Wie gehabt
Da habe ich mich also endlich dazu hinreißen lassen, nach Jahren der Internet Explorer-Nutzung auf den aktuellen Firefox umzusteigen – und jetzt das! Was musste ich mir als IE-Nutzer all die Zeit nicht alles anhören… Der Browser sei veraltet und habe unzählige Sicherheitslücken. Insofern fühle ich mich jetzt wie Zuhause, denn kaum nutze ich den Feuerfuchs einen Monat lang, kommen Sicherheitslücken noch und nöcher zum Vorschein. Aktuell sorgt ein sogenannter “stack overflow” für Furore, der den Browser doch glatt zum Abstürzen bringt. Es ist paradox, aber ausgerechnet jetzt wo ich Microsofts Machwerk den Rücken gekehrt habe, wird mir klar, dass alle – aber wirklich ALLE – nur mit Wasser kochen.
Vom Pech verfolgt
Seit Tagen läuft beruflich alles schief. Ich hab nur Probleme, die hartnäckig und teilweise gar nicht lösbar sind. Es ist zum Mäuse-Melken! Weiß jemand woran das liegt? Steht der Mond beschissen ungünstig oder hat jemand irgendeine Wasserader umverlegt – direkt unter meinen Bürostuhl? Und da wunder man(n) sich dann noch, warum man einen total verspannten Nacken, Kopfschmerzen und Schwindelanfälle hat!
Packstation
Die Deutsche Post AG bewirbt ja schon seit Monaten fleissig ihr (relativ) neues Produkt: Die Packstation. Mit ihr soll die Lücke zwischen Post und Kunde vollends geschlossen werden. Einerseits, wenn man tagsüber nicht zu Hause sein und somit auch keine Postlieferungen entgegennehmen kann. Andererseits, um auch dann Pakete abzugeben, wenn jede normale Postfiliale längst geschlossen hat.
All das klang für mich als “größerer” Postkunde sehr verlockend. Sowohl privat, als auch geschäftlich setze ich nahezu ausschließlich auf die Deutsche Post. Die Erfahrung hat mich dieses Vertrauen gelehrt. Trotzdem war ich skeptisch, wollte das Ganze aber doch mal testen – zumal das Ganze vollkommen kostenlos ist. Als ich dann gestern wieder einmal etwas zu bestellen hatte, gab ich als Zieladresse ausdrücklich die nächstgelegene Packstation an. Und die ersten Eindrücke waren sehr gut: Der Absender schickte mir die Paketnummer zur Sendungsverfolgung zu, worüber ich einsehen konnte, dass die Lieferung schon heute in der Packstation eintreffen würde. Prompt kam die Zustellinfo per SMS aufs Handy und eine entsprechende Mail:
Guten Tag Herr Michael Vollmer,
leider konnte Ihre Sendung NICHT in die gewünschte PACKSTATION eingestellt werden.Die Sendung liegt für Sie in der FILIALE Eberhardstr. 4
in Reutlingen am nächsten Werktag zur Abholung bereit.Bitte denken Sie daran, Ihre Goldcard und einen amtlichen Ausweis mitzunehmen.
Ihre Sendung liegt 7 Werktage für Sie zur Abholung bereit.Mit freundlichen Grüßen
Ihr PACKSTATION Team
Was? Wie? … NICHT an die gewünschte Packstation? Nach REUTLINGEN? Mitten in die Innenstadt? Hauptpostfiliale?
Warum?
Die Webseite der Post (bessergesagt von DHL) brachte folgende Antworten auf dieses Problem:
Dies kann drei Gründe haben. Zum einen werden Sendungen in Postfilialen umgeleitet, wenn Sie für PACKSTATION ungeeignet sind, also zum Beispiel zu groß oder sperrig sind.
Zum anderen werden Sendungen in Postfilialen umgeleitet, wenn die ausgewählte PACKSTATION vollständig belegt ist.
Außerdem werden alle Sendungen, die einen Betrag von 1.500 Euro übersteigen und per Nachnahme laufen, in eine Postfiliale umgeleitet.
In jedem Fall werden Sie per eMail und/oder SMS benachrichtigt, wo Sie Ihre Sendung abholen können.
