Lena – Mr. Curiosity
Mit diesem Auftritt hat mich Lena Meyer-Landruth einst vollends überzeugt. Natürlich ist sie nicht die perfekteste, begnadetste Sängerin! Aber sie bringt unglaublich viel Emotion und Ausstrahlung auf die Bühne, sodass von den Fünf- bis Neunzigjährigen (fast) alle begeistert sind. Ich bin gespannt, wo sie in Oslo landet. Aber das ist im Grunde genommen zweitrangig. Da ist ein neues Gesicht, ein wenig verrückt, vor allem aber eigenwillig und zielstrebig. Das ist erfrischend und gut die deutsche Musiklandschaft.
Heute ist übrigens auch Lenas Debutalbum “My Cassette Player” erschienen. Mir gefällt es ganz gut… Klar, man kann auch hier geteilter Meinung sein, aber besser als die stets gleich klingenden Bohlen-Produktionen der DSDS-Gewinner ist das hier allemal!
Purple Schulz – Immer nur leben
Es gibt Musik, die einfach ins Ohr geht, die man ständig immer wieder hören möchte und die meist auch einer breiteren Masse gefällt. Und es gibt Musik, die beim Hören fast schon weh tut, weil sie stets einen Nerv trifft, weil sie viel tiefer geht als bloße Worte, weil sie nicht einfach nur Freude und Spaß, sondern eben auch Gefühle aller Couleur heraufbeschwört. Zu letzterer Gruppe gehören ganz zweifellos die Songs von Purple Schulz. Sie treffen ausnahmslos immer den Nerv, den sie wohl auch treffen sollen. Und dieser Titel hier spricht für sich… und für unsere Situation, wie sie momentan grad bei uns herrscht… irgendwie…
Doch lest selbst, was ich damit meine:
Immer nur leben, nur leben
Keinen einzigen Tag vergeben
Alles genießen, jeden Atemzug
Und ganz genau zu wissen: es ist
Noch lange nicht genugImmer nur leben, nur leben
Nicht oben, nicht unten
Nur daneben
Nur ‘ne Wiese und ‘ne Flasche Wein
Und Du an meiner Seite wirst mein
Größter Luxus sein
Solange ich Dich hab’
Hab’ ich noch Liebe
Solange ich Dich noch hab’
Hab’ ich noch Mut
Werd’ Dir den Horizont verschieben
Ich hab’ ja Dich
Und das tut mehr als gut
Immer nur leben, nur leben
Sich dem Augenblick ergeben
Jede nTag so, als
Ob’s der letzte wär
Wie die Falken frei am Himmel
Wie Delphine frei im Meer
Jede Sekunde wird zur Stunde
Jeder Tag zur Ewigkeit
Wenn Du bei mir bist
Verschwindet selbst die Zeit
Spür’ nur Wind in meinen Haaren
Und den Regen auf der Haut
Wenn Du bei mir bist
Mir lächelnd
In die Augen schaustImmer nur leben, nur leben
Keinen einzigen Tag vergeben
Alles genießen, jeden Atemzug
Und ganz genau zu wissen: es ist
Noch lange nicht genug
Und ganz genau zu wissen: es ist
Noch lange nicht genug© Purple Schulz
Robbie Williams is back!
Eine ganze Weile hat man nichts mehr von ihm gehört – zu meinem Bedauern! Die Rede ist von Robbie Williams. Seit einigen Tagen ist der nun zurück und seine neue Single “Bodies” läuft in vielen Radiosendern rauf und runter. Das Echo ist gemischt. Viele empfinden den neuen Song als langweilig und untypisch. Das kann ich in keinster Weise nachvollziehen! Der Titel ist einfach nur klasse und einzigartig. Mit einem verrückten Mix aus unzähligen Stilrichtungen beweist Robbie einmal mehr, dass er zusammen mit seinen Songwritern und Produzenten stets das richtige Gespür hat, um neue Wege zu beschreiten, ohne sich selbst und seinen Stil zurückzulassen.
“Bodies” ist anders, neu, ideenreich, mutig, kraftvoll, abwechslungsreich, genial, klasse… einfach spitze! Ich könnte mich dran tothören! Man kann nur hoffen, dass das Album ähnlich grandios wird… Ich freu mich drauf.
Und wer ihn noch nicht kennt – hier ist Bodies:
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Nick Kamen – I promised myself
Ein Song, den ich mit ganz intensiven Gefühlen verbinde: “I promised myself” von Nick Kamen. Das ist meine Jugend, meine Schulzeit. Damals war ich wahnsinnig verliebt… unglücklich natürlich!
Irgendwie witzig, wie einen manche Lieder sofort zurückversetzen in vergangene Zeiten.
Der hier ist zwar ziemlich poppig, aber er gefällt mir nach wie vor sehr gut.
