Gedicht eines ewig Kranken
Wenn die Mandeln[1. Hab seit meinem zweiten Lebensjahr keine mehr] Stränge fleißig eitern,
und der Hals ist rötlich wund,
kann dich nichts so schnell aufheitern,
außer du wirst flugs gesund.
Kindergarten = dauernd krank
Keine Sorge! Mir ist schon bewußt, dass unser inzwischen immerwährender Krankenstand so langsam niemanden mehr interessiert.
Es ist ja auch so, dass wir unser eigenes Selbstmitleid schon gar nicht mehr hören können und wollen.
Hier geht es auch weniger ums Lamentieren, als um eine Art “Umfrage”.
Seit Hannah letzten Herbst in den Kindergarten gekommen ist, haben wir quasi pausenlos irgendwelche Infekte, mit denen wir uns herumschlagen. Angefangen hat es gleich mal mit einer ordentlichen Magen-Darm-Grippe, dann aller Vermutung nach mit der Schweinegrippe und seither plagen uns immer wieder Schnupfen, Halsschmerzen und vor allem dieser hartnäckige und tiefsitzende Husten, der zunächst als bloßer Reiz im Hals beginnt und später dann auf die Lunge sitzt. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich innerhalb von nur einem Vierteljahr gleich zwei Antibiotikatherapien durchmachen “durfte”. Um Hannahs Lunge zu schützen bekommt sie inzwischen ein Pulver, das normalerweise Asthmakinder nehmen müssen. Ich mit meinem allerigschen Asthma pumpe mir jetzt seit Jahren zum ersten Mal wieder regelmäßig Kortison in die Bronchien. Die Häufigkeit, die Intensität und vor allem die Hartnäckigkeit dieser Ansteckungen sind mir neu und daher auch ziemlich unheimlich.
Wenn man sich so umhört, scheint das allerdings ein ganz normales Phänomen im ersten (und teilweise auch noch im zweiten) Kindergartenjahr zu sein. Nirgendwo sonst scheinen so viele Erreger aufeinander zu prallen, als im Kindergarten. Vermutlich paaren sich in diesem “Freudenhaus für Erreger” die Bazillen und Viren fleißig und kreieren so neue Infekte, die wie Pilze aus dem Boden sprießen. Manchmal kommt es mir so vor, als ob wir hierfür das primäre Testlabor wären.
Mich würde mal interessieren, wie das bei Euch “jungen” Eltern da draußen so ist oder war. Kennt Ihr das Phänomen des “Dauerkrankseins”? Sind wir neuerdings einfach nur besonders anfällige Kreaturen oder halten wir uns noch relativ wacker? Wir kennen zum Beispiel auch Fälle von dauernden Mittelohrentzündungen und dergleichen. Das blieb uns bisher noch erspart! Kommt das womöglich noch? Wird es im Frühjahr und Sommer wirklich wieder besser mit den Erkältungen? Bricht dann dafür die Zeit der Läuse und Flöhe an?
Bitte sagt uns, dass die Welt doch nicht so böse ist! Sagt uns, dass noch Hoffnung auf eine (langfristige) Gesundung besteht.
In diesem Sinne: Einen lieben Huster an Euch alle!
Zwei-Klassen-Impfung
Der Impfstoff gegen die Schweinegrippe naht. Rund 50 Millionen Dosen wurden von der Bundesregierung bestellt. Somit stehen die Deutschen vor der Frage: Lasse ich mich impfen oder nicht? Was ist gefährlicher, die Impfung oder Grippe? Die Verunsicherung ist groß. Bei einer hier im Blog durchgeführten Umfrage hält sich der überwiegende Großteil deutlich zurück und zieht vorsichtshalber eine Impfung nicht in Betracht. Auch anderenorts sprechen sich über 80% gegen die Impfung aus. Angefeuert wird dieser Trend durch die jüngsten Meldungen, dass die Bundesregierung ebenso wie die Soldaten der Bundeswehr einen ganz anderen, weit verträglicheren Impfstoff erhalten werden. Die breite Masse hingegen muss verstärkende Substanzen (sogenannte Adjuvantien) hinnehmen. Die eifrige Erklärung hierfür folgte steten Fußes: Es handele sich dabei nicht um eine Zweiklassen-Medizin, sondern dieses Vorgehen sei durch vertragliche Bindungen gegenüber den herstellenden Pharmakonzernen begründet.