Schön und gut, aber die nächst gelegene Postfiliale wäre in Pfullingen, wo auch die eigentliche Packstation steht. Ein Anruf bei der Hotline sollte hier Klarheit bringen. Vor allem wollte ich die Post dazu bewegen, mir das Paket dann doch bitteschön heim zu liefern. Doch beides fiel wenig befriedigend aus: Die äußerst freundliche Dame (die ganz offensichtlich schon auf genervte Anrufer eingestellt war) erklärte mir, dass sowas gar nicht passieren dürfe. Sie könne mich verstehen. Sowas dürfe auch nicht mehr vorkommen! Aber? Aber sie könne da jetzt gar nichts machen. Ich könne das Paket ja morgen in Reutlingen abholen. Hallo? Morgen? Da ist Papa zu Hause und nicht in Reutlingen! Eine Umleitung sei jetzt nicht mehr möglich. Es könne aber auch noch sein, überlegte sie dann laut, dass das Paket gar nicht in Reutlingen liege, sondern doch in Pfullingen und die Einlieferungsinfo dann halt falsch sei. Ja klar, ich reise nun munter durch die Welt, um mein Paket zu finden, das überpünktlich versandt wurde und eigentlich längst bei mir wäre! :mad:
Wenn man so durch’s Netz surft, merkt man recht schnell, dass man nicht allein ist. Ob das ein Trost ist?
Ich werde jedenfalls in Zukunft wieder auf das setzen, was aus der Erfahrung heraus verlässlich ist: Auf unseren Postboten!
Es spukt: Norton Ghost
Datensicherung ist die Lebensversicherung für all diejenigen, die auf die Daten ihres Computers fest angewiesen sind. Darum bin ich, was diesen Bereich anbelangt, schon immer sehr sensibel gewesen. Da aus finanziellen Gründen teure, redudante Lösungen à la RAID 5-Festplattenverbund oder ähnliches von vornherein ausfallen, setze ich auf klassische Backup-Programme. Aktuell heißt hier mein Mittel der Wahl “Norton Ghost 14″. Das ist ein lupenreines Imageprogramm, das Kopien meiner Datenträger erstellt.
Ganz grundsätzlich ist das eine tolle und komfortable Sache. Mit alten Backupprozeduren hat das Ganze nur noch wenig gemein. Die Software denkt mit und sichert intelligent und selbstständig, was gesichert werden muss, um eine Vollsicherung zu gewährleisten. Sogar wenn mal mein komplettes Betriebssystem abschmiert oder ich wegen eines dummen Bockmists, den ich selber gebaut habe, die Mühle vollends kaputt mache, habe ich innerhalb von nur rund 20 Minuten den alten Stand wieder – mit allem drum und dran!
Das klingt alles ganz super-toll. Nur einen Haken hat das Ganze! Ich habe zwei USB-Festplatten. Eine davon ist mein Backup-Medium, worauf ich alle Sicherungen ablege. Eine weitere USB-Platte ist mein “Lager”. Dort kommen alle alten, nicht mehr aktuell benötigten (Alt-)Daten hin. Meine “Halde”, wenn man so will. Sichere ich mein aktuelles System, also von interner Festplatte auf externe Backup-Platte klappt alles tadellos. Die erste Vollsicherung läuft durch und auch alle folgenden, inkrementiellen. Sichere ich aber von “Lager” auf “Backup”, also von USB-Platte zu USB-Platte, bleibt Norton Ghost bei der zweiten inkrementiellen Sicherung nach der Vollsicherung stehen. Bei 1% sagt mir die Anwendung: “Lauferk L: wird mit Wiederherstellungspunkt sowieso verglichen.” Aus! Ende! Ich habe den Kasten schon eine ganze Nacht lang stehen lassen, aber nichts läuft weiter! Unabhängig davon würden solche Laufzeiten ein inkrementielles Backup ad absudrum führen!
