Dein liebster Weihnachts-Popsong
Die Vorweihnachtszeit neigt sich dem Ende entgegen. Schon seit Wochen hört man vermehrt im Radio oder beim Einkaufen die “üblichen Verdächtigen” durch die Lautsprecher dudeln. Man kann mich sentimental nennen, aber das hat doch in jedem Jahr wieder was.
Weil ich mich selbst nur schwer entscheiden kann, dachte ich mir: Frag doch mal die Bloggerwelt!
Ich bin sehr gespannt, was dabei rauskommt. Ihr müsst Euch nur beeilen, denn nach den Feiertagen ist die Umfrage zu Ende. ;)
Welcher ist Dein liebster Weihnachts-Popsong?
- Frankie goes to Hollywood - The Power of Love (33%, 3 Stimmen)
- Melanie Thornton - Wonderful Dream (22%, 2 Stimmen)
- WHAM! - Last Christmas (11%, 1 Stimmen)
- Keiner der hier genannten (11%, 1 Stimmen)
- Chris Rea - Driving Home For Christmas (11%, 1 Stimmen)
- Band Aid - Do They Know It's Christmas? (11%, 1 Stimmen)
- Bryan Adams - Christmas Time (0%, 0 Stimmen)
- Queen - Thank God It's Christmas (0%, 0 Stimmen)
- Paul McCartney - Wonderful Christmas Time (0%, 0 Stimmen)
- John Lennon & Yoko - Happy Xmas (1%, 0 Stimmen)
Stimmen: 9
Sinnfreie Newsfeeds
Sinn und Zweck eines Newsfeeds ist ganz zweifellos die hohe Aktualität der übermittelten Nachrichten. Vor allem bei Blogs ist ein solcher ein wahrer Segen, denn dadurch kann man in seinem Newsreader gesammelt alle neuen Beiträge seiner Lieblingsblogs lesen. Immer mehr gehört ein Newsfeed aber auch einfach nur zum guten Ton einer Webseite. Dieser Trend bringt kuriose Phänomene mit sich, nämlich dann, wenn Newsfeeds für Bereiche eingesetzt werden, in denen sie eigentlich überhaupt nicht geeignet sind. Wenn beispielsweise ein Radiosender die gespielten Musiktitel “feedet”, dann bringt mir das nur bedingt etwas… Es sei denn, ich will zwei Tage später erfahren, dass “jetzt gerade” Robbie Williams läuft.
Klarheit über Michael Jacksons Tod
Seit Michael Jacksons Tod kommt man um dieses Thema nicht mehr drum herum. In allen Medien wird über die Todesursache und die äußeren Umstände spekuliert. Details der Obduktion werden preisgegeben und Mitschnitte von der Notrufleitstelle ins Internet gestellt. Über die Art und Weise dieser Berichterstattung möchte ich mich an dieser Stelle nicht auslassen. Wohl aber darüber, dass auch Hannah mitbekommt, was da abläuft. Beim Namen “Michael Jackson” wird sie inzwischen hellhörig und hat ganz offensichtlich verstanden, dass der Mann in irgendeiner Form etwas Besonderes gewesen sein muss. Sie hat auch schon begriffen, was passiert ist. Dem kindlichen Verständnis von Logik sei Dank liefert sie auch gleich die Auflösung auf all die vielen Rätsel: “Der Michael Jackson ist tot! Mami, frag ihn doch mal warum!” Es kann so einfach sein!
Obama sorgt für Hoffnung
Eine Welt ohne Atomwaffen. Transatlantische Freundschaften. Eine schönere Welt. Ich werde schon wieder die Überschriften und Kommentare lesen: Obama sei ein Medienmensch. Obama sei ein Blender. Obama mache schöne Versprechen und liefere wenig. Vielleicht ist es “typisch deutsch” oder sogar “typisch Mensch” immer nur das Böse zu sehen. Ich aber habe Obamas Worte in den vergangenen Tagen genossen. Er macht Mut und Hoffnung auf eine Welt, wie wir sie (und sicherlich vor allem Eltern von Kindern Erwachsenen von morgen) uns insgeheim Wünschen. Ohne Krieg und ohne Feindseeligkeiten. Natürlich sagt einem der gesunde Menschenverstand, dass das ein frommer Wunsch ist und auch bleiben wird. Natürlich wird Obama nicht der Messias sein, den manche in ihm sehen. Trotzdem kann ich es nicht mehr ertagen, wie ein Mann deshalb abgestraft wird, weil er den Menschen (wieder) Hoffnung schenkt. Wenn andere Politiker sich in Worthülsen verlieren und zwar viel sprechen, aber wenig sagen, dann hört man niemanden. Dann ist von Politikverdruss die Rede. Jetzt spricht endlich wieder einmal jemand, in kurzen Sätzen und mit viel Aussage. Und dann wird ihm vorgeworfen, er sei ein Blender. Ganz gleich, was Obama politisch umsetzen kann: Er ist ein Mensch, der seine Mitmenschen wieder mitnimmt, der in ihnen Hoffnungen und Träume weckt. All das fehlt schon viel zu lange in der Politik… und überhaupt auf dieser Welt! Und wer der Queen “einfach so” einen iPod schenkt und ausgelassene Reaktionen bei Politikprofis (wie oben auf dem Foto) hervorruft, der ist einfach anders… Und das ist Genuss genug!