Yohanna aus Island
Hier habe ich schon über meine ganz neuen “Eurovision Song Contest”-Ambitionen berichtet. Tatsächlich haben wir uns den Wettkampf angetan und ihn (fast) in voller Länge “genossen”. Zum überwiegenden Großteil grauste es uns regelrecht. Aber man muss einfach der Tatsache Respekt zollen, dass Europa zum überwiegenden Großteil aus Ländern besteht, die mit der internationalen Musikszene ganz wenig zu tun haben. Vor allem die östlichen Staaten haben doch sehr viel Folklore in der “Pop”-Musik, was bei uns so gar nicht ankommt. Umgekehrt kommt die bei uns beliebte “eingängige” Popmusik im Osten wenig an. Insofern ging auch die deutsche Swing-Nummer total unter (Platz 20). Wen wundert es da, dass ausgerechnet ein in Weißrussland geborener Harry Potter-Verschnitt gewinnt?
Zum Glück galten die Gesetzmäßigkeiten für “meine” Yohanna nur bedingt. Mit ihrer klassischen Popballade “Is it true?” erfüllte sie eigentlich alle Aspekte, um kaum Beachtung zu finden. Aber Qualität wird belohnt und so landete sie auf einem sehr guten zweiten Platz. Dass die Isländerin kein “One Hit Wonder” zu sein scheint, das nur aufgrund des europäischen Contests mit einem “netten” Song ausgestattet wurde, zeigt der folgende Titel “I miss you”. Er macht Lust auf mehr… Und mehr gibt es derzeit schon auf ihrer Myspace-Seite zu hören. Leider gibt es ihr Album noch nirgendwo zu kaufen.
Oder weiß von Euch irgendjemand mehr?
Premiere
Nachdem ich meine Gesundheit wiederhabe und ich die ersten, während der Krankheit aufgehäuften Berge abgearbeitet habe (leider noch lange nicht alle, gell drea?
), freue ich mich nun auf ein ruhiges und hoffentlich erholsames Wochenende. Danach ist sicher wieder genügend Kraft da für eine neue Woche und viele neue Blogbeiträge hier.
Das Wochenende wird aber ganz zweifellos auch eine Premiere. Am Samstagabend findet (wieder einmal) das Finale des “Eurovision Song Contest” statt. Ich gebe zu: Bisher war das eher eine belustigende Sache für uns, der wir eher beiläufig und (wenn überhaupt) nur streckenweise folgten. Diesmal werde ich es aber mit einem gewissen Interesse anschauen, denn zum ersten Mal ist ein Song mit von der Partie, der es mir wirklich sehr, sehr, sehr angetan hat. Nein, die Rede ist nicht vom deutschen Titel. Dieser hat ganz zweifellos ein gewisses Potential, allein schon deshalb weil Alex C. der Rädelsführer ist. Dieser Mann hat einen Riecher für Trends und musikalische Stimmungen. So hat er ganz gezielt einen Titel gewählt, der hierzulande eher “unter ferner liefen” Beachtung findet, im europäischen Ausland (vor allem im Osten) gewissen Chancen haben könnte. Mal sehen…
Wirklich angetan hat es mir aber ein anderer Song: “Is it true?” von der Isländerin Yohanna hat sich geradewegs in mein Ohr und in mein Herz geträllert. So viel Qualität und so viel Gefühl ist selten beim “Eurovision Song Contest”. Gehe ich von den letzten Jahren aus, ist das Grund genug, warum der Titel nicht weit vorn landet.
Mir ist das letztlich egal! Das Lied ist klasse und ich höre es zur Zeit sehr, sehr oft. *lausch* … und wer weiß? Vielleicht rufe ich heuer zum ersten Mal für einen “ESC”-Titel an?!
Coldplay – Life in technicolor II
Der Colplay-Longplayer “Viva La Vida” ist ein Glanzstück – keine Frage! Jetzt schieben die Jungs eine EP namens “Prospekt’s March” nach. Vor allem “Life in technicolor II” gefällt mir daraus besonders gut:
Offenbar haben auch andere Gefallen daran gefunden, denn die limitierte EP scheint bereits ausverkauft zu sein. Nun kann man Coldplay natürlich vorwerfen, dass diese Verkaufsstrategie ziemlich kommerziell ausgelegt ist. Zuerst wirft man ein Album auf den Markt, das trotz mehrerer echter Hits relativ “kurz” geraten ist (immerhin nur zehn Titel) und schiebt dann Wochen später eine EP nach, deren Songs sowohl platzmäßig als auch stilistisch locker auf das Album gepasst hätten. Das mag nicht “nobel” sein, aber ganz offensichtlich geht die Strategie auf.
Seal – Prayer for the dying
Ein absolut genialer Song, der mir (aus bestimmten Gründen) derzeit wieder mal nicht mehr aus dem Ohr krabbeln möchte.
U2 – Still haven’t found what I’m looking for
Dieser Song lief heute Morgen im Radio und ich hatte (wie immer) Gänsehaut pur.
Da fällt mir ein, dass der neue U2-Longplayer immer noch zu Hause liegt und auf seinen Einsatz wartet. Au man… Was ein Stress!





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