Ganz gleich, warum welcher Impfstoff wem gespritzt werden soll, die Tatsache dass Unterschiede gemacht werden, sorgt sicher nicht für ein gutes Gefühl. Dieses Vorgehen erweckt ganz sicher sogar den Eindruck, dass einige wenige Bevorzugte den “guten”, das “gemeine Fußvolk” hingegen den “schlechteren” Impfstoff verabreicht bekommt. Ob das den Tatsachen entspricht, darüber sind sich nicht einmal die Experten einig. Genauso wie übrigens bei der grundsätzlichen Frage, ob die Impfung grundsätzlich sinnvoll ist oder nicht. Bedenklich dürfte aber in jedem Fall die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) sein, Schwangere nicht mit dem verstärkten Stoff zu impfen, sondern (wenn überhaupt) hierfür einen anderen zu verwenden.
So muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er die umstrittene Spritze bekommen möchte oder nicht. Im Moment spricht in meinen Augen wenig für die Impfung. Das eigentliche Virus und seine gesundheitlichen Auswirkungen sind verhältnismäßig harmlos. Die Impfung hingegen wurde in einem Schnellverfahren entwickelt und ist somit bei weitem nicht so umfangreich getestet wie beispielsweise der alljährliche Influenza-Wirkstoff. Es gibt sogar erste Anzeichen, die darauf hindeuten, dass die Schweinegrippe-Impfung gerade bei Jugendlichen und Älteren nicht ausreichend schützt. Warum also sollte man jetzt in Panik geraten und sich impfen lassen wollen? Sollte das Virus mutieren und deutlich gefährlicher werden, muss man neu abwägen – auch wenn einam natürlich unter Umständen die Zeit davonrennt. Genauso besteht aber die Möglichkeit, dass dieses Übel ohne größere Auswirkungen an uns vorrüberzieht und die nun anstehende Impfung letztlich nichts anderes ist, als ein gigantischer und zudem noch profitbringender Feldversuch für die Pharmaindustrie in Sachen Adjuvantien. Und das, obwohl aus unzähligen Studien bekannt ist, dass diese neuartigen Impfstoffe deutlich mehr Nebenwirkungen haben: Rötungen, Schwellungen und Verhärtungen an der Einstichstelle, Fieber, Glieder- und Kopfschmerzen und sogar schmerzhafte Gelenkentzündungen. Wie die Behörden dazu kommen, bei diesem makaberen Spiel bedenkenlos mitzumachen, bleibt das eigentliche Rätsel dieser (schweine-)teuren Aktion.
Die Schweinegrippe-Impfung kommt
In gut zwei Wochen soll der neue Schweinegrippe-Impfstoff verfügbar sein. Worauf viele so lange gewartet haben, wird aber mehr und mehr umstritten. So erhält beispielsweise die Bundeswehr einen anderen Impfstoff als die übrige Bevölkerung. Die Sorge steigt, dass die Injektion aufgrund der viel zu wenig getesteten Zusatzstoffe, erhebliche Nebenwirkungen haben oder sogar Schaden anrichten könnte. Die Tatsache, dass der Nährboden teils aus hoch aktiven Krebszellen tierischer Herkunft besteht, sorgt nicht unbedingt für mehr Akzeptanz seitens der Bevölkerung.
Wie so oft gehen die Einschätzungen und Meinungen von Virologen und Medizinern weit auseinander. Gemäß dem Spruch “Fragt man drei Ärzte, hat man vier verschiedene Meinungen.” weiß eigentlich kaum jemand so recht, wie er sich denn nun verhalten soll. In der Zwischenzeit warnen sogar immer mehr Ärzte vor der Impfung. Auch unser Hausarzt hat uns unumwunden und ohne Wenn und Aber abgeraten.
Solange die Schweinegrippe so harmlos verläuft wie in den allermeisten Fällen, dürfte die Entscheidung pro oder contra Impfung auch nur wenig ins Gewicht fallen. Was aber, wenn das Virus mutiert? Da liegt die folgende Umfrage nahe: Wie wirst Du Dich entscheiden und warum? Wir freuen uns über jede Stimme und über jeden Kommentar! ;)
Lässt Du Dich gegen Schweinegrippe impfen?