Kennt jemand dieses Phänomen? Hatte das schon mal jemand? Der Symantec-Support ist (wieder einmal) überfordert und stellt sich an wie eine Kuh in der Apotheke! Bitte erspart mir solche Weisheiten wie “Nein! Wie kann man nur Norton nutzen?” oder “Ich benutze diesunddas und da läuft alles!” Ich habe gute Gründe, die für Ghost sprechen und bevor ich schon wieder auf die Suche gehe (und im Gegensatz zu anderen Produkten grundsätzliche Kompromisse eingehe), will ich alle Möglichkeiten ausschöpfen. Also: Wer hat mit Ghost Erfahrung und kann etwas dazu sagen?
Ladehemmungen bei Musicload
Eigentlich bin ich nach wie vor kein echter Freund von Downloadmusik. Für mich gehört ein Cover und das Einlegen des Tonträgers irgendwie mit dazu. Vor allem bei Künstlern, deren “Gesamtwerk” ich klasse finde ist es irgendwie ein Muss die CD in Händen zu halten. Trotzdem und vor allem bei “One hit wonders” kommt es aber vor, dass ich mir doch die Downloadversion beschaffe. Hierbei bevorzuge ich Musicload oder AOLmusic, einfach weil man im Gegensatz zum Apple-Shop “iTunes” keine zusätzliche Software benötigt. Ich will nicht viele verschiedene Musikanwendungen auf dem Rechner, nur damit ich allen Shops einkaufen kann!
Soweit, so gut… Nur leider konnte ich nun plötzlich nicht mehr bei Musicload einkaufen. Der Onlineshop sagte mir gleich nach der Auswahl der gewünschten Zahlungsmöglichkeit, dass mein System die notwendigen Voraussetzungen nicht erfüllen würde. Dass diese Behauptung vollkommen falsch ist, wusste ich ganz sicher, denn ich halte meinen Rechner stets in Schuss – allein schon um Sicherheitlücken zu schließen. Trotzdem verweigerte mir Musicload hartnäckig den ordnungsgemäßen Einkauf. Also kontaktiere ich den Support, der mir in einer ausschweifenden Mail erklärte, dass mein System falsch konfiguriert und zudem viel zu stark abgesichert sei. Deshalb solle ich die ein oder andere Schutzsoftware deinstallieren. Zum einen sitze ich hinter einer Hardwarefirewall, die auch ganz sicher richtig konfiguriert ist (denn ich konnte ja schon mal bei Musicload einkaufen!), zum anderen frage ich mich, wozu man eventuelle Schutzsoftware ausschalten oder deinstallieren sollte, nur um bei Musicload einkaufen zu können. Letztlich brachte mir diese Hilfestellung gar nichts und aus lauter Verzweiflung überspielte ich die bestehende Version des Media Player 11 mit einer Neuinstallation. Und siehe da: Seither kann ich wieder bei Musicload einkaufen! Warum auch immer?!
Vielleicht hat ja jemand ähnliche Probleme und ist froh über diesen Tipp?!
Übrigens: Ich habe dem Support die “richtige” Lösung natürlich mitgeteilt, woraufhin eine ganz offensichtlich mit vorgefertigten Textbausteinen zusammengeschusterte Mail einging, in der man sich nicht nur dreimal bei mir bedankte, sondern auch versicherte, dass die Kundenmeinung bei Musicload überhaupt das Wichtigste sei… usw. Fröhliches Laden auch!
Papierstau
Wie sagt der IT-Weise?
Papierstau am Morgen bringt Kummer und Sorgen.
Na dann, schönen Tag auch! :???:
Kuriose Fehlermeldungen (Teil 10)
Manchmal deutsche Sprache ist very heavy tu händel… Aber English is auch not arg more… äh… dingens, gell?!

Kuriose Fehlermeldungen (Teil 9)
Eine löbliche Charaktereigenschaft ist die Fähigkeit, die eigenen Fehler zu erkennen und diese offen einzugestehen. Dass die elektronische Seele dabei hin und wieder über das Ziel hinauszuschießen scheint, zeigt die folgende Fehlermeldung:

Kuriose Fehlermeldungen (Teil 8)
Klingt zuerst einmal nach “Star Wars”, aber tatsächlich ist es ein Beweis für etwas, das ich schon lange vermutet habe: Wer viel am Computer arbeitet, der läuft Gefahr “irgendwie” unter Strom zu stehen!








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