Erkenntnisse
- Der Frühling ist auf der Alb noch nicht angekommen: windig bei 6 Grad *bibber*
- Der Herr Nachbar wechselt soeben seine Reifen. Der hat wohl trotz frischer Temperaturen schon Frühlingsgefühle bzw. ein Gottvertrauen :eek:
- Ich bin alt: bei SWR3 ist 80-er Tag und ich kann fast alles mitsingen. Das ist zwar sehr schön :cool: aber es beängstigt mich auch etwas
- Warum sagen die im Radio immer, man könne die Jacke ausziehen und in die Sonne sitzen?? Wo is Sonne? Wo isses warm?? :mad:
Rosenstolz
Ich bin eigentlich für nahezu alle Musikrichtungen offen. Wenn mir mal etwas nicht ganz so gut gefällt, dann höre ich trotzdem zwei-, dreimal hin, denn es könnte ja sein, dass ich meine Meinung ändere. So mochte ich zum Beispiel Coldplay anfangs überhaupt nicht. Inzwischen liebe ich deren Musik.
Ganz anders ist das mit Rosenstolz. Ich mochte die noch nie und ich werde sie wohl auch nie mögen. Immer wieder hörte ich mir die jeweils neuste Single an und immer wieder schüttelt es mich. Ich kann nicht genau sagen warum, aber diese Songs sprechen mich überhaupt nicht an und sind mir – offengesagt – zuwider. Sorry, aber das ist so! “Ich geh in Flammen auf” macht mich aggressiv. Bei “Gib mir Sonne” hör ich immer nur “Gib mir Sahne” und kann nur den Kopf schütteln. Jetzt gibt es den neuesten Wurf der Bande: “Blaue Flecken”. Und wieder einmal stößt mich diese quäkend röhrende Stimme und diese viel zu pathetisch klingenden Texte ab. Das ist mir alles zu steif und zu gefühllos. Ich kann nicht sagen, warum das so ist. Es wirkt einfach so auf mich! Wenn es sowas wie eine Wellenlänge gibt, dann ist Rosenstolz das absolute Gegenteil von der meinen.
Nur damit da keine Missverständnisse entstehen: Ich habe nichts gegen diese Künstler und ihr Erfolg gibt ihnen ja auch voll und ganz recht in dem, was sie tun. Es ist nur überhaupt nicht meins. Das ist einfach so. Sorry!
Hannahs neues Lieblingslied
Hannah hat ein neues Lieblingslied, das sie bei jedem Spielen im Radio mit einem gaaanz breiten Grinsen gutiert. Sasha angelt weibliche Fans schon unter den ganz jungen.
Zugvögel kehren wieder um
Wie ich eben im Radio hörte, waren schon viele Zugvögel auf dem Weg zurück zu uns. Doch offenbar ist ihnen das Wetter noch deutlich zu kalt, weswegen sie wieder umgekehrt sind und nun wieder zurück in den warmen Süden fliegen. Das klingt witzig, ist für die Piepmätze aber ganz offensichtlich lebensgefährlich. Immerhin müssen sie die rund 500 Kilometer ohne notwendige Nahrung zurücklegen, denn wo finden sie hier bitte Insekten?
Höchstens schockgefrostet!
Die aktuelle Winterlandschaft ist sicherlich wunderschön, aber ich muss offen zugeben: Etwas mehr Wärme und Licht wäre Balsam auf die wintergeschundene Seele.
Gabrielle – Out of reach
Eben. Im Radio. Ich kann mich nicht wehren. Sobald ich Gabrielles “Out of reach” höre, hab ich Bridget Jones im Kopf. Kann da gar nix machen… und das ist auch gut so, weil ich dann gleich wieder innerlich schmunzeln muss.
Seitenbacher Miezekitzi
Bei Hannah überschlagen sich derzeit die Sprachgebilde und ihr Wortschatz wächst täglich. Immer besser kann sie mitteilen, was sie will oder nicht haben möchte, was sie beschäftigt oder was ihr Wurscht ist. Dabei kommen manchmal die verrücktesten Dinge zum Vorschein und manchmal fragt man sich: Was geht der Kleinen eigentlich im Kopf herum? So auch neulich, als sie durch die Wohnung rannte und sich über “Seitenbacher Miezekitzi” freute. Dass “Seitenbacher” ein Hersteller von naturbelassenen Müsliprodukten ist, das ist uns spätestens seit der teilweise absolut sinnfreien, aber in jedem Fall aufsehenerregenden Werbung auf unserem Haus- und Hofsender SWR3 bekannt. Aber was hatte das mit “Miezekitzi” zu tun? Klar: Es ging ihr ganz offensichtlich um “Miezekatzen”. Aber was haben Katzen in Naturprodukten verloren?
Die Antwort bekamen wir mehr zufällig: Auf meiner Fahrt zur Arbeit hörte ich (mal wieder) einen der Seitenbacher-Werbespots und da redete der gute Mann doch tatsächlich von “Seitenbacher Brombeer-Kätzchen“. Da hatten wir also den Zusammenhang!
Es ist aber (wieder mal) wirklich erstaunlich, was sich das Kind so im Vorbeigehen alles einprägt, wie sie das beschäftigt und wie es dann irgendwann, völlig unerwartet wieder aus ihr rauspurzelt. Es gibt noch unzählige Beispiele für solche “Speicherungen” von vermeintlichen Nebensächlichkeiten und allzu oft rätseln wir, was sie uns damit sagen möchte. Sollte uns akut wieder so ein Rätsel gestellt werden, können wir hier ja mal eine Art “Gemeinschaftsermittlung” durchführen. Wir sind gespannt, was die Hobbydetektive dann so alles zu Tage bringen.







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