- Nein, auf keinen Fall! (83%, 5 Stimmen)
- Weiß ich noch nicht. (17%, 1 Stimmen)
- Ja, natürlich! (0%, 0 Stimmen)
Stimmen: 6
Pandemiegefahr
Wir haben uns dem allgemeinen Trend angeschlossen und kämpfen gegen die weitere Verbreitung von Viren. Allerdings geht es (Gott sei Dank) weniger um die Schweinegrippe, als um ganz ordinäre Schnupfenviren. Die haben mich von hinten links erwischt, sodass eine ordentliche Rotznase, das berühmte Kratzen im Hals und schließlich (wie bei mir fast immer) ein entzündeter Kehlkopf nicht lange auf sich warten ließen. Inzwischen wurde die familieninterne Pandemiewarnstufe von drei auf vier erhöht. Das heißt: Akute Ansteckungsgefahr für die restlichen Familienmitglieder!
Hoffen wir, dass Hannah und Katrin von meinen Erregern verschont bleiben.
Toi toi toi!
Virenschleuder
Inzwischen müsste es sich doch eigentlich rumgesprochen haben, dass es an virtuellen Selbstmord grenzt, heutzutage ohne irgendeinen Virenschutz online zu gehen. Selbst bisher “virenfreie” Plattformen wie Linux oder MacOS werden immer öfter Ziel von Virenbastlern. Trotzdem bleibt Windows als Betriebssystem mit der wohl größten Verbreitung Angriffsziel Nummer eins. Mit einem solchen hatte ich es heute zu tun und gleichzeitig mit einem Internetnutzer, der einfach davon ausgeht, dass ohne alles (sprich: ohne Virenschutz und Firewall) auch nix passieren kann. Dabei ging er direkt über ein gutes, altes Modem online (also über keinen DSL-Router oder ähnlichem). Dazu vernachlässigte er die regelmäßig erscheinenden Sicherheitsupdates des Betriebssystems und aller installierten Anwendungen. Somit kam ein linuxbasierter Virenscan auf sage und schreibe 4.990 virenbefallene Einzeldateien. :eek: Damit ist das System endgültig hinüber…
Dieses Beispiel zeigt, wie gefährlich das Internet sein kann, wenn man unbedacht darin umhersurft. Wenn das auf einem Produktivsystem passiert, auf das man angewiesen ist, dann grenzt das an den persönlichen Ruin. Zum Glück kann ich im aktuellen Fall das System neu aufsetzen, nachdem ich ein paar private Fotos gesichert habe.
Wie kann sowas passieren? Ganz einfach: Durch sich selbst reproduzierende Schädlinge, die sich meist an ausführbare Dateien (EXE-Dateien) anhängen. Ruft man dann so ein Programm auf, vermehrt sich der Eindringling fleissig weiter, auf alle anderen EXE-Dateien, die er findet. Zusätzlich haben diese Bösewichter oft noch eine Backdoor-Funktion, über die sie menschlichen Bösewichtern Zugang auf den Rechner und somit auf die darauf befindlichen Daten ermöglichen. Prost Mahlzeit! :???:
Unter Quarantäne
Wir haben hier derzeit aufgrund fröhlicher Weitergabe mit einer fetten Magen-Darm-Epidemie absolut gestörten Verdauungsmechanismen zu kämpfen. Daher sind wir erst mal außer Gefecht… Bis in Kürze!
Zum ko…
Herzlich willkommen! Die derzeit kursierende Magen/Darm-Grippe scheint nun auch bei uns Einzug zu halten.
Die kleine Hannah hat’s zuerst erwischt. :-( Aber eines kann man aus der letzten durchwachten Nacht als Lehre ziehen: Wir Erwachsenen neigen oftmals dazu, uns den Kindern gegenüber überlegen zu fühlen. Was solche Unpässlichkeiten angeht sind die Kleinen uns aber oftmals weit voraus. Hannah ist so zuversichtlich und eisern, obwohl es ihr heute Nacht wirklich nicht gut ging. Sie konnte kaum die Augen offenhalten, war total schlapp und ihr Gesichtchen war weiß wie die Wand. Trotzdem erzählte sie uns tapfer, dass sie gespuckt hätte und sie viel trinken müsse. Heute Morgen dann stellte sie fest, dass bald alles wieder besser sei. Hut ab, Hannah! Wir sind stolz auf Dich! :grin:
Wegen Krankheit geschlossen

Sorry, aber im Moment wüten die Viren und damit kommt der Blog leider ein bisschen zu kurz. Aber bald schon werden wir gesiegt haben und dann gibt’s hier wieder mehr zu lesen.







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