckte ich im Internet ein Mittel namens Oralmedic. Dieses Mittel bekämpft nicht nur die Symptome einer Aphte, sondern die Wunde selbst und damit auch deren (unbekannte) Ursache. Das Zeug enthält (nicht erschrecken!) Schwefelsäure. Man kann sich ausmalen, was das bedeutet. Beim Auftragen brennt es wie Feuer. Aber wer den “normalen” Schmerz eine Aphte aushält, der wird auch diesen durchhalten. Danach wird die Stelle komisch pelzig und plötzlich – nach ein paar Sekunden – ist der Schmerz komplett weg! :eek: Einfach so! Über der Wunde bildet sich dann (ähnlich wie bei soulis Mittel) ein Schutzfilm. Was aber vorher durch die Säure passiert: Das Wundgewebe wird veräzt! Das hat zur Folge, dass die oberste Wundschicht abstirbt und in den kommenden beiden Tagen abgestoßen wird. Darunter wächst gesunde Schleimhaut nach und die Aphte ist passé.

Was soll ich sagen? Bis jetzt wirkt es zu hundert Prozent! :grin: Ich bin seit Tagen das erste Mal schmerzfrei – innerhalb von Sekunden! Wirklich unglaublich! Mag sein, dass diese Wirkungsweise etwas aggressiv scheint. Aber was soll’s? Es wirkt total! Wie ich jetzt gelesen habe, stammt das Mittel aus Großbritannien, wo es schon seit Jahren mit Erfolg verkauft wird. Ich bin froh, dass wir hier nun auch endlich ein “Notfallmittelchen” gegen die kleinen, runden Biester haben. So, und jetzt ess ich erst mal was Süßes… ohne Schmerzen und mit purem Genuss! :lol:

Glühbirne adieu

© Thomas Jüling (Pixelio)

Wie man von verschiedenen Seiten hört (z.B. vom Spiegel oder der Tagesschau) plant die EU ein Verbot für herkömmliche Glühbirnen. Ganz ehrlich: Ich hab mich immer schon gefragt, warum noch alte Glühbirnen produziert und verkauft werden! Uns hat lange Zeit auch der deutlich höhere Preis abgeschreckt, aber inzwischen ist es nun ja wirklich ein offenes Geheimnis, dass die sparsamen Leuchtstoffbirnen deutlich länger halten und somit unterm Strich sogar günstiger sind. Auch die Optik hat sich inzwischen gewandelt und heute gibt es die umweltfreundlichen Modelle in allen Ausführungen und Formen. Mit unserem Umzug in die neue Wohnung haben wir konsequent noch vollends die letzten “alten” Glühbirnen gegen die sparsameren Modelle ausgetauscht. Nur an ein, zwei Stellen haben wir das noch nicht vollzogen. Das wird aber noch folgen. Nach Normierungen für Gurken, Kondomgrößen und den Sitzmaßen für Traktorsitze (kein Witz!!!) scheint diese Bestimmung (wenn sie denn wirklich kommt) wirklich mal etwas Sinnvolles zu sein, was aus Brüssel kommt. :mrgreen:

Flitzermangel

Ich weiß ja nicht, wie’s Euch geht… Uns hier fällt mehr und mehr auf, dass diese Fußball-Europameisterschaft noch nicht einen Flitzer hervorgebracht hat. Wie öde… :shock: Dabei lieben wir Flitzer über alles, gell Spatzel?! :lol:

Offline-Apotheken

© Dieter Schütz (Pixelio)

Genau genommen sind die herkömmlichen “Offline”-Apotheken auch nichts anderes als Versandapotheken. Warum? Ganz einfach, weil immer… wirklich iiimmer, wenn ich ein Medikament brauche (ganz gleich ob vom Arzt oder mir selbst verordnet), höre ich von den Schubladenziehern den Satz: “Herr Vollmer, das bestellen wir Ihnen. Bis heute Abend / morgen früh haben Sie’s dann.” Dasselbe ist mir eben vorhin mal wieder passiert, als ich ein erlösendes Präparat für meine liebe Aphte holen wollte. Hallo? Warum also sollte ich noch in eine Apotheke vor Ort rennen? Die Online-Apotheke unseres Vertrauens verschickt Bestellungen in der Regel noch am Tag des Eingangs, sodass ich auch dort die Ware meist am Tag darauf schon habe. Außerdem sind die rezeptfreien Medikamente dort deutlich billiger (bis zu 50%!!!).

Ich will ja nicht stänkern, aber ich frage mich wirklich, wo die weißbeschürzten Traubenzuckerverschenker Apothekenbetreiber noch so etwas wie ein unternehmerisches Risiko haben. Sie verwalten Medikamente, die sie von ihrem Großhandel beziehen. Sie haben nur die Ware vor Ort, die sowieso jeder dauernd braucht. Mag sein, dass einem sowas in einem kleinen Sportgeschäft um die Ecke auch passiert, gerade wenn man etwas Ausgefallenes möchte. Aber hier geht es nicht um Hobbys, sondern um Medikamente. Jetzt habe ich eben online bestellt, weil ich da dieselbe Ware gleich schnell, dafür aber deutlich günstiger bekomme. Pah! :evil:

Kid Rock – All summer long

Geiler Typ, geile Stimme, geile Musik und demzufolge ein geiler Song. Man muss erst mal auf die Idee kommen zwei alte Rockklassiker derart zu mixen, nämlich Warren Zevons “Werewolves Of London” und vor allem (natürlich) Lynyrd Skynyrds legendäres “Sweet Home Alabama”. In meinen Augen hat dieser Titel das Zeug… nein, im Grunde ist er für mich schon der Sommerhit des Jahres 2008. :wink: